Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Muss ich mich als Christ aus Nächstenliebe impfen lassen?

Montag 19. April 2021 von Johann Hesse


Johann Hesse

Der gesellschaftliche Druck, sich impfen zu lassen, wird in den kommenden Monaten erheblich zunehmen. Wir sollen uns nicht nur zum Selbstschutz impfen lassen, sondern auch aus Solidarität gegenüber unseren Mitmenschen. Dem Appell an unsere Solidarität mit den Mitbürgern entspricht in kirchlichen Kreisen der Verweis auf die Nächstenliebe. So antwortete Bischöfin Kirsten Fehrs gegenüber dem Hamburger Abendblatt auf die Frage, ob sie sich impfen lassen werde: „Ja, auf jeden Fall. Es ist ein Aspekt der Nächstenliebe.“ Ließen wir uns impfen, könnten wir dadurch den Tod von Tausenden und den Zusammenbruch des Gesundheitssystems verhindern: „Mit einer Impfung verhinderst du das und schützt außerdem dich selbst.“[1] Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Martin Luther auf dem Reichstag in Worms am 18. April 1521

Sonntag 18. April 2021 von Martin Luther (1483-1546)


Martin Luther (1483-1546)

Erhabenster Herr und Kaiser, durchlauchtigste Fürsten, gnädigste Herren! Zu der mir gestern Nachmittag festgesetzten Zeit erscheine ich gehorsam und bitte um der Barmherzigkeit Gottes willen, Eure Majestät und Eure Herrschaften wollen geruhen, diese Sache der – wie ich hoffe -Gerechtigkeit und Wahrheit gnädig anzuhören, und es mir gütig nachsehen, wenn ich aus meiner Unerfahrenheit jemandem den gebührenden Titel nicht gebe oder auf irgendeine Weise gegen höfischen Brauch und Verhalten verstoße. Auf die erste jener zwei von mir gestern durch Eure geheiligte Majestät vorgelegten Fragen – ob ich die verlesenen, unter meinem Namen verbreiteten Schriften als die meinigen anerkenne und ob ich sie weiter vertreten oder widerrufen wolle – habe ich sofort die klare Antwort gegeben, bei der ich auch bleibe und in Ewigkeit bleiben werde. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Gemeinde, Kirche, Kirchengeschichte

„Hilfe zum Leben statt Hilfe zum Sterben“(1)

Freitag 16. April 2021 von Aerzte in Ehrfurcht vor dem Leben


Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum assistierten Suizid vom 26.2.2020 untergräbt den Kern ärztlichen Handelns mit seinem Grundsatz nihil nocere und greift tief in elementare Grundlagen unseres menschlichen Zusammenlebens ein. Das Bundesverfassungsgericht hat eine existentielle Thematik auf den Aspekt der Selbstbestimmung reduziert. Die Folgen für die Gesellschaft finden explizit keine Beachtung.(2) Die ungünstigen Erfahrungen in den Nachbarländern, die fatalen Erfahrungen aus der deutschen Geschichte, die Warnungen aus der Suizidforschung und die Fortschritte in der Palliativmedizin waren für das Gericht nicht entscheidend. Der assistierte Suizid setzt voraus, dass ein Menschenleben nicht nur vom Suizidenten, sondern auch von einer zweiten Person, nämlich dem „Sterbehelfer“, als lebensunwert beurteilt wird. Andernfalls müsste dieser seine Unterstützung des Vorhabens verweigern. Auch diese Problematik findet im Urteil keine Beachtung. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik

„Ewig-Lockdown“ oder „Corona-Diktatur?“ oder besser mit dem Volk „Mehr Normalität wagen.“

Mittwoch 14. April 2021 von Egmond Prill


Egmond Prill

„Da rief Jesus alle zusammen und sagte: »Ihr wisst, wie die Großen und Mächtigen dieser Welt ihre Völker unterdrücken. Wer die Macht hat, nutzt sie rücksichtslos aus.“ (Matthäus 20,25)

Eine letzte alles entscheidende Schlacht, ein allerletzter Kampf mit größter Härte und dann der Endsieg. Zunehmend hören sich die Botschaften aus dem Kanzleramt wie Tagesbefehle aus dem Generalstab an. Im Sommer 1918 war es die Schlacht an der Marne. Im Frühjahr 1945 war es die Verteidigung an der Oder. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik

Im Gespräch: Prof. Dr. Thomas Sören Hoffmann

Montag 12. April 2021 von Gemeindehilfsbund


Gemeindehilfsbund

Univ.-Prof. Dr. Thomas S. Hoffmann lehrt Philosophie mit dem Schwerpunkt Praktische Philosophie an der Fernuniversität in Hagen; er hat Philosophie, Evang. Theologie und Italianistik an den Universitäten Tübingen, Wien und Bonn studiert; an der Universität Bonn, an der er auch promoviert wurde (1990) und sich habilitiert hat (1999), war er seit 1990 tätig; im Jahre 2003 wechselte er an die Ruhr-Universität Bochum, wo er in einem Forschungsprojekt zur kulturübergreifenden Bioethik mitarbeitete. Gastprofessuren der letzten Jahre hat er in Österreich, Kroatien, Argentinien und Kolumbien wahrgenommen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Interview

Elias Schrenk, ‚Ich bin die Auferstehung und das Leben‘ (Joh 11,25f.)

Sonntag 11. April 2021 von Elias Schrenk (1831-1913)


Elias Schrenk (1831-1913)

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das? (Johannes 11,25 und 26)

Jesus ist die Auferstehung und das Leben für alle, die noch tot in Sünden sind und lebendig werden möchten. Er weckt sie auf durch sein Evangelium. Er, der Auferstandene, macht sie innerlich lebendig. Er ist aber auch die Auferstehung aller, die in den Gräbern sind, doch in verschiedener Weise. Die Schrift redet klar von einer ersten und einer letzten Auferstehung. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Die Europäische Union: Vom Binnenmarkt zur tragischen Farce

Mittwoch 7. April 2021 von Gatestone Institute


Gatestone Institute

In Bezug auf die Europäische Union sind die Meinungen geteilt zwischen denen, die sie für nutzlos und kostspielig halten, und denen, die sie für die Zukunft Europas und ein Vorbild für die Menschheit halten. Wie sieht die Realität aus? Bevor die heutige EU entstand, war der Aufbau einer Europäischen Union zunächst ein enormer Erfolg. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik

Pfr. Erich Schnepel, „Christus in uns“

Sonntag 4. April 2021 von Erich Schnepel


Erich Schnepel

Es ist eine ungeheuerliche Aussage, dass Jesus Christus in denen wohnt und gegenwärtig ist, die ihn aufnahmen. Das gibt es niemals sonst, dass einer im anderen wohnen und gegenwärtig sein kann. So tief können sich Menschen nie miteinander verbinden, und wenn sie sich noch so gut verstehen und noch so lieb haben. Das konnte auch Jesus nicht, als er auf Erden als unser Bruder unter uns lebte. Das vermag er erst, seitdem er der lebendige Herr wurde, der Geist ist wie Gott. Dies wurde er am Auferstehungsmorgen. In einem geheimnisvollen, schöpferischen Akt machte Gott ihn zu dem lebendigen Herrn. Niemand war Zeuge, als Gott dieses neue, einzigartige, höhere Leben Jesus Christus gab. Aber als der Lebendige konnte er sich vielen als der bezeugen, der bei ihnen ist und lebt. Das tut er durch die Jahrhunderte bis heute. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Karfreitagspredigt über Matth. 27,15–26: Jesus und Barabbas

Donnerstag 1. April 2021 von Thomas Karker


Thomas Karker

 . . . und da sie versammelt waren, sprach Pilatus zu ihnen: „Welchen wollt ihr, dass ich euch losgehe? Barabbas oder Jesus, von dem gesagt wird, er sei der Messias?“ . . . Sie sprachen: „Barabbas.“ Pilatus sprach zu ihnen: „Was soll ich denn machen mit Jesus, von dem gesagt wird, es sei der Messias?“ Sie sprachen alle: „Lass ihn kreuzigen!“ . . . Da stehen sie einander gegenüber, die beiden Söhne des Vaters. Auf der einen Seite Barabbas, d. h. zu Deutsch: Sohn des Vaters. Von ihm erzählt die Bibel, dass er ein Mörder war, ein politischer Aufrührer, ein Zelot, einer, der gegen die bestehende Ordnung stand. Es war der Vertreter der Gewalt, des Umsturzes, der Revolution. Es war der Sohn des Vaters, der gezeichnet war mit dem Zeichen des Kain. Auf der anderen Seite steht Jesus, der einzigartige Sohn des Vaters. Er ist nicht der Vertreter der Macht, sondern der Zeuge der Liebe. Sein Ruf heißt nicht: Umsturz durch blutige Revolution, wie bei Barabbas. Sein Ruf heißt: Erneuerung des Menschen und dadurch Erneuerung der Welt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Predigten / Andachten

Buch des Monats, März 2021: Dass Ehe gelingt… – Miteinander unterwegs (Peter Blank)

Montag 29. März 2021 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Heiterkeit: Als ich vor einigen Jahren mit einem jungen Familienvater über mögliche Fastenvorsätze sprach, sagte ich zum Schluß – wenn ich ehrlich bin, ohne mir allzu viel dabei zu denken: „Und übrigens, sorg doch dafür, daß Du in dieser Fastenzeit zusammen mit Deiner Frau und Deinen Kindern häufiger herzlich lachst“. Als wir uns wiedersahen, sagte er als erstes: „Das mit dem Lachen, das war der wichtigste Vorsatz, den Sie mir je mitgegeben haben“. Und der erzählte mir, wie er am Abend nach unserem Gespräch mit seiner Frau über den seltsamen Fastenvorsatz gesprochen hatte. Gemeinsam hatten sie dann bewußt Gelegenheiten gesucht und gefunden, daß in ihrem Miteinander und im Umgang mit den Kindern deutlich mehr gelacht wurde. „Es ist unglaublich, wie gut das der Atmosphäre zuhause getan hat“, sagte er. „Und außerdem,“ fügte er hinzu, „noch eine ganz überraschende Erfahrung: Wenn man herzlich miteinander gelacht hat, dann kann man auch über die problematischen und unangenehmen Dinge ganz unkompliziert und problemlos reden.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Buchempfehlungen, Ehe u. Familie