Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für die 'Sexualethik' Kategorie

„Was Gott nicht segnet, kann die Kirche nicht segnen!“

Donnerstag 4. April 2019 von Confessio e.V.


Confessio e.V.

Erklärung der Pfarrerarbeitsgemeinschaft Confessio e.V. zur Entscheidung der Synode der ev. Landeskirche in Württemberg, einen Segnungsgottesdienst für gleichgeschlechtliche Paare einzuführen („Kirchliches Gesetz zur Einführung einer Ordnung des Gottesdienstes anlässlich der bürgerlichen Eheschließung zwischen zwei Personen gleichen Geschlechtes …“). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Sexualethik, Theologie

Nun auch Württemberg. Was nun? Was tun?

Dienstag 2. April 2019 von Pfr. Ulrich Parzany


Pfr. Ulrich Parzany

Nun hat auch die Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Württemberg die öffentliche Segnung gleichgeschlechtlicher Paare möglich gemacht. Einem „Gesetz zur Einführung eines Gottesdienstes anlässlich einer Eheschließung zwischen zwei Personen gleichen Geschlechts“ stimmten die Synodalen mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit zu. Im Herbst 2018 hatten noch zwei fehlende Stimmen die Zweidrittel-Mehrheit verhindert. Der Entscheidungsprozess wurde auch außerhalb Württembergs mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Die Landessynode dort unterscheidet sich von den Synoden in den anderen 19 evangelischen Landeskirchen dadurch, dass ihre Mitglieder direkt von den Gemeindegliedern gewählt werden. Nirgendwo sonst gibt es in den Landessynodalen eine Möglichkeit der so direkten Einflussnahme der Gemeindebasis wie im Schwabenland. Der stärkste Gesprächskreis in der Landessynode ist dort die „Lebendige Gemeinde“. Sie gilt – oder galt – als Stimme des Pietismus. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Kirche, Sexualethik

Was gilt noch in der Kirche?

Freitag 29. März 2019 von Pfr. Dr. Hans-Gerd Krabbe


Pfr. Dr. Hans-Gerd Krabbe

Nach der Entscheidung der württembergischen Landessynode vom 23. März 2019 soll die Segnung einer homosexuellen Partnerschaft in einem Viertel der württembergischen Kirchengemeinden möglich sein, wenn drei Viertel der Pfarrer dieser Kirchengemeinden, wenn drei Viertel des Kirchengemeinderates dem zustimmen. Und wenn zuvor innerhalb der Gemeinde ein Klärungsprozess zu dem Ergebnis gekommen ist, »dass die öffentliche Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ihrem Verständnis nach dem Evangelium, wie es in der Heiligen Schrift gegeben und in den Bekenntnissen der Reformation bezeugt ist, nicht widerspricht.« Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Sexualethik, Theologie

Großer Konsens gegen Gottes Wort?

Donnerstag 7. Februar 2019 von Prof. Dr. Rolf Hille


Prof. Dr. Rolf Hille

1. Segnung homophiler Paare – ein kirchlicher Konflikt

Es wird kräftig in der Kirche gestritten und gleichzeitig die Einheit angemahnt. Die Diskussion um die kirchliche Segnung bzw. Trauung gleichgeschlechtlicher Partner ist dafür ein aktuelles Beispiel. Unter dem Druck der öffentlichkeitswirksamen Homosexuellenlobby haben nahezu alle Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland die Einführung solcher Amtshandlungen beschlossen. Gegenüber Kritikern verweist man gerne auf den „magnus consensus“, d.h. die große Übereinstimmung, die es in dieser Frage gibt. Und wenn eine breite Mehrheit das so beschließt, kann eine synodale Minderheit nicht das Gegenteil durchsetzen. Die Mehrheit bestimmt nun einmal – so ist das in der Demokratie. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Sexualethik

„Was soll in unserer Kirche gelten?“ – Ein Brief aus tiefer Sorge

Freitag 18. Januar 2019 von Pfr. Manfred Baral


Pfr. Manfred Baral

Pfarrer i.R. Manfred Baral, Großbottwar (Württemberg), schrieb am 5. Januar 2019 an die Mitglieder des Gesprächskreises „Lebendige Gemeinde“ der Landessynode der Ev. Landeskirche in Württemberg einen Brief, den wir mit seiner Erlaubnis hier veröffentlichen. Die Mitglieder der Württembergischen Landessynode werden in Urwahl von den Gemeindegliedern direkt gewählt – anders als in allen anderen 19 evangelischen Landeskirchen. Dort werden die Synodalen über ein Filtersystem von den örtlichen Kirchengemeinderäten (Presbyterien) über die Bezirkssynoden in die Landessynoden delegiert. Die Württembergischen Synodalen gehören je nach ihrer kirchenpolitischen Orientierung 4 verschiedenen Gesprächskreisen an: Lebendige Gemeinde – ChristusBewegung in Württemberg (43 Sitze), Offene Kirche (32 Sitze), Evangelium und Kirche e.V. (14 Sitze), Kirche für morgen (7 Sitze), ohne Gesprächskreis 2 Synodale. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Sexualethik, Theologie

Wie müssen wir das Thema Homosexualität biblisch einordnen?

Donnerstag 17. Januar 2019 von Detlef Löhde


Detlef Löhde

Die Diskussion um die Homosexualität ist in den letzten Jahrzehnten immer intensiver, emotionaler und auch einseitig offensiver geworden. Die Medien strapazieren das Thema bis in den Unterhaltungsbereich hinein, um die Bevölkerung zu wohlwollender Akzeptanz zu erziehen. Politiker wollen an dem Thema ihre Liberalität und Modernität beweisen, die Lobby-Gruppen der Homo-Aktivisten und Gender-Ideologen haben ein öffentliches Aktionsfeld. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Sexualethik, Theologie

Gespaltenes Denken – Beobachtungen zu einer Anfrage an das Studienzentrum der EKD für Genderfragen

Donnerstag 25. Oktober 2018 von Johann Hesse


Johann Hesse

Im Herbst 2016 erschien ein hochinteressanter Forschungsbericht aus den Vereinigten Staaten aus der wissenschaftlichen Reihe „The New Atlantis“. Er trägt den Titel: „Sexuality and Gender – Findings from the Biological, Psychological and Social Sciences“, The New Atlantis, Special Report, Fall 2016. Die beiden Psychologen und Universitätsprofessoren Lawrence S. Mayer und Paul R. McHugh kommen darin zu dem Ergebnis, dass auf Basis biologischer, psychologischer und sozialwissenschaftlicher Studien derzeit nicht von einer genetisch oder hormonell bestimmten bisexuellen oder homosexuellen Orientierung gesprochen werden kann. Weiterhin kommen sie zu dem Schluss, dass Menschen nicht zwingend auf eine bi- oder homosexuelle Orientierung hin festgelegt sind. Eine Veränderung der sexuellen Orientierung sei möglich und werde auch so von Menschen erlebt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Seelsorge / Lebenshilfe, Sexualethik

Liebe, Sexualität und ‚Sexuelle Vielfalt‘

Freitag 5. Oktober 2018 von Pfr. Gunther Geipel


Pfr. Gunther Geipel

Die Bewegung der „Sexuellen Vielfalt“ hat mehrere alte Wurzeln (etwa bei frühsozialistischen Denkern in Frankreich), wurde in Deutschland im Rahmen der 68er-Bewegung als „Sexuelle Revolution“ propagiert und ist inzwischen in eine allgemeine Forderung eingemündet: eben die der sexuellen Vielfalt. Auch wer das sehr kritisch sieht, sollte ein wichtiges Signal und Wahrheitsmoment darin nicht übersehen: Sexualität ist super! Sie ist ein tiefes Bedürfnis des Menschen und ein hohes Glück. Sie ist mehr als – wie für manchen der Fußball – die „schönste Nebensache der Welt“. Sie ist etwas Zentrales im menschlichen Leben. Und jeder weiß: ohne sie gäbe es ihn nicht. Zugleich aber hat die Sexualität noch mehr Funktionen als die Fortpflanzung. Sie deckt vier Bereiche ab: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Ehe u. Familie, Sexualethik

Melodie des Lebens

Montag 17. September 2018 von Joerg Swoboda


Joerg Swoboda

Die Mädchen lauschen, wenn die Hormone flüstern,
und auch die Jungen folgen ihrem Ruf.
So reifen sie heran
und werden Frau und Mann,
wozu sie Gott erschuf.

In jeder Körperzelle ist zu lesen,
wer eine Frau ist  und auch, wer ein Mann.
Vom Schöpfer formuliert,
in klarer Schrift fixiert,
als unsre Welt begann. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Sexualethik

Sexuelle Orientierung: Und wenn sie doch veränderbar ist?

Freitag 7. September 2018 von Stiftung Zukunft CH


Stiftung Zukunft CH

Eine neue Studie bestätigt es erneut: Homosexualität ist, in vielen Fällen wenigstens, kein unveränderbares Schicksal. Warum eigentlich sollten homosexuelle Männer und Frauen, die sich eine Veränderung ihrer Empfindungen wünschen, nicht versuchen dürfen, diese zu ändern? Gleich zwei Hollywood-Filme in diesem Jahr, so berichtet das australische Online-Magazin MercatorNet, beschreiben die Schrecken homosexuell empfindender Teenager, deren Eltern sie in eine sogenannte Konversionstherapie zwingen: „The Miseducation of Cameron Post“ läuft dieser Tage in den amerikanischen und britischen Kinos an. Der Film richtet sich an junge Erwachsene und zeigt ein Konversions-Erziehungscamp, bei dem allerlei ausgefallene „De-Gaying“-Techniken zur Anwendung kommen. Der boshaft finstere „Hetero“ im Film ist, was kaum erstaunen mag, der christliche Pastor. Genauso übrigens wie im Film „Boy Erased“ mit Nicole Kidman und Russell Crowe, der im November 2018 auf die deutschen Leinwände kommen soll und bereits für Oscar-Begeisterung sorgt. Lucas Hedges spielt darin einen Teenager, der seine Eltern liebt, aber sich selbst treu sein will. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Sexualethik