Gemeindenetzwerk

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Häresie – Aufstand des Zeitgeists gegen Gottes Ordnung

Mittwoch 14. August 2013 von Administrator


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Der Verlag Logos Editions hat im Mai 2013 den deutschen Büchermarkt um ein wichtiges und höchst aktuelles Buch zum Themenkreis „Häresie“ bereichert. Fünf kompetente Autoren haben sich um eine Neuerscheinung verdient gemacht, die unter dem Titel „Einst opferte Jerobeam …“ zu einer klaren Sicht gerade auch auf das aktuelle Geschehen in der Evangelischen Kirche Deutschlands verhilft.

Ein Aha-Erlebnis von besonderer Art in einer verworrenen Zeit

Der zunächst religionsgeschichtlich-archaisch anmutende Titel „Einst opferte Jerobeam …“ dieses Buches weist nur im ersten Augenblick in die Vergangenheit. Schon der Untertitel versetzt den Leser jedoch ‚schockartig‘ in die Gegenwart: „Häresie – Aufstand des Zeit­geistes gegen Gottes Ordnung“. Dies und das Cover (Bild links, Ausschnitt aus dem Hochglanz-Foto vom Bild des opfernden König Jerobeam aus der Pariser Ecole national supérieure des Beaux Arts) lassen ahnen, dass diese Publikation ein Aha-Erlebnis besonderer Art vermittelt, einen wechselseitigen Transfer aus Geschichte und Gegenwart – mit Aspekten profunder theologischer Grundsatzreflexion. Es geht um Hilfen in einer verworrenen Zeit wie heute, da man uns pfiffig-komplexe Des-Orientierung als „Orientierung“ verkaufen will. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Buchempfehlungen, Rezensionen

Gemeinsame Stellungnahme zur „Orientierungshilfe“ des Rates der EKD zum Thema Familie

Montag 24. Juni 2013 von Administrator


„Die EKD definiert den Familienbegriff schrift- und bekenntniswidrig um“

Als bekennende Gemeinschaften innerhalb der evangelischen Landeskirchen in Deutschland lehnen wir die Umdefinition des Familienbegriffs, wie er in der neuen „Orientierungshilfe“ der EKD zum Ausdruck kommt, entschieden ab. Im Unterschied zum EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider halten wir an einem normativen Verständnis der Ehe als „Göttliche Stiftung“ fest. Wir weisen Schneiders Behauptung zurück, dass „aus einem evangelischem Eheverständnis (…) heute eine neue Freiheit auch im Umgang mit gesellschaftlichen Veränderungen erwachsen“ könne – „im Umgang mit Geschiedenen genauso wie mit Einelternfamilie oder auch mit gleichgeschlechtlichen Paaren.“ Es ist fatal, dass evangelische Freiheit von maßgeblichen Vertretern der EKD offenbar nicht mehr im ursprünglich reformatorischen Sinn verstanden wird: Denn evangelische Freiheit zeigt sich nicht in Beliebigkeit, sondern in der Bindung an das Wort der Heiligen Schrift. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Kirche

Erklärung des Bundes der lutherischen Kirchen in Afrika zu „Ehe, Familie und menschlicher Sexualität“

Dienstag 21. Mai 2013 von Administrator


Die Gliedkirchen des Lutherischen Weltbundes in Afrika haben in Nairobi vom 15.-19. Mai 2012 das Thema der menschlichen Sexualität diskutiert, weil die Thematik innerhalb des Weltbundes zu einigen Spannungen geführt hat.

Erklärung des Bundes der lutherischen Kirchen in Afrika zu „Ehe, Familie und menschlicher Sexualität (Statement of the Lutheran Communion in Africa on „Marriage, Family and Human Sexuality“ [MFHS]) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Kirche, Sexualethik, Theologie

Die verändernde Kraft der Vergebung

Freitag 22. März 2013 von Administrator


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„Eins der größten Probleme unter Christen ist nach meinen Beobachtungen der Mangel an Vergebung. Er wirkt heutzutage wie Gift in den Gemeinden.“

Der Autor Philip Nunn (*1962) hat 15 Jahre lang als Missionar und Bibellehrer in Kolumbien gearbeitet. Er predigte u. a. über die zentrale biblische Botschaft der Vergebung, die Gott jedem Menschen aus reiner Gnade unverdient anbietet. Dazu lehrte er die jungen Gläubigen, dass wir nach den Worten des Evangeliums jetzt auch anderen Menschen vergeben sollen. In der Seelsorge erlebte er oft hautnah, welche radikale Veränderung es bewirkte, wenn Christen den Personen vergaben, die an ihnen schuldig geworden sind. Dadurch wurde ihr Leben von den geistlichen Blockaden einer zerstörerischen Bindung an die Schuld eines anderen befreit, und von der daraus entstehenden Bitterkeit. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Buchempfehlungen, Rezensionen, Seelsorge / Lebenshilfe

Buchempfehlung: „Freiheit für Blasphemie?“

Freitag 15. Februar 2013 von Administrator


Buchempfehlung: Freiheit für Blasphemie? – Kontroversen um ‚Götter wie wir’ und ‚Jesus liebt mich’

Zum Jahreswechsel 2012/2013 beschäftigten zwei Medien-Werke die evangelikale Öffentlichkeit in Deutschland: Zum einen war es die ZDF-Serie „Götter wie wir“, zum anderen der Kinofilm „Jesus liebt mich“ (s. TOPIC 12/2012). In beiden Werken wurden Gott und Jesus in unerträglicher Weise veralbert. Selbst knapp 38.000 Protest-E-Mails an das ZDF blieben völlig wirkungslos – die ZDF-Serie lief weiter. Die zunehmende Blasphemie (Gotteslästerung) in den Medien nahm nun der gelernte Theologe Thorsten Brenscheidt zum Anlass, ein Taschenbuch dazu zu schreiben. Es trägt den Titel „Freiheit für Blasphemie? Kontroversen um ‚Götter wie wir’ und ‚Jesus liebt mich’“. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Buchempfehlungen, Rezensionen

Zukunft der Christen im Nahen Osten massiv gefährdet

Samstag 22. Dezember 2012 von Administrator


Auf die dramatische Situation der Christen im Nahen Osten hat Rosangela Jarjour aufmerksam gemacht. „Ich habe den Traum, eines Tages aufzustehen und zu sagen ´Ich bringe gute Neuigkeiten´, aber das kann ich im Moment nicht“, sagte die Generalsekretärin der Fellowship of Middle East Evangelical Churches (FMEEC) bei der siebenten Vollversammlung der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), die vom 20.-26. September 2012 in Florenz tagte. Noch nie hätten Christen eine „so schlimme Situation“ erlebt. Die Zukunft der Christen im Nahen Osten sei, so die aus Homs in Syrien stammende Generalsekretärin, massiv gefährdet. Der Alltag von Christen, die vorher in Sicherheit leben konnten, sei nun von Angst bestimmt.

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Kategorie: Christentum weltweit

Zurück ins Neandertal? Ein Plädoyer für den Schutz von Ehe und Familie

Donnerstag 20. Dezember 2012 von Administrator


von Norbert Blüm

Eine der schönsten Geschichten von der Liebe zwischen Mann und Frau wird in Platons Symposion erzählt. Einst lebten die Menschen als „Mannweiber“ unentschieden nach Geschlecht. Die „Mannweiber“ waren mächtige Wesen; „an Kraft und Stärke waren sie gewaltig und hatten auch noch große Gedanken“. Für Zeus und die Götter wurden die Menschen zu gefährlichen Konkurrenten. Also schwächten die Götter die „Mannweiber“ und Zeus zerteilte sie eigenhändig in zwei Hälften: „wie wenn man Früchte zerschneidet, um sie einzumachen“. Die Götter hatten jedoch ihre Rechnung ohne die Anhänglichkeit der getrennten Hälften gemacht. Fortan suchte die eine Hälfte die andere und kam erst zur Ruhe, wenn sie die andere gefunden hatte. Conclusio: Liebe ist das Heimweh nach dem verlorenen Gegenteil. Glücklich ist, wer sein Gegenstück findet und es ein Leben lang festhält. Die Ehe ist das „happy end“ einer mythischen Suchaktion. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Demographie, Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Wirtschaftsethik

Buchempfehlung

Mittwoch 5. Dezember 2012 von Administrator


Gabriele Kuby, Die globale sexuelle Revolution – Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit

Gabriele Kuby stellt dem ersten Kapitel ihres Buches ein Zitat Platons voran: „Die übergroße Freiheit schlägt offenbar in nichts anderes um als in übergroße Knechtschaft, sowohl für den Einzelnen als auch für die Stadt. Es ist also wahrscheinlich, dass die Tyrannis aus keiner anderen Verfassung hervorgeht als aus der Demokratie, aus der höchsten Freiheit die größte und härteste Knechtschaft.“ Es ist ein Philosophenwort, das man nicht wahr haben möchte. Und doch zeigen die folgenden 400 Seiten, dass wir uns rd. 2500 Jahre nach dem der Philosoph diese Aussage machte, tatsächlich im Namen der Freiheit auf dem Weg in die Knechtschaft befinden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Buchempfehlungen, Sexualethik

Rezension von Wolfgang Philipp, Zerstörte Zukunft

Donnerstag 29. November 2012 von Administrator


Omnia sunt incerta, cum a iure discessum est – Davor, dass alles unsicher wird, wenn man den Weg des Rechts verlassen hat, hatte schon Cicero (106 – 43 v. Chr.) gewarnt. Heute ist dies nicht anders. Das gerade erschienene Buch macht es an Hand der Abtreibungsgesetzgebung in Deutschland deutlich. Verstöße gegen den Rechtsstaat wirken sich nicht nur auf dessen Zukunft aus – sie zerstören sie letztlich. Denn rechtsstaatswidrige Gesetze hält ein Rechtsstaat auf Dauer nicht aus. So ist es widersprüchlich, dass Abtreibungen nach der ausdrücklichen Rechtsprechung des BVerfG bis zur 12. Schwangerschaftswoche rechtswidrig sind, sie aber gleichwohl gemäß den §§ 218a 1,219 StGB legal durchgeführt werden können. Dies hat, zumal dies für rund 97 % aller Abtreibungen zutrifft, das Rechtsbewusstsein, Abtreibungen als Tötungsunrecht abzulehnen, weithin zerstört. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Demographie, Ehe u. Familie, Rezensionen, Sexualethik

Buchempfehlung

Dienstag 27. November 2012 von Administrator


Buchempfehlung: Eduard Haller, Der Psalm von den zwei Wegen – Die Seligpreisung in Psalm 1 – Eine Auslegung

Die Psalmen sind ein riesiges Gebirge. Man kann ein Leben lang darin herumwandern und niemand wird es je durchwandern. – Sie sind ein Chor verschiedenster, vielfältiger Stimmen: Ein Leben lang kann man mit ihnen beschäftigt sein, von ihnen bewegt werden, sich selbst in ihnen finden, und man wird doch nie damit fertig. Nichts Menschliches ist den Psalmen fremd. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Buchempfehlungen, Theologie