Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für die 'Medizinische Ethik' Kategorie

Corona Infos am 18. November – Buß- und Bettag

Mittwoch 18. November 2020 von Hartmut Steeb


Hartmut Steeb

Liebe Freunde,

das hatte ich mir bei meiner ersten Rundmail in Sachen Corona am 22. April nicht vorstellen können, dass ich auch 7 Monate danach noch Rundmails in dieser Sache schreibe und wir uns alle noch immer mit der Pandemie-Politik beschäftigen. So kommt heute meine 50. Rundmail in dieser Sache. Dabei ist der Überblick nicht leichter geworden. Danke für alle Zuschriften und Zusendungen, Hinweise auf Texte und Sendungen in den Medien und auf den verschiedenen Kanälen. Selbstverständlich kann ich nur einiges daraus hier zusammenfassend wiedergeben, hoffentlich als Informations- und Orientierungshilfe. Und ich gestehe, dass es mir schwer fällt, manches einfach hier nicht mit aufzunehmen, damit es nicht noch mehr, viel zu viel, wird. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Medizinische Ethik, Seelsorge / Lebenshilfe

Corona-Infos von Hartmut Steeb

Dienstag 17. November 2020 von Hartmut Steeb


Hartmut Steeb

Nun haben die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten also den nächsten Lockdown beschlossen (über die Begrifflichkeit kann man sich streiten; die Summe der Beeinträchtigungen darf man aber gewiss so werten, auch wenn der Begriff in der Verlautbarung der Bundesregierung nicht auftaucht). Dabei ist daran zu erinnern, dass diese Beschlüsse noch keine Rechtsverbindlichkeit haben. Vieles davon muss erst von den Ländern beschlossen werden. Ob die Einmütigkeit, die der Beschluss vorgibt, hält, wird man sehen. Oft liegen ja dann in den Einzelheiten auch die Stolpersteine und Tücken. Ich nenne nur mal: Wo fängt privat an und was ist dienstlich? Gehören Bildungsveranstaltungen auch zu den untersagten Versammlungen? Wann und wo wird es eine Maskenpflicht geben? Was ist mit Familienzusammenkünften (darf ich also mit meinen Kindern und Enkel Geburtstag feiern, auch wenn wir weit über 10 Leute sein werden und aus mehr als zwei Haushalten? – aber vielleicht kommt in diesem Metier der Verhandlungsführer auch solches Familiendenken kaum mehr vor). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Medizinische Ethik, Seelsorge / Lebenshilfe

Internationales Verbot von Leihmutterschaft ist ein Gebot der Stunde

Mittwoch 24. Juni 2020 von IMABE


IMABE

Schockierende Bilder aus der Kiewer Wunschbabyklinik BioTexCom haben in Corona-Zeiten ein bezeichnendes Licht auf die entwürdigenden Praktiken der Leihmutterschaft geworfen. Die ukrainische Behörde schätzt, dass derzeit mehr als 1.000 Säuglinge aufgrund der Pandemie von ihren ausländischen Bestelleltern nicht abgeholt werden können. Die Babys wurden von ukrainischen Leihmüttern geboren – und liegen nun „quasi als Abholware bereit“. Die Wiener Bioethikerin Susanne Kummer kritisiert aus diesem Anlassfall die vielen blinden Flecken in der Leihmutterschaftsdebatte (vgl. Die Tagespost, online, 20.5.2020). Vor allem Armut und finanzielle Not treiben Frauen dazu, sich von Agenturen anheuern zu lassen und „als Gebärmutter zur Verfügung zu stellen“. Die Wirtschaftskrise nach Corona dürfte diese Situation noch verschärfen, so Kummer. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Medizinische Ethik

Was sind Viren und woher stammen sie?

Samstag 11. April 2020 von Genesisnet


Genesisnet

Seit dem Ausbruch des RNA-Virus SARS-CoV2 (COVID-19), das eine gefährliche Lungenkrankheit auslösen kann, gibt es Interesse an grundsätzlichen Fragen zu Viren. Was sind Viren? Wo haben sie ihren Ursprung? Werden sie sich weiter verändern? Besteht unser Erbgut wirklich zu einem großen Teil aus eingefangenen Viren, wie von Evolutionsbiologen oft behauptet wird? Woher kommen die Reversen Transkriptasen? Diese Fragen waren bis vor kurzem sehr schwer zu beantworten, sowohl in einem Schöpfungsrahmen als auch in einem Evolutionsrahmen. Seit etwa einem Jahrzehnt haben wir ein viel besseres Verständnis. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Medizinische Ethik

Die Logik der Suizidbeihilfe – Blinde Flecken im Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu § 217 StGB

Donnerstag 12. März 2020 von Prof. Dr. Manfred Spieker


Prof. Dr. Manfred Spieker

Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem Urteil vom 26. Februar 2020 das vom Bundestag 2015 beschlossene Verbot der „geschäftsmäßigen“ Suizidbeihilfe aufgehoben und § 217 StGB für verfassungswidrig erklärt. Es hat aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht in Artikel 2, Absatz 2, und der Gewährleistung der Menschenwürde in Artikel 1, Absatz 1 GG, ein „Recht auf selbstbestimmtes Sterben“ abgeleitet. Dieses Recht schließe, so das Gericht, die Freiheit ein, die von Sterbehilfevereinen angebotene Hilfe zum Suizid in Anspruch zu nehmen. Dem Gesetzgeber sei es zwar nicht verwehrt, die Suizidbeihilfe zu „regulieren“, aber er dürfe durch solche Regulierungen nicht das Recht auf Selbsttötung obsolet machen. Dieses Recht dürfe deshalb auch nicht von materiellen Kriterien wie dem Vorliegen einer unheilbaren Erkrankung abhängig gemacht werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik

Angriff auf die Menschenwürde. Stellungnahme zum Suizidbeihilfe-Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Freitag 28. Februar 2020 von Christdemokraten für das Leben


Christdemokraten für das Leben

Angriff auf die Menschenwürde:
§217 StGB verfassungswidrig;
Bundesverfassungsgericht definiert Anspruch auf Suizidbeihilfe

Das Bundesverfassungsgericht hat das im § 217 Strafgesetzbuch (StGB) geregelte Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung für verfassungswidrig und damit nichtig erklärt. Das Gericht nennt in seiner Urteilsbegründung ausdrücklich ein „Grundrecht auf selbstbestimmtes Sterben“, das auch das Recht auf Selbsttötung einschließe sowie gleichermaßen das Recht, sich hierfür der Hilfe Dritter zu bedienen. Für die Christdemokraten für das Leben e. V. (CDL) nehmen deren Bundesvorsitzende, Mechthild Löhr, und die Pressesprecherin, Susanne Wenzel, hierzu Stellung: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Demographie, Gemeinde, Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik

US-Studie: Assistierter Suizid wird als „kostengünstige“ Option angeboten

Mittwoch 13. November 2019 von IMABE


IMABE

Eine aktuelle Studie des US-amerikanischen National Council on Disability (NCD) hat die Auswirkungen der Gesetze zum assistierten Suizid in den USA auf Menschen mit Behinderungen untersucht. Das Ergebnis ist beunruhigend: Die häufigsten Gründe, warum Menschen mit Behinderung Beihilfe zum Suizid beantragen, sind nicht Schmerzen, sondern stehen in direktem Zusammenhang mit unzureichender Unterstützung und Dienstleistung zur Bewältigung ihres Alltags. Die Legalisierung des assistierten Suizids führe offenbar dazu, dass Ärzte die „kostengünstigste Option“ anbieten würden – nämlich Beihilfe zum Suizid – anstelle von medizinischen Behandlungen oder Unterstützungen zur Lebensverbesserung, kritisiert angesichts der Studien-Ergebnisse der NCD-Vorsitzende Neil Romano (online, 9.10.2019). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Lebensrecht, Medizinische Ethik

Leihmutterschaft: Behinderte Kinder werden von Bestelleltern in Ukraine zurückgelassen

Mittwoch 30. Oktober 2019 von IMABE


IMABE

In der Ukraine, einem der ärmsten Länder Europas, blüht das Geschäft mit Leihmutterschaft. Vor allem Armut treibt Frauen dazu, sich von Agenturen anheuern zu lassen. Nun berichtet die australische Journalistin Samantha Hawley, die bereits 2014 den Fall Gammy (vgl. IMABE 09/2014) aufdeckte, in ihrer Dokumentation Damaged babies and broken hearts über die groben Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit Leihmutterschaft in der Ukraine (vgl. ABC, online, 20.8.2019). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik

„Transkinder“ – ein wachsender Trend in der westlichen Welt

Montag 12. August 2019 von Christa Meves


Christa Meves

Hierzulande gibt es Spezialkliniken, die sich (außer mit Erwachsenen) auch mit den sogenannten „Transkindern“ beschäftigen. Das sind Minderjährige, die mit ihrem angeborenen Geschlecht unzufrieden sind und die das – meist in das Gegengeschlecht – verändern wollen. In der Klinik Münster z. B. hat sich die Zahl der Ratsuchenden von 70 im Jahr 2014 auf etwa 180 im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt (1). Doch das erweist sich nicht nur als ein neuer problematischer Fachbereich bei uns (besonders auch durch die erforderlichen Gutachten), sondern zeigt in allen westlichen Ländern eine bedrängende Entwicklung durch ähnliche Zahlen. In Großbritannien etwa begaben sich 2010 erst 94 Minderjährige in die Londoner Spezialklinik. Im vergangenen Jahr hatte sich die Zahl auf 2519 Fälle angehäuft (2). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Medizinische Ethik, Seelsorge / Lebenshilfe, Sexualethik

Gebärmutter-Transplantation: Ein Kind bekommen – um jeden Preis?

Montag 8. Juli 2019 von IMABE


IMABE

Erstmals kamen in Deutschland zwei Kinder zur Welt, deren Mütter eine Gebärmutter transplantiert bekommen hatten. Die jeweiligen Großmütter waren die Spenderinnen. Umstritten ist, ob ein unerfüllter Kinderwunsch derart schwere Eingriffe rechtfertigt. Für die Spenderinnen bedeutet die Entfernung des Organs eine mehrstündige Operation, für die Empfängerinnen heißt eine Transplantation, dass die jungen Frauen konstant Immunsuppressiva einnehmen müssen, damit es zu keiner Abstoßungsreaktion kommt. Welche gesundheitliche Langzeitfolgen dies für die Kinder bedeutet, ist nicht klar. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Medizinische Ethik