Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für 2012

„Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen“ (Predigt über Mt 24,35)

Montag 23. April 2012 von Pfr. Dr. Theo Lehmann


Pfr. Dr. Theo Lehmann

Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserm Vater und Seinem Sohn Jesus Christus. Amen

Lasst uns in der Stille beten. HERR, Dein Wort ist die Wahrheit. Amen

Liebe Freunde!

Eine amerikanische Frauengruppe aus Cincinnati macht einen Ausflug an die Niagarafälle. Als die Frauen diese ungeheuren Wassermassen sehen, die da nach unten stürzen, sind sie natürlich begeistert. Sie zwitschern alle durcheinander: „It’s nice! O my God! Fantastic!“ und so weiter. Da meint der Reiseführer: „Wenn die Damen ’mal einen Moment ihre Unterhaltung unterbrechen und schweigen wollten, könnten sie die Niagarafälle sogar hören…!“

Der Wortschwall mancher Leute ist wie im Fall dieser Niagarafälle lauter als ein Wasserfall. Nichts ist so schnell gemacht wie Worte, nichts ist so schnell vergessen wie Worte. Keiner von uns kann sich vorstellen, wie viele Worte an einem einzigen Tag geredet werden, z. B. wie auf einer solchen Konferenz hier. Das geht von Früh bis zum Abend. Das geht in die Hunderttausende, in die Millionen, weltweit Milliarden, die täglich gesprochen, gequatscht, gesendet, gedruckt werden. Alles das, was an Worten auf Disketten gespeichert ist, in Archiven gehortet und in Bibliotheken gesammelt, das wird eines Tages mit den dazugehörigen Aktentresoren und so weiter verschwinden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Predigten / Andachten

Transparenz unerwünscht: Mit alten Legenden gegen das Betreuungsgeld – Was Familien wirklich zahlen

Montag 23. April 2012 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Transparenz unerwünscht: Mit alten Legenden gegen das Betreuungsgeld – Was Familien wirklich zahlen

Kinder zu erziehen kostet Eltern viel Geld. Diese merken das täglich, die Medien wollen sie nun aber eines Besseren belehren: Fast täglich insinuieren Berichte, dass Kinder weniger für die Eltern, sondern vielmehr Eltern für das Gemeinwesen teuer sind. Auf eine Summe von 180-190 Milliarden Euro addierten sich die „Subventionen“, die der Staat Familien gewähre (1). In die Welt gesetzt hat diese Schätzung 2006 das Bundesfamilienministerium – unzählige Beiträge haben sie seitdem wiederholt und Familien das Stigma der „Subventionsempfänger“ verpasst (2). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie

Bibeln werden verteilt

Donnerstag 19. April 2012 von Evangelischer Arbeitskreis der CDU


Evangelischer Arbeitskreis der CDU

Bibeln werden verteilt

Am Donnerstag, dem 19. April 2012, wird es in Bremen einen Informationsstand des Evangelischen Arbeitskreises der CDU (EAK) ab 13 Uhr in der Pieperstraße / Ecke Obernstraße geben. Elisabeth Motschmann, Vorsitzende des EAK Bremen und Bundesvorstandsmitglied, wird aus diesem Anlass Bibeln (Neues Testament mit Psalmen) in einer modernen Übersetzung verteilen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Pressemeldungen

Abstimmung für das Lebensrecht ungeborener Kinder!

Mittwoch 18. April 2012 von Christoferuswerk e.V.


Christoferuswerk e.V.

Abstimmung für das Lebensrecht ungeborener Kinder!

Dialog-Initiative der Bundeskanzlerin mit online-Vorschlägen aus dem Volk

Im Rahmen einer Dialog-Offensive kann man Bundeskanzlerin Angela Merkel Vorschläge unterbreiten bzw. bereits vorhandene Vorschläge per Klick-Abstimmung unterstützen. Wir empfehlen unseren Lesern diesen Dialog-Vorschlag von Philipp Döbbe aus Münster:

“Ungeborenes Leben schützen – Lebensrecht für alle durchsetzen”

Dieser Text hat bereits über 5000 Stimmen – und es sollen noch mehr werden! Hier zunächst Döbbes Vorschlag: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Lebensrecht

Ausgereizt

Samstag 14. April 2012 von Birgit Kelle


Birgit Kelle

Ausgereizt

Für 35 Prozent aller Kinder unter drei Jahren unterstützt die Regierung massiv finanziell die Betreuung, für die gewaltige Mehrheit der restlichen 65 Prozent wird keine Politik gemacht. Es reicht! Ich bin die Diskussion selbst schon leid. Ich bin es leid, vom Staat als Mutter zweiter Klasse betrachtet zu werden, nur weil ich Wert darauf lege, meine vier Kinder weitgehend selbst zu erziehen. Ich bin es leid, dass mein Lebensstil als verheiratete Frau als überholt, tradiert und unmodern gebrandmarkt wird – und das, obwohl ich in bester Gesellschaft lebe. Wir sind immer noch die Mehrheit in diesem Land. Dennoch rotten sich gerade Politiker aller Couleur zusammen, um eine Unterstützung für uns zu verhindern. Längst haben wir den Anstand in dieser Debatte vergessen. Reden von Herdprämien, Schnapsideen oder gar Verdummungsprämien im Zusammenhang mit dem diskutierten Betreuungsgeld. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

„Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst.“ (Predigt über Jesaja 43,1-5)

Freitag 13. April 2012 von Pastor Jens Motschmann


Pastor Jens Motschmann

„Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst.“ (Predigt über Jesaja 43,1-5)

Liebe Gemeinde!

Es ist sicherlich für uns alle sehr bewegend, daß wir hier an diesem Ort (Schweidnitz/Schlesien) in dieser wunderschönen Kirche  diesen Gottesdienst feiern dürfen. Es ist ein Ort, an dem wir heute mit polnischen Christen und ihrem Pfarrer Waldemar Pytel in der Verbundenheit unseres gemeinsamen Glauben vor Gott stehen. Auch in dieser Kirche steht uns Kreisau vor Augen, der Ort, der schmerzliche Erinnerungen wachruft, an dem aber in einem der dunkelsten Kapitel unserer Geschichte christliche Wahrheit, Demut und Liebe aufleuchteten. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Osterbotschaft 2012

Dienstag 10. April 2012 von Erzbischof Janis Vanags


Erzbischof Janis Vanags

Janis Vanags, Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche Lettlands

Christus ist auferstanden! Wenn wir uns mit diesen Worten gegenseitig grüßen, dann sagen wir damit: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!“ Wie erlebe ich es, dass Jesus lebendig ist? Was für Empfindungen erweckt das in mir? Wenn wir einen Menschen haben, der uns sehr nahe steht, dann ist es für unsere Seelenruhe wohl gut, wenn wir wissen, dass er lebt. Doch wenn er uns wirklich teuer ist, dann genügt es damit nicht.  Wir möchten gerne wissen, wo er ist. Wir möchten wissen, was er macht und wie es ihm geht. Es ist wunderbar, wenn wir von ihm Briefe erhalten und sie ihm auch selbst beantworten können. Doch diese Beziehung erreicht erst dann ihre wirkliche Erfüllung, wenn der geliebte Mensch neben mir sitzt und wir den anderen an unserem Leben teilhaben lassen können. Dann wird die Tatsache, dass er lebt, in uns noch lebendiger. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Martin Luther, Ostermontagspredigt 1534

Sonntag 8. April 2012 von Martin Luther (1483-1546)


Martin Luther (1483-1546)

Evangelium Luc. 24, 13-35

Gehalten am Ostermontag, 6. April 1534

Dies Evangelium lehrt uns, wie unser lieber Herr Jesus Christus seine Auferstehung von den Toten offenbart hat. Der Evangelist Marcus schreibt, dass der Herr, da er auferstanden ist, frühe am ersten Tage des Sabbats, das ist gestern, erschienen sei der Maria Magdalena; darnach habe er sich unter einer andern Gestalt diesen zwei Jüngern offenbart, da sie miteinander auf dem Felde wandeln. Solche Geschichten und Offenbarungen sind neben andern geschehen und geschrieben zum wahren Zeugnis und gewisser Beweisung unsers Glaubens von demselben Artikel. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Wie nötig, dieses Selbstopfer! (Karfreitagspredigt über Hebr 9,15.24-28)

Freitag 6. April 2012 von Pfr. Dr. Tobias Eißler


Pfr. Dr. Tobias Eißler

Hundert Jahre sind es nun her, dass die „Titanic“ unterging. Auch das Evangelische Sonntagsblatt erinnert an die berühmte Katastrophe am 15. April 1912, und zwar mit folgender Personalie: Unter denen, die miterlebten, wie das sicherste Schiff der Welt Zentimeter um Zentimeter absackte, war Josef Benedikt Peruschitz: ein 41-jähriger katholischer Pfarrer aus Oberbayern, Lehrer für Mathematik, Musik und Turnen an der Benediktinerabtei Scheyern, unterwegs nach Minnesota, USA, um dort ein katholisches Gymnasium aufzubauen. Jeden Tag gestaltete er zusammen mit einem anderen Pater Gottesdienste an Bord für die Passagiere zweiter und dritter Klasse. Die erste Klasse feierte exklusiv mit Kapitän Edward John Smith. Am 14. April herrschte kurz vor Mitternacht Hochbetrieb in den Bars: Trinken, Lachen, Feiern – als das 269-Meter-Schiff von dem Eisberg erwischt wird. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Krippen als Bildungsinstanz überschätzt

Mittwoch 4. April 2012 von Familiennetzwerk


Familiennetzwerk

KRIPPEN ALS BILDUNGSINSTANZ ÜBERSCHÄTZT!

       Die  Warnung des 8. Familienberichts wird überhört und ignoriert

 Mittelschichtkinder verlieren an Entfaltungschancen / Selbst bei „Risikokindern“ nur geringe Effekte

Der öffentlichen Auseinandersetzungen um das ab 2013 geplante Betreuungsgeld liegt eine massive Fehleinschätzung der Leistungsfähigkeit von Kinderkrippen zu Grunde. Darauf weist das Familiennetzwerk schon seit Jahren hin und wird jetzt durch den kürzlich erschienenen 8. Familienbericht der Bundesregierung bestätigt. Selbst bei guter Qualität der externen Betreuungseinrichtung verlieren demnach Kinder aus Mittelschichtfamilien an persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik