Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für 2012

Gott nimmt unsere Bekenntnisse ernst

Dienstag 28. August 2012 von Robert Rahm


Robert Rahm

Gott nimmt unsere Bekenntnisse ernst

Gott sagt uns in seinem Wort, dass wir unser Vertrauen auf ihn setzen können. Wir ehren Gott und ernten seinen Segen, wenn wir es im praktischen Leben auch tun. Wenn wir dies sogar durch ein Bekenntnis öffentlich festmachen, nimmt es Gott besonders ernst.

Wenn unsere Väter im Jahre 1291 im Bundesbrief geschrieben haben: „Im Namen Gottes des Allmächtigen“ und öffentlich bekannten: „Wir wollen trauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen“, so durften in der Schweiz während den vergangenen über 720 Jahren Gottes Eigenschaften, die in seinem Namen enthalten sind, in unserem Land sichtbar werden wie: Frieden, (die Schweiz blieb vor vielen Kriegen verschont), Einigkeit (trotz vier Landessprachen), Überfluss, (Wir sind ein reiches Land), Barmherzigkeit, (Gott hat der Schweiz u.a. mit dem Roten Kreuz eine humanitäre Berufung gegeben) etc. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Interview von FreieWelt.net mit Maria Steuer

Donnerstag 23. August 2012 von Die Freie Welt


Die Freie Welt

Vor sieben Jahren hat die Kinderärztin und Familientherapeutin Maria Steuer, selbst Mutter von 3 Kindern, das Familiennetzwerk gegründet, eine Lobbyorganisation für die Bedürfnisse von Kleinkindern. Im Interview mit FreieWelt.net zeigt Steuer, wie wichtig eine enge Elternbindung für Kinder vor allem in den ersten Jahren ist und fordert ein Betreuungsgeld in Höhe der derzeitigen Krippensubvention. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Interview

J. Diestelmann, Einladung zu Wort und Sakrament (Rezension)

Montag 20. August 2012 von Administrator


Was für ein Gottesdienstverständnis hatte Martin Luther? Wie sollte nach seiner Meinung der Gottesdienst gefeiert werden? In seinem Buch „Einladung zu Wort und Sakrament“ beschäftigt sich der Autor Jürgen Diestelmann ebenso leidenschaftlich wie kompetent mit diesen Fragen. Dies ist für den Leser von heute von besonderem Interesse, da er in der Evangelischen Kirche eine verwirrende Fülle unterschiedlichster Gottesdienstformen wahrnimmt. Das Buch richtet sich an theologisch interessierte Gemeindeglieder, „die Wort und Sakrament lieb haben und sich nach einer gottesdienstlichen Erneuerung in unserer Zeit sehnen“ (Diestelmann) und möchte verhelfen zur Freude an den „schönen Gottesdiensten des Herrn“. (Ps.27,4) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Buchempfehlungen

Aus den Pensée (zum 350. Todestag am 19.8.2012)

Sonntag 19. August 2012 von Blaise Pascal (1623-1662)


Blaise Pascal (1623-1662)

Pensée Nr. 47

Wir halten uns nie an die Gegenwart. Wir rufen uns die Vergangenheit zurück; wir greifen der Zukunft vor, als käme sie zu langsam und als wollten wir ihr Eintreten beschleunigen, oder wir rufen uns die Vergangenheit zurück, als wollten wir sie festhalten, da sie zu schnell vorübereilte, wir sind so unklug, dass wir in Zeiten umherirren, die nicht die unsrigen sind, und nicht an die einzige denken, die uns gehört, und wir sind so eitel, dass wir an jene denken, die nichts sind, und uns unüberlegt der einzigen entziehen, die weiterbesteht. Das kommt daher, weil die Gegenwart uns meistens weh tut. Wir verbergen sie unserem Blick, weil sie uns betrübt, und wenn sie uns angenehm ist, bedauern wir, sie entschwinden zu sehen. Wir bemühen uns, sie durch die Zukunft abzusichern, und meinen die Dinge zu ordnen, die nicht in unserer Macht stehen, und das für eine Zeit, die zu erreichen für uns ganz ungewiss ist. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Buchempfehlungen, Seelsorge / Lebenshilfe

Der 23. Psalm

Mittwoch 15. August 2012 von Charles Haddon Spurgeon (1834-1892)


Charles Haddon Spurgeon (1834-1892)

Dieser Psalm hat, abgesehen von der kurzen Angabe des Verfassers, keine Überschrift, und er hat keine nötig; denn er berichtet kein besonderes Ereignis und bedarf zu seinem Verständnis keinen andern Schlüssel als den, welchen jeder Christ in seinem eigenen Herzen findet. Der Psalm ist Davids Himmlisches Pastorale oder Hirtengedicht, ein unvergleichliches Stück wahrer Poesie, das von keinem Erzeugnis der Dichtkunst je übertroffen werden kann. Die Kriegstrompete weicht hier der Friedensschalmei und der Sänger, der soeben ein Klaglied über die Leiden des Hirten angestimmt hat, führt uns hier in melodischen Tönen die Freude der Herde vor. Wir stellen uns bei diesem Psalm David vor, wie er, Bunyans Hirtenknaben im Demutstal gleich, von seiner Herde umgeben unter einem schattigen Baume sitzt und da dies unvergleichliche Hirtenlied anstimmt, das Herz zum Springen voll von heiliger Freude. Oder wenn dieser Psalm, und das hat ja mehr Wahrscheinlichkeit für sich, eine Frucht des späteren Lebens Davids ist, so sind wir gewiss, dass seine Seele sich sinnend an die einsamen Wasserbäche zurückversetzte, die auf den Auen der Wüste rieselten, wo er in seinen jungen Tagen zu weilen gepflegt hatte. Dieser Psalm ist die Perle der Psalmen, die mit ihrem milden, reinen Glanze jedes Auge erfreut; eine Perle, deren der Helikon1 sich nicht zu schämen brauchte, obwohl der Jordan sie für sich beansprucht. Von diesem köstlichen Gesang darf man behaupten, dass sein Inhalt eben so reich an tief innerlicher Frömmigkeit ist, wie seine Form von vollendeter dichterischer Schönheit ist. An Lieblichkeit der Töne und an geistlicher Tiefe steht er unerreicht da. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Tabu Abtreibung

Donnerstag 9. August 2012 von ZEIT online


ZEIT online

Schwangerschaftsabbrüche sind zwar möglich, aber längst nicht unproblematisch. Denn viele Frauen lassen der Trauer keinen Raum. Sie fühlen sich schuldig und allein. Vor sechs Jahren stand Susanne M. am Fenster ihres Schlafzimmers und wollte hinunter springen. Sie hatte eine Panikattacke. Nur wenige Stunden zuvor hatte sie, auf Drängen ihrer Eltern und dem Vater des Kindes, ihre Schwangerschaft abgebrochen. Sie selbst wollte ihr Kind behalten, obwohl sie alleinerziehend war und bereits vier Kinder groß zog. „Ich hatte nur zwei, drei Wochen Zeit bis zur Entscheidung“, sagt die Ärztin. „Aber nur mit Abstand und Zeit findet man andere Lösungen.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Sexualethik

Der Streit um die Frauenordination im Luthertum als paradigmatischer Dogmenkonflikt

Montag 6. August 2012 von Pfr. Dr. Armin Wenz


Pfr. Dr. Armin Wenz

Der Streit um die Frauenordination im Luthertum als paradigmatischer Dogmenkonflikt[1]

1.  Ein immer noch nicht abgeschlossener Konflikt

Im Juniheft 2006 der „Zeitschrift für Theologie und Kirche“ eröffnet der amerikanische Kirchenhistoriker Kenneth G. Appold einen Aufsatz über das Thema „Frauen im frühneuzeitlichen Luthertum“ mit folgenden Worten: „Der Weg des Luthertums zur Frauenordination ist ein langer, oft umstrittener und in manchen Fällen noch nicht abgeschlossener.“[2] Angesichts der „Möglichkeiten, die sich im Nachhinein mit Luthers Neuauffassung des Predigtamts und mit seiner Konzeption vom allgemeinen Priestertum verbinden lassen“, ist es für Appold „erstaunlich“, daß lutherische Kirchen „erst“ seit dem Zweiten Weltkrieg damit begonnen haben, Frauen zu ordinieren, ja, daß es „in manchen lutherischen Kirchen und Gemeinden immer noch“ Widerstand gegen diese Praxis gibt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Theologie

