Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für die 'Sexualethik' Kategorie

„… und das sind einige von euch gewesen“ – Zum Verbot von sog. Konversionstherapien

Mittwoch 12. Juni 2019 von Michael Kotsch


Michael Kotsch

Erneut wendet sich Bundesgesundheitsminister Spahn Mitte Juni 2019 an die breite Öffentlichkeit: Jede Therapie, die von der Veränderbarkeit homosexueller Orientierung ausgeht, muss demnach gesetzlich verboten werden. Wie nicht anders zu erwarten, bekommt er dabei große gesellschaftliche Unterstützung. Ganz offensichtlich ist die Zeit reif für diesen Schritt politisch gesteuerter Ethik. Als Gegner machen die Medien zwischenzeitlich nur noch eine kleine Gruppe „radikaler Christen“ aus, die das vertreten, was noch vor 20 Jahren gesellschaftlicher Konsens war. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Seelsorge / Lebenshilfe, Sexualethik

Seelsorge nicht kriminalisieren

Freitag 7. Juni 2019 von Bibelbund


Bibelbund

Ein Gesetzesentwurf des Gesundheitsministers Jens Spahn soll alle Hilfen zur Änderung homosexuellen Empfindens unter Strafe zu stellen. Das bedeutet, dass Menschen, die Hilfe suchen, mit ihren homosexuellen Gefühlen umzugehen, nur noch in einer Richtung Beratung finden könnten. Viele christliche Beratungsangebote werden dann unter Strafe gestellt und verboten. Nach einer Forderung von Bundesgesundheitsminister Spahn (CDU) soll es künftig verboten sein, Homosexuellen zu helfen, wenn diese unter ihrer sexuellen Identität leiden und sie verändern wollen. Seelsorger, Psychologen, christliche Gruppen und Ärzte sollen gezwungen werden, Homosexuelle immer in ihrer Orientierung zu bestätigen auch gegen ihre ethische Überzeugung. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Seelsorge / Lebenshilfe, Sexualethik

Petition an: Bundesgesundheitsminister Spahn und Bundesrat – Hände weg von der Therapiefreiheit!

Dienstag 7. Mai 2019 von CitizenGO


CitizenGO

Gesundheitsminister Spahn und eine Bundesratsinitiative der Länder Schleswig-Holstein, Hessen, Berlin, Bremen, Saarland, Brandenburg und Rheinland-Pfalz wollen sog. „Konversionstherapien“ mit dem Ziel der Veränderung unerwünschter homosexueller Empfindungen per Gesetz verbieten. Ein solches Gesetz wäre ein massiver Eingriff des Staates in die Therapiefreiheit und in die Entscheidungsfreiheit der Betroffenen. Verhindern Sie mit uns staatliche Übergriffe auf den geschützten Raum der Psychotherapie! Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Seelsorge / Lebenshilfe, Sexualethik

„Was Gott nicht segnet, kann die Kirche nicht segnen!“

Donnerstag 4. April 2019 von Confessio e.V.


Confessio e.V.

Erklärung der Pfarrerarbeitsgemeinschaft Confessio e.V. zur Entscheidung der Synode der ev. Landeskirche in Württemberg, einen Segnungsgottesdienst für gleichgeschlechtliche Paare einzuführen („Kirchliches Gesetz zur Einführung einer Ordnung des Gottesdienstes anlässlich der bürgerlichen Eheschließung zwischen zwei Personen gleichen Geschlechtes …“). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Sexualethik, Theologie

Nun auch Württemberg. Was nun? Was tun?

Dienstag 2. April 2019 von Pfr. Ulrich Parzany


Pfr. Ulrich Parzany

Nun hat auch die Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Württemberg die öffentliche Segnung gleichgeschlechtlicher Paare möglich gemacht. Einem „Gesetz zur Einführung eines Gottesdienstes anlässlich einer Eheschließung zwischen zwei Personen gleichen Geschlechts“ stimmten die Synodalen mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit zu. Im Herbst 2018 hatten noch zwei fehlende Stimmen die Zweidrittel-Mehrheit verhindert. Der Entscheidungsprozess wurde auch außerhalb Württembergs mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Die Landessynode dort unterscheidet sich von den Synoden in den anderen 19 evangelischen Landeskirchen dadurch, dass ihre Mitglieder direkt von den Gemeindegliedern gewählt werden. Nirgendwo sonst gibt es in den Landessynodalen eine Möglichkeit der so direkten Einflussnahme der Gemeindebasis wie im Schwabenland. Der stärkste Gesprächskreis in der Landessynode ist dort die „Lebendige Gemeinde“. Sie gilt – oder galt – als Stimme des Pietismus. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Kirche, Sexualethik

Was gilt noch in der Kirche?

Freitag 29. März 2019 von Pfr. Dr. Hans-Gerd Krabbe


Pfr. Dr. Hans-Gerd Krabbe

Nach der Entscheidung der württembergischen Landessynode vom 23. März 2019 soll die Segnung einer homosexuellen Partnerschaft in einem Viertel der württembergischen Kirchengemeinden möglich sein, wenn drei Viertel der Pfarrer dieser Kirchengemeinden, wenn drei Viertel des Kirchengemeinderates dem zustimmen. Und wenn zuvor innerhalb der Gemeinde ein Klärungsprozess zu dem Ergebnis gekommen ist, »dass die öffentliche Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ihrem Verständnis nach dem Evangelium, wie es in der Heiligen Schrift gegeben und in den Bekenntnissen der Reformation bezeugt ist, nicht widerspricht.« Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Sexualethik, Theologie

Großer Konsens gegen Gottes Wort?

Donnerstag 7. Februar 2019 von Prof. Dr. Rolf Hille


Prof. Dr. Rolf Hille

1. Segnung homophiler Paare – ein kirchlicher Konflikt

Es wird kräftig in der Kirche gestritten und gleichzeitig die Einheit angemahnt. Die Diskussion um die kirchliche Segnung bzw. Trauung gleichgeschlechtlicher Partner ist dafür ein aktuelles Beispiel. Unter dem Druck der öffentlichkeitswirksamen Homosexuellenlobby haben nahezu alle Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland die Einführung solcher Amtshandlungen beschlossen. Gegenüber Kritikern verweist man gerne auf den „magnus consensus“, d.h. die große Übereinstimmung, die es in dieser Frage gibt. Und wenn eine breite Mehrheit das so beschließt, kann eine synodale Minderheit nicht das Gegenteil durchsetzen. Die Mehrheit bestimmt nun einmal – so ist das in der Demokratie. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Sexualethik

„Was soll in unserer Kirche gelten?“ – Ein Brief aus tiefer Sorge

Freitag 18. Januar 2019 von Pfr. Manfred Baral


Pfr. Manfred Baral

Pfarrer i.R. Manfred Baral, Großbottwar (Württemberg), schrieb am 5. Januar 2019 an die Mitglieder des Gesprächskreises „Lebendige Gemeinde“ der Landessynode der Ev. Landeskirche in Württemberg einen Brief, den wir mit seiner Erlaubnis hier veröffentlichen. Die Mitglieder der Württembergischen Landessynode werden in Urwahl von den Gemeindegliedern direkt gewählt – anders als in allen anderen 19 evangelischen Landeskirchen. Dort werden die Synodalen über ein Filtersystem von den örtlichen Kirchengemeinderäten (Presbyterien) über die Bezirkssynoden in die Landessynoden delegiert. Die Württembergischen Synodalen gehören je nach ihrer kirchenpolitischen Orientierung 4 verschiedenen Gesprächskreisen an: Lebendige Gemeinde – ChristusBewegung in Württemberg (43 Sitze), Offene Kirche (32 Sitze), Evangelium und Kirche e.V. (14 Sitze), Kirche für morgen (7 Sitze), ohne Gesprächskreis 2 Synodale. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Sexualethik, Theologie

Wie müssen wir das Thema Homosexualität biblisch einordnen?

Donnerstag 17. Januar 2019 von Detlef Löhde


Detlef Löhde

Die Diskussion um die Homosexualität ist in den letzten Jahrzehnten immer intensiver, emotionaler und auch einseitig offensiver geworden. Die Medien strapazieren das Thema bis in den Unterhaltungsbereich hinein, um die Bevölkerung zu wohlwollender Akzeptanz zu erziehen. Politiker wollen an dem Thema ihre Liberalität und Modernität beweisen, die Lobby-Gruppen der Homo-Aktivisten und Gender-Ideologen haben ein öffentliches Aktionsfeld. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Sexualethik, Theologie

Gespaltenes Denken – Beobachtungen zu einer Anfrage an das Studienzentrum der EKD für Genderfragen

Donnerstag 25. Oktober 2018 von Johann Hesse


Johann Hesse

Im Herbst 2016 erschien ein hochinteressanter Forschungsbericht aus den Vereinigten Staaten aus der wissenschaftlichen Reihe „The New Atlantis“. Er trägt den Titel: „Sexuality and Gender – Findings from the Biological, Psychological and Social Sciences“, The New Atlantis, Special Report, Fall 2016. Die beiden Psychologen und Universitätsprofessoren Lawrence S. Mayer und Paul R. McHugh kommen darin zu dem Ergebnis, dass auf Basis biologischer, psychologischer und sozialwissenschaftlicher Studien derzeit nicht von einer genetisch oder hormonell bestimmten bisexuellen oder homosexuellen Orientierung gesprochen werden kann. Weiterhin kommen sie zu dem Schluss, dass Menschen nicht zwingend auf eine bi- oder homosexuelle Orientierung hin festgelegt sind. Eine Veränderung der sexuellen Orientierung sei möglich und werde auch so von Menschen erlebt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Seelsorge / Lebenshilfe, Sexualethik