Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

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Plädoyer für den einzigartigen Wert von Ehe und Familie

Montag 30. September 2013 von Christian Hausen


Christian Hausen

Eine Antwort auf das EKD-Familienpapier 2013

„Gott hat die Ehe selbst eingesetzt, darum gefällt ihm der Stand an sich.“ So lobte der Reformator Martin Luther den Ehestand („Vom ehelichen Leben“). Ehe und Familie gehören seit Jahrtausenden zur Weltkultur und haben es nicht nötig, die eigene Relevanz unter Beweis zu stellen. Ihre Gegner oder Relativierer sind nicht fähig, deren Einzigartigkeit argumentativ in Frage zu stellen. Allen Unkenrufen zum Trotz gehört die Zukunft der traditionellen Ehe mit Kindern. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Kirche

Erben und Testament – die etwas andere Perspektive

Dienstag 28. Februar 2012 von Christian Hausen


Christian Hausen

Erben und Testament – die etwas andere Perspektive

In diesem Beitrag  erfahren Sie nicht, was in diversen Büchern über das „Erben und Vererben“  nachgelesen werden kann. Ich will hingegen die christliche Komponente einweben in die gesetzlichen Gegebenheiten – und umgekehrt. Etwas schmunzelnd könnte man bei den an vielen Orten geradezu inflationär angebotenen Vorträgen zum Erbrecht von der „Erbsünde“ sprechen. Mit diesem Begriff fange ich an. Der Reformator Dr. Martin Luther schrieb hierzu: „Die Erbsünde ist nicht allein ein Mangel der ursprünglichen Gerechtigkeit, sondern auch ein eingeborenes Böses, das uns des ewigen Todes schuldig macht und auch nach der Taufe bleibt und gegen das Gesetz Gottes und den Heiligen Geist streitet (die Disputation „De Justificatione“, 1536). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Seelsorge / Lebenshilfe

Nachlassinsolvenz der reformatorischen Erben

Donnerstag 17. Februar 2011 von Christian Hausen


Christian Hausen

Nachlassinsolvenz der reformatorischen Erben
Das Pfarrdienstgesetz der EKD, Paragraph 39

Vorbemerkung:

Für Katholiken bilden die Evangelischen keine Kirche, für manche ist sie allenfalls ein „kirchensteuergestütztes Greenpeace mit Glockengeläut“, so der emeritierte protestantische Dekan Dr. Rolf Sauerzapf. Das erinnert an die Äußerung des weltbekannten Journalisten Peter Scholl-Latour über das Siechtum der Evangelischen Kirche. In der Tat haben die heutigen beherrschenden Theologen das reformatorische Erbe so weit heruntergewirtschaftet, dass die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) trotz materiellen Reichtums ideell bankrott erscheint. Die letzte Kostbarkeit, nämlich die Exklusivität der Ehe zwischen Mann und Frau, hat sie verscherbelt. Hier klicken, um den gesamten Beitrag zu lesen.

Kategorie: Kirche

Hoffnung auf demokratische Gesetze

Mittwoch 5. August 2009 von Christian Hausen


Christian Hausen

Hoffnung auf demokratische Gesetze
Folgen der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum EU-Reformvertrag

Das Bundesverfassungsgericht hat am 30.06.2009 zwar den Lissabon Vertrag der Europäischen Union gebilligt, aber Nachbesserungen gefordert. Das Begleitgesetz über die Mitwirkungsrechte des Deutschen Bundestags und Bundesrats in Angelegenheiten der EU genügt nicht den Anforderungen des Grundgesetzes (Aktenz.: 2 BvR 2/2008 UA). Es fragt sich, ob dadurch sich in der Gesetzgebung etwas zugunsten der christlichen Kultur wenden werde. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik

Geschlechtergerechtigkeit – eine protestantische Erleuchtung? Teil I

Mittwoch 15. Juli 2009 von Christian Hausen


Christian Hausen

Geschlechtergerechtigkeit – eine protestantische Erleuchtung?
Geistiger Verfall durch Gender-Mainstreaming – Teil I

„Seit 30 Jahren leide ich unter dem Feminismus“, bekannte der Autor und Journalist Hajo Schumacher in der ARD-Talkshow „Anne Will“ vom 15.03.2009, in welcher es um Erklärungen für eines der schlimmsten Verbrechen der Nachkriegszeit in Deutschland, nämlich den Amoklauf des Schülers Tim Kretschmer mit 16 Toten ging. Um den schwer nachvollziehbaren Massenmord ein wenig zu erhellen, verwies dieser Medienvertreter darauf, dass es den Jungen an der notwendigen Anerkennung fehle, nachdem die Mädchen überall besser seien. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik

Geschlechtergerechtigkeit – eine protestantische Erleuchtung? Teil II

Mittwoch 15. Juli 2009 von Christian Hausen


Christian Hausen

Geschlechtergerechtigkeit – eine protestantische Erleuchtung? Teil II

6. Undemokratische Einführung eines Leitprinzips

Wir haben hiermit eine Wende im Staat erreicht, die ihresgleichen sucht. Die geschlechterpolitische Strategie des Gender Mainstreaming hat in der bundesdeutschen Debatte eine erstaunlich schnelle Karriere gemacht. War sie 1999 hierzulande noch so gut wie unbekannt, wird das Programm im Jahr 2000 auf Bundes- und Länderebene zum Leitprinzip. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik

Wo bleibt der Mann? – Teil I

Dienstag 22. April 2008 von Christian Hausen


Christian Hausen

Wo bleibt der Mann?
Seine Abwertung durch Gender-Mainstreaming

Vorbemerkung: Als Mann fühle ich mich eigentlich nicht kompetent genug, um über Frauenrechte zu reden – eine gewisse Legitimation bieten mir Berührungspunkte im anwaltlichen Berufsleben.

„Es gibt keine guten Väter, das ist die Regel; die Schuld daran soll man nicht den Menschen geben, sondern dem Band der Vaterschaft, das faul ist. … Hätte mein Vater weiter gelebt, er hätte mich mit seiner ganzen Länge überragt und dabei erdrückt. Glücklicherweise starb er sehr früh…“ (Jean Paul Sartre). Dieser Schriftsteller hat als 68er Leitfigur einen Beitrag dazu geleistet, daß Männer zunehmend diskriminiert werden. Großen Anteil hatte seine Partnerin Simone de Beauvoir mit ihrem berühmt/berüchtigten Satz, man werde nicht zur Frau geboren, sondern zur Frau gemacht. Dabei hat sie, wenn auch nicht allein, die Weichen für eine Ideologie gestellt, nämlich entgegen den wissenschaftlichen, insbesondere biologischen Erkenntnissen, für die Geschlechtsneutralität von Männern und Frauen: Gender Mainstreaming = GM. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Wo bleibt der Mann? – Teil II

Dienstag 22. April 2008 von Christian Hausen


Christian Hausen

Wo bleibt der Mann? – Teil II
Seine Abwertung durch Gender-Mainstreaming

7. Gezielte Sprachverwirrung der Gender-Ideologen

„Unser Volk, das ja nicht nur ein Volk der Dichter und Denker, sondern vor allem der Erfinder und Ingenieure ist, wird von der Muttersprache des Wissens abgeschnitten, die seit Luther eine wissenschaftlich-technische Revolution nach der anderen, eine hohe Innovationsfähigkeit hervorbrachte“ (Klaus Däßler). Warum wird nicht frank und frei ein deutscher Begriff gewählt? Man kann mit dem Stilkritiker Wolf Schneider mitfühlen, der sein neuestes Buch betitelt: „Speak German. Warum Deutsch manchmal besser ist“. Wörtlich übersetzt heißt Gender Mainstreaming etwa so: Hauptstrom im Sinne des sozialen Geschlechts. Um das unklare Wort richtig zu deuten, lautet die amtliche Definition: „Gender Mainstreaming besteht in der (Re-)Organisation, Verbesserung, Entwicklung und Evaluierung von Entscheidungsprozessen, so daß von den Akteur/Innen, die üblicherweise in Entscheidungsprozesse eingebunden sind, eine Perspektive der Gleichberechtigung der Geschlechter in allen Vorgehensweisen, auf allen Ebenen und in allen Phasen eingenommen wird“ (Council of Europe). Der beschönigende Charakter kommt in dem Wort “gut” zum Vorschein. Am erschreckendsten ist der Absolutismus, der mit Demokratie nichts zu tun hat, nämlich ausgedrückt durch das dreifache Wort „allen“. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Nimmersatte homosexuelle Aktivisten und das Adoptionsrecht – Teil I

Freitag 28. März 2008 von Christian Hausen


Christian Hausen

Nimmersatte homosexuelle Aktivisten und das Adoptionsrecht Teil I

Der Bundesvorstand Grüne Jugend hatte am 19.11.2007 auf dem 29sten Bundeskongreß in Würzburg zur Frage der künftigen Familie u. a. folgendes beschlossen: Der Grundpfeiler einer freien und toleranten Gesellschaft ist eine freie und tolerante Familie. Familie ist die kleinste Einheit in einer Vielzahl an Individuen und Gemeinschaftsformen. Der Begriff „Familie“ wird bei uns in erneuerter Definition verwendet: Wir verstehen darunter sowohl das klassische Vater-Mutter-Kind-Bild, als auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften mit oder ohne Kind, polygame Lebensgemeinschaften, Patchworkfamilien, Alleinerziehende aber auch Wohngemeinschaften wie Studierenden-, Mehrgenerationen-, und Senioren-Gemeinschaften oder ganz einfach der engste Freundeskreis. Im Mittelpunkt der Definition steht die Solidarität untereinander, das Füreinanderdasein. Dies wollen wir rechtlich mit einem Familienvertrag absichern und damit die Ehe ersetzen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Sexualethik

Nimmersatte homosexuelle Aktivisten und das Adoptionsrecht – Teil II

Freitag 28. März 2008 von Christian Hausen


Christian Hausen

Nimmersatte homosexuelle Aktivisten und das Adoptionsrecht – Teil II

3. Beeinträchtigung des Kindeswohls
durch gleichgeschlechtliche „Eltern“

Das Wohl des Kindes ist so gut wie nie Thema der homosexuellen Lobbyisten gewesen. Es geht ihnen offensichtlich nur um eigene Rechte. Dabei lassen sie die geistige Auseinandersetzung mit dem Problemkreis vermissen und offenbaren erhebliche Defizite in Bezug auf Bildung und Sozialverhalten. Ein beliebter Begriff bei Volker Beck ist das Wort „Phobie“, und zwar im Kontext mit dem unterstellten Hass auf Homosexuelle. Die Entwicklung des Homosexuellenrechts in den vergangenen Jahrzehnten beweist, daß Kritiker an irgendwie gearteten Privilegierungen gleichgeschlechtlich Empfindender allzu schnell des Hasses bezichtigt werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Sexualethik