Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für die 'Predigten / Andachten' Kategorie

Er ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja!

Sonntag 21. April 2019 von Administrator


Diesen Ostergruß wollen wir euch fröhlich und aus tiefstem Herzen zurufen. Wir müssen an kein Grab gehen, um unseren HERRN zu betrauern, sondern DEIN Grab, o HERR JESUS, ist leer. „Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden!“, riefen die Engel den verzweifelten Frauen zu. All die Herren dieser Welt gehen, unser HERR aber kommt. Von nun an zählen andere Maßstäbe in unserer Welt.

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Offenbarung 1,18; In den Wochenspruch wollen wir fröhlich mit einstimmen und uns nur noch freuen, denn DU, unser HERR und Heiland hast die Mauer des Todes durchbrochen. DU bist lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit. Satans Macht ist gebrochen, weil DU für unsere Sünde und Schuld damals am Kreuz von Golgatha bezahlt hast. Wenn wir uns DIR anvertrauen, steht die Tür zum VATER, zu ewiger Herrlichkeit mit DIR, weit offen. Alle Macht der Hölle und des Todes ist gebrochen.

Und auch in den heutigen Lehrtext wollen wir fröhlich mit einstimmen: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2.Korinther 5,17; Wenn wir uns im Glauben DIR anvertrauen, werden wir wiedergeboren zu einer neuen Kreatur. Das Alte ist vergangen, siehe alles ist neu geworden. Absolut alles! Das Licht der Ewigkeit scheint bereits jetzt hell und klar in unser Leben hinein. Ganz egal, was sein und kommen mag, das Ziel, nämlich der Seelen Seligkeit, steht fest. Keine Macht der Finsternis kann uns mehr aus DEINEN liebenden Händen reißen. Wir haben einen Anker, der in DEINER Herrlichkeit festen Halt gefunden hat. Mit einem dicken Seil sind wir mit diesem Anker verbunden, damit wir Wegweisung, Halt und Führung finden, bis wir einst bei DIR ankommen werden.

Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Etwas Neues, das jubiliert und triumphiert, das sich aus tiefstem Herzen freuen kann, weil wir um DICH, o HERR JESUS, wissen dürfen, um das, was DU aus reiner Liebe für uns getan hast, nämlich DEIN Leben zu unserer Erlösung zu geben. Wir können uns nur noch freuen und DEINEN Namen preisen. Wir wollen uns DIR allein in die Arme werfen und fröhlich und dankbar als DEINE Kinder und Jünger uns innigster Gemeinschaft mit DIR erfreuen. Jeder Atemzug unseres Lebens möge DIR dienen und zur Ehre DEINES Namens und zum Segen meiner Mitmenschen beitragen. Danke HERR, dass damals Ostern geworden ist, dass das Grab leer ist und DU die gesamte Weltgeschichte schlicht und einfach auf den Kopf gestellt hast, damit wir ewiges Leben finden.

Lob und Ehre und Preis und Dank und Anbetung sei DIR allein, o HERR. Ich preise DICH und erhebe DEINEN Namen. Halleluja!

 Ein gesegnetes Osterfest!

Botschaft von Martin & Hanna Seidl-Schulz, Missionare bei der DMG (21.4.2019)

 

 

Kategorie: Predigten / Andachten

Jesus – der König der Schmerzen (Karfreitagspredigt über Joh 19,16-22)

Freitag 19. April 2019 von Pfr. Winrich Scheffbuch


Pfr. Winrich Scheffbuch

Johannes 19,16-22: Sie nahmen Jesus aber 17 und er trug sein Kreuz und ging hinaus zur Stätte, die da heißt Schädelstätte, auf Hebräisch Golgatha. 18 Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere zu beiden Seiten, Jesus aber in der Mitte. 19 Pilatus aber schrieb eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz; und es war geschrieben: Jesus von Nazareth, der König der Juden. 20 Diese Aufschrift lasen viele Juden, denn die Stätte, wo Jesus gekreuzigt wurde, war nahe bei der Stadt. Und es war geschrieben in hebräischer, lateinischer und griechischer Sprache. 21 Da sprachen die Hohepriester der Juden zu Pilatus: Schreib nicht: Der König der Juden, sondern, dass er gesagt hat: Ich bin der König der Juden. (Ein ganz sicherer Hinweis, dass Jesus das mehrfach gesagt hat, auch wenn wir kein originales Zitat im Evangelium haben. Sonst wäre das nie so gewesen, das hat er doch immer gesagt). 22 Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben.  Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt über Psalm 27,1-4: „…zu schauen die schönen Gottesdienste des Herrn“

Samstag 30. März 2019 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

Von David. Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen? Wenn die Übeltäter an mich wollen, mich zu verschlingen, meine Widersacher und Feinde, müssen sie selber straucheln und fallen. Wenn sich auch ein Heer wider mich lagert, so fürchtet sich dennoch mein Herz nicht; wenn sich Krieg wider mich erhebt, so verlasse ich mich auf ihn. Eines bitte ich vom HERRN, das hätte ich gerne: dass ich im Hause des HERRN bleiben könne mein Leben lang, zu schauen die schönen Gottesdienste des HERRN und seinen Tempel zu betrachten. (Psalm 27, 1-4:)
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Kategorie: Kirche, Predigten / Andachten, Theologie

Andacht über Lukas 22,31-32: „Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.“

Samstag 16. März 2019 von Elias Schrenk (1831-1913)


Elias Schrenk (1831-1913)

Simon, Simon, siehe, der Satan hat begehrt, euch zu sieben wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du dereinst dich bekehrst, so stärke deine Brüder. (Lukas 22, 31 und 32)

Wie klar lässt uns der Heiland in obigen Worten in die uns umgebende unsichtbare Welt hineinschauen! Gar zu leicht vergessen wir, dass wir viel mehr von der unsichtbaren als von der sichtbaren Welt abhängig sind. Diese Tatsache lernt der Glaube aus Gottes Wort und aus Gottes Führungen mit uns, und richtet sich täglich danach ein mit Wachen und Beten. Petrus hatte keine Ahnung von der Gefahr, in der er stand. Der Feind, der umhergeht, wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge, hatte ihn beobachtet und sein Selbstvertrauen gesehen. Alle Schwachheiten der übrigen Jünger, ihren Hochmut und ihre Äußerlichkeit waren ihm wohlbekannt. Es verdross ihn, dass Jesu Auge so treu über ihnen wachte, denn er wollte sie verstören. Die kleine Schar künftiger Zeugen war ihm ein Dorn im Auge. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Andacht über Matthäus 24,14: Gottes Reich zuerst!

Samstag 9. März 2019 von Pfr. Winrich Scheffbuch


Pfr. Winrich Scheffbuch

„Es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich Gottes in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.“ (Matthäus 24,14) . 

Hat es jemals in den vielen Jahrhunderten vor uns schon solch eine gewaltige Ernte in Gottes Weltmission gegeben wie in unseren Tagen? Wir hören von Erweckungen und geistlichen Aufbrüchen. Völker, seit Jahrhunderten völlig für das Evangelium verschlossen, öffnen sich für das Evangelium. Tausende und Abertausende erwachen aus lähmendem Aberglauben, Furcht einflößendem Ahnenkult und finsterster Magie und finden in Jesus Christus wirklich neues Leben. Welch ein Wunderwerk Gottes spielt sich in den Berichten aus China oder Kuba und auch Lateinamerika vor unseren Augen ab! Radikal veränderte Menschen besiegen im Vertrauen auf Jesus Alkoholnot und Drogensucht, nehmen Verantwortung in Familie und Gesellschaft wahr und kümmern sich um Notleidende und Schwache. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt über Römer 5,1-5: Frieden mit Gott, Leben in Hoffnung, Liebe im Herzen

Samstag 2. März 2019 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

Der Römerbrief des Apostels Paulus wurde vermutlich im Frühjahr des Jahres 58 nach Christi Geburt geschrieben. Paulus befindet sich gerade Korinth und sammelt eine Kollekte in verschiedenen Gemeinden ein, um diese dann persönlich der armen Urgemeinde in Jerusalem zu überbringen. Den Brief an die Gemeinde in Rom sollte wahrscheinlich die Diakonisse Phöbe aus Kenchreä, einer Hafengemeinde Korinths, nach Rom überbringen. Paulus hatte schon längere Zeit den Wunsch, die Gemeinde in Rom selbst zu besuchen. Er will diese Gemeinde mit dem Evangelium stärken und sich von den treuen Brüdern und Schwestern dort selbst stärken lassen, weil er seinen Auftrag sieht, von Rom weiter nach Spanien zu reisen, um auch dort das Evangelium zu verkünden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt über Philipper 2,5.6: Von der Herzensdemut

Freitag 22. Februar 2019 von Gottfried Daniel Krummacher (1774-1837)


Gottfried Daniel Krummacher (1774-1837)

Ich will noch geringer sein denn also, und will niedrig sein in meinen Augen, und mit den Mägden, davon du geredet hast, zu Ehren werden. Dies war ein Teil der Antwort, welche David nach 2. Sam. 6,22 seinem Weibe Michal gab. Er hatte mit großer Freude die Bundeslade in die Stadt kommen lassen, und vor dem Herrn gesprungen und getanzt, getanzt wie außer ihm noch kein König getanzt hatte, und wer so wie David tanzen kann, der unterlasse es ja nicht, wie er auch nicht tun wird, möchte die Michal auch noch so sauer dazu sehen, wie hier. Wer aber hier eine Rechtfertigung des weltüblichen, für Leib und Seele gefährlichen Tanzens findet, der vergleiche doch eben Luk. 6,25 wo es heißt: Wehe euch, die ihr voll seid: denn euch wird hungern! wehe euch, die ihr hier lachet: denn ihr werdet heulen und weinen; und rechtfertigt es lieber mit dem Exempel der gottlosen Herodias, der irre sich nicht, denn Gott lässt sich nicht spotten, und verwechsele heilige und sündliche Dinge mit einander. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten, Seelsorge / Lebenshilfe

Andacht über 2 Mose 2,23f: Gott vergisst seine Verheißung nie!

Freitag 15. Februar 2019 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

„Lange Zeit aber darnach starb der König in Ägypten. Aber die Kinder Israel seufzten über ihre Arbeit und schrien, und ihr Schrei kam vor Gott.“ (2. Mose 2,23f)

Zwei grundverschiedene Bilder:

1. Pharao auf dem Sterbebett, Israel seufzend unter harter Arbeit. Ein König, aus höchster Höhe abstürzend in die Tiefe. Ein Sklavenvolk, aus der tiefsten Tiefe aufsteigend zur Höhe. – Dem Pharao mag das Sterben schwer gewesen sein. Er war ein erfolgreicher Herrscher, ein kluger Politiker gewesen. Mit List hatte er Israel zu Frondiensten gezwungen (2. Mose 1,10). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt über 2 Mose 3,1-15: Wir sind berufen und beauftragt.

Samstag 2. Februar 2019 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

Mit dem letzten Sonntag nach Epiphanias und der darauffolgenden Woche endet die Weihnachtszeit. Am Sonntag, den 3.2.2019, beginnt die Vorpassionszeit. Wir bewegen uns liturgisch also zwischen dem Geburtsfest Christi und seiner Kreuzigung, zwischen Geborenwerden und Sterben. Was liegt da näher, als heute auch auf unser Leben zwischen Geborenwerden und Sterben zu schauen. Was ist das Wichtigste in unserem Leben, von dem es im Psalm 90, 10 heißt: Es währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre? Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Andacht über 1 Kor 1,18

Samstag 26. Januar 2019 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist’s eine Gotteskraft (1. Korinther 1, 18)

Die Epiphanie – die Zeit der Erscheinung, des Sichtbarwerdens Christi – geht zu Ende, und wir kommen in die vorösterliche und damit auch in die Passionszeit, in deren Mitte das Kreuz Christi steht. Das Kreuz Christi ist das ganz große Ärgernis, an dem sich seit jeher, bis heute die Geister scheiden, und es erstaunt und verwundert immer wieder, welche abenteuerlichen und eigenwilligen Vorstellungen entwickelt werden, um dem Skandal des Kreuzes Christi zu entgehen oder es doch zumindest zu entschärfen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten