Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Die Abtreibungslobby: Wölfe im Schafspelz

Mittwoch 23. September 2020 von Stefan Rehder


Stefan Rehder

Unplanned (dt. ungeplant), so lautet der Titel eines Dramas, das mit einem Budget von sechs Millionen Dollar produziert wurde und im März 2019 in die US-amerikanischen Kinos kam. Bereits am ersten Wochenende spielte der Film die kompletten Produktionskosten wieder ein. Der Film erzählt die wahre Lebensgeschichte der US-Amerikanerin Abby Johnson, die sich als Studentin „Planned Parenthood“ anschließt, dem größten Anbieter vorgeburtlicher Kindstötungen in den USA. In der straff geführten Organisation steigt die junge Frau binnen acht Jahren zur Leiterin einer Abtreibungsklinik auf. Als sie eines Tages selbst bei einer Abtreibung assistiert, sieht sie auf dem Monitor des Ultraschallgerätes den aussichtslosen Kampf mit an, den ein 13 Wochen alter Embryo im Leib seiner Mutter um sein Leben führt. Nach diesem Erlebnis ändert die junge Frau ihr Leben. Sie kündigt ihren Job, wechselt schließlich die Seiten und zählt heute zu den bekanntesten Lebensrechtlern in den USA. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Kurzbericht vom Marsch für das Leben 2020

Montag 21. September 2020 von Johann Hesse


Johann Hesse

„Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. Es war dir mein Gebein nicht verborgen, da ich im Verborgenen gemacht wurde, da ich gebildet wurde unten in der Erde“ (Psalm 139,13-15).

Gottes Wort zeigt uns, dass der Mensch bereits von der Zeugung an ein von Gott gewolltes und geliebtes Individuum ist. Darum endet auch das Recht auf Selbstbestimmung der Eltern am Lebensrecht des kleinen Embryos. Er darf nicht einfach getötet, also abgetrieben werden. Und dennoch sterben jedes Jahr in Deutschland laut offizieller Statistik 100.000 Kinder im Mutterleib (realistisch liegt aber die Dunkelziffer bei schätzungsweise 200.000 Kindern). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Die Bekehrung der Herzen

Freitag 18. September 2020 von Pfr. Wilhelm Busch (1897-1966)


Pfr. Wilhelm Busch (1897-1966)

„Am nächsten Tag stand Johannes abermals da und zwei seiner Jünger;  und als er Jesus vorübergehen sah, sprach er: Siehe, das ist Gottes Lamm! Und die zwei Jünger hörten ihn reden und folgten Jesus nach.“ (Johannes 1,35-37)

Das größte Wunder ist es, wenn ein Mensch sich zum lebendigen Gott bekehrt. Dass es so etwas gibt! Dass ein Mensch von heute auf morgen die ganze Richtung seines Lebens ändert: Während er vorher nur darauf aus war, Geld zu verdienen, sein Leben zu genießen oder sich einen Namen zu machen, strebt so ein bekehrter Mensch auf einmal nach einem Ziel, das gar nicht im Bereich der sichtbaren Welt liegt. Während er bisher seinen Weg selbst wählte oder sich nach seiner Umwelt richtete, lässt er sich nun auf einmal von einer unsichtbaren Hand leiten. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

„Und schuf sie als Mann und Frau.“ – Gleichgeschlechtliche Beziehungen stellen das christliche Menschenbild infrage

Donnerstag 17. September 2020 von Päivi Räsänen


Päivi Räsänen

„Mein Gott ist kein Gott, der verurteilt.“ – „Meine christlichen Werte heißen Liebe und Toleranz, nicht Verurteilung von Menschen, die in homosexuellen Beziehungen leben.“ – „Mein Gott sagt nicht, dass zur Liebe irgendwelche Voraussetzungen nötig wären.“ – „Meine Bibel richtet keine Homosexuellen.“ Die jüngste Diskussion zum Gesetz über eingetragene Lebenspartnerschaften löste sowohl im Parlament als in den Medien Glaubensbekenntnisse wie diese aus. Moderne Menschen sind Individualisten. Sie nehmen für sich das Recht in Anspruch, selbst die Grenze zwischen richtig und falsch zu setzen. Auch wollen sie selbst bestimmen, wie Gott zu sein hat. Das Wort Gottes muss zur inneren Erleuchtung im Menschen passen. Wenn die Bibel in einigen Teilen nicht ihrem Denken entspricht, dann sollen diese Teile entfernt werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Kirche, Sexualethik

Wer die dunklen Seiten des Korans verdrängt, tut den Muslimen keinen Gefallen

Dienstag 15. September 2020 von Dr. Abdel-Hakim Ourghi


Dr. Abdel-Hakim Ourghi

Die im Namen des Islams begangene Gewalt sei ein einziges grosses Missverständnis, behauptet der Islamwissenschafter Mouhanad Khorchide in seinem neuen Buch. Eine solche Lesart setzt sich kühn über den Text des Korans und historische Fakten hinweg. Wenn Muslime heute ihre Friedfertigkeit damit beweisen wollen, dass der Islam auch historisch nur «Frieden» und «Barmherzigkeit» sei, dann ist das blosse Apologetik. Selbstverständlich steht es jedem Muslim frei, den Islam so zu verstehen, wie er es für richtig und gut hält. Wer aber unbequeme Traditionen des Islams in diesem Sinne uminterpretiert und historische Ereignisse verdrängt, muss mit Kritik seiner gutgemeinten Auslegungen rechnen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Weltreligionen

Wer für Migration plädiert, sollte auch deren Kosten tragen

Sonntag 13. September 2020 von Peter Hahne


Peter Hahne

Ohne Zweifel: Die Zustände im griechischen Flüchtlingslager Moria (für Migranten) sind eine menschliche Tragödie. Eine Katastrophe ist es allerdings auch, wie plötzlich von Leuten, die es sonst nicht so genau mit der Bibel nehmen, die weltbekannte Geschichte vom „Barmherzigen Samariter“ instrumentalisiert wird. Man sollte sie wieder lesen! Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Gesellschaft / Politik, Kirche

In Sorge um unsere Pfälzische Landeskirche – Bilanz und Aufbruch anhand der Kirchenverfassung

Freitag 11. September 2020 von Administrator


In der Kirchenverfassung der Evangelischen Kirche der Pfalz in § 1, Abs. 2, ist die grundlegende Aufgabenstellung der Landeskirche, der Kirchengemeinden, der Gesamtkirchengemeinden, der Kirchenbezirke und der sonstigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen sowie der gesamtkirchlichen Dienste formuliert: Ihnen mit allen ihren Gliedern ist aufgegeben die Verkündigung des Evangeliums in Wort und Sakrament, die Seelsorge, der Dienst christlicher Liebe, die christliche Unterweisung und der missionarische Dienst. Von allen Gemeindegliedern wird erwartet, dass sie einen christlichen Lebenswandel führen und sich am kirchlichen Leben beteiligen.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Theologie

Das Corona-Phänomen und Gottes Botschaft an uns

Donnerstag 10. September 2020 von Bettina Hakius


Bettina Hakius

Alles – auch Corona – tut der HERR. „Geschieht etwa ein Unglück in der Stadt, und der HERR hat es nicht getan?“ (Amos 3,6). Der Glaube derer, die Gott lieben und Jesus nachfolgen, zeigt sich darin, dass sie ALLES Geschehen unter dem Himmel aus der Hand Gottes nehmen (Hiob 1,21; 2,10): Die bösen und die guten Taten der Menschen, die Verwirrungen und die Verdienste der Mächtigen, die Naturkatastrophen und Seuchen genauso wie die Segnungen der Ernte, die Liebe, den Verlust der Freunde und all das Gute und Schmerzhafte, das unser Leben prägt. Gott lädt uns ein, ALLES aus SEINER Hand zu nehmen. Wer IHN liebt und IHM vertraut, für den wandelt er ALLES zum Besten (Röm 8,28). Dies gilt auch für unsere aktuelle Corona-Zeit. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik

Pfarrer auf gefährlicher Mission

Dienstag 8. September 2020 von Hilfsaktion Märtyrerkirche e.V.


Hilfsaktion Märtyrerkirche e.V.

Ishaku Manawa arbeitet als Pfarrer in einer für Christen sehr gefährlichen Gegend: In Adamawa, einem Bundesstaat im Nordosten Nigerias. Zu Spitzenzeiten des Terrors von Boko Haram befanden sich hier ganze Landstriche unter islamistischer Kontrolle. Sie hatten zeitweise sogar Mubi und Yola, zwei große Städte des Bundesstaates, eingenommen. Regierungstruppen befreiten die Gegend zwar im Jahr 2015, doch die Gewalt gegen Christen hält weiter an. Boko Haram gewinnt erneut an Kraft, während zudem islamistische Hirten aus dem Fulani-Stamm  christliche Dörfer ungestraft angreifen. Und das ist auch der Grund dafür, warum Ishaku hier seinen Dienst tut: „Ich will dorthin gehen, wo es den Menschen schlecht geht oder sie noch nie etwas von Jesus gehört haben“, sagt er. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit

Predigt über Hebr 11,7: Der Sintflutbericht und seine Bedeutung für uns heute

Samstag 5. September 2020 von Johann Hesse


Johann Hesse

„Kann die Erzählung von der Sintflut historisch gemeint sein?“ So fragt Prof. Siegfried Zimmer in einem Vortrag auf www.worthaus.de. Zimmer meint, wenn man den Sintflutbericht einer literarischen Gattungsanalyse unterziehe, dann müsse man feststellen, dass die Sintflut gar nicht als historischer Bericht verstanden werden wolle. Wie viele andere Theologen auch hält Zimmer den biblischen Sintflutbericht für eine „mythologische Fluterzählung“, die uns sagen will, dass Gott die Beziehung mit dem Menschen durchhält. Tatsächlich gegeben habe es aber weder die weltweite Flut noch den Bau der Arche. Doch was sagt die Bibel selbst über das große Flutereignis und den Bau der Arche und was sollen wir daraus lernen? Wir hören auf den siebten Vers des elften Kapitels des Hebräerbriefes: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten