Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für die 'Kirche' Kategorie

Im Gespräch: Pfr. Helmut Matthies

Montag 27. Januar 2020 von Gemeindehilfsbund


Gemeindehilfsbund

Helmut Matthies studierte Evangelische Theologie in Berlin, Hamburg und Heidelberg. 1982 wurde er zum Pfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau ordiniert. Von 1978 bis 2017 war er Leiter und Chefredakteur der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar), seit 1.2.2018 ist er deren ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender. Er ist außerdem Mitglied des Hauptvorstandes der Deutschen Evangelischen Allianz. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Interview, Kirche

Der Sonntagsgottesdienst ist kein Auslaufmodell

Freitag 24. Januar 2020 von Pfr. Dr. Hans-Gerd Krabbe


Pfr. Dr. Hans-Gerd Krabbe

Im folgenden Beitrag reagiert Pfarrer Dr. Hans-Gerd Krabbe auf einen Vorstoß des Vizepräsidenten des EKD-Kirchenamtes Thies Gundlach. Dieser hatte angesichts des Umstandes, dass nur drei bis vier Prozent aller evangelischen Kirchenmitglieder regelmäßig in den Sonntagsgottesdienst gehen, erklärt: „Der Sonntagsgottesdienst ist eine zentrale Veranstaltung, aber nicht die einzige. Das soll man in großer evangelischer Freiheit vor Ort reflektieren. Wir sollten den Kollegen nicht aufs Auge drücken, dass sie unbedingt jeden Sonntag einen Gottesdienst anbieten müssen, egal ob jemand kommt. Das ist eine Ideologie, die ich nicht teilen kann“ (1).
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Kategorie: Kirche, Theologie

Bibel und Jüngerschaft statt politisierter Kirche

Donnerstag 16. Januar 2020 von Pfr. Gerhard Stintzing


Pfr. Gerhard Stintzing

Unsere Zeit erinnert mich in mancher Hinsicht an die Zeit, in der Martin Luther gelebt hat. Es gab eine große politische Bedrohung: Die Türkengefahr. Politik rückte in den Mittelpunkt des Denkens. Die Theologie hatte der Politik zu dienen. Sie musste das Reich zusammenhalten und eine Grenze aufrichten. Sie wurde gebraucht, um den Ablasshandel, von dem Bischöfe und Päpste profitierten, zu begründen. Die Theologie stand im Dienst der Politik und musste liefern, was politisch gebraucht wurde Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Kirche, Kirchengeschichte

„Die Nacht ist vorgedrungen“ – Weihnachten bei Jochen Klepper

Samstag 21. Dezember 2019 von Pfr. Martin Fromm


Pfr. Martin Fromm

Die Nacht ist vorgedrungen, / der Tag ist nicht mehr fern. So sei nun Lob gesungen / dem hellen Morgenstern. Auch wer zur Nacht geweinet, / der stimme froh mit ein. Der Morgenstern bescheinet / auch deine Angst und Pein.

Er ist der bekannteste unter den deutschsprachigen evangelischen Dichtern im 20. Jahrhundert: Jochen Klepper. Einige seiner Lieder haben Eingang gefunden in die Gesangbücher, mehr noch: Sie gehören inzwischen zum festen Repertoire von Kirchenchören und zum unverzichtbaren Bestandteil der Gottesdienste, besonders in der Advents- und Weihnachtszeit. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Kirchengeschichte

„Dein Wort bleibt noch im Tod gewiss“ – Über das Leben von Jochen Klepper

Freitag 20. Dezember 2019 von Pfr. Martin Fromm


Pfr. Martin Fromm

In jeder Nacht, die mich umfängt, / darf ich in deine Arme fallen, /  und du, der nichts als Liebe denkt, / wachst über mir, wachst über allen. / Du birgst mich in der Finsternis. /  Dein Wort bleibt noch im Tod gewiß.

Die letzte Strophe von Jochen Kleppers ‚Trostlied am Abend’ fasst in wenigen Zeilen das Leben, den Glauben und den Tod des bedeutendsten evangelischen Liederdichters im 20. Jahrhundert zusammen. Kein anderer Dichter – mit Ausnahme von Martin Luther und Paul Gerhardt – hat so viele Lieder zum Gesangbuch beigesteuert wie er. Zahllosen Christen haben seine Dichtungen Zuversicht und Hoffnung geschenkt, wenn sie ängstlich, verzweifelt oder  geistlich angefochten waren. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Kirchengeschichte

Erklärung von über 200 Schweizer Theologen zur „Ehe für alle“

Montag 2. Dezember 2019 von Administrator


„Das Evangelium wird uns grundlegend bezeugt durch das Wort der Apostel und Propheten in der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments.“ (Leuenberger Konkordie, 1973)

Im Hören auf das Wort Gottes gemäss der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, im Wissen um unsere eigene Begrenztheit und in der Bereitschaft, uns durch das Zeugnis der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments und Gründe der Vernunft korrigieren zu lassen, unterzeichnen wir diese Erklärung, weil wir das Vorgehen und die Verlautbarungen kirchlicher Leitungsgremien rund um die kirchliche Diskussion zur «Ehe für alle» nicht akzeptieren. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gemeinde, Gesellschaft / Politik, Kirche, Sexualethik

Deutschland: Bußtag 2019 – Gedanken zur Zeit und zur Zukunft

Dienstag 19. November 2019 von Egmond Prill


Egmond Prill

Wir finden ihn längst nicht mehr in jedem Kalender: den Bußtag. Nur noch im Freistaat Sachsen ist der Tag gesetzlich arbeitsfrei. 1995 war es eine Regierung unter Führung der „Christlich“-Demokratischen-Union (CDU), die den Buß- und Bettag als gesetzlichen Feiertag aus dem Kalender strich. Es ging damals um die Finanzierung der neu eingeführten Pflegeversicherung. Freilich, nicht der „Tag der Arbeit“, von den National-Sozialisten 1933 per Gesetz zum Feiertag erklärt, wurde gestrichen, sondern der Bußtag. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Kirche

Schweden: Die Kirche, die Hass verbreitet

Montag 11. November 2019 von Gatestone Institute


Gatestone Institute

Die Schwedische Jerusalem-Gesellschaft, gegründet 1900, hat ihre Mission der karitativen Arbeit in Jerusalem und Bethlehem gewidmet. Seit mehreren Jahrzehnten ist die Schwedische Jerusalem-Gesellschaft jedoch dem jüdischen Staat Israel feindlich gesinnt. Der Verband hat drei offizielle Ziele in den palästinensischen Gebieten: 1.) Stärkung der Position von Frauen, 2.) Beitrag zu Frieden und Versöhnung leisten, 3.) Stärkung der christlichen Minderheit. Trotz dieser edlen Ziele veröffentlicht die Schwedische Jerusalem-Gesellschaft eine Zeitschrift, in der der Inhalt, obwohl oft über Israel, einen äußerst feindlichen und voreingenommenen Ton hat. In der ersten Ausgabe der Zeitschrift von 2018 kann man ein Interview mit einer palästinensischen Schulleiterin lesen, in dem sie erklärt: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Israel, Kirche

Zum Reformationsfest

Donnerstag 31. Oktober 2019 von Pfr. Hans Heidenreich


Pfr. Hans Heidenreich

Es gibt sie: Menschen, die mutig Verantwortung übernehmen. Letzte Woche in Magdeburg. Es fehlten nur drei Steine im Kopfsteinpflaster. Aber darunter war ein riesiger ausgespülter Hohlraum. Zwei Schüler stellten sich davor und warnten die Autofahrer und telefonierten gleichzeitig die Feuerwehr herbei. Martin Luther war solch ein mutiger Mann: Was ihr da tut in der Kirche, das ist hohl. Es trägt nicht im Leben. An ihm haben sich die Geister geschieden. Entweder „Ich mache so weiter, wie ich es gewohnt bin“. Oder „Ich bin froh, dass ich das erkannt habe, wie leer mein Leben war. Nun habe ich Christus. Nie wieder würde ich ihn hergeben“. Luther stellte sich mitten in den Weg und behauptete: Dieser Weg führt in den Abgrund. Ändere sofort deinen Kurs, in der damaligen Sprache ‚Tut Buße‘ (Erste These vom 31.10.1517). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Predigten / Andachten

Die Kirche als rotgrüne Sekte oder als Kirche Gottes?

Mittwoch 16. Oktober 2019 von Dr. Klaus-Rüdiger Mai


Dr. Klaus-Rüdiger Mai

In der Streitschrift „Geht der Kirche der Glauben aus“ habe ich diagnostiziert, dass die Funktionäre der EKD die Kirche politisieren – und noch dazu unter stramm parteipolitischer Ausrichtung. Man suchte diese Analyse auch mit dem Hinweis zu unterlaufen, dass dies übertrieben sei. Doch die Wirklichkeit bestätigt leider meine Diagnose. Eine paar Leipziger Pfarrer haben eine Initiative angestrengt, die Carsten Rentzing, den letzten evangelischen Bischof, der als „konservativ“ gilt, weil er nicht die Parteipolitik, sondern den Glauben in den Mittelpunkt stellt, aus dem Amt drängen soll. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Kirche