Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Beichte und Vergebung – Predigt zum Buß- und Bettag über Jak. 5,16

Mittwoch 17. November 2021 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

„Bekennet einer dem anderen seine Sünde.“

Es kann sein, dass Christen trotz sonntäglichem Gottesdienst, gemeinsamen Gebeten, trotz aller Gemeinschaft in der Gemeinde allein bleiben, dass der letzte Durchbruch zur Gemeinschaft nicht erfolgt. Sie kommen zwar als Gläubige in die Gemeinde und haben als „Fromme“ schöne Gemeinschaft miteinander, aber sie haben keine Gemeinschaft miteinander als „Sünder“. Jeder muss mit seiner Sünde selbst zurechtkommen. Und so richtig schwierig wird es, wenn eine fromme Gemeinschaft so tut, als gäbe es unter ihnen keine Sünde. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Gletscher-Archäologie und Klima

Montag 15. November 2021 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Die öffentliche – oder besser „vorgeschriebene“ – Meinung ist total auf den Klimawandel bzw. die „Klimakatastrophe“ fixiert. Da kaum noch etwas anderes zu sehen und zu hören ist, habe ich den Verdacht, dass wir mit der Klimaphobie zu radfahrenden und zu Fuß gehenden Grünlingen umerzogen werden sollen, die sich problemlos unter eine ökosozialistische Vorherrschaft eingliedern lassen. In dem sehr empfehlenswerten Publikationsorgan factum erscheint in der Ausgabe 6/21 – NOV/DEZ – unter der Überschrift: „Die Vergangenheit neu schreiben“, ein hochinteressanter Bericht über die Gletscher-Archäologie. Der Autor ist der leitende Redakteur Thomas Lachenmaier. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Gesellschaft / Politik

Christus, der ewige Herrscher über die Völker (Psalm 2,8 und 9)

Samstag 13. November 2021 von Charles Haddon Spurgeon (1834-1892)


Charles Haddon Spurgeon (1834-1892)

„Fordere von mir, so will ich Dir die Heiden zum Erbe geben und der Welt Ende zum Eigentum. Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie Töpfe sollst Du sie zerschmeißen.“

Beachtet, lieben Freunde, den wundervollen Kontrast zwischen der gewaltigen Erregung der Feinde des Herrn und der erhabenen Ruhe Gottes selbst. Er wird nicht beunruhigt, wenngleich die Heiden toben und ihre Könige und Herren sich zum Kampfe rüsten. Er lacht und spottet ihrer. Wir sind oft niedergeschlagen und bedrückt und von dunkeln Vorahnungen erfüllt; Er aber thront in seinem ewigen Frieden und beherrscht den Aufruhr. Der Herr herrscht, und sein Thron ist unbeweglich und seine Ruhe bleibt ungestört. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Was ist eigentlich die Entrückung?

Donnerstag 11. November 2021 von Hans-Werner Deppe


Hans-Werner Deppe

Christen warten auf die Wiederkunft Jesu. Manche Gläubige bezeichnen jedoch das zukünftige prophetische Ereignis, das sie erwarten, als „die Entrückung“. Die Bibel lehrt in 1. Thessalonicher 4,17, dass die Gläubigen „entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen“, und zwar bei der Wiederkunft des Herrn (Vers 16). Das griechische Wort für „entrücken“ (harpazo) bedeutet auch „(ent)reißen“ (Mt 11,12; 13,19; Jud 1,23); „gewaltsam ergreifen“ (Joh 6,15; Apg 23,10) oder „rauben“ (Joh 10,12.28). Im Alten Testament wurden Henoch (1Mo 5,24) und Elia (2Kö 2,11) ebenfalls in den Himmel entrückt, anstatt auf der Erde leiblich zu sterben. Die Gläubigen, die bei der Wiederkunft Christi noch leben, werden also nicht leiblich sterben, sondern „verwandelt werden“ (1Kor 15,51-52). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Theologie

Warum lässt Gott das zu? – Mit Leid leben

Montag 8. November 2021 von Pfr. Winrich Scheffbuch


Pfr. Winrich Scheffbuch

Leiden gehört zu dieser Weltzeit, ist Teil der menschlichen Existenz – auch heute. Jeder kann dies ganz persönlich in einer unheimlichen Tiefe erleben. Jede Generation hat daran Anteil, zu jeder Zeit. Ob es uns passt oder nicht: Gott lässt Leid zu. Es mag viele Fragen auslösen, aber ist wahr. Jeder Mensch – ob Christ, Atheist oder religiös – muss es wissen. Auch wir Christen sind dem Leiden nicht entnommen. Für uns bleibt sogar mehr als für alle andern dieser dem Tod verfallene Leib eine besondere Not, die oft genug auch unseren Glauben hart anficht. Darum tragen wir schwer an persönlichen Niederlagen, am Kampf mit der Sünde und Versuchungen, aber auch an Krankheit und Schwachheit. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Gemeinde, Mission, Seelsorge / Lebenshilfe

Predigt über Daniel 5: Nachhilfestunde für Analphabeten

Freitag 5. November 2021 von Thomas Karker


Thomas Karker

Wer sich irgendwo bewirbt, der bekommt meist gleich mitgeteilt: Den Lebenslauf bitte unterschrieben den Bewerbungsunterlagen beifügen. Heute wird ja alles mit dem Computer geschrieben, mit Farblaser ausgedruckt, das ist viel eindrücklicher, lesbarer, kreativer und hilfreicher. Da reicht den Firmen eine eigene Unterschrift. Früher, wo ich noch meine Bewerbungsmappen zusammengestellt habe, musste der Lebenslauf handschriftlich eingefügt werden. Warum wurde ein handgeschriebener Lebenslauf verlangt? Mit Kugelschreiber oder Tinte geschrieben, da ist doch alles verwackelt, auf krummen Linien und verwischt. Warum ein handgeschriebener Lebenslauf? Doch einfach deshalb, weil ein handgeschriebener Lebenslauf den Menschen zeigt, so wie er ist. Eine Handschrift offenbart das eigentliche Wesen des Menschen. Liebevoll oder radikal, herrschsüchtig oder freundlich, ausgeglichen oder unruhig. Die Handschrift zeigt den Menschen, so wie er ist. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Buchempfehlung: Stefan Felber, Kein König außer dem Kaiser? Warum Kirche und Staat durch Zivilreligion ihr Wesen verfehlen

Mittwoch 3. November 2021 von Administrator


Stefan Felbers erhellendes Buch zur unheiligen Vermischung von Staat und Kirche empfehle ich dringend. Es ist klar formuliert und gut nachvollziehbar strukturiert. Es diagnostiziert kenntnisreich in klarer Gedankenführung und Sprache den Krebsschaden vor allem des gegenwärtigen landeskirchlichen Protestantismus, der sich als Megaphon der medial-politischen Mehrheitsmeinung in Staat und Gesellschaft anbietet, und zur notwendigen biblisch-prophetischen Staats- und Gesellschaftskritik nicht mehr fähig ist, weil er nicht mehr wagt, in Gottes Namen und Autorität zu sagen: „So spricht der Herr“. Schon in dieser Diagnose bietet Felber Schritte zur Therapie. Das gut gegliederte Buch ist überzeugend, aber auch mutig. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Buchempfehlungen, Gesellschaft / Politik, Kirche, Theologie

Predigt zum Reformationssonntag über Galater 5,1-6: Mit Christus in die Freiheit

Montag 1. November 2021 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

Wie wertvoll Freiheit ist, merkt man besonders dann, wenn man sie nicht mehr hat. Wir erleben das seit 19 Monaten hautnah, auch wenn wir nicht im Gefängnis sitzen. Aber die Maßnahmen gegen das Corona-Virus haben unsere Freiheit ziemlich stark eingeschränkt. Lockdowns, Masken, Abstandsregeln, Einschränkungen von Treffen und Besuchen, geschlossene Grenzen. Darf der Staat so stark die Freiheit seiner Bürger beschneiden? Das sind letzten Endes immer Abwägungsfragen, hier gibt es selten ein klares Ja oder ein klares Nein. Deshalb ist auch immer wieder die Frage zu stellen: Sind die Einschränkungen der Freiheit verhältnismäßig? Die Freiheitsrechte sind schließlich Grundrechte eines jedes Menschen. Im Grundgesetz in den ersten Artikeln sind sie quasi in Stein gemeißelt. Und diese Grundrechte, so sagen es Juristen, schützen den Einzelnen und sind Abwehrrechte gegen einen übergriffigen Staat. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

„Herr, wohin sollen wir gehen?“ Biblische Besinnung über Joh 6,66-69

Freitag 29. Oktober 2021 von Johann Hesse


Johann Hesse

„Von da an wandten sich viele seiner Jünger ab und gingen hinfort nicht mehr mit ihm. Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes.“ (Joh 6,66-69) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

68. Corona Informationen von Hartmut Steeb vom 28. Oktober 2021

Donnerstag 28. Oktober 2021 von Hartmut Steeb


Hartmut Steeb

Ich entdecke, dass ich inzwischen selbst zum großen Zweifler geworden bin, zum Zweifler immer dann, wenn die Bundesregierung etwas ankündigt. Darum habe ich nicht mit einem Freudenschrei oder Sondernewsletter reagiert, als die Nachricht auftauchte, Jens Spahn wolle die Pandemielage für beendet erklären bzw. durch die Nicht-Verlängerung der Maßnahmen auslaufen lassen: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Corona, Gesellschaft / Politik