Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für die 'Gemeinde' Kategorie

Bekehrung ist der Lebensnerv der Christenheit

Sonntag 14. April 2019 von Gemeindehilfsbund


Gemeindehilfsbund

Zu zwei Tagungen des Gemeindehilfsbundes im Geistlichen Rüstzentrum Krelingen bei Walsrode und im Haus Felsengrund in Bad Teinach-Zavelstein (Nordschwarzwald) unter dem Motto „Kehrt um und glaubt an das Evangelium! (Mk 1,15) – Bekehrung und neues Leben nach Gottes Wort“ kamen insgesamt rund 450 Teilnehmer zusammen. Der Leiter des Gemeindehilfsbundes, Pastor Dr. Joachim Cochlovius (Walsrode), meinte, dass die Geschlechtlichkeit, das Geld und das Reden die drei wichtigsten Einflugschneisen Satans seien. Durch die Bekehrung zu Christus würden diese drei elementaren Lebensbereiche grundlegend verändert. Das neue Leben sei nicht nur ein Wunschtraum, sondern eine Realität, die im Leben von Christen sichtbar werde. In diesem Sinne seien Christen die wahren Alternativen – Lichtträger in einer dunklen Welt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche, Mission

Die Psalmen und das Vaterunser – ein lohnender Vergleich

Montag 8. April 2019 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

Leitwort: „Nicht die Armut des Herzens, sondern der Reichtum des Wortes Gottes soll unser Gebet bestimmen“ (D. Bonhoeffer, Das Gebetbuch der Bibel. Eine Einführung in die Psalmen).

1.)          Der Psalter und das Vaterunser sind wichtige biblische Gebetsschulen. Sie weiten den Gebetshorizont, vor allem aber kann man an den vielen Übereinstimmungen erkennen, dass der Heilige Geist der Verfasser der Bibel ist. „Der Psalter ist durchs Vaterunser und das Vaterunser durch den Psalter gezogen, so dass man eins aus dem anderen sehr fein verstehen kann und sie lustig zusammenstimmen“ (M. Luther). Es lohnt sich, den Psalter und das Vaterunser in dieser Hinsicht zu vergleichen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Seelsorge / Lebenshilfe, Theologie

„In unserem Streben nach Größe sind wir ganz verrückt geworden…“

Samstag 23. März 2019 von Vance Havner


Vance Havner

Die Gemeinde ist wegen ihrer Betonung großer Zahlen von den Katakomben ins Kolosseum umgezogen. Wir führen Mammutvorstellungen und gigantische Zusammenkünfte auf. Wir stellen die gefeierten Helden aufs Podium und ahmen Caesar nach, um das Banner Christi voranzubringen. In unserem Streben nach Größe sind wir ganz verrückt geworden. In Wirklichkeit brauchen wir eine Ausdünnung, keine Verdichtung. Vor langer Zeit lernte ich, dass man heranwachsende Pflanzen ausdünnen oder auslichten muss. Wir verringern dabei die Quantität, um die Qualität zu erhöhen. Gideon hat seine Armee ausgelichtet, und ein ähnlicher Prozess würde der Armee Gottes heute auch nicht schaden. Jesus hat die Menge ausgelichtet, wie es uns in Johannes 6 berichtet wird, und ohne Zweifel war dies nicht das einzige Mal. Heute aber ist die verfolgte Minderheit zur populären Mehrheit geworden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Gemeinde, Kirche

Nicht dümmer sein als Ochs und Esel. Die Botschaft der Tiere an der Krippe.

Freitag 4. Januar 2019 von PD Dr. theol. Meik Gerhards


PD Dr. theol. Meik Gerhards

Eine Darstellung der Geburt Christi in der „Basilica di Sant‘ Ambrogio“ in Mailand (um 390 n. Chr.) zeigt das Kind in der Krippe umgeben von Ochs und Esel. Ochs und Esel waren dem Künstler offenbar wichtiger als Maria und Joseph, Hirten und Könige. Allerdings sind die beiden Tiere in der Weihnachtsgeschichte (Lk 2,1-20) gar nicht erwähnt. Sie sind Jes 1,2f. entnommen. Schon die altkirchliche Auslegung verknüpfte das Jesaja-Wort mit der Weihnachtsgeschichte. Angesichts mancher Verkürzungen und Banalisierungen, denen die Weihnachtsbotschaft selbst in kirchlichen Kreisen ausgesetzt ist, lohnt es sich, über diese Verknüpfung zweier Bibelstellen noch einmal nachzudenken, Jes 1,2f. zur Grundlage einer weihnachtlichen Besinnung zu machen und damit Ochs und Esel als unverzichtbare Figuren unserer Weihnachtskrippen zu würdigen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Theologie

Paul Gerhardt, Nun lasst uns gehn und treten mit Singen und mit Beten

Dienstag 1. Januar 2019 von Administrator


Nun lasst uns gehn und treten

 1. Nun lasst uns gehn und treten mit Singen und mit Beten
zum Herrn, der unserm Leben bis hierher Kraft gegeben.

2. Wir gehn dahin und wandern von einem Jahr zum andern,
wir leben und gedeihen vom alten bis zum neuen:

 3. Durch so viel Angst und Plagen, durch Zittern und durch Zagen,
durch Krieg und große Schrecken, die alle Welt bedecken.

 4. Denn wie von treuen Müttern in schweren Ungewittern
die Kindlein hier auf Erden mit Fleiß bewahret werden:

 5. Also auch und nicht minder lässt Gott ihm seine Kinder,
wenn Not und Trübsal blitzen, in seinem Schoße sitzen.

 6. Ach Hüter unsers Lebens, fürwahr, es ist vergebens
mit unserm Tun und Machen, wo nicht dein Augen wachen.

 7. Gelobt sei deine Treue, die alle Morgen neue,
Lob sei den starken Händen, die alles Herzleid wenden.

 8. Lass ferner dich erbitten, o Vater, und bleib mitten
in unserm Kreuz und Leiden ein Brunnen unsrer Freuden.

 9. Gib mir und allen denen, die sich von Herzen sehnen
nach dir und deiner Hulde, ein Herz, das sich gedulde.

 10. Schließ zu die Jammerpforten und lass an allen Orten
auf so viel Blutvergießen die Freudenströme fließen.

 11. Sprich deinen milden Segen zu allen unsern Wegen,
ass Großen und auch Kleinen die Gnadensonne scheinen.

 12. Sei der Verlassnen Vater, der Irrenden Berater,
der Unversorgten Gabe, der Armen Gut und Habe.

 13. Hilf gnädig allen Kranken, gib fröhliche Gedanken
den hochbetrübten Seelen, die sich mit Schwermut quälen.

 14. Und endlich, was das Meiste, füll uns mit deinem Geiste,
der uns hier herrlich ziere und dort zum Himmel führe.

 15. Das alles wollst du geben, o meines Lebens Leben,
mir und der Christen Schare zum sel‘gen neuen Jahre.

 Paul Gerhardt 1653

 

Kategorie: Gemeinde, Seelsorge / Lebenshilfe

Im Gespräch: Pfr. Dr. Theo Lehmann

Dienstag 13. November 2018 von Gemeindehilfsbund


Gemeindehilfsbund

Den Lesern des „Aufbruchs“ ist der Autor der Glosse auf der letzten Seite schon seit 2011 ein Begriff. Herzlichen Dank für diese erfrischenden Texte! Wie kriegt man das hin, betrübliche Sachverhalte so zu servieren, dass sie genießbar werden?

Luther soll mal gesagt haben, er brauche zum Predigen immer eine gewisse Wut. Er hat aber keine Wutpredigten gehalten, sondern sein Zorn auf zahlreiche Gegner und Irrlehrer diente ihm als würzender Antrieb seiner Wortverkündigung. Er brauchte etwas, woran er sich reiben konnte, und davon gab es mehr als genug. So ähnlich geht es mir bei den Glossen. Ich lag mal krank im Bett, hatte für nichts mehr Kraft und Interesse. Eines Tages meldete ich mich zurück und schrieb dem Redakteur, ich würde bereits an der nächsten Glosse herumformulieren. Das war also mein Thermometer: Ich rege mich schon wieder über irgendetwas auf. Der Theo hat wieder Wut, also geht’s ihm wieder gut. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Gesellschaft / Politik, Kirche

Aufruf an evangelische Christen

Mittwoch 7. November 2018 von Netzwerk Bibel und Bekenntnis


Netzwerk Bibel und Bekenntnis

Jesus Christus spricht: „Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.“ (Matthäus 24,35) Auf diese Zusage vertrauen wir und wollen dem dreieinigen Gott allein die Ehre geben. Zugleich belasten uns schwere Fehlentscheidungen von Synoden und Kirchenleitungen der evangelischen Kirchen in den letzten Jahren und veranlassen uns erneut, an alle Christen, insbesondere an Gemeindeleitungen, Pfarrer, Pastoren, Verantwortliche in christlichen Werken und Verbänden zu appellieren. In den evangelischen Kirchen werden die Grundlagen des Glaubens zunehmend demontiert. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche

1 Mose 1,14-2,4a (4.-7. Schöpfungstag)

Donnerstag 23. August 2018 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

4. Schöpfungstag (V. 14-19): In Parallelität zum 1. Schöpfungstag werden jetzt die für die Erde lebensnotwendigen lichttragenden Himmelskörper sowie die gesamten Sternen- und Planetenwelten erschaffen. Besonders hervorgehoben werden nur die Sonne und der Mond, während der ganze übrige unermessliche Kosmos nur mit dem einen Wort „Sterne“ erwähnt wird. Auch damit wird unterstrichen, dass der Schöpfungsbericht die Erde in den Mittelpunkt des Universums stellt. Sonne, Mond, Planeten und Fixsterne werden von Gott „an die Feste“ gesetzt. Damit ist nicht gemeint, dass sie unmittelbar über dem Luftraum befestigt werden, sondern dass sie dem Luftraum gegeben werden, der ihre Wellen in Licht umwandelt und an die Erde weitergibt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Theologie

GHB Bibelkurs 1 Mose 1,1-13

Sonntag 29. Juli 2018 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

1 Mose 1,1-13

Die biblische Urgeschichte (Kap. 1-11) ist einzigartig in der Weltliteratur. Wie das ganze erste Buch Mose ist auch die Urgeschichte aus einer Reihe einzelner Genealogien bzw. Geschlechtergeschichten (hebr. toledoth) zusammengesetzt. Der Schöpfungsbericht (1. Mose 1,1-2,4a) ist die erste dieser Genealogien, bildet aber einen Ausnahmefall, weil sie nur die Erschaffung Adams und Evas ohne ihre Kinder beschreibt. Die 2. Genealogie ist von 1. Mose 2,4b bis 1. Mose 5,1 anzusetzen und berichtet von den ersten Nachkommen Adams und Evas. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Theologie

Stellungnahme AK Gnadau Bayern zum Beschluss der Landessynode der ELKB „Segnung gleichgeschlechtlicher Paare“

Donnerstag 19. Juli 2018 von Netzwerk Bibel und Bekenntnis


Netzwerk Bibel und Bekenntnis

Im April 2018 hat die Landessynode der Ev. Luth. Kirche in Bayern mit großer Mehrheit beschlossen, die öffentliche Segnung gleichgeschlechtlicher Paare im Gottesdienst zuzulassen. Die Segnung wird als Kasualie in die Kirchenbücher Eingang finden. Im Zusammenhang mit dieser Entscheidung wiederholen wir, was wir im Vorfeld und an vielen anderen Stellen bereits deutlich gemacht haben: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche, Sexualethik