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Andacht über Ps 53,6 „Sie fürchten sich da, wo nichts zu fürchten ist“

Samstag 5. Oktober 2019 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Der Psalm, in dem dieser Vers steht, hat die Überschrift: „Die Torheit der Gottlosen.“ Die Angst wird als die häufigste Krankheitsursache unserer Zeit bezeichnet. Sie nimmt im gleichen Maße zu wie die Gottlosigkeit. Das ist ganz zwangsläufig so. Wer nicht auf Gott vertraut, nicht mit Gott rechnet, nicht glaubt, dass Gott im Regiment sitzt, glaubt, dass er es selbst ist, der für alles sorgen muss, und letztlich meint er, auch noch für den Bestand und das Wohlergehen der Welt verantwortlich zu sein. Und das bedeutet Stress!

Und so kommt es dann zu Ängsten, wie der vor dem harmlosen CO2, dem angeblichen Treibhauseffekt und der allgegenwärtigen Radioaktivität. Das für das pflanzliche Leben (Photosynthese) und damit unser Leben unverzichtbare CO2 ist in der Atmosphäre zu 0,038 % vorhanden, was einem Verhältnis von 38 Metern zu 100 Kilometern entspricht. Bei nur 0,02% würden die Pflanzen absterben. Aber vielleicht gelingt es den gemeinsamen Anstrengungen der „Klimaschützer“, diesen „Idealwert“ zu erreichen.

Haben Sie schon gewusst, dass im menschlichen Körper aufgrund der natürlichen Radioaktivität pro Sekunde 10 – 15.000 radioaktive Zerfälle stattfinden, welche die Zelle schädigen, was aber durch den zelleigenen Reparaturmechanismus wieder kompensiert wird? Zum Glück wurden die erhebliche Belastung durch kosmische Strahlen, bei (Urlaubs)Flügen und das allgegenwärtige, aus dem Boden aufsteigende, radioaktive Edelgas Radon noch nicht thematisiert. Aber vielleicht sind das die nächsten Angstthemen?

Denn noch gibt es genügend „Gefahren“. Schauen wir uns doch nur mal die Fernsehmagazine an, in denen ständig von irgendwelchen Gefahren berichtet wird. Von einem Mikrogramm (ein Millionstel Gramm) zu viel von diesem oder jenem exotischen Stoff oder einem Becarell zu viel, in dieser oder jener Sache. Und das scheint, bei der deutschen Vollkaskomentalität, die sich gegen alles und jedes absichern möchte, besonders gut anzukommen. Vielleicht ist dadurch auch der Erfolg der grünen Weltverbesserer zu verstehen, die am liebsten alles verbieten und reglementieren wollen.

Die Heidenvölker hatten zwar keine Ängste vor Mikrogramm, Becarell & Co., dafür aber panische und lähmende Ängste vor bösen Geistern, Gespenstern & Co., was unterm Strich allerdings auf das Gleiche hinausläuft. Es war das helle Licht des Christentums, das diese Völker aus ihren Dunkelheiten befreite. Und wie sieht das bei uns aus?

Wer alles regeln und reglementieren will, kommt schnell an seine Grenzen, weil er nur oberflächlich und vordergründig regeln kann, denn er kennt die tieferen, unendlich weit verzweigten, unser Begreifen weit übersteigende Zusammenhänge und Wirkungsmechanismen nicht. Das führt dazu, dass oft genug genau das Gegenteil von dem bewirkt wird, was eigentlich beabsichtigt war. Deshalb sollen wir unser Vertrauen auf Gott setzen und IHM und Seinen Zusagen mehr vertrauen als unserem Verstand (Sprüche 3.5). Das aber setzt einen gesunden Glauben voraus, der zu einem gesunden Mittelmaß zwischen berechtigten Ängsten und kalkulierbaren Risiken findet, und eben daran mangelt es.

Etwas zum Nachdenken:

Die trockene Luft über der Wüste Sahara ist genauso wie die Luft bei uns zusammengesetzt, mit dem gleichen CO2 Anteil. Tagsüber ist es brutal heiß und nachts nähern sich die Temperaturen dem Gefrierpunkt. Es ist kein „Treibhauseffekt“ erkennbar. Bei uns verhindern Luftfeuchtigkeit und Wolken eine brutale nächtliche Abkühlung. Es gibt einen lebenserhaltenden natürlichen „Treibhauseffekt“, der verhindert, dass morgens alles erfroren ist. Sorgfältige Abgleiche und Analysen ergeben, dass Wärme- und Kälteperioden ganz exakt und zeitgleich mit der Sonnenaktivität übereinstimmen.

Dankt dem Herrn mit frohem Mut, er ist freundlich, er ist gut. Seine Güt ermüdet nie. Ewig, ewig währet sie.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 5. Oktober 2019 um 11:57 und abgelegt unter Predigten / Andachten.