Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für die 'Ehe u. Familie' Kategorie

Wahl-O-Mat ignoriert die Eltern

Mittwoch 8. September 2021 von Verband Familienarbeit e.V.


Verband Familienarbeit e.V.

Der kürzlich von der Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlichte Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl ignoriert die Rechte und Interessen von Eltern. Bei den 38 Fragen kommen Eltern nur einmal vor (im Zusammenhang mit dem Bafög). Eltern haben so anhand des Wahl-O-Mats keine Möglichkeit, sich über die Haltung der Parteien zu ihren spezifischen Belangen zu informieren. Wie lässt sich das erklären? Wird die „strukturelle Rücksichtslosigkeit unserer gesellschaftlichen Verhältnisse gegenüber Familien“ (Zitat aus dem 5. Familienbericht) von allen etablierten Parteien mitgetragen, so dass die Macher des Wahl-O-Mats keine entscheidungserheblichen Unterschiede ausmachten? Ist die Missachtung der Belange von Eltern bereits „gesellschaftlicher Konsens“? Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Danke Ungarn! – Warum Demokratie wieder Bodenhaftung braucht

Donnerstag 24. Juni 2021 von Egmond Prill


Egmond Prill

Sollten wir das „Affentheater“ nennen? Aber es wäre eine Beleidigung für jeden Affen. Aber was ist es dann? Ganz Deutschland leuchtet in Regenbogen-Farben, ein schier endloser Überbietungswettbewerb der Stadien und Rathäuser sowie der „Qualitätsmedien“. Der entfesselte Hass prasselt auf Ungarn nieder, dessen demokratisch gewählte Regierung und deren souveränen Gesetzgebung. Ausgerechnet auf Ungarn. Vor mehr als dreißig Jahren begann der Ostblock zu zerbröseln. In Polen und der Tschechoslowakei, in der DDR und vor allem in Ungarn regte sich der Geist des Wandels, wuchs die Sehnsucht nach Freiheit. Am 19. August 1989 war das „Paneuropäische Picknick“ ein entscheidender Schritt in die Freiheit, genauer gesagt: ein notwendiger Schnitt im Stacheldraht. Wir erinnern uns: Bereits am 27. Juni 1989 hatten der ungarische und der österreichische Außenminister, hatten Gyula Horn und Alois Mock, symbolisch die beide Staaten trennende Grenze aufgeschnitten. Beide zertrennten Teile des sogenannten Signalzaunes. Schon Anfang Mai hatte Ungarn begonnen, Überwachungsanlagen abzubauen. Die Bilder gingen um die Welt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Meves aktuell: Verfrühte Sexualaufklärung

Dienstag 1. Juni 2021 von Christa Meves


Christa Meves

Die ideologische Vorstellung, Kinder vom frühen Alter ab in Sex einzuüben, hat in den deutschsprachigen Ländern manche Schulen, ja z. T. sogar manche Kindergärten erfasst. Schulpläne enthalten dann für den Sexualkundeunterricht ideologisierte Akzente. Die liberalistische Vorstellung, dass der Mensch sobald wie möglich zu sexuellen Tätigkeiten angeregt werden müsste, steht im Hintergrund solcher Bemühungen. Die Programme dazu waren besonders in Deutschland längst geschrieben, z. B. von dem Protagonisten Helmut Kentler mit seiner Schrift „Sexualerziehung“ 1970. Und die neuen Vorstellungen wurden vor allem von den 68er-Revoluzzern begierig aufgenommen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Sexualethik

Die „Ehe für alle“ im Licht der biblischen Ehelehre

Donnerstag 29. April 2021 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

Als der Deutsche Bundestag am 30. Juni 2017 mit deutlicher Mehrheit (393 Jastimmen, 226 Neinstimmen, 4 Enthaltungen) die sog. „Ehe für alle“ einführte, war der Jubel bei den Befürwortern groß. Die drei Parteien SPD, Grüne und Linke hatten geschlossen dafür gestimmt und von CDU/CSU 75 Abgeordnete. Bei Befragungen unter der Bevölkerung im Anschluss an das neue Gesetz äußerten sich viele positiv. Der Tenor bei den Befürwortern war: Jeder solle doch sein Leben so gestalten, wie er es für richtig hält. Wenn Männer Männer lieben und Frauen Frauen, dann sollten sie ihrem gemeinsamen Leben auch einen rechtlichen Rahmen geben können, der keinerlei Unterschied mehr mache zur traditionellen Ehe von Mann und Frau. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Buch des Monats, März 2021: Dass Ehe gelingt… – Miteinander unterwegs (Peter Blank)

Montag 29. März 2021 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Heiterkeit: Als ich vor einigen Jahren mit einem jungen Familienvater über mögliche Fastenvorsätze sprach, sagte ich zum Schluß – wenn ich ehrlich bin, ohne mir allzu viel dabei zu denken: „Und übrigens, sorg doch dafür, daß Du in dieser Fastenzeit zusammen mit Deiner Frau und Deinen Kindern häufiger herzlich lachst“. Als wir uns wiedersahen, sagte er als erstes: „Das mit dem Lachen, das war der wichtigste Vorsatz, den Sie mir je mitgegeben haben“. Und der erzählte mir, wie er am Abend nach unserem Gespräch mit seiner Frau über den seltsamen Fastenvorsatz gesprochen hatte. Gemeinsam hatten sie dann bewußt Gelegenheiten gesucht und gefunden, daß in ihrem Miteinander und im Umgang mit den Kindern deutlich mehr gelacht wurde. „Es ist unglaublich, wie gut das der Atmosphäre zuhause getan hat“, sagte er. „Und außerdem,“ fügte er hinzu, „noch eine ganz überraschende Erfahrung: Wenn man herzlich miteinander gelacht hat, dann kann man auch über die problematischen und unangenehmen Dinge ganz unkompliziert und problemlos reden.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Buchempfehlungen, Ehe u. Familie

Leihmutterschaft: Es geht um den Schutz der Menschenwürde

Montag 22. Februar 2021 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

 „Leihmutterschaft“, im angelsächsischen Raum treffend „Surrogat-Mutterschaft“ genannt, ist in Deutschland gesetzlich verboten. Die FDP will nun Frauen erlauben, für die eigene Schwester oder ein befreundetes homosexuelles Paar ein Kind auszutragen. Einkommensausfälle oder Arztkosten sollen der Leihmutter erstattet werden, aber „kommerzielle Leihmutterschaft“ weiterhin untersagt bleiben. Diese „Liberalisierung“ wird damit begründet, dass es „unehrlich“ sei, „Frauen in Deutschland vor Ausbeutung durch Leihmutterschaft schützen zu wollen und gleichzeitig die Augen davor zu verschließen, dass Leihmutterschaft längst im Ausland zu ganz anderen, teils sehr schlechten Bedingungen beansprucht wird“ (1). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik

Über den Wert der Ehe von Mann und Frau

Dienstag 29. Dezember 2020 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

 1           Die Ehe – eine göttliche Stiftung und Wohltat

 1.1        Das Wesen Gottes – Liebe und Dreieinigkeit

Wer über die Ehe nachdenkt, muss über das Menschenbild nachdenken. Und wer über das Menschenbild nachdenkt, muss über das Gottesbild nachdenken. Wir Christen glauben an einen Dreieinigen Gott. Dies ist nicht nur eine dogmatische Aussage, sondern vor allem Ausdruck des tiefsten Wesens Gottes, seiner Liebe, denn seine Liebe ist es, die ihn in die Gemeinschaft führt. Das wichtigste Kennzeichen der echten göttlichen Liebe ist ihre absolute Uneigennützigkeit, ihr beständiger Wunsch, allen Kreaturen wohlzutun, insbesondere dem Menschen. Gott hat ein unstillbares Interesse, ja eine Leidenschaft, seine Liebe der Menschheit mitzuteilen. Diese seine Liebe bestimmt auch das innere Verhältnis der drei göttlichen Personen Vater, Sohn und Heiliger Geist zueinander. Insbesondere das Verhältnis des Vaters zum Sohn, wie es sich einmalig eindrucksvoll ausdrückt in Hebr 1,1-5, und das Verhältnis des Sohnes zum Vater, wie es Hebr 5,7f. beschreibt, ist erhellend, wenn wir über das biblische Gottesbild nachdenken. Der Vater überträgt seinem Sohn das ganze Erbe, er erschafft den ganzen Kosmos durch ihn, er gibt ihm Anteil an seinem Charakter, und er bestätigt ihm seine liebende Vaterschaft an den Knotenpunkten seines irdischen Lebens. Der Sohn wiederum zeigt seine Liebe zum Vater darin, dass er in allem dessen Ehre sucht und unter Schmerzen Gehorsam unter Gottes Willen lernt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gemeinde, Gesellschaft / Politik

Neue „LGBTIQ-Strategie“ der EU: Umfassende Attacke gegen Ehe und Familie

Mittwoch 9. Dezember 2020 von Freifrau Hedwig von Beverfoerde


Freifrau Hedwig von Beverfoerde

Die EU-Kommission holt zum schweren Schlag gegen Ehe und Familie aus: Im November stellte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die erste „Strategie zur Gleichstellung von LGBTIQ in der EU“ vor, um angebliche Ungleichheit und Diskriminierung zu bekämpfen. Mit dieser „LGBTIQ-Strategie“ verletzt die EU erneut das Subsidiaritätsprinzip und überschreitet ihre Zuständigkeiten: Zahlreiche Punkte greifen massiv in die Familienpolitik der einzelnen Mitgliedsstaaten ein. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Genfer Konsenserklärung zur Förderung der Gesundheit von Frauen und Stärkung der Familie

Freitag 4. Dezember 2020 von Consensus Declaration


Consensus Declaration

Am Donnerstag, dem 22. Oktober, nahmen US Staatssekretär Michael R. Pompeo und HHS-Sekretär Alex Azar an der virtuellen Unterzeichnung der Genfer Konsenserklärung teil, einem historischen Dokument, das eine laufende Koalition weiter stärkt, um eine bessere Gesundheit für Frauen, die Erhaltung menschlichen Lebens, die Unterstützung der Familie als Grundlage einer gesunden Gesellschaft und den Schutz der nationalen Souveränität in der Weltpolitik zu erreichen. Das Dokument wurde gemeinsam von den Vereinigten Staaten, Brasilien, Ägypten, Ungarn, Indonesien und Uganda gesponsert und von insgesamt 32 Ländern, die mehr als 1,6 Milliarden Menschen repräsentieren, mitunterzeichnet. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Mainstream-Medien ohne Empathie für Familien

Mittwoch 7. Oktober 2020 von Stiftung Zukunft CH


Stiftung Zukunft CH

Nach aktuellen Verlautbarungen der Bertelsmann-Stiftung verlieren Frauen ein Vermögen, wenn sie Mutter werden. Diese Botschaft wurde umgehend über die Massenmedien des Bertelsmann-Konzerns in die Welt posaunt und von vielen Medien kritiklos übernommen, einschließlich der Sichtweise, es gehe hier um ein „Geschlechterproblem“. Zugleich wurde aber ausdrücklich betont, dass es bei kinderlosen Frauen kaum noch einen Abstand zum Lebenseinkommen von Männern gibt. Demnach handelt es sich gar nicht um eine „Frauenfrage“, sondern um die Frage, ob Kinder zu betreuen sind. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik