Gemeindenetzwerk

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Archiv für die 'Lebensrecht' Kategorie

Abtreibung als Bestandteil einer Grundrechtecharta führt Grundrechte ad absurdum.

Mittwoch 10. August 2022 von Bundesverband Lebensrecht e.V.


Bundesverband Lebensrecht e.V.

In die Grundrechtecharta der Europäischen Union soll laut Mehrheitsabstimmung im EU-Parlament als Artikel 7a folgender Passus eingefügt werden: „Jeder hat das Recht auf sichere und legale Abtreibung.“ Diese Grundrechtsverwirrung ist eigentlich so bizarr, dass man eher an einen üblen Scherz als eine ernsthafte Debatte und Entschließung glauben könnte. Unmittelbar nach dem Verweis auf die Menschenwürde, auf das Recht jeder Person auf Leben und Unversehrtheit, nach dem Verbot eugenischer Praktiken und dem Recht auf Freiheit und Sicherheit würden in dieser Charta einer ganzen Gruppe von Menschen alle Rechte mit einem Satz wieder genommen. Der perverse Trick: Diese Gruppe von Menschen, die alle Menschen von der Zeugung bis zur Geburt umfasst, wird willkürlich und entgegen allen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Menschsein herausdefiniert. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Lebensrecht

Recht auf Abtreibung?

Donnerstag 7. Juli 2022 von Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Beck


Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Beck

Neuerdings werden ein „Recht auf Abtreibung“ und die Werbung für Abtreibung verstärkt propagiert. So soll im Folgenden versucht werden, den Sachzusammenhang in möglichst klarer Logik zusammenzustellen. Das Argument der Vertreter eines „Rechtes auf Abtreibung“ besteht in dem Dreischritt: 1.) Aufgrund seines naturgegebenen Rechtes auf Selbstbestimmung hat der Mensch die Vollmacht, über seinen Körper frei zu verfügen. 2.) Die befruchtete Eizelle bzw. der Fötus oder Embryo ist ein Teil des Körpers der Mutter. 3.) Also darf der Mensch frei über die befruchtete Eizelle / den Fötus verfügen, d. h. auch abtreiben  (vgl. den Slogan: „Mein Bauch gehört mir!“). Zum Beispiel forderten die Jusos (=Jungsozialisten) auf ihrem Bundeskongreß Anfang Dezember 2018 in Düsseldorf eine straf-freie und von den Krankenkassen bezahlte (!) Abtreibungsmöglichkeit bis zur Geburt des Kindes, denn: „Das Recht auf körpertliche und reproduktive Selbstbestimmung stellt für uns ein zentrales Menschenrecht dar“. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Nicht-invasiver Pränataltest ist gegen Kinder mit Behinderungen gerichtet

Montag 4. Juli 2022 von Christdemokraten für das Leben


Christdemokraten für das Leben

Anlässlich der heutigen Einführung von nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) als Leistung der gesetzlichen Krankenkassen erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende CDL-Bundesvorsitzende Hubert Hüppe: „Die Einführung von nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) als Leistung der gesetzlichen Krankenkassen ist ein humanitärer Rückschritt. Sie wird der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen entgegenwirken und zu mehr Abtreibungen ungeborener Kinder mit Behinderung führen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

„Ein Armutszeugnis für den Anspruch, mehr Zukunft zu wagen.“

Montag 27. Juni 2022 von Bundesverband Lebensrecht e.V.


Bundesverband Lebensrecht e.V.

Zum Abstimmungsergebnis im Bundestag zum §219a StGB sagte Alexandra Linder, Vorsitzende des Bundesverband Lebensrecht, in Berlin: Nach viereinhalb Jahren erfolgreich verhinderter Anläufe haben Abtreibungsideologen heute ihr erstes Etappenziel zur vollständigen Legalisierung der Abtreibung in Deutschland erreicht. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Pressemeldung: „Selektion auf Kasse darf nicht zur Routine werden“ – Ärzte für das Leben e.V. rufen zur Umsicht bei der vorgeburtlichen Gentestung auf

Montag 20. Juni 2022 von Ärzte für das Leben e.V.


Ärzte für das Leben e.V.

Am 01. Juli 2022 werden nicht-invasive Pränataltests (NIPT) erstmals in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen. Mittels dieser Methode kann aus einer Blutprobe der Mutter festgestellt werden, ob ihr noch nicht geborenes Kind eine der drei häufigsten chromosomalen Störungen (Trisomie 21 (Down-Syndrom), Trisomie 13 (Patau-Syndrom), Trisomie 18 (Edward-Syndrom)) aufweist. Auch Störungen der Geschlechterchromosomen sowie das Geschlecht des Kinds werden festgestellt, wobei letzteres den Eltern erst nach der 12. Lebenswoche mitgeteilt werden soll. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik

EU-Abgeordnete fordern Schutz des Rechts auf sicheren und legalen Schwangerschaftsabbruch

Mittwoch 15. Juni 2022 von Christdemokraten für das Leben


Christdemokraten für das Leben

Das EU-Parlament hat am 09.06.22 nach einer vorangegangen Plenardebatte tags zuvor eine Resolution angenommen zu „weltweiten Bedrohungen des Rechts auf Abtreibung: die mögliche Aufhebung des Rechts auf Abtreibung in den USA durch den Obersten Gerichtshof“ (Drucksache P9_TA(2022)0243). Die Annahme der Entschließung erfolgte mit 364 Zustimmungen, 154 Ablehnungen und 37 Enthaltungen. In seiner Entschließung fordert das EU-Parlament u.a., „das Recht auf Abtreibung in die Charta der Grundrechte“ der Europäischen Union aufzunehmen. Dies hatte zuvor bereits Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gefordert. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Beschluss: Deutscher Ärztetag unterstützt Streichung des § 219a

Mittwoch 1. Juni 2022 von Christdemokraten für das Leben


Christdemokraten für das Leben

Der 126. Deutsche Ärztetag in Bremen hat die von der Bundesregierung angestrebte Streichung des Werbeverbot für Abtreibungen (§ 219a StGB) begrüßt.

Dies geht aus dem Beschlussprotokoll des Ärztetages vom 24.–27. Mai 2022 hervor. In dem Protokoll heißt es: „Der 126. Deutsche Ärztetag 2022 begrüßt die von Bundesjustizminister Marco Buschmann im Namen der Bundesregierung angestrebte Streichung des § 219a StGB. Der vom Bundesjustizminister als unhaltbar beschriebene Rechtszustand, der Ärztinnen und Ärzte für die sachliche medizinische Information über von ihnen angewandte Methoden zum Schwangerschaftsabbruch der Strafverfolgung aussetzt, wird dadurch beendet werden.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Vorab-Stellungnahme an den Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages zum Gesetzentwurf der Bundesregierung Streichung §219a StGB (Sitzung am 18.05.2022)

Montag 23. Mai 2022 von KALEB


KALEB

Als eingetragener Verein „Kooperative Arbeit Leben Ehrfürchtig Bewahren“ sprechen wir uns gegen die Streichung des §219a StGB aus. Der gemeinnützige Verein wurde Anfang 1990 in Leipzig gegründet. Bereits in den Jahren vor der Wende hatten sich einzelne Gruppen in verschiedenen Kirchen und Gemeinden des Ostens vernetzt, die sich mit den Folgen der DDR-Gesetzgebung aus dem Jahr 1972 zur sog. „Schwangerschaftsunterbrechung“ auseinandersetzten. So manche Frau klagte schon damals nach der Abruptio „Warum hat mir das keiner gesagt?“ und meinte damit sowohl den Entwicklungsstand ihres Kindes als auch die persönliche Tragweite und Tiefendimension einer Abtreibung. Viele Frauen vermissen ihre nichtgeborenen Kinder ein Leben lang schmerzlich. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Beziehungsraum Mutterleib

Montag 16. Mai 2022 von Dr. med. Christl R. Vonholdt


Dr. med. Christl R. Vonholdt

Von der Befruchtung an ist das ungeborene Kind auf Beziehung, Verbundenheit und auf Lernen angelegt und angewiesen. Sobald es Zellen gibt, sind sie lebendig, nehmen wahr, reagieren auf die Umwelt und üben schon Funktionen aus. Ohne Lernen gibt es keine Entwicklung, kein Überleben. Und nur in der Beziehung entwickelt sich das Kind, dabei ist viel weniger festgelegt, als man vermuten könnte. Lange glaubte man, die vorgeburtliche Entwicklung sei vor allem genetisch gesteuert. Heute wissen wir, dass Gene nur Optionen bereitstellen. Was sich von diesen Optionen verwirklicht, hängt stark von der Umgebung des ungeborenen Kindes ab. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Lebensrecht

Selektion von Embryonen: Gencheck soll „gesündestes Kind“ auswählen – „Wer darf in Zukunft noch ungetestet ins Leben?“

Dienstag 15. März 2022 von IMABE


IMABE

Das US-amerikanische Unternehmen Genomic Prediction bietet Paaren bei IVF an, ihre durch künstliche Befruchtung entstandenen Embryonen vorab genetisch zu screenen. Der Screening-Test soll angeben, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass das Kind später multifaktorielle Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Brustkrebs bekommt. Nach eigenen Angaben des börsennotierten Unternehmens wird die Methode bereits in 173 IVF-Kliniken in 37 Ländern, darunter Großbritannien und Finnland, eingesetzt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht