Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Autor Archiv

Predigt aus Markus 2,13–17: Die Berufung des Levi – Warum die Gnade nur der versteht, der Gott als den Dreieinigen erkennt

Freitag 4. Juni 2021 von Pfr. Dr. Stefan Felber


Pfr. Dr. Stefan Felber

Hören Sie hier die Audio-Aufzeichnung der Predigt.

13 Und er ging wieder hinaus an den See; und alles Volk kam zu ihm, und er lehrte sie. 14 Und als er vorüberging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach. 15 Und es begab sich, daß er zu Tisch saß in seinem Hause, da setzten sich viele Zöllner und Sünder zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern; denn es waren viele, die ihm nachfolgten. 16 Und als die Schriftgelehrten unter den Pharisäern sahen, daß er mit den Sündern und Zöllnern aß, sprachen sie zu seinen Jüngern: Ißt er mit den Zöllnern und Sündern? 17 Als das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Kirche, Corona und Staat: Man muß Gott mehr vertrauen als den Menschen

Donnerstag 27. Mai 2021 von Pfr. Dr. Stefan Felber


Pfr. Dr. Stefan Felber

Sehen Sie hier die Videoaufzeichnung des Vortrages.

1. Die „Oberen“ in der Bibel

„Es ist gut, auf den Herrn vertrauen und nicht sich verlassen auf Fürsten“ (Ps 118,9). „Verlasset euch nicht auf Fürsten; sie sind Menschen, die können ja nicht helfen. Denn des Menschen Geist muß davon, und er muß wieder zu Erde werden; dann sind verloren alle seine Pläne“ (Ps 146,3; vgl. Jes 31,3).

Fürsten sind Menschen. Ihre Pläne sind vergänglich wie von allen Normalsterblichen. Auch Fürsten sind auf Hilfe angewiesen. Sie sind sterblich und werden vor demselben Richter stehen wie alle Menschen. Das mag selbstverständlich klingen. Es war aber die biblische Offenbarung, die uns zu diesem Realismus geholfen hat. Ein realistischer, und d.h. immer auch: ein kritischer Blick auf die Obrigkeiten ist nämlich überhaupt nicht selbstverständlich. Und je mehr die Kenntnis der biblischen Offenbarung verloren geht, desto vertrauensseliger sind viele Menschen gegenüber der Obrigkeit. Je stärker das Christentum in Europa zurückweicht, desto stärker wird der Staat. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Gesellschaft / Politik, Kirche

Predigt über 1. Kön 11,1–13: Salomo und seine vielen Frauen – Spieler und Spielzeuge?

Freitag 7. Mai 2021 von Pfr. Dr. Stefan Felber


Pfr. Dr. Stefan Felber

Aber der König Salomo liebte viele ausländische Frauen: die Tochter des Pharao und moabitische, ammonitische, edomitische, sidonische und hetitische – aus solchen Völkern, von denen der Herr den Israeliten gesagt hatte: Geht nicht zu ihnen und lasst sie nicht zu euch kommen; sie werden gewiss eure Herzen ihren Göttern zuneigen. An diesen hing Salomo mit Liebe. Und er hatte siebenhundert Hauptfrauen und dreihundert Nebenfrauen; und seine Frauen verleiteten sein Herz. Und als er nun alt war, neigten seine Frauen sein Herz fremden Göttern zu, sodass sein Herz nicht ungeteilt bei dem Herrn, seinem Gott, war wie das Herz seines Vaters David. So diente Salomo der Astarte, der Göttin der Sidonier, und dem Milkom, dem gräulichen Götzen der Ammoniter. Und Salomo tat, was dem Herrn mißfiel, und folgte nicht völlig dem Herrn wie sein Vater David. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Krise der Sprache – Krise des Menschen?

Mittwoch 13. Mai 2020 von Pfr. Dr. Stefan Felber


Pfr. Dr. Stefan Felber

In den letzten Jahren drücken immer mehr Menschen ihr Unbehagen über die Lage der Sprache, über die Qualität des Schreibens und Sprechens aus. Schriftsteller, Literaturwissenschaftler, Journalisten und andere finden im Eindruck zusammen: Es stimmt etwas nicht. Krise der Sprache, Krise des Menschen?

Bücher und Artikel weisen immer wieder auf Probleme hin, beispielsweise: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Seelsorge / Lebenshilfe, Theologie

Zwischen Babel und Jerusalem – Oder: Was ist mit der Sprache los?

Freitag 24. Mai 2019 von Pfr. Dr. Stefan Felber


Pfr. Dr. Stefan Felber

In den letzten Jahren drücken zunehmend Menschen ihr Unbehagen über die Lage der Sprache, über die Qualität des Schreibens und Sprechens aus. Schriftsteller, Literaturwissenschaftler, Journalisten und andere finden im Eindruck zusammen: Es stimmt etwas nicht. Krise der Sprache, Krise der Menschen? Bücher und Artikel weisen immer wieder auf Probleme hin, beispielsweise:

a.) Gewisse Politiker formulieren keine ganzen Sätze mehr (man vergleiche einmal Merkel und Trump mit ihren jeweiligen Vorgängern!).

b.) Schriftsteller schreiben, wie man im Alltag spricht, oder halten ihre Sätze so kurz wie möglich. Das betrifft Romane ebenso wie Sachbücher. Dabei gehen die verschiedenen Ebenen eines Textes oft ebenso verloren wie auch Poesie und Fantasie. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik

Predigt über Hesekiel 34: Personalwechsel in der Leitungsebene

Freitag 15. Dezember 2017 von Pfr. Dr. Stefan Felber


Pfr. Dr. Stefan Felber

I. Der Hirtendienst Jakob Mameos

Ich will euch erzählen von dem kleinen Jungen Jakob, der im Stamm der Massai in Tansania aufwuchs. Seit Jahrhunderten hatte dieser Stamm in den Steppen gelebt. Was elektrischer Strom ist, hat Jakob erst in der 9. Klasse gelernt. Massai mischen sich nicht mit anderen Stämmen, sie leben für sich. Der Vater von Jakob lebte in einer traditionellen Vielehe mit sieben Frauen. Jede hatte ringsum ihr Haus ringsum, mit je ihren Kindern. Stellt euch vor, wie viele es waren. Jakob hat 51 Geschwister, zusammen waren sie also 52 Kinder. Seit Jakob denken konnte, war er ein Hirtenjunge. Er hütete Kühe in der Steppe: Das war seine erste Arbeit, mit Freuden und großen Problemen. Jakob erzählt: Am Morgen geht es um 7 Uhr raus, etwas essen, dann ist man den ganzen Tag zu zweit oder sogar allein mit ca. 400 Kühen unterwegs, und es gibt erst abends um sieben wieder was zu Essen. Ich war total mager, dünn wie ein Faden. Wenn ein starker Wind blies, hielt ich mich am Baum fest! Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Der Weg in und durch die Postmoderne – und die Antwort der christlichen Verkündigung

Montag 27. November 2017 von Pfr. Dr. Stefan Felber


Pfr. Dr. Stefan Felber

1. Geistliche Vorbesinnung aus 1. Joh 5,4 und Offb 12,11

„Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“  (1. Joh 5,4)

Glaube kann nicht von der Welt sein, sonst kann er die Welt nicht überwinden (ähnlich 2,17!). Glaube darf auch nicht menschlicher Natur sein, sonst hätte er nicht die Macht über den Teufel. Glaube muß göttlich („von Gott geboren“) sein oder er ist so vergänglich und sündig wie die Welt selbst. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche, Theologie

Das Gesetz Gottes – in einer Zeit der ethischen Verwüstung

Donnerstag 26. Juni 2014 von Pfr. Dr. Stefan Felber


Pfr. Dr. Stefan Felber

1      Ein heißes Eisen

Wer heute positiv über Gesetz und Autorität spricht, sollte damit heute lieber nicht in einer Talkshow auftreten. Er faßt ein heißes Eisen an. Wenn, dann spricht man lieber abfällig darüber. Denn der sogenannte Antinomismus regiert: eine mehr oder weniger bewußte und mehr oder weniger prinzipielle Ablehnung von allem, was einengt und nach Unfreiheit riecht.

Die Gesetzlosigkeit hatte bereits im 19. Jahrhundert ihre Propheten. Heinrich Heine sagte, wenn man das Leben richtig genießen wolle, müsse man die Sünde abschaffen, und das geht nur, wenn man das Gesetz abschafft.[1] Bekanntlich wurde in einigen Lebensbereichen nach dem zweiten Weltkrieg durchaus dereguliert, in anderen dagegen haben die Bestimmungen eher zugenommen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Theologie

Was kommt mit der neuen „Volxbibel“?

Mittwoch 16. November 2005 von Pfr. Dr. Stefan Felber


Pfr. Dr. Stefan Felber

Prof. Dr. Herbert Klement, Sprockhövel
Was kommt mit der neuen „Volxbibel“?

Ist die Volxbibel so ernstzunehmen, daß man sich die Mühe einer schriftlichen Stellungnahme machen soll? Wir denken: Ja, denn viele haben gefragt, warum wir die Volxbibel ablehnen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Theologie

Das verführerische Versprechen der Verständlichkeit

Sonntag 12. Dezember 2004 von Pfr. Dr. Stefan Felber


Pfr. Dr. Stefan Felber

Das verführerische Versprechen der Verständlichkeit
Kritische Anfragen an moderne Bibelübersetzungen

1. Der Mensch rückt an die Stelle Gottes – der Wechsel des Subjekts in den neueren Bibelübersetzungen

1.1 Vorbemerkung

Die Textbeispiele an unseren Abenden sind, da wir deutsch sprechen, in erster Linie aus denjenigen deutschen Übersetzungen geschöpft, die nach dem Prinzip der dynamischen Äquivalenz arbeiten. Dieses sind vor allem die „Hfa“ und die „GN“: dies sind die meistbeworbenen und meistgenutzten modernen Übersetzungen im deutschen Sprachraum. Wenn wir in England und Amerika wären, würden wir englische Bibeln heranziehen, die nach der „dynamischen Äquivalenz“ abgefaßt sind. Damit soll von allem Anfang klar sein, daß hier niemand diffamiert werden soll. Wir wollen weder einen Verlag und noch einzelne Übersetzer, die hier mitgearbeitet haben, persönlich angreifen oder ihre gute Absicht in Frage stellen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Theologie