Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für die 'Predigten / Andachten' Kategorie

Predigt über Jona 1,1-2,11

Sonntag 13. Juni 2021 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

Liebe Gemeinde!

Wir befinden uns im 8. vorchristlichen Jahrhundert. Die Hauptperson ist wohl jener Jona Ben Amittai, der nach 2 Kön 14,25 die Wiederherstellung der alten israelitischen Nordgrenze durch König Jerobeam II. (781–742 v. Chr.) vorhergesagt hatte. Dieser Jona wurde nun von Gott als Prophet nach Ninive gesandt, um gegen diese Stadt zu predigen. Ninive war die Hauptstadt des assyrischen Weltreiches, gelegen in Mesopotamien, dem Zweistromland von Euphrat und Tigris, also im heutigen Irak. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt aus Markus 2,13–17: Die Berufung des Levi – Warum die Gnade nur der versteht, der Gott als den Dreieinigen erkennt

Freitag 4. Juni 2021 von Pfr. Dr. Stefan Felber


Pfr. Dr. Stefan Felber

Hören Sie hier die Audio-Aufzeichnung der Predigt.

13 Und er ging wieder hinaus an den See; und alles Volk kam zu ihm, und er lehrte sie. 14 Und als er vorüberging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach. 15 Und es begab sich, daß er zu Tisch saß in seinem Hause, da setzten sich viele Zöllner und Sünder zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern; denn es waren viele, die ihm nachfolgten. 16 Und als die Schriftgelehrten unter den Pharisäern sahen, daß er mit den Sündern und Zöllnern aß, sprachen sie zu seinen Jüngern: Ißt er mit den Zöllnern und Sündern? 17 Als das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt über 2 Mose 32,1-14: Vollmächtige Beter gesucht – Der Tanz um das goldene Kalb und die Fürbitte des Mose

Mittwoch 12. Mai 2021 von Johann Hesse


Johann Hesse

Liebe Brüder und Schwestern, der Sonntag Rogate ruft uns ins Gebet. Rogate bedeutet betet! Das Wort Gottes stellt uns heute Mose als vollmächtigen Beter vor. Und so lautet der Titel der Predigt: „Vollmächtige Beter gesucht.“ In einer schweren Schicksalsstunde seines Volkes trat Mose mit Gebet und Flehen für sein Volk ein und durfte erleben, dass der barmherzige und gnädige Gott ihn erhörte. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt über 1. Kön 11,1–13: Salomo und seine vielen Frauen – Spieler und Spielzeuge?

Freitag 7. Mai 2021 von Pfr. Dr. Stefan Felber


Pfr. Dr. Stefan Felber

Aber der König Salomo liebte viele ausländische Frauen: die Tochter des Pharao und moabitische, ammonitische, edomitische, sidonische und hetitische – aus solchen Völkern, von denen der Herr den Israeliten gesagt hatte: Geht nicht zu ihnen und lasst sie nicht zu euch kommen; sie werden gewiss eure Herzen ihren Göttern zuneigen. An diesen hing Salomo mit Liebe. Und er hatte siebenhundert Hauptfrauen und dreihundert Nebenfrauen; und seine Frauen verleiteten sein Herz. Und als er nun alt war, neigten seine Frauen sein Herz fremden Göttern zu, sodass sein Herz nicht ungeteilt bei dem Herrn, seinem Gott, war wie das Herz seines Vaters David. So diente Salomo der Astarte, der Göttin der Sidonier, und dem Milkom, dem gräulichen Götzen der Ammoniter. Und Salomo tat, was dem Herrn mißfiel, und folgte nicht völlig dem Herrn wie sein Vater David. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Paulus und die Evangeliumspredigt auf dem Areopag (Apg 17,16-34)

Dienstag 27. April 2021 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

Als aber Paulus in Athen auf sie wartete, ergrimmte sein Geist in ihm, da er die Stadt voller Götzenbilder sah. 17 Und er redete zu den Juden und den Gottesfürchtigen in der Synagoge und täglich auf dem Markt zu denen, die sich einfanden. 18 Einige Philosophen aber, Epikureer und Stoiker, stritten mit ihm. Und einige von ihnen sprachen: Was will dieser Schwätzer sagen? Andere aber: Es sieht aus, als wolle er fremde Götter verkündigen. Denn er verkündigte das Evangelium von Jesus und von der Auferstehung. 19 Sie nahmen ihn aber mit und führten ihn auf den Areopag und sprachen: Können wir erfahren, was das für eine neue Lehre ist, die du lehrst? 20 Denn du bringst etwas Neues vor unsere Ohren; nun wollen wir gerne wissen, was das ist. 21 Alle Athener nämlich, auch die Fremden, die bei ihnen wohnten, hatten nichts anderes im Sinn, als etwas Neues zu sagen oder zu hören. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Elias Schrenk, ‚Ich bin die Auferstehung und das Leben‘ (Joh 11,25f.)

Sonntag 11. April 2021 von Elias Schrenk (1831-1913)


Elias Schrenk (1831-1913)

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das? (Johannes 11,25 und 26)

Jesus ist die Auferstehung und das Leben für alle, die noch tot in Sünden sind und lebendig werden möchten. Er weckt sie auf durch sein Evangelium. Er, der Auferstandene, macht sie innerlich lebendig. Er ist aber auch die Auferstehung aller, die in den Gräbern sind, doch in verschiedener Weise. Die Schrift redet klar von einer ersten und einer letzten Auferstehung. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Pfr. Erich Schnepel, „Christus in uns“

Sonntag 4. April 2021 von Erich Schnepel


Erich Schnepel

Es ist eine ungeheuerliche Aussage, dass Jesus Christus in denen wohnt und gegenwärtig ist, die ihn aufnahmen. Das gibt es niemals sonst, dass einer im anderen wohnen und gegenwärtig sein kann. So tief können sich Menschen nie miteinander verbinden, und wenn sie sich noch so gut verstehen und noch so lieb haben. Das konnte auch Jesus nicht, als er auf Erden als unser Bruder unter uns lebte. Das vermag er erst, seitdem er der lebendige Herr wurde, der Geist ist wie Gott. Dies wurde er am Auferstehungsmorgen. In einem geheimnisvollen, schöpferischen Akt machte Gott ihn zu dem lebendigen Herrn. Niemand war Zeuge, als Gott dieses neue, einzigartige, höhere Leben Jesus Christus gab. Aber als der Lebendige konnte er sich vielen als der bezeugen, der bei ihnen ist und lebt. Das tut er durch die Jahrhunderte bis heute. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Karfreitagspredigt über Matth. 27,15–26: Jesus und Barabbas

Donnerstag 1. April 2021 von Thomas Karker


Thomas Karker

 . . . und da sie versammelt waren, sprach Pilatus zu ihnen: „Welchen wollt ihr, dass ich euch losgehe? Barabbas oder Jesus, von dem gesagt wird, er sei der Messias?“ . . . Sie sprachen: „Barabbas.“ Pilatus sprach zu ihnen: „Was soll ich denn machen mit Jesus, von dem gesagt wird, es sei der Messias?“ Sie sprachen alle: „Lass ihn kreuzigen!“ . . . Da stehen sie einander gegenüber, die beiden Söhne des Vaters. Auf der einen Seite Barabbas, d. h. zu Deutsch: Sohn des Vaters. Von ihm erzählt die Bibel, dass er ein Mörder war, ein politischer Aufrührer, ein Zelot, einer, der gegen die bestehende Ordnung stand. Es war der Vertreter der Gewalt, des Umsturzes, der Revolution. Es war der Sohn des Vaters, der gezeichnet war mit dem Zeichen des Kain. Auf der anderen Seite steht Jesus, der einzigartige Sohn des Vaters. Er ist nicht der Vertreter der Macht, sondern der Zeuge der Liebe. Sein Ruf heißt nicht: Umsturz durch blutige Revolution, wie bei Barabbas. Sein Ruf heißt: Erneuerung des Menschen und dadurch Erneuerung der Welt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Predigten / Andachten

Wilhelm Busch, Passionsandacht „Mir hat er geholfen“

Sonntag 21. März 2021 von Pfr. Wilhelm Busch (1897-1966)


Pfr. Wilhelm Busch (1897-1966)

»Desgleichen auch die Hohenpriester spotteten sein samt den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen: ‚Andern hat er geholfen‘..« (Matthäus 27,41-42)

Irgendwo las ich einmal die Geschichte von einem jungen Künstler, der in großer Armut in Paris lebte. Eines Tages kam er an einer Auktionshalle vorbei. Er trat ein und hörte der Versteigerung zu. Da wurde auf einmal ein altes, verstaubtes und beschmutztes Kruzifix vorgezeigt. Sofort ging ein wilder Spott los. Das tat dem jungen Mann weh, und er kaufte das alte Ding für ein paar Pfennige. Aber als er nun zu Hause anfing, es vom Schmutz zu reinigen, da stellte sich heraus, dass es lauter Gold war. So ist es auch mit dem Evangelium vom Gekreuzigten ergangen. Wie hat man es seit der Aufklärung vor 150 Jahren verspottet und verachtet! Aber über all dem hat sich nur herausgestellt, dass echtes göttliches Gold ist. So hat das Evangelium selten geleuchtet wie in unseren Tagen. Und so ging es auch mit Jesus. Da stehen seine Feinde hasserfüllt unter dem Kreuz. Die wollen ihn verspotten. Aber über dem kommt das Gold seiner Herrlichkeit zum Vorschein. Denn nun fällt den Feinden gar nichts ein, was sie ihm vorwerfen könnten als dies: »Andern hat er geholfen.« Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Passionsandacht von Wilhelm Busch über Mt 27,41

Sonntag 14. März 2021 von Pfr. Wilhelm Busch (1897-1966)


Pfr. Wilhelm Busch (1897-1966)

»Desgleichen auch die Hohenpriester spotteten über ihn samt den Schriftgelehrten und Ältesten …« (Matthäus 27,41)

Von dem großen Gottesmann Mose heißt es einmal: »Er war ein sehr geplagter Mensch mehr als alle Menschen auf Erden.« Das steht in 4. Mose 12,3, wo eine der schwersten Stunden des Mose geschildert wird. Viel Hass, Feindschaft und Kampf hat Mose durchmachen müssen: Kampf mit den Ägyptern, mit Pharao, mit den Amalekitern, mit dem widerspenstigen Volk. Aber nun, bei Hazeroth, kam die schlimmste Sache: da standen seine eigenen Geschwister gegen ihn auf und wollten ihn beiseite stoßen. »Redet der Herr allein durch Mose? Redet er nicht auch durch uns?« rufen sie. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten