Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

„Ein trauriger Tag für die Menschenrechte“. 30 Jahre Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam

Montag 10. August 2020 von Internationale Gesellschaft für Menschenrechte


Internationale Gesellschaft für Menschenrechte

Am 5. August jährt sich die Unterzeichnung der „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ das dreißigste Mal. Im Jahr 1990 hat die Konferenz der „Organisation Islamischer Staaten“, heute Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), diese Erklärung beschlossen. Unter dem Schutz der Scharia legitimiert die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ Praktiken, die die Integrität und Würde des menschlichen Wesens angreifen. Dies betrifft vor allem Frauen und Nichtmuslime, betont die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Weltreligionen

Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam vom 4. 8. 1990

Freitag 7. August 2020 von Dr. Carsten Polanz


Dr. Carsten Polanz

Einleitung

Die Aktualität der Frage nach der Vereinbarkeit von Islam und Menschenrechten liegt angesichts der aktuellen Ereignisse auf der Hand. Trotz weltweiter Proteste droht der Iranerin Sakineh Mohammadi-Ashtiani weiterhin die Steinigung wegen Ehebruchs. Aus der islamischen Perspektive der iranischen Mullahs hat sie ihr Recht auf Leben verwirkt, weil sie sich nach den Maßstäben des islamischen Rechts (Scharia) eines schweren Vergehens schuldig gemacht hat, das in bestimmten Fällen mit dem Tod bestraft werden muss. Der große internationale Protest erinnert an den Prozess gegen den zum Christentum konvertierten Afghanen Abdul Rahman, der Anfang 2006 aufgrund seines Abfalls vom Islam in seiner afghanischen Heimat zum Tod verurteilt werden sollte. Angesichts des internationalen Drängens auf Freilassung Abdul Rahmans sahen die afghanischen Richter nach den Maßstäben der Scharia keine andere Möglichkeit, als Abdul Rahman für geisteskrank zu erklären. Der so knapp der Todesstrafe entkommene Konvertit fand anschließend Zuflucht im italienischen Exil. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Stellungnahme der Grace Community Church zum Versammlungsverbot für Kirchen in Kalifornien

Dienstag 4. August 2020 von Grace Community Church


Grace Community Church

Christus ist das Haupt der Kirche, nicht Cäsar

Die biblische Verpflichtung für unsere Kirchen offen zu bleiben

Christus ist Herr über alles. Er ist das einzige wahre Haupt der Kirche (Epheser 1,22; 5,23; Kolosser 1,18). Er ist der König der Könige – Herrscher über jede irdische Autorität (1. Timotheus 6,15; Offenbarung 17,14; 19,16). Die Grace Community Church steht seit jeher unerschütterlich auf diesen biblischen Prinzipien. Als sein Volk sind wir seinem Willen und seinen Geboten unterworfen, wie sie in der Heiligen Schrift offenbart werden. Deshalb können und wollen wir eine von der Regierung auferlegte Sperre unserer wöchentlichen Gemeindegottesdienste oder anderen regelmäßigen gemeinsamen Versammlungen nicht hinnehmen. Eine Einwilligung wäre Ungehorsam gegenüber den klaren Geboten unseres Herrn. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Andacht über 1. Könige 19,4: Elias Verzagtheit

Sonntag 2. August 2020 von Elias Schrenk (1831-1913)


Elias Schrenk (1831-1913)

„Elia aber ging hin in die Wüste eine Tagereise weit und kam und setzte sich unter einen Wacholder und wünschte sich zu sterben und sprach: Es ist genug, so nimm nun, Herr, meine Seele; ich bin nicht besser als meine Väter.“ (1 Kön 19,4)

Hast du es noch nie erfahren in deinem Leben, dass auf große Segenszeit schwere Anfechtung folgte? Das ist oft der Fall, und wir dürfen uns nicht wundern. Warum sollte der Feind uns nicht gerade nach besonderen Gnadentagen auch besonders angreifen? Gelingt es ihm, uns zu schaden, so kann er ja dann am meisten schaden. Elia hatte auf Karmel einen großen Sieg errungen über die Baalspriester. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Broder glaubt an Gott

Freitag 31. Juli 2020 von Johann Hesse


Johann Hesse

Der jüdische Publizist und Buchautor Henryk M. Broder verstand sich bisher als Agnostiker, der wegen des Holocaust von der Nichtexistenz Gottes ausging. So verrät es bis heute noch der Wikipedia-Eintrag zu seiner Person. Die Corona-Krise hat nun anscheinend ein Umdenken ausgelöst. So schreibt er in einem Beitrag für die Tageszeitung „Die Welt“ (1): „Seit kurzem glaube ich, dass es Gott gibt. Ich kann es sogar beweisen. Bis jetzt schien Gott ein cooler Typ zu sein, den kaum etwas aus der Ruhe bringen konnte. Er hat beim Untergang der „Titanic“ und der „Wilhelm Gustloff“ die Hilferufe der Ertrinkenden überhört, die Nazis nicht gestoppt, beim Völkermord in Ruanda und dem Massaker von Srebrenica weggeschaut und zuletzt in Hanau seinen Mittagsschlaf nicht unterbrochen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Gesellschaft / Politik

Brennende Kathedralen Frankreichs: ‚Die Endphase der Entchristianisierung‘

Donnerstag 30. Juli 2020 von Gatestone Institute


Gatestone Institute

Ein führender Kurator des New Yorker Metropolitan Museum of Art, Keith Christiansen, wurde kritisiert, weil er auf Instagram ein Gemälde von Alexandre Lenoir veröffentlichte, der Frankreichs Denkmäler vor den Verwüstungen der Französischen Revolution rettete. Christiansen schrieb: „Alexandre Lenoir im Kampf gegen die revolutionären Eiferer, die die königlichen Gräber in Saint Denis zerstören wollten. Wie viele große Kunstwerke sind durch den Wunsch verloren gegangen, uns von einer Vergangenheit zu befreien, die wir nicht gutheißen. Und wie dankbar sind wir Menschen wie Lenoir, die erkannt haben, dass ihr Wert – sowohl künstlerisch als auch historisch – über einen entscheidenden Moment des sozialen und politischen Umbruchs und Wandels hinausgeht.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit

Nachruf auf Hans-Jochen Vogel

Montag 27. Juli 2020 von idea e.V.


idea e.V.

Zum Schluss des Interviews holte er nochmal tief Luft. Die Zeit war fast abgelaufen. Er wollte ganz offensichtlich die letzten Minuten noch nutzen. Testamentarisch. „Der Glaube ist nicht nur etwas für alte Leute. Gerade die Jungen brauchen einen archimedischen Punkt. Und das ist der unbewegte Beweger, nämlich Gott.“ Und dann der Hammer: „Das wichtigste Datum der Zukunft ist das Jüngste Gericht. Wir werden vor Gott Rechenschaft ablegen müssen. Dann gibt es endlich Gerechtigkeit, auch für die vielen, die in ihren Familien als Kinder missbraucht wurden und schweigen müssen.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Andacht: „Gib deinen Knechten, mit allem Freimut zu reden dein Wort“ (Apg 4,29)

Samstag 25. Juli 2020 von Pfr. Christian Hering


Pfr. Christian Hering

Am 7. Februar 2020 verstarb der chinesische Arzt Li Wenliang an den Folgen des Coronavirus. Schon Ende letzten Jahres hatte er auf die Gefahr hingewiesen, doch er fiel in Ungnade und durfte seiner eigentlichen Aufgabe, zu forschen und Menschenleben zu retten, nicht mehr nachgehen. Die fürchterlichen Folgen sind bekannt. Die reale Bedrohung lässt sich nicht einfach weglächeln. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Das Versteckspiel ist zu Ende – was kommt nun?

Donnerstag 23. Juli 2020 von Pfr. Ulrich Parzany


Pfr. Ulrich Parzany

Martin Grabe, promovierter Chefarzt der Abteilung Psychotherapie und Psychosomatik der Klinik Hohe Mark (Oberursel bei Frankfurt am Main) und Vorsitzender der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge, hat das Buch „Homosexualität und christlicher Glaube: ein Beziehungsdrama“ (Francke-Verlag) veröffentlicht. Man mag es begrüßen oder bedauern: Dieses Buch schafft Klarheit und wird wohl zu Entscheidungen führen, die viele im evangelikalen Bereich seit einigen Jahren gern vermeiden wollten. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Die EKD versündigt sich an der deutschen Sprache

Dienstag 21. Juli 2020 von Deutsche Sprachwelt


Deutsche Sprachwelt

„Liebe Brüder und Schwestern“ – eine solche Anrede ist nach Ansicht der Evangelischen Kirche in Deutschland diskriminierend. Schließlich ignoriert diese Anrede die Vielzahl der Geschlechter. Das glauben Sie nicht? Dann kennen Sie nicht den Beschluss des Rats der EKD vom 19. Juni dieses Jahres. Darin gibt der Rat „Empfehlungen für eine geschlechtergerechte Sprache in schriftlichen Äußerungen der EKD sowie in Normtexten“. Es handelt sich aber nur der Überschrift nach um Empfehlungen. In Wirklichkeit ist es eine knallharte Anweisung, wie bereits aus dem ersten Satz hervorgeht: „Die schriftliche Kommunikation der EKD ist geschlechtergerecht zu gestalten.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein