Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für die 'Sexualethik' Kategorie

Zum Glück verschieden

Dienstag 4. September 2018 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Derzeit erscheinen einige Bücher, die sich kritisch und wissenschaftlich mit dem Thema Gender auseinandersetzen. Dazu gehört auch das Buch des spanischen Anthropologen und Philosophen Antonio Malo, „Mann oder Frau – ein entscheidender Unterschied“, das jetzt im Verlag Dunker und Humblot, Berlin, erschien (als Band 26 der Reihe Soziale Orientierung, herausgegeben von den Professoren Anton Rauscher, Stefan Mückl, Arnd Uhle, 150 Seiten) und das mit dem Begriff der „sexuellen Verfasstheit“ einen konstruktiven und integrierenden Kontrapunkt zu den Genderthesen setzt. Die Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz schrieb ein Geleitwort, das man durchaus als Einführung verstehen kann. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Sexualethik

„Kein relevantes Wissen“ – Ungarn sortiert Gender Studies aus

Freitag 31. August 2018 von Stiftung Zukunft CH


Stiftung Zukunft CH

Laut Bericht des „Hungary Journal“ vom 10. August 2018 hat das ungarische „Ministerium für menschliche Fähigkeiten“ entschieden, die bestehenden Studiengänge im Fach Gender Studies an ungarischen Universitäten einzustellen. Eine Sprecherin des Ministeriums nannte mehrere Gründe für diesen Schritt: So gäbe es einerseits keine Nachfrage nach Gender-Absolventen auf dem ungarischen Arbeitsmarkt. Anderseits vermittelten die Gender Studies den Studenten auch kein relevantes Wissen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Sexualethik

Stellungnahme AK Gnadau Bayern zum Beschluss der Landessynode der ELKB „Segnung gleichgeschlechtlicher Paare“

Donnerstag 19. Juli 2018 von Netzwerk Bibel und Bekenntnis


Netzwerk Bibel und Bekenntnis

Im April 2018 hat die Landessynode der Ev. Luth. Kirche in Bayern mit großer Mehrheit beschlossen, die öffentliche Segnung gleichgeschlechtlicher Paare im Gottesdienst zuzulassen. Die Segnung wird als Kasualie in die Kirchenbücher Eingang finden. Im Zusammenhang mit dieser Entscheidung wiederholen wir, was wir im Vorfeld und an vielen anderen Stellen bereits deutlich gemacht haben: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche, Sexualethik

Gender-Kritiker Winterhoff muss Verfassungsrichter werden! (Hinweis auf Unterschriftenaktion)

Freitag 6. Juli 2018 von Administrator


(www.patriotpetition.org). Professor Dr. Christian Winterhoff ist ein international renommierter Verfassungsrechtler, der sich in hohem Maße durch persönliche Qualitäten wie Redlichkeit, Unbestechlichkeit und Verfassungstreue auszeichnet. Ein idealer Kandidat also für das Amt eines Verfassungsrichters, würde man meinen. Doch im gegenwärtig zerfallenden deutschen Rechtsstaat werden ihm diese Eigenschaften nun zum Verhängnis: Winterhoff hat nämlich festgestellt, dass die Gender-Indoktrinierung an Schulen mit dem Grundgesetz unvereinbar ist, weshalb die Jamaika-Koalition in Schleswig Holstein ihn jetzt nicht zum Verfassungsrichter ernennen will. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Sexualethik

Die Selbstermächtigung des Europäischen Gerichtshofs (Teil I)

Donnerstag 5. Juli 2018 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Der Europäische Gerichtshof entschied am 15. Juni 2018, dass der Begriff „Ehegatte“ im Rahmen des Gemeinschaftsrechts geschlechtsneutral sei und mithin die Homo-Ehe vollumfänglich mit der Ehe zwischen Mann und Frau gleichgestellt werden müsse (Rechtssache C-673/16). Es war wieder eines jener Phantasie-Urteile der Götter in Robe, die auf dem Luxemburger Kirchberg-Plateau thronen. Denn damit widersprach der EuGH nicht nur sich selbst, sondern maßt sich auch Kompetenzen an, für die er kein Mandat hat. In der Tat, der Gerichtshof der Europäischen Union entwickelte sich seit 1963 zum unberechenbaren Zauberlehrling. Die Unionsrichter machen ungeniert Politik ohne demokratisches Mandat aber mit der Attitude des unantastbaren Juristen. Doch niemand wagt es, die Richter in ihre Schranken zu weisen, geschweige denn handfeste Konsequenzen aus ihrer Selbstherrlichkeit zu ziehen. Das neue Urteil, das man mit Fug und Recht ein Skandalurteil nennen kann, lädt ein, den EuGH unter die Lupe zu nehmen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Sexualethik

Stellungnahme des ABC zur Entscheidung der Landessynode zur gottesdienstlichen Segnung homosexueller Partnerschaften

Freitag 20. April 2018 von Arbeitskreis Bekennender Christen Bayern


Arbeitskreis Bekennender Christen Bayern

Der Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern (ABC) bedauert das mehrheitliche Votum der Landessynode für die Einführung einer gottesdienstlichen Segnung eingetragener Lebenspartnerschaften. „Um es deutlich zu sagen: Es ist für mich in mehrfacher Hinsicht ein schwarzer Tag“, so der Vorsitzende des ABC, Dekan Till Roth (Lohr am Main). „Zuallererst bedaure ich diese Entscheidung um der Mitchristen willen, die homosexuell empfinden und nun von der evangelischen Kirche nicht bestärkt werden, nach Gottes Gebot und Verheißung zu leben.“ Er bedaure, dass die Kirche den Menschen nicht in Treue das Wort Gottes sage: „Als Kirche haben wir Orientierung vom Wort Gottes her zu geben.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Seelsorge / Lebenshilfe, Sexualethik

Sie war «Jake» – Ein Transgender und ihr Weg zurück zu Gott

Dienstag 27. März 2018 von Livenet.de


Livenet.de

Laura Perry wächst in einem christlichen Haushalt auf. «Ich war ständig in der Kirche, in der Sonntagsschule, im Kinderchor, Bibelstunde und vieles mehr. Aber ich hatte keine persönliche Beziehung zu Jesus Christus.» Und von klein auf ist sie sich im Bereich ihrer Sexualität unsicher. «Als junges Mädchen hatte ich immer das Gefühl, dass ich ein Junge sein wollte. Ich war sehr sportlich und verstand mich einfach nicht gut mit Mädchen. Als ich 19 war, fand ich heraus, dass ich sehr hohe Testosteron-Werte hatte.» Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Seelsorge / Lebenshilfe, Sexualethik

„Sollte Gott gesagt haben…?“ – Die württembergische Synode und das evangelische Schriftprinzip

Mittwoch 10. Januar 2018 von Pfr. Dr. Tobias Eißler


Pfr. Dr. Tobias Eißler

Ende November 2017 hat die württembergische Synode über das „Kirchliche Gesetz zur Einführung einer Ordnung der Amtshandlung anlässlich der bürgerlichen Eheschließung zwischen zwei Personen gleich Geschlechts“ abgestimmt. Die für dieses Gesetz erforderliche Zweidrittelmehrheit wurde knapp verfehlt (62 Ja-Stimmen/ 33 Nein-Stimmen/ 1 Enthaltung). Infolgedessen bleibt es in der württembergischen Kirche dabei, dass der Bräutigam seine Braut zum Altar führt, nicht etwa der Mann einen Mann oder die Frau eine Frau. Die sogenannte „Homosegnung“ oder „Homoehe“ würde nicht weniger bedeuten als einen Bruch mit 2000 Jahren Christentum und 4000 Jahren Judentum im Verständnis dessen, was Ehe ist und was Gott segnet. Die dokumentierten Voten aus der Synode zeigen, dass eine Mehrheit diesen Bruch für richtig hält und rechtfertigt. Darüber kann man aus der Sicht einer biblisch-reformatorischen Theologie nur erschrecken. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Sexualethik, Theologie

Zur Segnungsdiskussion

Sonntag 7. Januar 2018 von Prof. Dr. Rainer Mayer


Prof. Dr. Rainer Mayer

1.) Ausgangsfrage

Weshalb hat die Diskussion um die kirchliche Trauung von hs-Lebenspartnerschaften ein so großes Gewicht und warum beschäftigen sich Synoden und Kirchenleitungen so intensiv damit? Gibt es nicht wichtigere Fragen auf dogmatisch-ethischem Gebiet und in pastoraltheologischer Sicht? Wo, wann und warum ist ein „status confessionis“ gegeben?  Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Gesellschaft / Politik, Sexualethik, Theologie

Stellungnahme zur Pressemeldung der Ev. Kirche der Pfalz zum Synodalbeschluss „Trauhandlung für gleichgeschlechtliche Paare möglich“

Dienstag 5. Dezember 2017 von Netzwerk Bekennender Christen Pfalz


Netzwerk Bekennender Christen Pfalz

Das „Netzwerk bekennender Christen – Pfalz“ sieht sich mit Bedauern darin bestätigt, dass die Landeskirche mit der seit Jahren betriebenen Salamitaktik die absolute Gleichstellung bald erreichen wird. Die jetzt noch vorgenommene Unterscheidung von „Trauungen“ bei Mann und Frau und „Trauhandlungen“ bei gleichgeschlechtlichen Paaren ist auf Grund des noch gültigen Beschlusses aus 2002 so konstruiert. Diese Begriffsverwirrung ist dem Kirchenvolk aber nicht mehr erklärbar und auch gottesdienstlich nicht ersichtlich, zumal beide Vollzüge in das gleiche Kirchenbuch eingetragen werden sollen. Wie wahrhaftig sind dagegen die Worte Jesu, der in der Bergpredigt ermahnt: „Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Bösen.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Sexualethik