Samstag 30. Juni 2012 von Johann Hesse
Predigt: „Jesus ist der Siegesheld“ (2. Samuel 23,8-10)
„Dies sind die Namen der Helden Davids: Jischbaal, der Hachmoniter, der Erste unter den Dreien; der schwang seinen Spieß über achthundert, die auf einmal erschlagen waren. Nach ihm war unter den drei Helden Eleasar, der Sohn Dodos, der Ahoachiter. Er war mit David in Pas-Dammim, als die Philister dort versammelt waren zum Kampf und die Männer Israels sich zurückzogen; er aber hielt stand und schlug die Philister, bis seine Hand müde war und am Schwert erstarrte. Und der HERR gab großes Heil an jenem Tage, so daß das Volk sich wieder umwandte hinter ihm her, um zu plündern.“ (2. Samuel 23,8-10) Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Predigten / Andachten
Donnerstag 28. Juni 2012 von Prof. Dr. Peter Brunner (1900-1981)
Die ganze Theologie auf einem Bogen Papier
Graf Zinzendorf hat einmal gesagt, man müsse die ganze Theologie mit großen Buchstaben auf ein Oktavblatt schreiben können. Was über den Inhalt unseres christlichen Glaubens zu lehren ist, muss sich in der Tat in wenigen Sätzen zusammenfassen lassen. Martin Luther hat uns in seiner Auslegung der drei Artikel unseres christlichen Glaubens eine solche kurze Zusammenfassung geschenkt, deren Inhalt für alle Zeiten in der christlichen Kirche eine vorbildliche und verpflichtende Bedeutung behalten wird. Doch wird jede Generation die Aufgabe haben, diese unauflöslichen Elemente des christlichen Glaubens auf Grund der Heiligen Schrift und in Übereinstimmung mit dem Bekenntnis der Väter auch mit eigenen Worten und nach dem Maße der geschenkten Einsicht und Gewissheit auszusprechen. Bei dem Versuche, solche Einsicht und Gewissheit in wenigen Sätzen zusammenzufassen, wird sich herausstellen, was tatsächlich zu unserem inneren geistlichen Besitz geworden ist. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Allgemein
Montag 25. Juni 2012 von Christdemokraten für das Leben
CDL fordert Untersuchungsausschuß zu Abtreibungen
Odila Carbanje, die stellvertretende Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), sieht aufgrund der gestiegenen Abtreibungszahlen dringenden Handlungsbedarf der Bundesregierung:
„Der erneute Anstieg der Abtreibungszahlen, wie die heutige Mitteilung des Statistischen Bundesamts belegt, muß unsere Gesellschaft endlich alamieren. Der Gesetzgeber ist schon im Jahre 1993 vom Bundesverfassungsgericht dazu aufgerufen worden, die Abtreibungszahlen genau zu beobachten und bei steigender Tendenz, einen wirksameren Schutzmechanismus für die ungeborenen Kinder zu installieren. Wer wirklich an einer Hilfe für die betroffenen Frauen interessiert ist, sollte sich auch näher mit den Gründen befassen, warum eine Frau ihr Kind nicht austrägt. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Lebensrecht
Freitag 22. Juni 2012 von idea e.V.
Worum es in der Diskussion um das Pfarrdienstgesetz geht, ist kurz gesagt: um das Wort Gottes. Genauer: Es geht nicht um die Frage der Homosexualität. Dieses Thema ist nur der Auslöser zur Debatte, bei der inzwischen alle Argumente ausgesprochen sind. Neu ist, dass über die rein theologische Debatte hinaus Gesetzesregelungen geschaffen wurden, die das, was die Bibel überein- stimmend im Alten und Neuen Testament als Sünde bezeichnet, in der Kirche als Möglichkeit zulassen. Das Verwirrende ist nun, dass auch die Befürworter homosexueller Partnerschaften im Pfarrhaus sagen, dass alle Aussagen der Bibel zur Homosexualität eindeutig negativ sind. Und dann kommt ein „Ich aber sage euch“, bei dem am Ende rauskommt, dass das, was die Bibel als Sünde ablehnt, keine Sünde ist. Und dieses „Aber“ mache ich nicht mit, weil Gottes Wort ohne Wenn und Aber gilt. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Kirche, Sexualethik
Donnerstag 21. Juni 2012 von Dr. med. Rainer Böhm
Die dunkle Seite der Kindheit
Kleinkinder dauerhaftem Stress auszusetzen, ist unethisch, verstößt gegen Menschenrecht, macht akut und chronisch krank. Dieses Wissen hindert die Bundesregierung und Wirtschaftsverbände nicht daran, die Erhöhung der Zahl der außerfamiliären Betreuungsplätze zum Ausweis moderner Familienpolitik zu stilisieren. Eine Analyse der Risiken und Nebenwirkungen der deutschen Krippenoffensive.
Geht es nach der Bundesministerin Kristina Schröder (CDU), dann wird es im kommenden Jahr in Deutschland 750 000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren geben, die meisten davon in Krippen. Dieses Ziel der Familienpolitik ist ehrgeizig: Bezogen auf drei Geburtsjahrgänge, entspräche die Vorgabe der Bundesregierung einer außerfamiliären Betreuungsquote von 47 Prozent. Verteilte man Plätze auf nur auf Ein- und Zweijährige, dann betrüge die Quote annähernd 70 Prozent. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik
Dienstag 19. Juni 2012 von Birgit Kelle
Die Welt wird weiblich
Quotendebatte hin oder her – Frauen sind nicht nur in Deutschland, sondern weltweit auf dem Vormarsch. Auch wenn man angesichts der aktuell lauten Diskussionen rund um fehlende Frauen in DAX-Vorständen in Deutschland und Europa meinen könnte, wir lebten in einem Gleichstellungs-Entwicklungsland, blenden diese Debatten doch weite Teile unserer Gesellschaft einfach aus, in denen sich Frauen etabliert haben und nicht mehr wegzudenken sind. Tendenz steigend – und das ist auch gut so. Fakt bleibt, dass noch niemals bisher in der Geschichte der Menschheit so viele junge Frauen in den Startlöchern standen wie heute. Sie werden ihren Weg gehen, und allein schon auf Grund des Fachkräftemangels wird man gar nicht mehr an ihnen vorbei kommen. Wir brauchen die Frauen, nicht nur zur Bewältigung der demographischen Krise, sondern mehr denn je in der Wirtschaft. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gesellschaft / Politik
Sonntag 17. Juni 2012 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Deutschland soll seine Kreditkarte an „Europa“ abgeben. Darin sind sich angelsächsische Banker und französische Sozialisten, der IWF und deutsche Gewerkschaftsführer, Josef Ackermann und Sarah Wagenknecht einig. Ihre Interessen und Motive sind dabei gegensätzlich, gemeinsam ist ihnen aber ihr Feindbild: Die Politik der Geldwertstabilität,für die über Jahrzehnte die Deutsche Bundesbank stand (1). Im Gegensatz zu Südeuropäern und Franzosen hielt sie das Geld knapp, wodurch die Deutsche Mark im Vergleich zu Lira oder Franc beständig an Kaufkraft gewann. Die harte D-Mark symbolisierte die wirtschaftliche Stärke der Bundesrepublik. Nach dem Fall der Mauer 1989 zog das Verlangen nach gutem Geld (zu) schnell viele Ostdeutsche in den Westen, weshalb die Kohl- und die de-Maiziere-Regierung 1990 rasch die Währungsunion vollzogen. Bald schon nach der Wiedervereinigung zeigte sich der Preis einer harten Währung: Die produktivitätsschwache ostdeutsche Industrie brach zusammen, weil ihre Produkte zu teuer waren. Die verlorene Wettbewerbsfähigkeit durch Produktivitätsgewinne wieder zu erlangen, erwies sich als schmerzhaft und langwierig – Massenarbeitslosigkeit war die Folge (2). Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gesellschaft / Politik
Donnerstag 14. Juni 2012 von Elisabeth Motschmann
Mütter brauchen heute starke Nerven und ein starkes Selbstwertgefühl
Es ist schon bemerkenswert, wer sich neuerdings zur Familienpolitik und zur Betreuung von Kleinkindern äußert: Arbeitgeberverbände, Wirtschaftsfachleute, die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Sie alle kritisieren das Betreuungsgeld. Es würde sich negativ auf die Beschäftigungsquote und auf die Integration von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund auswirken. Man befürchtet, dass sich der Fachkräftemangel weiter verstärkt, wenn Frauen wegen der Betreuung ihrer Kinder aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik
Dienstag 12. Juni 2012 von Andreas Rau
Wie ein Laie evangelische Theologie erlebt
„Damit stehen wir aber vor dem tiefsten Gegensatz, der heute die Geister scheidet, dem Gegensatz zwischen zwei Standpunkten, die so radikal verschieden sind, daß sie sich überhaupt nicht mehr miteinander verständigen können … Es stehen sich hier in der Tat zwei Geisteshaltungen gegenüber, zwei Auffassungen der Wirklichkeit, zwei Religionen und zwei Deutungen unserer von Geburt und Tod begrenzten Existenz. Zwischen diesen beiden Standpunkten ist jede Brücke des Verständnisses abgebrochen. Sie müssen sich gegenseitig Lebensfremdheit und Wirklichkeitsferne vorwerfen. Auf beiden Seiten kann man das Wort „Gott“ gebrauchen, wenn man vom Höchsten sprechen will, für das man lebt … Und doch lebt man auf beiden Seiten auf verschiedenen Sternen und steht auf entgegengesetzten Fundamenten. Dieser Gegensatz zwischen zwei Lebensdeutungen ist nicht bloß eine theoretische Konstruktion, eine akademische Angelegenheit, die man … ruhig zurückstellen könnte. Dieser Gegensatz ist vielmehr eine ganz und gar praktische Angelegenheit …“ (Karl Heim: Glaube und Denken – Band 1; Einleitung, Verlag der Liebenzeller Mission, Bad Liebenzell 2003). Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Kirche, Theologie
Samstag 9. Juni 2012 von Christa Meves
Familienerziehung ist der Kollektiverziehung überlegen
Der Tenor, der bei der öffentlichen Diskussion um das Betreuungsgeld angeschlagen wird, entbehrt jeglicher realistischer Vernunft; denn der Unaufgebbarkeit der Familie, dem existenziell notwendigen Wert ihrer Hauptperson, der Mutter, wird bei diesem Kampf um 150 Euro Subvention nicht einmal mehr Rechnung getragen. Respektlosigkeit und Unverschämtheit herrschen vor. Gänzlich instinktlos wird ein gesellschaftliches Vernichtungsprogramm mit offenem Visier erwogen. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik