Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

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„Eins aber ist not“. Andacht über Luk 10,42

Montag 24. September 2018 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Eins aber ist not. Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden. (Lukas 10,42)

Die Geschichte, bei der es um die beiden Schwestern Maria und Marta geht, die sich beide auf unterschiedliche Weise ihres Gastes Jesus annehmen, der zu Besuch in ihr Haus kommt, ist allgemein bekannt. Marta verhält sich sehr lobenswert, weil sie alles tut, um es Jesus in ihrem Haus so angenehm wie möglich zu machen. Maria  hingegen tut “nichts”, sondern hört Jesus nur zu, was der schaffigen Marta missfällt, von Jesus aber als das bessere Verhalten angesehen wird.  Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Andacht über den Missionsbefehl Mt 28,18-20 und Mk 16,15-16

Montag 23. Juli 2018 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Matthäus 28,18 bis 20)

Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. (Markus 16,15 und 16)

Als Rebell gegen Gott, der der Mensch von Natur aus ist, ist er dem Gericht Gottes verfallen, was zur ewigen Trennung von Gott und damit zum ewigen Tod führt. Ein schrecklicher Gedanke, der von den meisten Menschen überhaupt nicht ernst genommen wird und auch in der christlichen Verkündung so gut wie nie vorkommt. Aber es geht hier um eine Sache von existenzieller Bedeutung. Es geht um nicht weniger als um Leben oder Tod. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Andacht über Mt 12,31f (Die Sünde gegen den Heiligen Geist)

Samstag 9. Juni 2018 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Darum sage ich euch: Alle Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben; aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben. Und wer etwas redet gegen den Menschensohn, dem wird es vergeben; aber wer etwas redet gegen den heiligen Geist, dem wird’s nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt. (Mt 12,31f)

Es gibt ernsthafte Christen, die sich mit der Frage quälen, ob sie möglicherweise den Heiligen Geist gelästert haben, und da hätte ich schon entsprechende Anfragen. Was die Sünde gegen den Heiligen Geist konkret ist, wird nicht gesagt, sondern erschließt sich allenfalls aus dem Zusammenhang, in dem Jesus diese Aussage machte. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Falsche Toleranz (Andacht über Mt 4,8 und 9)

Samstag 14. April 2018 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Daraufhin führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. (Mt 4,8 und 9) 

Bestimmt haben einige von Euch ebenfalls den dringenden Gebetsaufruf der AVC (Aktion für verfolgte Christen und Notleidende) von vor etwa zehn Tagen bekommen, wo es um unsere Glaubensgeschwister in Syrien geht, die derzeit wieder besonders schwer durch Angriffe radikaler Moslems zu leiden haben: „Liebe Freunde, wir sind in größter Sorge um das Leben der Christen in Syrien. Am 12.03.2018 erhielt unser Mitarbeiter eine Nachricht aus dem umkämpften Gebiet um Afrin. Die türkische Armee und die mit ihnen verbündeten Islamisten aus verschiedenen Nationen gehen in den bereits von ihnen eingenommenen Dörfern und Städten von Haus zu Haus und fragen, ob die Bewohner Muslime oder Christen seien. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Andacht über Apg. 2,42

Sonntag 12. November 2017 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. (Apg 2,42)

Der christliche Glaube ist nicht beliebig und schwebt nicht irgendwo im luftleeren Raum, sondern bedarf einer sicheren und verbindlichen Grundlage, in Form einer Lehre. Der Evangelist Lukas beginnt sein Evangelium, das er einem gewissen Theophilus (auf Deutsch „Gottlieb“) widmet (der dafür auch für die weitere Verbreitung sorgen musste) unter anderem mit den Worten „damit du den sicheren Grund der Lehre erfährst, in der du unterrichtet bist“ (Lukas 1,4). Diesen Bericht setzt er dann mit der Apostelgeschichte fort. Es ist sehr wichtig zu wissen, dass es einen sicheren Grund für unseren Glauben gibt, der sich auf die gesamte Schrift und nicht nur auf das Lukasevangelium bezieht. Die Apostel und Evangelisten legen allergrößten Wert auf die Reinheit der Lehre, die nicht verfälscht, verwässert und verkürzt werden darf. Eine Gefahr, die zu allen Zeiten bestand, auch wenn sich der Inhalt der Irrlehren, bis zum heutigen Tag, ständig wandelt und es nach wie vor gefährlich werden kann, sich gegen Irrlehren auszusprechen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Ist Gott nachtragend? Andacht über 2 Mose 20,5f.

Samstag 7. Oktober 2017 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. (2. Mose 20,5 und 6)

Was ist von dieser Aussage zu halten? Steht im Wort Gottes nicht an verschiedenen Stellen geschrieben, dass jeder für seine eigenen Sünden einstehen muss und die Schuld der Eltern nicht den Kindern angelastet wird. Ich meine, dass mit den heutigen Versen eine andere Wirkungskette angesprochen wird, die wir bereits in der Ur- bzw. Erbsünde vorfinden, wonach sich die Rebellion gegen Gott, angefangen beim ersten Menschenpaar, auf alle Nachkommen übertragen hat. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

‚Der Mensch – Gottes wunderbare Schöpfung‘ (Andacht über 1 Mose 2,7)

Samstag 16. September 2017 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

 

Da machte Gott der Herr den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. (1. Mose 2,7)

Wenn man in einer intensiven ärztlichen Behandlung ist, befasst man sich auch mit der organischen Natur des Menschen, wobei festzustellen ist, dass der Mensch ein unfassbares Schöpfungswunder ist. Unfassbar wie die Organe zusammenwirken und wie überaus perfekt und letztlich unerklärlich alles reguliert, abgestimmt und gesteuert wird. Aussagen wie diese, dass das alles durch Evolution „von selbst, rein zufällig und ohne zielgerichtete Absicht entstanden ist“, können so nur als Zeichen bodenloser Dummheit und Ignoranz verstanden werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Andacht über 1 Mose 1,27 und 28

Samstag 22. Juli 2017 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bild, zum Bilde Gottes schuf  er ihn und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und macht sie euch untertan. 

Das sind knappe, aber klare und zeitlos gültige Aussagen, aus denen Gottes Wille und seine unveränderliche Schöpfungsordnung erkennbar wird, die solange besteht, wie es die Erde geben wird. Und das ist eine sehr gute Ordnung, nach der sich die Menschen und Kulturen aller Zeiten ausrichten und die auch nie infrage gestellt wurde. Nun ist es aber so, dass der Mensch, als Rebell gegen Gott, immer wieder versucht, Gottes Schöpfungsordnungen „zu verbessern“, was, wie alle bisherigen gescheiterten Ideologien zeigen, immer nur Unheil und Schaden stiften kann. Und so wird es auch weiterhin sein. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gemeinde, Gesellschaft / Politik, Predigten / Andachten

Wenn Frauen das Volk beherrschen

Montag 22. Mai 2017 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Kinder sind Gebieter meines Volks, und Frauen beherrschen es. Mein Volk, deine Führer verführen dich und verwirren den Weg, den zu gehen sollst! (Jesaja 3, 12)

Ich erhalte unter anderem regelmäßig den Newsletter der Katholischen Wochenzeitschrift „Christ in der Gegenwart“ aus Freiburg. Anfang Mai erschien hier ein umfangreicher Beitrag zum Thema „Leitkultur“, der sich sachlich mit der Flüchtlingsproblematik auseinandersetzte und der alles andere als das ist, was man in der üblichen Weise als „rechtspopulistisch“ bezeichnet. Was mich nachdenklich stimmte, war die Aussage, dass die Zuwanderer aus islamisch geprägten Ländern nur wenig bis keinen Respekt vor unserer staatlichen Ordnung haben und dass sie die deutschen Männer für „Weicheier“ halten, die, wie die Ereignisse an Silvester 2015 in Köln zeigten, nicht fähig und in der Lage sind, ihre Frauen zu schützen und zu verteidigen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Predigten / Andachten

„Seht meine Hände und Füße, ich bin’s selber“. (Luk 24,39)

Sonntag 23. April 2017 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

„Fasst mich an und seht; denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, dass ich sie habe. Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen Hände und Füße. Als sie aber noch nicht glaubten vor Freude und sich verwunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr hier etwas zu essen? Und sie legten ihm ein Stück gebratenen Fisch vor. Und er nahm’s und aß vor ihnen.“ (Lukas 24,39-43)

Der Evangelist Lukas ging bei seinem Evangelium sehr akribisch vor, indem er, als einer, der erst später zum Glauben kam, sehr gründlich forschte und recherchierte. Für mich ist er deshalb besonders vertrauenswürdig, auch wenn von manchen Theologen behauptet wird, dass er die Geschichte Jesu entstellt und dogmatisch hingebogen hat. Von solchen Einwänden, wie sie üblich sind, sollten wir uns nicht beeinflussen lassen. Es dürfte so sein, dass mit den Augen des Glaubens Zusammenhänge klar werden, die sich dem Unglauben verschließen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten