Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Nigeria: Aufstehen und die Stimme erheben

Dienstag 11. Dezember 2018 von Hilfsaktion Märtyrerkirche e.V.


Hilfsaktion Märtyrerkirche e.V.

Die Nachricht, dass die islamische Terrormiliz Boko Haram 11 Mädchen entführt hat, ging um die Welt. Wochen später die Erleichterung: Die Mädchen wurden wieder freigelassen. Doch eine 15-Jährige befindet sich immer noch in den Händen der Terroristen: Leah, die einzige Christin unter den Entführten. Es war am 19. Februar 2018, als Leah Sharibu mit den anderen Mädchen in einen Bus einsteigen wollte. Er sollte sie zurück zu ihren Eltern bringen. Doch dann forderten die Terroristen Leah auf, den islamischen Glauben anzunehmen. Sie weigerte sich und blieb als einzige in der Gefangenschaft. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit

Adventspredigt über Mt 21,1-9

Sonntag 9. Dezember 2018 von Martin Luther (1483-1546)


Martin Luther (1483-1546)

„Da sie nun nahe an Jerusalem kamen, nach Bethphage an den Ölberg, sandte Jesus seiner Jünger zwei und sprach zu ihnen: Gehet hin in den Flecken, der vor euch liegt, und alsbald werdet ihr eine Eselin finden angebunden und ein Füllen bei ihr; bindet sie los und führet sie zu mir! Und wenn euch jemand etwas wird sagen, so sprecht: Der Herr bedarf ihrer. Alsbald wird er sie euch lassen. Das geschah aber, auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: »Saget der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen der lastbaren Eselin.« Die Jünger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf. Aber viel Volks breitete die Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Das Volk aber, das ihm voranging und nachfolgte, schrie und sprach: Hosianna dem Sohne Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!“ (Mt 21,1-9) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Marias Vorbild und die prophetische Bedeutung des Magnifikat

Freitag 7. Dezember 2018 von Norbert Lieth


Norbert Lieth

«Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.» Das erfuhr Maria, die Mutter unseres Herrn, auf eindrückliche Weise. Ihre Haltung kann uns heute vieles lehren und ihr Lobpreis zur Ehre des Herrn offenbart punktgenau den Heilsplan unseres unvergleichlichen Retter-Gottes.

Eines der berühmtesten Lieder der Bibel ist das Lied Marias in Lukas 1,46–55:

«Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich über Gott, meinen Retter, dass er angesehen hat die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich glückselig preisen alle Geschlechter! Denn grosse Dinge hat der Mächtige an mir getan, und heilig ist sein Name; und seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht zu Geschlecht über die, welche ihn fürchten. Er tut Mächtiges mit seinem Arm, er zerstreut, die hochmütig sind in der Gesinnung ihres Herzens. Er stösst die Mächtigen von ihren Thronen und erhöht die Niedrigen. Hungrige sättigt er mit Gütern, und Reiche schickt er leer fort. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an, um an seine Barmherzigkeit zu gedenken, wie er es unseren Vätern verheissen hat, Abraham und seinem Samen, auf ewig!» Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Pressemitteilung zum Austritt des Landesverbandes Familienarbeit e.V. aus dem Landesfrauenrat Baden-Württemberg

Donnerstag 6. Dezember 2018 von Verband Familienarbeit e.V.


Verband Familienarbeit e.V.

Der Landesverband Familienarbeit e.V. Baden-Württemberg kündigte zum Jahresende 2018 seine Mitgliedschaft im Landesfrauenrat mit folgender Begründung.

„Der Verband Familienarbeit e.V. sieht seine frauenpolitischen Ziele im LFR nicht vertreten. Im LFR  wird fast ausschließlich Politik für erwerbstätige Frauen und Minderheiten gemacht. Die Dekonstruktion und Verstaatlichung der Familie, die Ehe für alle, die Frühsexualisierung der Kinder in den Schulen scheinen wichtiger zu sein als die Leistungen der Frauen, die ihre Kinder erziehen wollen und für eine Anerkennung dieser Rund-um-die-Uhr-Arbeit kämpfen. Nicht einmal 150 € Betreuungsgeld wird ihnen gegönnt. Sie werden als nicht mehr zeitgemäß, als reaktionär und rückständig diskriminiert. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Studie: Alarmierender Anstieg von Transgender-Wünschen bei Jugendlichen

Mittwoch 5. Dezember 2018 von IMABE


IMABE

Der rasante Anstieg von Kindern und Jugendlichen, die Probleme mit ihrer Geschlechtsidentität haben, birgt viele offene Fragen. Allein in Großbritannien stieg die Zahl der Minderjährigen, die sich zwischen 2009 und 2017 einer Transgender-Behandlung unterzogen, von 97 auf 2.519 Fälle, was einer 25-fachen Steigerung gleichkommt. Innerhalb der Gruppe stieg der Anteil der Mädchen mit Geschlechtsdysphorie (GD) gar um 4.500 Prozent. Die britische Ministerin für Frauen und Gleichberechtigung, Penny Mordaunt, möchte nun die Ursachen für diese extreme Zunahme untersuchen lassen. Auch in den USA waren unter den GD-betroffenen Teenagern 2009 noch weniger als die Hälfte weiblich (41 Prozent). Bis 2017 stieg diese Zahl auf fast 70 Prozent. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Petition: Verlegen Sie die Deutsche Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem!

Montag 3. Dezember 2018 von International Christian Embassy Jerusalem (ICEJ)


International Christian Embassy Jerusalem (ICEJ)

Die ICEJ-Deutschland fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel per Petition dazu auf, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die Deutsche Botschaft von Tel-Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Im Mai 2018 haben die USA und Guatemala den Umzug ihrer Botschaften nach Jerusalem umgesetzt. Auch mehrere EU-Staaten erwägen, ihre Vertretungen in Jerusalem zu eröffnen. Die deutsche Bundesregierung hat sich bisher ausdrücklich von einem solchen Schritt distanziert. Deshalb hat die ICEJ eine Petition an Bundeskanzlerin Angela Merkel initiiert. „Wir, die Unterzeichnenden, fordern Sie daher als Zeichen der besonderen Verbundenheit Deutschlands mit Israel und dem jüdischen Volk dazu auf, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die deutsche Auslandsvertretung von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen“, heißt es in dem an Frau Merkel adressierten Petitionstext. „Bitte stehen Sie zur historischen Wahrheit und wagen Sie diesen Schritt!“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Israel

Warum lässt Gott das zu? – Mit Leid leben

Freitag 30. November 2018 von Pfr. Winrich Scheffbuch


Pfr. Winrich Scheffbuch

Leiden gehört zu dieser Weltzeit, ist Teil der menschlichen Existenz – auch heute. Jeder kann dies ganz persönlich in einer unheimlichen Tiefe erleben. Jede Generation hat daran Anteil, zu jeder Zeit. Ob es uns passt oder nicht: Gott lässt Leid zu. Es mag viele Fragen auslösen, aber es ist wahr. Jeder Mensch – ob Christ, Atheist oder religiös – muss es wissen. Auch wir Christen sind dem Leiden nicht entnommen. Für uns bleibt sogar mehr als für alle andern dieser dem Tod verfallene Leib eine besondere Not, die oft genug auch unseren Glauben hart anficht. Darum tragen wir schwer an persönlichen Niederlagen, am Kampf mit der Sünde und Versuchungen, aber auch an Krankheit und Schwachheit. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Mission, Seelsorge / Lebenshilfe

Papas beste Freunde?

Donnerstag 29. November 2018 von Holger Lahayne


Holger Lahayne

Der Martin Luther der 95 Thesen von 1517 hatte noch kein Problem mit dem Amt des Papstes in Rom. Der Mönch und Professor aus Wittenberg hoffte anfangs ja sogar, dass der Papst selbst die Mißstände im Ablasswesen beseitigen würde. Die ablehnende Haltung seiner Kirche brachte Luther aber bald zum Umdenken. Schon 1519 zielte der Reformator auch auf den Kern der römischen Kirche, nämlich auf die Überzeugung, der Apostel Petrus und seine Nachfolger, die Päpste, seien der Fels, auf dem die Kirche Christi stehe. „Der Glaube nämlich ist der Fels, von dem Petrus seinen Namen hat“, so Luther in den Erläuterungen zu seiner 13. These über die Gewalt des Papstes. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Theologie

Alter und neuer Mensch nach Martin Luther

Dienstag 27. November 2018 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

1.) Die Erbsünde und der alte Mensch

Wenn er vom Menschen vor Gott (lat. coram deo) spricht, weist Luther immer wieder zunächst auf die Erbsünde hin. In den Schmalkaldischen Artikeln von 1537 führt er im Anschluss an Röm 5,12 aus: „Die Früchte der Erbsünde sind die bösen Werke, die in den Zehn Geboten verboten sind wie Unglaube, Abgötterei, ohne Gottesfurcht sein, Vermessenheit, Verzweiflung, Blindheit, in summa: Gott nicht kennen oder Gottes Wort nicht achten, den Eltern ungehorsam sein, morden, Unkeuschheit, stehlen, trügen usw.“[1] Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Seelsorge / Lebenshilfe, Theologie

Erwartungen – Predigt über Ps. 37,5

Samstag 24. November 2018 von Hans Peter Royer (1962-2013)


Hans Peter Royer (1962-2013)

„Befiehl dem Herrn deinen Weg, und vertraue auf ihn, so wird ER handeln.“ Psalm 37,5.

Heute senden wir Brüder und Schwestern in die Mitarbeiterschaft in den verschiedenen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit der Brüdergemeinde, und ich finde das so spannend, echt aufregend. Und das aus einem einzigen Grund: ich bin jetzt schon gespannt, wie ER handeln wird. Wir alle befinden uns auf der Gratwanderung unseres Lebens. Und wir alle laufen Gefahr auf eine Seite abzukippen in unserer Erwartungshaltung Gott gegenüber. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten