Dienstag 10. Februar 2026 von Pastor Johannes Frey
Liebe Schwestern und Brüder, unsere Kirche braucht Erneuerung. Ein Vorbild dafür ist die Reformation Martin Luthers: Luthers Wiederentdeckung des Fundamentes auf dem Gott Seine Kirche baut, und Luthers unerschrockenes Eintreten für die erkannte Wahrheit. Luthers Einsicht und Luthers Einsatz sind uns Vorbild. Aber beides hatte Luther nicht aus sich: Die Einsicht und den Mut zum Einsatz – beides fand Luther im Wort der Heiligen Schrift. Ich möchte heute mit Euch den Bericht vom ersten Bekenntniskampf in der Kirchengeschichte lesen. Es ist der Kampf der Apostel für das, was auch das Kernanliegen von Luthers Kampf mit der Amtskirche seiner Zeit war . Der Kampf und das Fundament der Kirche und die Quelle des Heils – der Kampf um das „solus christus“ – Christus allein! Christus allein rechtfertigt. Christus allein rettet. Christus allein offenbart den einen Gott, der die Welt erschaffen hat und sie vollenden wird. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Kirche, Predigten / Andachten
Donnerstag 5. Februar 2026 von idea e.V.
Der Gemeindehilfsbund (Walsrode) hat die von der Parlamentarischen Versammlung des Europarats verabschiedete Resolution „Für ein Verbot von Konversionspraktiken“ scharf kritisiert. Sie fordert die 46 Mitgliedsstaaten des Europarats auf, sämtliche Maßnahmen zu untersagen, die eine Veränderung oder Unterdrückung der sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität oder des Geschlechtsausdrucks zum Ziel haben. Der Vorsitzende des Vereins, Pfarrer Stefan Felber, und dessen Geschäftsführer, Prediger Johann Hesse, bemängeln in einer Stellungnahme, dass die Resolution nicht zwischen eindeutig abzulehnenden Praktiken wie Zwang, Isolation oder Missbrauch und freiwilligen, psychologischen oder seelsorgerlichen Angeboten differenziere. Denn laut der Resolution sollten auch religiöse Rituale und seelsorgerliche Gespräche unter das Verbot fallen. Felber und Hesse warnen, dass damit auch Angebote auf biblischer Basis betroffen seien. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Ehe u. Familie, Gender, Gesellschaft / Politik, Seelsorge / Lebenshilfe, Sexualethik
Dienstag 3. Februar 2026 von Administrator
Wenn Menschen älter werden, werden die Haare grau. Sind sie schon sehr alt, werden die Haare weiß. Das kommt daher, weil der Farbstoff Melanin fehlt, der im Alter immer weniger produziert wird. In der Antike galten alte Menschen in der Regel als weise. Man erkannte an, dass sie schon viele Höhen und Tiefen in ihrem Leben erfahren hatten und respektierte ihre Lebenserfahrung. Das Urteil alter Menschen hatte Gewicht. Ihre graue oder weiße Haarfarbe war ein sichtbares Kennzeichen dafür. Wie ist das heute? Gelten ältere Menschen heute noch als weise? Wenn man sich unsere Gesellschaft so ansieht, scheint das Thema „Weisheit im Alter“ eher ein Randthema zu sein. Nicht Weisheit ist das höchste Gut, sondern sein Leben zu genießen, so lange man kann. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Predigten / Andachten
Freitag 30. Januar 2026 von Gemeindehilfsbund
Stellungnahme des Gemeindehilfsbundes zur Resolution des Europarates „Für ein Verbot von Konversionspraktiken“
Am Donnerstag, den 29. Januar 2026, hat die Parlamentarische Versammlung des Europarats (PACE) eine Resolution „Für ein Verbot von Konversionspraktiken“ verabschiedet. Die Resolution fordert die Mitgliedsstaaten der EU auf, alle Maßnahmen zu verbieten, die eine Veränderung oder Unterdrückung der sexuellen Orientierung, der Geschlechtsidentität oder des Geschlechtsausdrucks (gender expression) zum Ziel haben, wenn diese Maßnahmen auf der „falschen Vorstellung“ beruhen, dass solche Kernaspekte menschlicher Identität in irgendeiner Weise pathologisch, unerwünscht oder in irgendeiner Art und Weise veränderbar seien. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gemeinde, Gender, Gesellschaft / Politik, Kirche, Seelsorge / Lebenshilfe, Sexualethik
Dienstag 27. Januar 2026 von Lutz Scheufler
Im Mauernbauen sind wir Menschen gut. Neben Friedhofsmauern und Gartenmauern gibt es auch unsichtbare Mauern – zwischenmenschliche. Am Arbeitsplatz und in Familien bekommen wir manchmal diese unsichtbaren Mauern zu spüren. In der Politik sind die Mauern auch nicht zu sehen, aber spürbar. Da wird andauernd von einer „Brandmauer“ gesprochen. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Predigten / Andachten
Mittwoch 21. Januar 2026 von idea e.V.
Zustimmender Kommentar zum IDEA-Beitrag „Dunja Hayali, Adventsikone der Zivilreligion“ (IDEA, 1/2-2026)
Der Beitrag benennt eine Entwicklung, die viele wahrnehmen, aber selten so klar formuliert sehen: Kirchenräume werden zunehmend zu Bühnen kultureller, politischer und gesellschaftlicher Selbstvergewisserung – während das Zentrum ihres eigentlichen Auftrags leise an den Rand rückt. Gerade in Berlin lässt sich diese Verschiebung kaum übersehen. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, sehe ich zunächst an einer Litfaßsäule großformatige Plakate mit Veranstaltungsankündigungen für den Berliner Dom: Lesungen, Konzertreihen, musikalische Abende. „Meisterwerke“ mit Ute Lemper, die Comedian Harmonists, Max Mutzke. Hochwertig, professionell, zweifellos gut besucht. Und doch bleibt ein Moment des Befremdens. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gemeinde, Gesellschaft / Politik, Kirche
Montag 19. Januar 2026 von Stiftung Zukunft CH
Am 25. Oktober 2025 wurde in Winterthur auf dem Kongress “Zukunft+Werte” die Erklärung von Winterthur vorgestellt. Die Erklärung lädt alle Menschen in unserem Land und über die Grenzen hinaus ein, sich zu den nachfolgenden, grundlegenden Werten zu bekennen, die wesentlich für unser Land sind und unser friedliches Zusammenleben, unsere Freiheit und unsere gemeinsame Zukunft tragen. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Lebensrecht
Donnerstag 15. Januar 2026 von Unterwegs in Paraguay
Im Januar 2026 sind Pfarrer Dr. Stefan Felber und seine Frau Ulrike in Paraguay unterwegs. Der Besuch führt sie zu Gemeinden, Ausbildungsstätten und kirchlichen Projekten und ermöglicht vielfältige Begegnungen.
Warum Paraguay für Christen besonders interessant ist
Das Christentum spielt in Paraguay eine zentrale Rolle für Gesellschaft, Kultur und Alltag. Nach Angaben der letzten Volkszählung aus dem Jahr 2002 bezeichnen sich 89,6 % der paraguayischen Bevölkerung ab zehn Jahren als katholisch und 6,1 % als evangelisch. Laut der Zählung der Mennonitischen Weltkonferenz leben in Paraguay rund 35.900 getaufte Mitglieder der Mennonitengemeinden (Stand 2015) aus unterschiedlichen Sprach- und Kulturgruppen. Schätzungen für heute gehen von 40.000 bis 50.000 Mennoniten aus. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Christentum weltweit, Gemeinde, Kirchengeschichte
Donnerstag 15. Januar 2026 von D.A.V.I.D - Gegen Mobbing in der Evangelischen Kirche e.V.
Betr.: den Körperschaftsstatus der Kirchengemeinden im Raum der EKD
Bezug: der Artikel von Andreas Dreyer in: ›Deutsches Pfarrerinnen- und Pfarrerblatt‹, 12/2025, 687-689
Sehr geehrte Mitglieder
in den Vorständen der Pfarrvereine, Pfarrvertretungen, Pastorenausschüsse,
den o.a. Artikel von Pastor Andreas Dreyer (Landesbergen) verstehen die beiden Vorsitzenden des Vereins DAVID – gegen Mobbing in der evangelischen Kirche e.v. Pastor i.R. Ralf Krüger (Vors.) und Pfarrer em. Dr. Hans-Gerd Krabbe (stellv. Vors.) in Absprache mit den anderen Vorstandsmitgliedern als Weckruf, dem sich niemand entziehen sollte. Dreyer deutet einschneidende Konsequenzen an, wenn seitens der Landeskirchen der vom Staat gewährte Status als ›Körperschaft des öffent-lichen Rechts‹ (›KdöR‹) für die Kirchengemeinden aufgegeben wird und stattdessen der neue Status als ›Körperschaft des kirchlichen Rechts‹ (KdkR‹) eingeführt werden soll. Davor lässt sich nur eindringlich warnen! Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gemeinde, Kirche, Pressemeldungen
Mittwoch 14. Januar 2026 von Hedwig von Redern (1865-1935)
Hedwig von Redern hat das Trostlied „Weiß ich den Weg auch nicht“ geschrieben. Eine Frau – eine Seltenheit unter den vielen Kirchenliederdichtern! Nach dem Ersten Weltkrieg wurde es als „Lied der baltischen Märtyrer“ bekannt.
Leicht zum Auswendiglernen
Unsere Liederbücher sind reich an tröstlichen, Mut machenden Liedern. Das bekannteste unter ihnen ist wohl Paul Gerhardts „Befiehl du deine Wege“. Das Trostlied „Weiß ich den Weg auch nicht“ ist rund 250 Jahre jünger. Es ist auch erheblich kürzer als Paul Gerhardts Zwölf-Strophen-Lied. Es umfasst nur drei vierzeilige Strophen. Dadurch lässt es sich aber leicht auswendig lernen. Wer sich diese Mühe macht, wird reichen Gewinn davon haben. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gemeinde, Kirche, Seelsorge / Lebenshilfe