Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Unverhofftes Wiedersehen (Das Bergwerk von Falun) (1811)

Samstag 21. August 2021 von Johann Peter Hebel (1760-1826)


Johann Peter Hebel (1760-1826)

In Falun in Schweden küsste vor guten fünfzig Jahren und mehr ein junger Bergmann seine junge hübsche Braut und sagte zu ihr: »Auf Sankt Luciä (13. Dezember) wird unsere Liebe von des Priesters Hand gesegnet. Dann sind wir Mann und Weib, und bauen uns ein eigenes Nestlein.« – »Und Friede und Liebe soll darin wohnen«, sagte die schöne Braut mit holdem Lächeln, »denn du bist mein einziges und alles, und ohne dich möchte ich lieber im Grab sein, als an einem andern Ort.« Als sie aber vor St. Luciä der Pfarrer zum zweiten Mal in der Kirche ausgerufen hatte: »So nun jemand Hindernis wüsste anzuzeigen, warum diese Personen nicht möchten ehelich zusammenkommen« – da meldete sich der Tod. Denn als der Jüngling den andern Morgen in seiner schwarzen Bergmannskleidung an ihrem Haus vorbeiging, der Bergmann hat sein Totenkleid immer an, da klopfte er zwar noch einmal an ihrem Fenster, und sagte ihr guten Morgen, aber keinen guten Abend mehr. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Corona-Impfstoffe und die Verwendung embryonaler Zelllinien

Dienstag 17. August 2021 von Johann Hesse


Johann Hesse

Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, sich nicht mit den neuartigen Corona-Impfstoffen impfen zu lassen.[1] Einer dieser Gründe wird auch von vielen Christen nur wenig oder gar nicht beachtet: die Verwendung embryonaler Zelllinien bei der Entwicklung, Produktion und Testung von mRNA- oder Vektor-Impfstoffen. Es ist schon länger bekannt, dass Impfstoffentwickler bei der Entwicklung, Produktion und Testung von Impfstoffen auf Zellklone von getöteten Embryonen zurückgreifen. Abtreibungswillige Frauen, abtreibende Ärzte und Impfstoffentwickler gehen hier eine unheilige Allianz ein. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Corona, Gesellschaft / Politik

Auslegung von Psalm 2

Samstag 14. August 2021 von Charles Haddon Spurgeon (1834-1892)


Charles Haddon Spurgeon (1834-1892)

Inhalt. Wir werden nicht fehlgehen, wenn wir diesen erhabenen Psalm den Königspsalm des Messias nennen, stellt er doch wie in einem wunderbaren Gesicht den Aufruhr der Leute gegen den Gesalbten des Herrn, sowie den bestimmten Ratschluss Gottes, seinen Sohn zu erhöhen, und die endgültige Herrschaft des Sohnes über alle seine Feinde dar. R. Lowth († 1787) sagt: »Die Einsetzung Davids und seine Befestigung auf dem Thron trotz dem Widerstande, den seine Feinde dagegen erheben, ist der Gegenstand des Psalms. David erscheint in demselben in zwiefacher Eigenschaft, in persönlicher und vorbildlicher. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten, Theologie

Wird es ein tausendjähriges Friedensreich auf dieser Erde geben?

Mittwoch 11. August 2021 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

Der Streit um das richtige Verständnis von Offb 20

Um die Frage, ob es ein tausendjähriges Friedensreich auf dieser Erde nach Christi Wiederkunft geben wird, gibt es seit den Tagen der Alten Kirche Streit. Nachdem einige der frühen Kirchenväter (u.a. Hippolyt von Rom, Tertullian und Irenäus) sich ein solches Reich unter der Herrschaft Christi in den buntesten Farben vorgestellt hatten, beendete Augustin diese Spekulationen mit einer neuen Sichtweise, wonach das Friedensreich Christi bereits mit dem Entstehen der Römisch-katholischen Weltkirche begonnen habe. Der Zisterziensermönch Joachim von Fiore, der im 12. Jahrhundert lebte, legte seiner Auslegung des letzten Buchs der Bibel die These zugrunde, dass es analog zur Trinität Gottes drei Epochen der Heilsgeschichte gebe. Die letzte und höchste sei die von ihm so genannte Epoche des Geistes, die ein Reich der Liebe, Freiheit und Verbrüderung der Menschen auf die Erde bringen werde. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Buchempfehlungen, Theologie

Jesus Christus – das letzte Wort Gottes (Andacht über Hebr 1,1 und 2)

Freitag 6. August 2021 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welt gemacht hat. (Hebr. 1,1 und 2)

Jesus Christus ist Gottes „letztes Wort“, nach dem nichts Neues mehr kommt. Also nichts, was uns nicht schon durch das Lesen der Bibel und dem Hören auf sein Wort bekannt wäre. Das ergibt sich ganz eindeutig aus dem Tenor der Bibel, insbesondere des Neuen Testaments. Hier wird klar, dass Gott in seinem Sohn Mensch wurde und es für unsere Zeit keine weitere Steigerung er Offenbarung Gottes und damit auch keine neuen Lehren mehr geben wird. Mit dem Neuen Testament kam es für diese Welt zu einem Abschluss göttlicher Offenbarungen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

„Gottesfürchtige bekommen die besten Ideen.“ Vom Flüchtlingskind zur Trägerin des Bundesverdienstkreuzes

Freitag 30. Juli 2021 von Dora Zenk


Dora Zenk

Am 4. Mai 1934 wurden mein Zwillingsbruder Hans und ich in Tiegenhof geboren, einem Ort in Westpreußen, Landkreis Groß Werder, 36 km südöstlich von Danzig und nur 17 km südlich vom KZ Stutthof mit den drei Verbrennungsöfen. Der Geruch kam bis zu unserem Haus, ich habe ihn jetzt noch in der Nase, wenn ich dort bin. Viele Juden standen immer wieder auf dem Bahnhofsvorplatz gegenüber unserem Elternhaus, jüdische Männer, Frauen und Kinder warteten auf den Weitertransport. Tiegenhof war der Umladebahnhof der Schmalspurbahn auf dem Weg nach Stutthof. Viele weinten. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Gesellschaft / Politik

Kommentar zum Grundlagentext der EKD „Die Bedeutung der Bibel für kirchenleitende Entscheidungen“

Montag 26. Juli 2021 von Pfr. Ulrich Parzany


Pfr. Ulrich Parzany

Der Rat der EKD hat einen Grundlagentext mit dem Titel „Die Bedeutung der Bibel für kirchenleitende Entscheidungen“ (2021) herausgegeben. Einen Text mit diesem Titel darf und muss man mit großen Erwartungen lesen. Warum? Der Grund wird in der Schrift selbst genannt: „Zum Selbstverständnis evangelischer Kirchen gehört es, dass sie der Heiligen Schrift für die Begründung kirchlicher Lehre und Urteilsbildung eine hervorgehobene Bedeutung zuerkennen. Die Schrift in der Einheit von Altem und Neuem Testament soll als „Richter, Regel und Richtschnur, nach welcher als dem einzigen Prüfstein alle Lehren erwogen und beurteilt werden“…, dienen, wie es die lutherischen Bekenntnisschriften formulieren und darin einen gemeinreformatorischen Grundsatz zum Ausdruck bringen.“ (S. 11) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche, Theologie

„Das Wort des Herrn“ und seine dreifache Wirkung. Predigt über 1 Kön. 17,1-16

Samstag 24. Juli 2021 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

Wir befinden uns im Königreich von Ahab, er regierte Nordisrael von 871 bis 852 vor Christus. Er lebte wie viele andere israelische Könige in der Sünde Jerobeams, das heißt er ließ im Süden und im Norden seines Reiches jeweils ein goldenes Kalb aufstellen, damit sollten die Menschen davon abgebracht werden, hin zu den von Gott angeordneten Festen und Gottesdiensten nach Jerusalem zu ziehen. Die Menschen sollten es leicht haben und in ihrer Nähe anbeten können. Aber mit diesen menschgemachten Götzenbildern versündigte sich Ahab gegen den lebendigen Gott und HErrn. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

64. Corona-Informationen von Hartmut Steeb

Mittwoch 21. Juli 2021 von Hartmut Steeb


Hartmut Steeb

Unabhängig davon, was „positiv getestet“ wirklich bedeutet (jedenfalls nicht zwingend erkrankt), ergibt sich ein klares Bild, nämlich dass fast keiner „krank“ ist undmindestens 99,98 % der Bevölkerung nicht infiziert sind (in den Bundesländern unterscheidet sich das zwischen 99,97 % und 100 %. Absolute Zahlen SARS-CoV-2 (absolute-zahlen.com). Der Chef des Frankfurter Gesundheitsamtes, Prof. Dr. Dr. med. René Gottschalk hat erfreulich klar gemacht, dass für Tests- und Maskenpflicht keine Notwendigkeit bestehe. Er belegt dies mit sehr eindrücklichen Feststellungen: Dass „asymptomatisch infizierte Kinder häufig die Viren übertragen (…), hält sich hartnäckig“; es gebe aber „keine Daten, die diese Befürchtung jemals belastbar bestätigt haben“. Kinder sollten „endlich wieder ein normales Leben“ führen dürfen. Auch in anderen Bereichen des Lebens und in Hinblick auf Erwachsene müsse man vom „Test-, Überwachungs- und Regelungswahn“ wegkommen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik

„Aufwachen vom Schlaf“- eine biblische Besinnung

Montag 19. Juli 2021 von Pfr. Dr. Stefan Felber


Pfr. Dr. Stefan Felber

11 Und das tut, weil ihr die Zeit erkennt, nämlich daß die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf, denn unser Heil ist jetzt näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. 12 Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe herbeigekommen. So laßt uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts. 13 Laßt uns ehrbar leben wie am Tage, nicht in Fressen und Saufen, nicht in Unzucht und Ausschweifung, nicht in Hader und Eifersucht; 14 sondern zieht an den Herrn Jesus Christus und sorgt für den Leib nicht so, daß ihr den Begierden verfallt. (Röm 13,11-14)

(V. 14 bei Menge: „sondern ziehet den Herrn Jesus Christus an, und seid dem Fleisch (= dem Leibe) nicht so zu Diensten, daß böse Begierden dadurch erregt werden!“) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Gesellschaft / Politik, Kirche