Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Autor Archiv

Eindrücke von der „Demo für Alle“ in Hannover gegen die Frühsexualisierung von Schulkindern

Montag 24. November 2014 von Johann Hesse


Johann Hesse

Am vergangenen Samstag, den 22. November 2014, veranstaltete das Aktionsbündnis „Ehe und Familie vor – Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder“, eine „Demo für Alle“ in Hannover. Anlass für diese Kundgebung war der Entschließungsantrag der rot-grünen Landtagsfraktion an den niedersächsischen Landtag, dieser möge die Landesregierung auffordern, dafür Sorge zu tragen, dass die Schulen Niedersachsens „der Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten gerecht werden“. In Zukunft müssten „Homo-, Bi-, Trans-, und Intersexualität an der Schule verbindlich thematisiert werden, um alle Kinder und Jugendlichen bei der Entwicklung ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität zu unterstützen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und Diskriminierung durch Ausgrenzung und Mobbing vorzubeugen“. In sechs Punkten wird gefordert: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Sexualethik

Weisheit für ein gelingendes Leben

Dienstag 4. November 2014 von Johann Hesse


Johann Hesse

„Heureka! – Ich habe es gefunden!“ Mit diesem Ruf soll Archimedes durch Syrakus gelaufen sein, nachdem er das sogenannte archimedische Prinzip in einer Badewanne sitzend entdeckt hatte. „Heureka!“, das ist bis heute der Ausruf, wenn wir ein Problem oder eine schwierige Frage gelöst haben. Das ist der Ruf, wenn jemand eine neue Erkenntnis gewonnen hat. Archimedes musste damals herausfinden, ob die Königskrone des Königs von Syrakus aus reinem Gold war oder nicht. Wir haben jedoch viel größere Fragen zu beantworten, als die Spezialfrage, die Archimedes damals beschäftigte. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Das verratene Erbe der Reformation

Freitag 17. Oktober 2014 von Johann Hesse


Johann Hesse

Eine Stellungnahme zur EKD-Schrift „Rechtfertigung und Freiheit“

Im Mai dieses Jahres veröffentlichte die EKD die Schrift „Rechtfertigung und Freiheit. 500 Jahre Reformation 2017. Ein Grundlagentext des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)“. Darin sollten, so der Ratsvorsitzende der EKD Nikolaus Schneider bei der Vorstellung des Textes in Berlin, „wesentliche theologische Einsichten der Reformationszeit im aktuellen Kontext“ erläutert werden. Doch im Zuge der Übertragung in unsere Zeit verändern und verfälschen die Verfasser unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Markschies die Inhalte. Was bleibt, ist ein Lippenbekenntnis. Die Leitung der EKD beweist damit einmal mehr, dass sie das Erbe der Reformatoren längst verraten hat. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Theologie

Lehrt die Bibel die Geistestaufe als „zweite Erfahrung“?

Freitag 6. Juni 2014 von Johann Hesse


Johann Hesse

Vorwort

In dieser Untersuchung soll die biblische Lehre von der Taufe mit dem heiligen Geist untersucht werden. In der Untersuchung wird das pfingstlich-charismatische[1] Verständnis der Geistestaufe als einer zweiten, der Wiedergeburt zeitlich nachgeordneten Erfahrung im Lichte der Bibel betrachtet. Es werden zuerst diejenigen Bibelstellen angeführt und erläutert, auf denen die pfingstlich-charismatische Lehre der Geistestaufe beruht. Es soll dabei besonders auf die Ausführungen von W. Margies und R. Ulonska eingegangen werden. Es wird gezeigt werden, daß die umstrittenen Stellen eine solche Lehre nicht begründen können, weil sie einer größeren Auslegungsbandbreite unterliegen und nicht einseitig im Sinne der pfingstlich-charismatischen Theologie interpretiert werden dürfen. Vor allem aber, weil das biblische Gesamtzeugnis der Interpretation der besagten Stellen im Sinne der Geistestaufe als zweiter Erfahrung gänzlich widerspricht. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Theologie

Die vierfache Bedeutung der Himmelfahrt Jesu

Donnerstag 29. Mai 2014 von Johann Hesse


Johann Hesse

„Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn.“ (Joh 3,13)

1.  Die Beglaubigung durch den Vater

Jesus hatte seinen Jüngern gesagt, dass er vom Himmel herabgekommen sei, um den Willen des Vaters zu tun und er hatte angekündigt, dass er zum Vater in den Himmel zurückkehren werde (Joh 3,13; 5,37; 6,38). Mit dem Kreuzestod ihres Herrn und Meisters standen die Jünger vor einer ganzen Reihe offener Fragen. War Jesus wirklich der Sohn Gottes? War er tatsächlich vom Himmel herabgekommen? Hatte er tatsächlich den Willen des Vaters verkündigt und getan? War Jesus der Sohn Gottes oder ein größenwahnsinniger Verführer? Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten, Theologie

Evangelische Schulbücher fördern die Bejahung gleichgeschlechtlicher Lebensweise

Montag 14. Oktober 2013 von Johann Hesse


Johann Hesse

Moment mal! Ist der Titel des neuen Schulbuches für evangelische Religion, das an niedersächsischen Gymnasien von diesem Schuljahr an in der siebten Klasse verwendet wird. Das dritte Kapitel des Schulbuches, das 2013 in erster Auflage im Klett-Verlag erschienen ist, behandelt das Verhältnis der Geschlechter: „Gemacht als Mann und Frau – was heißt das?“ Nach Bearbeitung dieser Lektion ist der Schüler nach Aussage des Buches in der Lage „zu erklären, was (biblische) Mythen über Menschen und ihre Beziehungen sagen“. Der erste Abschnitt des Kapitels beginnt mit dem Genesiswort: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei“ (1 Mose 2,18). Darauf aufbauend hätte man in einem Lehrbuch für evangelische Religion eigentlich eine kleine für Schüler verständliche und möglichst positiv wertende evangelische Ehelehre erwartet. Stattdessen liegt der Schwerpunkt der dann folgenden und im Unterricht zu behandelnden Zitate im Bereich der Stellung der Frau, so wird u. a. Eva aus der Sicht einer feministischen Theologin beschrieben. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Kirche, Sexualethik, Theologie

Predigt: Christus unser Hoherpriester (Hebr 7)

Samstag 8. Juni 2013 von Johann Hesse


Johann Hesse

1          Christus und der geheimnisvolle Priesterkönig

1.1      Wer König ist, kann nicht auch Priester sein

Über dem Kreuz Christi ließ Pilatus ein Schild anbringen, auf dem zu lesen war: Jesus von Nazareth, König der Juden (INRI). Jesus war der angekündigte König Israels, der Sohn Davids, aus dem Stamme Juda. Jesus ist nicht nur der König Israels, sondern der König der Könige und Herr über alle Herren der Erde, wie ihn die Offenbarung beschreibt. Jesus ist König. Doch genau an dieser Stelle tat sich ein Problem auf. Wenn Jesus der verheißene messianische König ist, wie kann er dann ein Opfer für die Sünden Israels bringen, das vor Gott und für Israel Gültigkeit besitzt. Wie kann er Sünden vergeben? Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Die Autorität der Schrift in der Schrift

Donnerstag 16. Mai 2013 von Johann Hesse


Johann Hesse

1          Die Infragestellung der Autorität der Schrift

Die Autorität der Heiligen Schrift wird heute massiv in Frage gestellt. Stellvertretend für viele ähnliche Aussagen sei hier der Landesbischof der Badischen Landeskirche zitiert, der auf der Landessynode der Badischen Kirche in Bad Herrenalb im April 2012 meinte, dass Gott im Alten und Neuen Testament nicht selber rede, „sondern wir haben es mit menschlichen Worten zu tun, durch die uns Gottesworte und Gottesbilder vermittelt werden“. Ein solches Verständnis vom Ursprung und Wesen der Bibel öffnet Tor und Tür für eine Auslegung der Beliebigkeit. Redet Gott in der Schrift, bindet uns das Wort mit göttlicher Autorität. Reden aber nur Menschen Worte und Bilder von und über Gott, so kann die Schrift jederzeit gesellschaftlichen Trends und Meinungen angepasst werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Sexualethik, Theologie

Ist Gott ein „launisch-boshafter Tyrann“?

Mittwoch 24. April 2013 von Johann Hesse


Johann Hesse

Biblische Gewalttexte verstehen

1  Gewalttexte als Stolpersteine

Vertreter des Atheismus berufen sich immer wieder auf die Gewalttexte der Bibel als Beleg für die Richtigkeit ihres atheistischen Weltbildes und ihrer ablehnenden Haltung gegenüber Gott. So verweist Richard Dawkins auf verschiedene alttestamentliche Texte und meint dann, Gott sei ein „rachsüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer; ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, … größenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann.“[1] Doch auch für viele Christen sind Gewalttexte regelrechte Stolpersteine. Man stolpert darüber in der täglichen Bibellese oder sie erweisen sich als Hindernisse im evangelistischen Gespräch. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Theologie

Äthiopische Mekane Jesus Kirche schränkt Kirchenpartnerschaften stark ein

Montag 11. Februar 2013 von Johann Hesse


Johann Hesse

Die Äthiopische Evangelische Kirche Mekane Jesus (The Ethiopian Evangelical Church Mekane Yesus [EECMY]) hat auf ihrer Generalsynode, die vom 27. Januar bis zum 2. Februar 2013 in Addis Abeba zusammengekommen war, die Kooperation mit solchen Kirchen eingeschränkt, die gleichgeschlechtliche Partnerschaften akzeptieren. Betroffen sind davon insbesondere die Evangelisch-lutherische Kirche in Amerika (ELCA) und die Evangelisch-lutherische Kirche von Schweden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Sexualethik