Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Antwort auf die Kritik von Landesbischof July

Montag 13. Juli 2020 von Netzwerk Bibel und Bekenntnis


Netzwerk Bibel und Bekenntnis

Auf der Sommertagung der württembergischen Landessynode hat Landesbischof July scharfe Kritik an der vom württembergischen Arbeitskreis des Netzwerks Bibel und Bekenntnis herausgegebenen Handreichung „Was Gott nicht segnet, kann die Kirche nicht segnen! Biblisch-theologische Orientierung in der Auseinandersetzung um die Homosegnung“ geübt. Zunächst: offensichtlich unterliegt der Landesbischof einem Irrtum, da er davon auszugehen scheint, dass der Arbeitskreis und die württembergische Pfarrerarbeitsgemeinschaft Confessio identisch seien. Dem ist nicht so. Im Arbeitskreis haben sich auch nicht-ordinierte Personen der württembergischen Landeskirche, die seit langen Jahren ehrenamtlich in Kirchengemeinden mitarbeiten, zusammengefunden. Die Initiative zu der vom Landesbischof kritisierten Handreichung ging wesentlich von diesen „Laien“ aus. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Sexualethik, Theologie

„Wo zwei oder drei…“

Freitag 10. Juli 2020 von Holger Lahayne


Holger Lahayne

Das gesamte 18. Kapitel im Matthäus-Evangelium dreht sich um den Christen in der christlichen Gemeinschaft. Die Neue Genfer Übersetzung (NGÜ) hat treffend die Überschrift „Anweisungen für das Leben in der Gemeinde“ gewählt. Überall in dem Abschnitt von 35 Versen wird deutlich, dass das einzelne Individuum, jeder Christ, wichtig ist. Man darf „nicht einen“ verachten, nicht „auch nur eines“ der Schafe verlieren (V. 10 und 14), dem konkreten Bruder ist von Herzen zu vergeben (V. 35); wer auch nur einen zum Abfall verführt (V. 6), macht sich schwer schuldig. Der Einzelne steht in Gefahr, der Einzelne hat Verantwortung, und um den Einzelnen gilt es sich zu kümmern. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche, Theologie

Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Mediziner zum Urteil des BVerfG zur Suizidassistenz

Mittwoch 8. Juli 2020 von Arbeitsgemeinschaft Christlicher Mediziner


Arbeitsgemeinschaft Christlicher Mediziner

Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Mediziner (ACM) zur gesetzlichen Neuregelung der Suizidassistenz mit Eckpunktekatalog (Marburg, 6. Juni 2020)

In Bezug auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfG) vom 26. Februar 2020 sehen wir als Arbeitsgemeinschaft Christlicher Mediziner (ACM) drei zentrale Aspekte, die bei der Neugestaltung der Gesetzgebung weiterer kritischer Analyse bedürfen:

(1) die Ausgestaltung der vom BVerfG postulierten Autonomie des Bürgers in Fragen des Lebensendes bringt – besonders vor dem Hintergrund des ärztlichen Alltags – große praktische und theoretische Herausforderungen mit Blick auf das Wohl des Einzelnen als auch der Gesamtbevölkerung mit sich; Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie

Montag 6. Juli 2020 von kath.net


kath.net

Die Grünen wollen im November ein neues Grundsatzprogramm verabschieden, das den traditionellen Familienbegriff aushöhlt.

Martin Bürger

Berlin (kath.net/mb) Der von den Grünen in Deutschland Ende Juni vorstellte Entwurf zum Grundsatzprogramm setzt sich für Abtreibung, frei verfügbare Verhütungsmittel und Gender-Ideologie sowie eine Auflösung des traditionellen Familienbegriffs ein. So behaupten die Grünen bezüglich Abtreibungen: „Schwangerschaftsabbrüche haben nichts im Strafgesetzbuch verloren.“ Stattdessen müsse das „Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper und das eigene Leben […] für alle Frauen und Mädchen uneingeschränkt gelten“. Die „reproduktive Selbstbestimmung müsse sichergestellt werden, was „den kostenfreien Zugang zu Verhütungsmitteln und die Sicherstellung von ärztlich vorgenommenen Schwangerschaftsabbrüchen“ einschließe. Außerdem biete die „Reproduktionsmedizin […] die Möglichkeit zur selbstbestimmten Elternschaft.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Andacht über 2. Mose 14,14: „Der Herr wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein.“

Freitag 3. Juli 2020 von Elias Schrenk (1831-1913)


Elias Schrenk (1831-1913)

Es ist nicht schwer, stille zu sein, wenn alles um uns her stille ist; wenn es aber stürmt um uns her und wir keinen Ausweg sehen, so ist es schwer, stille zu sein. Am schwierigsten ist es in den Zeiten, in welchen uns unser Gewissen anklagt, wir hätten unsere Not selbst verschuldet oder wenigstens mitverschuldet. Leiden dann noch andere unter dieser unserer Schuld, so drückt es doppelt und man ist sehr unruhig. Wie kann man in solcher Not stille werden? Nur durch Gnade. Es ist schon Gnade, wenn wir unsere Schuld erkennen. Wie manche haben sich durch rasches Handeln, durch Trachten nach großen Dingen, durch Gewissenlosigkeit in die schwierigsten Lagen gebracht und wollen aber ihre eigene Schuld nicht eingestehen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Stefan Felber als neuer Leiter des Gemeindehilfsbundes berufen

Dienstag 30. Juni 2020 von Gemeindehilfsbund


Gemeindehilfsbund

Am 19. Juni 2020 wurde Pfarrer Dr. Stefan Felber vom Bruderrat des Gemeindehilfsbundes einstimmig zum neuen Leiter des Gemeindehilfsbundes berufen. Am 20. Juni stellte er sich zusammen mit seiner Frau Ulrike der Mitglieder- und Freundesversammlung des Gemeindehilfsbundes in der Glaubenshalle des Geistlichen Rüstzentrums Krelingen vor. Felber studierte Evangelische Theologie und wurde mit einer Arbeit über Wilhelm Vischer und das Christuszeugnis des Alten Testaments promoviert. Seit zwanzig Jahren lehrt er Altes Testament am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) bei Basel und ist zudem Gastdozent an der Staatsunabhängigen Hochschule (STH Basel). Pfr. Felber tritt sein Amt 2022 an. Dann wird er ein Jahr lang von Pastor Dr. Joachim Cochlovius eingearbeitet. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche, Pressemeldungen

Gebet wirkt Wunder

Montag 29. Juni 2020 von STIFTUNG JA ZUM LEBEN


STIFTUNG JA ZUM LEBEN

Seit einem Jahr steht eine Gruppe Beter vor einer Abtreibungsklink. Ihr Beten scheint erfolglos, bis zu 14 Frauen entscheiden sich täglich für eine Abtreibung. Bis eines Tages Kristina kommt. Als Kristina zur Abtreibungsklinik geht, wird sie von Anna angesprochen. Durch geduldiges Hinhören und ehrliches Mitgefühl überzeugt, kehrt die junge Frau schwanger nach Hause zurück. „Ich kam nach Hause und dachte lange über meine Situation nach. Meine Schwester redete auf mich ein – ich solle abtreiben und auf niemanden hören. Sie schrie mich an: Du wirst unglücklich! Die lügen alle!“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Lebensrecht

Graf Zinzendorf und die Wiederherstellung des messianischen Judentums im 18. Jahrhundert

Freitag 26. Juni 2020 von Beit Sar Shalom Evangeliumsdienst e.V.


Beit Sar Shalom Evangeliumsdienst e.V.

Wenn wir von messianischem Judentum in der Antike und der Neuzeit sprechen, beziehen wir uns auf eine religiöse Tradition, in der Juden sich dazu bekannten, Jesus als Messias Israels nachzufolgen, und dabei weiterhin innerhalb der Sphäre des Judentums lebten. Gemeinschaften solcher Juden existierten in den ersten vier Jahrhunderten unserer Zeitrechnung im Land Israel, in Syrien und jenseits davon. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirchengeschichte

Internationales Verbot von Leihmutterschaft ist ein Gebot der Stunde

Mittwoch 24. Juni 2020 von IMABE


IMABE

Schockierende Bilder aus der Kiewer Wunschbabyklinik BioTexCom haben in Corona-Zeiten ein bezeichnendes Licht auf die entwürdigenden Praktiken der Leihmutterschaft geworfen. Die ukrainische Behörde schätzt, dass derzeit mehr als 1.000 Säuglinge aufgrund der Pandemie von ihren ausländischen Bestelleltern nicht abgeholt werden können. Die Babys wurden von ukrainischen Leihmüttern geboren – und liegen nun „quasi als Abholware bereit“. Die Wiener Bioethikerin Susanne Kummer kritisiert aus diesem Anlassfall die vielen blinden Flecken in der Leihmutterschaftsdebatte (vgl. Die Tagespost, online, 20.5.2020). Vor allem Armut und finanzielle Not treiben Frauen dazu, sich von Agenturen anheuern zu lassen und „als Gebärmutter zur Verfügung zu stellen“. Die Wirtschaftskrise nach Corona dürfte diese Situation noch verschärfen, so Kummer. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Medizinische Ethik

Eine Familie bezahlt für den Glauben des Vaters

Montag 22. Juni 2020 von Hilfsaktion Märtyrerkirche e.V.


Hilfsaktion Märtyrerkirche e.V.

Als Ramzi vor acht Jahren den Islam verließ und Christ wurde, war die Verfolgung, die er deshalb in seinem Heimatland im Nahen Osten erlebte, noch vergleichsweise harmlos. Man beschimpfte ihn, nannte ihn einen „Ungläubigen“ und er erhielt regelmäßig Drohungen. Als der ehemalige Scheich damit anfing, anderen Muslimen von Jesus zu erzählen und diese zum Glauben kamen, wurde er gelegentlich angegriffen und verprügelt. Auch das hatte er als Nachfolger Jesu erwartet. Womit er jedoch nicht gerechnet hatte, war, dass sein 15-jähriger Sohn Samee leblos auf der Intensivstation enden würde, brutal attackiert, weil sein Vater sich weigerte, Jesus zu verleugnen. „Noch bevor wir so richtig wussten, wie es wirklich um ihn stand, war uns klar, dass der Herr mit uns war. Wir waren nicht wütend“, erzählt Ramzi. „Natürlich flossen Tränen, aber da war kein Zorn. Es war, als ob Gott die Kontrolle über meine Gefühle übernommen hatte. Im Krankenhaus betete ich: ‚Herr, ich gebe dir meinen Sohn. Was auch immer mit ihm passiert, ich vertraue ihn dir an.‘“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit