Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für die 'Lebensrecht' Kategorie

„Nur nicht vom Kind reden“ – Der Marsch für das Leben und die Strategien seiner Gegner

Freitag 12. Juli 2019 von Prof. Dr. Manfred Spieker


Prof. Dr. Manfred Spieker

In Zeitungen, Rundfunk- und TV-Sendern findet der jährliche Marsch für das Leben in Berlin zwar nach wie vor nicht die Aufmerksamkeit, die seiner Bedeutung angemessen wäre. Seine Gegner registrieren jedoch mit großer Aufmerksamkeit und wachsender Sorge sein unverdrossenes Auftreten, seine wachsende Teilnehmerzahl, seine internationale Vernetzung sowie die Argumente der ihn tragenden Lebensrechtsbewegung. Diese Gegner, überwiegend Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums Berlin (apabiz e.V.), haben in mehreren Büchern in den vergangenen Jahren ihre Sorgen dokumentiert und strategische Überlegungen präsentiert, „um den bedauerlicherweise gut vernetzten Abtreibungsgegner_innen und Konservativen etwas entgegensetzen zu können“. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Ärztetag-Forderung zur Kassenfinanzierung von Gentests zur Selektion von Down-Syndrom Kindern widerspricht medizinischem Heilungsauftrag

Mittwoch 19. Juni 2019 von Ärzte für das Leben e.V.


Ärzte für das Leben e.V.

Am 31. Mai teilte die Bundesärztekammer mit, der 122. Ärztetag in Münster habe beschlossen, dass „Bluttests zur vorgeburtlichen Feststellung einer Trisomie … als Kassenleistung verankert sein [sollen] … Die Frage über die Entscheidung, ein behindertes Kind zu gebären und zu pflegen, dürfe nicht vom Geldbeutel der werdenden Eltern abhängig gemacht werden.“ Im Konzert mit vielen anderen gleichlautenden Verlautbarungen aus anderen gesellschaftlichen Kreisen wird dieser Beschluss aus der Ärzteschaft maßgeblich dazu beitragen, dass der sogenannte „Praenatest“ auf Down-Syndrom und andere seltene Trisomie in Deutschland bald Routine wird, kritisieren Ärzte für das Leben e.V. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Um die Wahrheit betrogen: Offener Brief von Pastor Uwe Holmer an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Mittwoch 15. Mai 2019 von Pastor Uwe Holmer


Pastor Uwe Holmer

Verehrter Herr Minister Jens Spahn,

es ist still geworden um Ihr Vorhaben, das Post-Abortion-Syndrom, die möglichen seelischen Schäden nach einer Abtreibung, näher zu untersuchen. Es gab ja auch Stimmen, die Ihre Absicht ablehnen. Man meinte, es sei zu teuer, und außerdem werde dadurch das „Selbstbestimmungsrecht der Frau“ infrage gestellt. Ich frage, wieso eigentlich? Muss die schwangere Frau nicht wissen, worauf sie sich einlässt, wenn sie sich gegen ihr Kind entscheidet und ihm das Leben verweigert? Ich bitte Sie dringend: lassen Sie sich von diesem Vorhaben nicht abhalten. Sie kennen das Problem. Und Sie wissen, dass das Post-Abortion-Syndrom in der Beratung unbedingt zur Sprache kommen muss. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Seelsorge / Lebenshilfe

„Vom ersten Tag an einzigartig“ – Rede zum Marsch für das Leben in Washington 2019

Donnerstag 28. März 2019 von Ben Shapiro


Ben Shapiro

In Washington haben am 18. Januar 2019 über 100.000 Menschen, darunter viele Jugendliche und junge Erwachsene, am 46. Marsch für das Leben teilgenommen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Vom ersten Tag an einzigartig“. Wir dokumentieren hier die Rede des jüdischen Rechtsanwaltes, Autors und politischen Kommentators Benjamin Aaron Shapiro, die er beim diesjährigen Marsch für das Leben gehalten hat: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Studien über die seelischen Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen sind unerlässlich

Donnerstag 21. Februar 2019 von IMABE


IMABE

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die „seelischen Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen“ untersuchen lassen. Fünf Millionen Euro stellte das Kabinett für eine wissenschaftliche Studie zur Verfügung. Kritiker sprechen von „Skandal“, „Unsinn“ und „rechtsextremem Gedankengut“. Laut WHO werden weltweit jährlich 56 Millionen Abtreibungen durchgeführt. Österreich ist eines der wenigen westlichen Länder, für das keine offiziellen Zahlen vorliegen. Alleine in Deutschland gibt es mehr als 100.000 Schwangerschaftsabbrüche jährlich. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

CDL Bayern: Offener Brief an Kristina Hänel

Montag 11. Februar 2019 von Christdemokraten für das Leben


Christdemokraten für das Leben

Sehr geehrte Frau Dr. Hänel,

ich habe Sie in der Sendung „Anne Will“ am 03. Februar 2019 gesehen, in der um den § 219a StGB, um Abtreibungen, das Selbstbestimmungsrecht der Frauen und leider nicht über die Rechte der ungeborenen Kinder debattiert wurde. Zunächst möchte ich festhalten, dass es wohl auch für Sie unstrittig ist, dass eine Abtreibung einen schutzlosen ungeborenen Menschen tötet. Nach der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle hat jeder von uns seine einzigartige DNA, ob Junge oder Mädchen steht ebenfalls fest, genauso wie die Haarfarbe und wenn alles gut geht, kommt nach 9 Monaten dieser neue Mensch zur Welt. Jeder von uns hat genau so sein eigenes Leben begonnen. Das ist weltweiter wissenschaftlicher Konsens. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

§ 219a StGB schützt ungeborene Kinder

Freitag 1. Februar 2019 von Johann Hesse


Johann Hesse

Einer der vielen Warnhinweise auf Zigarettenpackungen lautet: „Rauchen kann ihr ungeborenes Kind töten“. Mit diesem Hinweis erinnert der Gesetzgeber den Raucher daran, dass sein Selbstbestimmungsrecht dort endet, wo das Recht eines anderen – hier des ungeborenen Kindes – beginnt. Genau darum verbietet § 219a StGB „Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft“. Die Demonstranten, die am vergangenen Wochenende in verschiedenen Städten des Landes für das Selbstbestimmungsrecht der Frau und für die Abschaffung von § 219a StGB demonstrierten, tun so, als ob der Schwangerschaftsabbruch eine ganz normale medizinische Dienstleistung sei. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Werbung für Abtreibung?

Donnerstag 11. Oktober 2018 von Christian Hausen


Christian Hausen

Gesundheitsminister Jens Spahn äußerte gegenüber „Bild am Sonntag“, ihn würden die Maßstäbe wundern: Wenn es um das Leben von Tieren geht, da seien die für Abtreibungen werbenden kompromisslos; wenn dagegen Journalisten und Politiker Lebensschützern vorwerfen, sie kümmerten sich lieber um ungeborenes als um geborenes Leben, bleibe die Aufregung aus. Er kennt als Bundesminister unsere Verfassung und die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts: Dem Embryo steht bereits mit der Kernverschmelzung und Nidation das Recht auf Leben gemäß Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 und die Garantie der Menschenwürde gemäß Artikel 1 Absatz 1 Grundgesetz zu. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Interview mit Virginia Coda-Nunziante: »Die heutige Gesellschaft ist durchdrungen von der Abtreibungsideologie«

Donnerstag 20. September 2018 von Initiative Familienschutz


Initiative Familienschutz

»Ich weiß aus meiner Erfahrung, dass der Zeitgeist und das Mainstream-Denken großen Einfluss auf die Politik hat. Politiker haben Angst vor der öffentlichen Meinung, davor, was Journalisten über sie schreiben werden. Sie passen sich also der political correctness an.« Virginia Coda-Nunziante engagiert sich bei mehreren katholischen Freiwilligenverbänden, darunter die Associazione Famiglia Domani, die sie zusammen mit anderen 1988 gründete. Frau Coda-Nunziante ist seit 2004 Direktorin des Büros für Abkommen und Internationale Beziehungen des Nationalen Forschungsrats und Mitarbeiterin des Lehrstuhls für Kirchengeschichte und Christentum an der Europäischen Universität Rom. Seit 2011 bekleidet sie das Amt als Sprecherin, später Präsidentin des Marschs für das Leben in Italien. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Interview, Lebensrecht

Hilfe zum Leben

Freitag 14. September 2018 von Beratungsstelle Ausweg


Beratungsstelle Ausweg

Manchmal sind selbst wir überrascht von der Dramatik der Fälle im Schwangerschaftskonflikt. So rief uns eine Frau an, die die 1. Tablette Mifegyne für einen medikamentösen Schwangerschaftsabbruch schon genommen hatte. Nach medizinischer Abklärung befanden wir uns in einem intensiven Austausch mit ihr. Sie entschied sich tatsächlich für ihr Kind. Die behandelnde Gynäkologin unterstützte ihre Entscheidung zum Abbruch der Abtreibung. Eine andere Frau kam mit der festen Überzeugung, sie wolle kein Kind und es komme nur ein Abbruch in Frage. Trotzdem ließ sie sich auf ein langes Gespräch zu dritt ein. Leider haben wir nichts mehr von ihr gehört. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Lebensrecht