Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für die 'Allgemein' Kategorie

Der absolute Superlativ – Wie sich die Hoffnungen Israels und die höchsten Ideale der griechischen Philosophie in Jesus Christus erfüllen

Montag 20. Juli 2026 von Pfr. Gunther Geipel


Pfr. Gunther Geipel

Die Geschichte der Menschheit kennt viele große Gestalten. Propheten, Philosophen, Gesetzgeber, Dichter und Religionsstifter haben Generationen geprägt und den Lauf der Geschichte verändert. Mose gab Israel in Gottes Auftrag das Gesetz. Jesaja kündigte den kommenden Messias an. Sokrates lehrte die Liebe zur Wahrheit. Platon suchte das höchste Gute. Aristoteles entwarf eine beeindruckende Philosophie des Seins. Die Stoiker suchten Tugend und innere Freiheit. Alle diese Persönlichkeiten und Denkschulen haben Spuren hinterlassen. Ihre Gedanken gehören bis heute zum kostbarsten Erbe der Menschheit. Doch alle diese Gestalten und geistigen Strömungen verbindet eine Grenze: Sie weisen über sich hinaus. Sie suchen, hoffen, fragen, erwarten. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Geschichte und Theologie der Ehe

Montag 13. Juli 2026 von Pastor Dr. Stefan Felber


Pastor Dr. Stefan Felber

Keine christliche Erfindung?

Kürzlich schrieb ein moderner Theologe, die Ehe sei keine christliche Erfindung. Ehe und Familie entstünden aus dem Wunsch nach Ordnung. Und je unruhiger die Zeiten seien, desto mehr wünsche man sich geordnete Verhältnisse. Und ein Mittel, Ordnung herzustellen, sei eben die Ehe. Stimmt das? Tatsächlich gibt und gab es Ehe in allen Kulturen, auch in denen, die nichts vom Christentum wußten oder wissen. Trotzdem ist die Äußerung schief. Sie setzt voraus, daß „Kultur“ ausschließlich Menschenwerk sei. Das Wirken des Schöpfers spiegelt sich jedoch in der gesamten Wirklichkeit – wenngleich beim Menschen vielfach durch die Sünde verzerrt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Warum schreiben liberale Theologen so viel über „rechte Christen“?

Mittwoch 8. Juli 2026 von Prof. Dr. Daniel von Wachter


Prof. Dr. Daniel von Wachter

In den letzten Jahren haben die evangelischen Landeskirchen viel über „rechte Christen“ geschrieben und diese als eine Gefahr dargestellt. Im März 2026 veröffentlichte der Gemeindehilfsbund (GHB) die von etlichen Werken und Vertretern der konservativen Christen und auch von mir unterschriebene Stellungnahme „‚Rechte ChristInnen‘ oder (r)echter Glaube?“ dazu. Über diese schrieb vor kurzem Martin Fritz von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen den Artikel „(R)echter Glaube oder ‚rechtes Christentum‘?“. Im folgenden untersuche ich den Hintergrund, das Ziel und die Stilmittel dieses Artikels und des Schrifttums über „rechte Christen“. Ziel jenes Artikels ist es, auf nichtrationale Weise Stimmung gegen die rechten Christen zu machen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Theologe: Die Kirche kann nicht auf die Ortsgemeinde verzichten

Freitag 3. Juli 2026 von idea e.V.


idea e.V.

Bekennende Christen sollten ihre bestehenden Gemeinden verteidigen, forderte Pfarrer Johannes Frey beim diesjährigen Mitglieder- und Freundestreffen des Gemeindehilfsbundes. Der Vorsitzende der Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“ warnte vor einer „Konzernstruktur“ in den Kirchen, die Pfarrer zu weisungsgebundenen Angestellten degradiere. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Gemeindehilfsbund: Warnung vor der Zerstörung der Ortsgemeinden

Dienstag 30. Juni 2026 von idea e.V.


idea e.V.

Der Vorsitzende des Gemeindehilfsbundes Stefan Felber hat beim Mitglieder- und Freundestreffen des Vereins die geplanten Zusammenlegungen von Ortsgemeinden zu Regionalgemeinden in den Landeskirchen scharf kritisiert. Er warnte vor einer wachsenden Entfremdung der Mitglieder und Ehrenamtlichen, wenn man ihnen die Ortsgemeinden nehme. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Islamische Fakultät in Münster

Dienstag 30. Juni 2026 von Pfr. Eberhard Kleina


Pfr. Eberhard Kleina

Die Universität Münster bekommt ab dem 1. Juli 2026 eine eigene islamisch-theologische Fakultät.  Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels betonte stolz, seine Universität sei mit dieser Einrichtung  die erste in Westeuropa. Acht Professorenstellen für islamische Ethik, Geschichte  und Philosophie seien finanziell durch das Land NRW gesichert, wo bekanntlich eine schwarz-grüne Koalition regiert. Voller Lob ist auch der islamische Gründungsdekan Mouhanad Khorchide, seit 2010 Professor für islamische Religionspädagogik an der Universität Münster. Khorchide versteht die künftige islamische Fakultät als Zeichen der Anerkennung. Jetzt sei auch eine Auseinandersetzung  mit dem Islam auf akademischer Ebene in Deutschland möglich. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

«Habt ihr nicht gelesen…?» (Mt 19, 4)

Dienstag 12. Mai 2026 von mt194.ch


Erklärung zur «Ehe für alle» in der Kirche

Das Evangelium wird uns grundlegend bezeugt durch das Wort der Apostel und Propheten in der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments.

– Leuenberger Konkordie, 1973

Im Hören auf das Wort Gottes gemäss der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, im Wissen um unsere eigene Begrenztheit und in der Bereitschaft, uns durch das Zeugnis der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments und Gründe der Vernunft korrigieren zu lassen, unterzeichnen wir diese Erklärung, weil wir das Vorgehen und die Verlautbarungen kirchlicher Leitungsgremien rund um die kirchliche Diskussion zur «Ehe für alle» nicht akzeptieren. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Ehe u. Familie, Gemeinde, Gender, Gesellschaft / Politik, Kirche, Sexualethik

„’Rechte ChristInnen‘ oder (r)echter Glaube?“ Gemeinsame Erklärung konservativer Christen

Freitag 8. Mai 2026 von Administrator


Konservative Christen in Deutschland sehen sich Vorwürfen ausgesetzt, mit politisch „rechten“ Positionen zu liebäugeln oder parteipolitisch zu agieren. Aus Sicht des 1. Petrusbriefes ist es nichts Besonderes, von der Welt verleumdet zu werden.
Was aber, wenn von Seiten der Kirchen solche Vorwürfe kommen, und wenn Christen innerhalb ihrer Kirchen moralisch und zum Teil ökonomisch an den Rand gedrängt werden?

Eine breite Koalition von Erstunterzeichnern unterstützt dazu die folgende Erklärung vom März 2026.

Lesen Sie sie hier: „Rechte ChristInnen“ oder (r)echter Glaube?, März 2026.

Wenn Sie die Erklärung mit Ihrem Namen (Vorname, Name, Ort) unterstützen wollen, schreiben Sie an info@gemeindehilfsbund.de.


Liste der bisherigen Unterstützer
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Kategorie: Allgemein, Gesellschaft / Politik, Kirche

Die Bibel umschreiben, um „einfach Mensch sein“ zu können?

Donnerstag 19. März 2026 von Pastor Dr. Stefan Felber


Pastor Dr. Stefan Felber

Die Hannoversche Landeskirche hat eine Arbeitshilfe für gendersensible und queerfreundliche Praxis in ihren Gemeinden veröffentlicht. Ein Kommentar vom Vorsitzenden des Gemeindehilfsbundes (Walsrode), Stefan Felber

Ich weiß nicht, ob ich es ernst nehmen und weinen oder ob ich es sportlich nehmen und lachen soll. Während die woke Welle andernorts schon wieder abebbt und der Anteil der sich „divers“ Verstehenden sinkt, sucht die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers nach wie vor, dort Anschluss zu gewinnen. Jetzt hat sie die 192 Seiten lange „Arbeitshilfe für eine gendersensible und queerfreundliche Praxis in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers“ herausgegeben. Wer die ganze Bibel als Gottes Wort liebt, muss beim Lesen der rund 50 Texte verschiedener Autoren ziemlich tapfer sein. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Ehe u. Familie, Gemeinde, Gender, Gesellschaft / Politik, Kirche

Neujahrspredigt über Lukas 2,21

Mittwoch 1. Januar 2025 von Martin Luther (1483-1546)


Martin Luther (1483-1546)

Und als acht Tage um waren und er beschnitten werden sollte,
gab man ihm den Namen Jesus,
welcher genannt war von dem Engel,
ehe er im Mutterleib empfangen war.

Am heutigen Fest hat man besonders von zwei Stücken zu predigen. Das erste, von der Beschneidung. Das andere, von dem Namen Jesu, von welchem der Evangelist das besonders meldet, wie er vom Engel genannt sei, ehe denn das Kind in Mutterleib empfangen ist. Darum muß an solchem Namen sehr viel gelegen sein.

Wir wollen zuerst von der Beschneidung sagen, einen Unterschied machen, nicht wegen des Werkes, sondern der Person wegen, davon man heute predigt, wie sie beschnitten sei. Nun ist aber zwischen der Beschneidung Christi und der anderen Juden so ein großer Unterschied, soweit Himmel und Erde voneinander sind. Die Personen sind ganz und gar ungleich und unterschieden, wie ihr nachher hören werdet.

Beschneidung Christi, Szene von einem Flügelretabel mit Darstellungen aus dem Leben Mariens und der Kindheit Jesu,
Brabant, um 1480 (aus Mengen, Nord-Brabant)
Skulpturensammlung Bode-Museum Berlin

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Kategorie: Allgemein, Kirche, Theologie