Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für die 'Ehe u. Familie' Kategorie

Die Gleichstellungs-Lüge – Der Staat missbraucht den Gleichheitsgrundsatz, um Mann und Frau gleichermaßen schlecht zu behandeln.

Mittwoch 10. April 2019 von Dr. Johannes Resch


Dr. Johannes Resch

In Politik und Medien werden die Begriffe „Gleichstellung“ und „Gleichberechtigung“ oft wie Synonyme behandelt. Das führt zu Missverständnissen, weil beides unterschiedliche Dinge sind. Gleiche Rechte für alle sind notwendig; gleichermaßen eingespannt zu sein in den Produktionsprozess, ist dagegen ein fragwürdiges „Recht“. Der Staat agiert da eher als Erfüllungsgehilfe der Wirtschaft und setzt sich über die wahren Bedürfnisse der Menschen hinweg. Wünschenswert wäre eine ganz andere Art der Gleichstellung: der zwischen Erwerbsarbeit und Familienarbeit. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Nun auch Württemberg. Was nun? Was tun?

Dienstag 2. April 2019 von Pfr. Ulrich Parzany


Pfr. Ulrich Parzany

Nun hat auch die Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Württemberg die öffentliche Segnung gleichgeschlechtlicher Paare möglich gemacht. Einem „Gesetz zur Einführung eines Gottesdienstes anlässlich einer Eheschließung zwischen zwei Personen gleichen Geschlechts“ stimmten die Synodalen mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit zu. Im Herbst 2018 hatten noch zwei fehlende Stimmen die Zweidrittel-Mehrheit verhindert. Der Entscheidungsprozess wurde auch außerhalb Württembergs mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Die Landessynode dort unterscheidet sich von den Synoden in den anderen 19 evangelischen Landeskirchen dadurch, dass ihre Mitglieder direkt von den Gemeindegliedern gewählt werden. Nirgendwo sonst gibt es in den Landessynodalen eine Möglichkeit der so direkten Einflussnahme der Gemeindebasis wie im Schwabenland. Der stärkste Gesprächskreis in der Landessynode ist dort die „Lebendige Gemeinde“. Sie gilt – oder galt – als Stimme des Pietismus. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Kirche, Sexualethik

Verband Familienarbeit e.V. – Pressemitteilung zum 8. März

Freitag 8. März 2019 von Verband Familienarbeit e.V.


Verband Familienarbeit e.V.

8. März: Auch Mütter sind Frauen!

In jedem Jahrgang werden fast gleich viele Mädchen wie Jungen geboren. Allerdings sind es unterm Strich ein Drittel Kinder zu wenig, um den Bestand und auf lange Dauer auch den Wohlstand in einer Gesellschaft zu erhalten. So fehlt in jeder Generation auch ein Drittel gebärfähiger Frauen. Die Mütter werden immer rarer. Gertrud Martin, die Vorsitzende des Verband Familienarbeit e.V. nimmt den Internationalen Frauentag zum Anlass, darüber nachzudenken, ob unsere Gesellschaft wirklich gut beraten ist, wenn die Frauen ganz gezielt und einseitig auf die Erwerbstätigkeit gepolt werden, während die „Mutterrolle“ als Lebensmodell „von gestern“ gilt und in vielfacher Hinsicht diskriminiert wird: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Mutter Erde statt Muttersein – Verzicht auf Kinder der Umwelt zuliebe? Eine neue Ideologie greift Platz

Dienstag 19. Februar 2019 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Der Geburtenschwund in Europa geht weiter. Zwar wird er durch die Zuwanderung aus Afrika und Nahost verzerrt, vor allem in Deutschland, aber in keinem Land der EU wird derzeit die bestandserhaltende Geburtenrate von 2,1 Kindern pro Frau erreicht, auch in Frankreich nicht. Im Gegenteil, dort zeichnet sich eine Talfahrt ab. Seit vier Jahren geht die Kurve nach unten, 2018 wurden 758.000 Kinder geboren, 12.000 weniger als im Jahr zuvor. Gleichzeitig steigt die Zahl der Sterbefälle (614.000) um 1,3 Prozent. Insee, das Nationale Statistische Amt Frankreichs, gibt allerlei Gründe dafür an: Die Hitzewelle im Sommer, das Erreichen der Baby-Boomer im Sterbealter für die Todesfälle. Für den Geburtenschwund deuten die Experten auf die Kürzungen der Familienpolitik, auf das wieder steigende Alter der Mütter bei der ersten Geburt und hier und da auch auf einen neuen Trend: Immer mehr Frauen wollen bewusst kinderlos bleiben. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Buchempfehlungen, Ehe u. Familie

Krippenbetreuung aus wissenschaftlicher Sicht

Donnerstag 15. November 2018 von Stiftung Zukunft CH


Stiftung Zukunft CH

Immer mehr Parteien und Politiker setzen auf den Trend der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und den Ausbau ausserfamiliärer Betreuungsangebote für Kinder. Vernachlässigt wird in dieser Diskussion jedoch oft der aktuelle Forschungsstand zu den Auswirkungen ausserfamiliärer Kinderbetreuung. Spielt es für die Entwicklung des Kindes eine Rolle, ob es in der eigenen Familie oder fremdbetreut wird? Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Clan statt Familie – Wie die EU Familie neu definiert

Samstag 13. Oktober 2018 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Die Überarbeitung der Dublin-Richtline der EU sollte man sich genauer anschauen. Sie hält im Detail Überraschungen für die Definition von Ehe und Familie bereit. Der Begriff „Familienzusammenführung“ etwa ist bei weitem nicht so neutral und gut gemeint, wie er zunächst klingt. Zur Vorgeschichte: Am 4. Mai 2016 legte die Juncker-Kommission eine Neufassung jener EU-Verordnung vor, welche die Kriterien und Verfahrungen des Mitgliedsstaats festlegt, der für die Prüfung eines Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist. Dieser Text ist als „Dublin-Verordnung“ in aller Munde. Die Definition des Familienbegriffs in diesem Dokument ist aus zwei Gründen wichtig: Sie definiert den Personenkreis, der Anspruch auf Asyl hat, mithin die Anzahl der zukünftigen Zuwanderer in Deutschland. Und sie spiegelt das Verständnis von Ehe und Familie bei Entscheidungsträgern wider. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Liebe, Sexualität und ‚Sexuelle Vielfalt‘

Freitag 5. Oktober 2018 von Pfr. Gunther Geipel


Pfr. Gunther Geipel

Die Bewegung der „Sexuellen Vielfalt“ hat mehrere alte Wurzeln (etwa bei frühsozialistischen Denkern in Frankreich), wurde in Deutschland im Rahmen der 68er-Bewegung als „Sexuelle Revolution“ propagiert und ist inzwischen in eine allgemeine Forderung eingemündet: eben die der sexuellen Vielfalt. Auch wer das sehr kritisch sieht, sollte ein wichtiges Signal und Wahrheitsmoment darin nicht übersehen: Sexualität ist super! Sie ist ein tiefes Bedürfnis des Menschen und ein hohes Glück. Sie ist mehr als – wie für manchen der Fußball – die „schönste Nebensache der Welt“. Sie ist etwas Zentrales im menschlichen Leben. Und jeder weiß: ohne sie gäbe es ihn nicht. Zugleich aber hat die Sexualität noch mehr Funktionen als die Fortpflanzung. Sie deckt vier Bereiche ab: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Ehe u. Familie, Sexualethik

Liebe oder Begehren… schenken wollen oder haben müssen

Sonntag 30. September 2018 von Ruth Heil


Ruth Heil

Auf einer kurzen Autofahrt hörte ich im Radio Teile einer Rezension. Ich kenne weder Verfasser noch Titel des Buches. Aber was ich mitbekam, genügte, um heftigen Schmerz zu empfinden. In Tagebuchform erzählte der Autor von seinem „heißen“ Liebesleben mit seiner Traumfrau. Sie ist nach ihm genau so verrückt, wie er nach ihr. Doch die Begeisterung erlischt, als sie schwanger wird. Danach berichtet er, sich selbst bedauernd, von seinem Elend: Die Frau will das Kind behalten! Welch ein Schock für ihn! Ihr Bauch beginnt sich zu runden, wie abstoßend! Er will nichts mehr mit ihr zu tun haben und verstößt sie. Das Leben der Geliebten zerbricht, als er sie verlässt. Der ehemalige Liebhaber erwähnt das in einem Nebensatz. Denn eigentlich ist er der Leidtragende! Er hat sein Spielzeug verloren! Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie

Geschlechtervielfalt: Karlsruhe schreibt das Grundgesetz um

Freitag 28. September 2018 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Die Bundesregierung hat beschlossen, dass im Geburtenregister das Geschlecht von Kindern neben männlich und weiblich auch mit „divers“ angegeben werden kann (1). Bisher konnte in den seltenen Fällen, in denen sich Personen nicht als Mann oder Frau benannt sehen wollen, nur „ohne Angaben“ eingetragen werden. Mit der vorgesehenen Änderung des Personenstandgesetzes reagiert die Bundesregierung auf das aufsehenerregende Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 10. Oktober 2017, über das medial als Einführung eines „dritten Geschlechts“ berichtet wurde. Das Urteil forderte die Möglichkeit eines „positiven Geschlechtseintrags“ für Menschen, die „Varianten der Geschlechtsentwicklung“ aufweisen. Geklagt hatte eine intersexuelle Person, die einen Eintrag als „intern/divers“ verlangte (2). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Welches Geschlecht ist intelligenter?

Freitag 21. September 2018 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Der Wiener Eignungstest für das Medizinstudium offenbarte unfreiwillig kognitive Unterschiede bei männlichen und weiblichen Millennials – mit entsprechender medialer Aufregung. Seit 2006 gibt es an Österreichs medizinischen Universitäten Aufnahmeverfahren. Nur für jeden achten Millenial, der studieren möchte, gibt es auch einen Studienplatz. Von 2006 bis 2012 fragte der Test medizin-naturwissenschaftliches Grundverständnis, räumliches Vorstellungsvermögen, Umgang mit Zahlen et cetra ab. Was man halt so braucht für das Medizinstudium. Niemand dachte besonders darüber nach. Das Problem: An der Medizin-Uni Wien waren in diesem Jahren zwar 55 bis 60 Prozent der Bewerber Frauen – unter den Zugelassenen waren sie jedoch nur noch zu 43 bis 48 Prozent vertreten. 2006 waren es sogar nur 41,5 Prozent. Das irritierte. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie