Donnerstag 13. Januar 2022 von Pastor Uwe Holmer

Wir stehen am Ende der christlichen Epoche Europas. Schon seit langem nimmt der Antichrist an Fahrt auf. Karl der Große war Weihnachten 800 n.Chr in Rom zum Kaiser gekrönt worden. Nachdem er die Sachsen unterworfen und sein Frankenreich nach Osten und Süden hin ausgedehnt hatte, hat er an der alten spätrömischen Geschichtsepoche erkannt, dass militärische und politische Macht noch nicht ein friedliches Zusammenleben unterschiedlicher Stämme schaffen konnten. Die ersten christlichen Kaiser hatten schon im 4. Jh. n Chr. gute Veränderungen bewirkt. Nun wollte Kaiser Karl eine umfassende Reform seines großen Reiches durchführen. Es war seine Überzeugung: Das Volk braucht innere, geistige Werte, die für jeden Bürger gelten und alle Stämme verbinden. So schuf er von Rom über Frankreich bis Germanien ein Heiliges Römisches Reich. Man nannte es auch „Das Christliche Abendland“. Die Christliche Lehre sollte den inneren Zusammenhalt bilden. Daher ordnete Kaiser Karl an, dass in seinem Reich jedes neugeborene Kind getauft werde, dass es schon früh das christliche Glaubensbekenntnis, die 10 Gebote und das Vaterunser lernen sollte. Jeder Gestorbene sollte christlich beerdigt werden. Später, nach der Teilung des Reiches wurde Mitteleuropa „Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation.“ Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gemeinde, Kirche
Dienstag 25. August 2020 von Pastor Uwe Holmer
Verehrter Herr Ratsvorsitzender,
diesen Brief schreibe ich Ihnen in Bevollmächtigung durch die Bekenntnisschrift „Augsburger Konfession“. Dort heißt es im Artikel 28: „Wo das geistliche Regiment etwas gegen das Evangelium lehrt oder tut, haben wir den Befehl, dass wir ihm nicht gehorchen.“ Die Verfasser beriefen sich dabei u.a. auf Gal. 1,8.: „Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht.“ Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Kirche, Theologie
Mittwoch 15. Mai 2019 von Pastor Uwe Holmer
Verehrter Herr Minister Jens Spahn,
es ist still geworden um Ihr Vorhaben, das Post-Abortion-Syndrom, die möglichen seelischen Schäden nach einer Abtreibung, näher zu untersuchen. Es gab ja auch Stimmen, die Ihre Absicht ablehnen. Man meinte, es sei zu teuer, und außerdem werde dadurch das „Selbstbestimmungsrecht der Frau“ infrage gestellt. Ich frage, wieso eigentlich? Muss die schwangere Frau nicht wissen, worauf sie sich einlässt, wenn sie sich gegen ihr Kind entscheidet und ihm das Leben verweigert? Ich bitte Sie dringend: lassen Sie sich von diesem Vorhaben nicht abhalten. Sie kennen das Problem. Und Sie wissen, dass das Post-Abortion-Syndrom in der Beratung unbedingt zur Sprache kommen muss. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Seelsorge / Lebenshilfe
Montag 6. November 2017 von Pastor Uwe Holmer
1.) Als Erstes möchte ich meine dankbare Freude bezeugen, dass ich durch Paulus und Luther die feste Gewissheit bekommen habe über die Vergebung meiner Sünden und über mein Kindesrecht bei Gott im Himmel. Obgleich ich gläubige Eltern hatte, gab es eine Zeit, in der ich sehr ungewiss war, ob ich einst selig werde. Ich war fromm, ich betete und las die Bibel, wusste aber nicht, ob das vor Gott genug sei. So hatte ich immer noch Angst vor Tod und Gericht. Dann wurde bei einer Evangelisation zur Bekehrung aufgerufen. Ich fühlte mich angesprochen, aber ich dachte, bekehren muss ich mich nicht. Ich war ja kein Ehebrecher und kein Alkoholiker, die sich natürlich bekehren müssen. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Allgemein, Kirche, Theologie
Donnerstag 2. März 2017 von Pastor Uwe Holmer
Jesus sagt: Wer unter euch hat einen Knecht, der pflügt oder das Vieh weidet, und sagt ihm, wenn der vom Feld heim kommt: komm gleich her und setzt dich zu Tisch? Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: bereite mir das Abendessen, schürze dich und diene mir, bis ich gegessen und getrunken habe; danach sollst du auch essen und trinken? Dankt er etwa dem Knecht, dass er getan hat, was befohlen war? So auch ihr! Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprecht: wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren. (Lukas 17,7-10) Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Predigten / Andachten
Donnerstag 21. Mai 2015 von Pastor Uwe Holmer
1. Wir brauchen ein aktuelles Bekenntnis zur vollen Geltung der Heiligen Schrift
Unsere Evangelische Kirche in Deutschland ist krank, todkrank!
Der Grund: Ihre universitär lehrenden und ausgebildeten Theologen orientieren sich weithin an der menschlichen Vernunft. Deren Horizont aber reicht nur so weit wie diese Erde ist und wie die auf ihr geltenden Naturgesetze reichen. Ein über diese Welt hinaus gehendes Handeln Gottes gibt es für sie nicht. Alles, was nicht für die menschliche Vernunft fassbar ist, gehört für sie ins Reich der Mythen. Wunder haben da keinen Platz. Dieses rationalistische, bibelkritische Vorverständnis gilt vornehmlich auch für die Leitungsebene der EKD. So sind ihre Verlautbarungen ebenfalls von dieser liberalen rationalistischen Theologie bestimmt. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Kirche, Theologie
Montag 28. Oktober 2013 von Pastor Uwe Holmer
Der Beitrag der Christen für eine Kultur der Vergebung
Ich bin gerne hierher gekommen. Ich freue mich über die Arbeit des Gemeindehilfsbundes sehr. Wir haben inzwischen weite Kreise in unseren Kirchen, die gar nicht mehr wirklich an das Zentrum des Evangeliums glauben. Es ist das Zentrum, dass Gott seinen Sohn gesandt hat zur Sühne für unsere Sünden. Da gibt es Leute, die sagen, das können sie so nicht glauben, dabei sind sie Prediger auf den Kanzeln. Da freue ich mich, dass der Gemeindehilfsbund dafür eintritt, dass die ganze heilige Schrift Gottes Wort ist. Es geht nicht, dass wir uns daraus suchen, was Gottes Wort ist, sondern die ganze Heilige Schrift ist Gottes Wort. Und da fühlt man sich wohl. Ich freue mich über dieses Anliegen und unterstütze das gern. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gemeinde, Gesellschaft / Politik
Dienstag 17. September 2013 von Pastor Uwe Holmer
Unserer Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) geht es schlecht. Ihr laufen die Leute weg. Allein im Jahre 2011 waren es 280.000 Mitglieder. Das Dramatische daran ist, dass viele nicht austreten, weil sie ihren Glauben verloren haben, sondern weil sie von Herzen an Jesus ihren Heiland glauben, diesen Glauben aber in der EKD verraten sehen. Die Reformatoren haben uns den Grundsatz mitgegeben: Allein die Heilige Schrift ist Maßstab und Regel für Lehre und Leben in der ev. Kirche (sola scriptura). Heute jedoch werden mehr denn je Lehre und Leben in den Landeskirchen, vor allem auch in der Spitze der EKD, nicht mehr nach der Heiligen Schrift, sondern nach dem Zeitgeist ausgerichtet. Das führt zu fatalen Irrlehren und erschreckenden Irrwegen der evangelischen Kirche in Deutschland. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Kirche
Donnerstag 7. April 2011 von Pastor Uwe Holmer
Offener Brief an den Ratsvorsitzenden der EKD
Sehr verehrter Herr Vorsitzender,
ich bin dankbar für meine evangelische Kirche. Ich bin in ihr getauft, konfirmiert und gelehrt worden. Und seitdem ich in der Landeskirchlichen Gemeinschaft eine bewusste Entscheidung für ein Leben mit Jesus getroffen habe und meines Heils gewiss geworden bin, wurde es mir zur Freude und zum Auftrag, lebenslang den Dienst der Verkündigung des Evangeliums in unserem Land zu tun. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Kirche