Predigt: Was muß ich tun, um Gottes Gerechtigkeit zu erlangen? (Römer 1,16-17)

Freitag 3. August 2012 von Prädikant Wolfgang Wilke


Prädikant Wolfgang Wilke

Predigt: Was muß ich tun, um Gottes Gerechtigkeit zu erlangen? (Römer 1,16-17)

Liebe Gemeinde,

der Brief des Apostels Paulus an die christliche Gemeinde in Rom gehört zu Recht zur Weltliteratur. Darin entfaltet er das Thema der Rechtfertigung aus Glauben und ihre praktischen Folgen. Er enthält die vollständigste Auslegung der zentralen Wahrheiten des christlichen Glaubens im Neuen Testament. Es geht um die Gerechtigkeit Gottes und unsere Rettung aus ewiger Verlorenheit durch Jesus Christus! Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Eine lutherische Kirche entsteht – die Nordamerikanische Lutherische Kirche (NALC)

Mittwoch 1. August 2012 von Landesbischof i. R. Heinrich Herrmanns


Landesbischof i. R. Heinrich Herrmanns

Eine lutherische Kirche entsteht –
die Nordamerikanische Lutherische Kirche (NALC)

Was treibt Christen in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts dazu, sich um zentrale biblische, reformatorische Inhalte des christlichen Glaubens zu sammeln? Enorme Anstrengungen sind nötig, geistliche und theologische Klärungen neu zu erarbeiten, Fehlentwicklungen, die langsam und dann immer stärker in einer Kirche um sich greifen, zu beschreiben und sich davon biblisch fundiert abzugrenzen. Ein massiver Leidensdruck lag auf jenen, die den Weg der Anpassung an gesellschaftliche Entwicklungen nicht mitgehen konnten und aus einer Überzeugung der Treue nicht mitgehen wollten. In der Evangelischen Lutherischen Kirche in Amerika (ELCA), die vor gut 30 Jahren als ein Zusammenschluss verschiedener Einwandererkirchen aus Europa entstanden war, hatten sich in der Synode und unter der Pfarrerschaft, auch unter den Bischöfen, eine Mehrheit gebildet, die zu einer verbindlichen Schriftauslegung auf Abstand ging. Es hatten sich Mehrheiten gebildet, die nicht mehr zu einer Umkehr, einer Buße im Sinne von „metanoia ( Sinneswandel )“ bereit waren. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Kirche

Lebensformenwandel: Feuilleton-Phantasien versus nackte Empirie

Montag 30. Juli 2012 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Lebensformenwandel: Feuilleton-Phantasien versus nackte Empirie

Zu den Ritualen postmoderner Feuilleton-Diskurse gehört es, „Mythen“ zu „dekonstruieren“, die das Bewusstsein vermeintlich unaufgeklärter Zeitgenossen vernebelten. Eine besonders beliebte Zielscheibe ihrer Kritik ist die „soziale Konstruktion“ der Familie als Gemeinschaft von Vater, Mutter und Kindern. Dieses „idealisierte“ Bild der bürgerlichen Kernfamilie sei ein Relikt der Nachkriegszeit, das den Blick auf die „Dynamik“ familialer Lebensformen verstelle. Der Rückzug der Kernfamilie seit den 1960er Jahren bedeute keinen Verlust, sondern einen Gewinn an „Vielfalt“. Es gebe daher keine Krise, sondern einen „Wandel“ der Familie. Sie werde heute mehr mit „Partnerschaft“ assoziiert, während Kinder eine geringere Rolle spielten (1). Neue Lebensformen wie das „Living apart together“ (LAT) stünden für ein „verändertes Partnerschaftsideal, das stärker auf Autonomie setzt“. Familie wandele so ihre Gestalt: Sie sei „nicht mehr so stark auf den Haushalt beschränkt“ und habe „zunehmend den Charakter von sozialen Netzwerken“ (2). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik