Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für 2021

Im Gespräch: Pfr. Winrich Scheffbuch

Dienstag 31. August 2021 von Gemeindehilfsbund


Gemeindehilfsbund

Winrich Scheffbuch wirkte 30 Jahre als Pfarrer in der Ludwig-Hofacker-Gemeinde in Stuttgart. Daneben trug er viele Jahre Verantwortung in den Missionswerken Hilfe für Brüder, Christliche Fachkräfte International und CO-Workers International. Er besuchte verfolgte, bedrängte und notleidende Christen in aller Welt, unterstützte aber auch ermutigende Erweckungen in der 3. Welt. Zusammen mit seiner Frau schrieb er Bücher wie „Den Kummer sich vom Herzen singen“ und „Wer Jesus hat, hat das Leben“. Auch heute ist er weiter für Gottes Reich unterwegs. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Gemeinde, Interview, Kirche, Mission

„Israel, der liebliche Weinberg“ – Predigt über Jesaja 27,2-9

Freitag 27. August 2021 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

Warum feiert die christliche Gemeinde eigentlich jedes Jahr einen Israel-Sonntag? Eigentlich geht es doch jeden Sonntag um Israel. Denn jeden Sonntag geht es um Jesus. Und Jesus war Jude. Und auch alle biblischen Bücher wurden von Juden geschrieben, mit Ausnahme es Lukas-Evangeliums. Es ist also klar, dass es christlichen Glauben ohne Bezug zu Israel gar nicht geben kann. Man kann nicht Christus lieben an den Juden vorbei. Auf diesem Hintergrund kam Dietrich Bonhoeffer 1938 zu der Erkenntnis und der Aussage: „Nur wer für die Juden schreit, darf gregorianisch singen.“ Du kannst also nicht Gott loben und ihm christliche Lobpreislieder singen, ohne Gottes erwähltes Volk Israel zu lieben und für es einzutreten. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Der kirchliche Auftrag in Zeiten der Pandemie. Thesen der Konferenz Bekennender Gemeinschaften

Montag 23. August 2021 von Konferenz Bekennender Gemeinschaften


Thesen der Konferenz Bekennender Gemeinschaften (KBG) für die Gemeinden und Christen als Orientierung und Ermutigung zum gemeinsamen Gottesdienst und hoffnungsvoller Seelsorge besonders auch in Pandemiezeiten

1.) Auch und gerade in Zeiten der Pandemie hat die Kirche den in Jesus Christus begründeten Auftrag, das Evangelium von dem Gekreuzigten und Auferstandenen in Wort und Tat zu bekennen für die vom Virus bedrohten Menschen, die Kranken, die Sterbenden, die Geängstigten, die Leidenden und für alle, die im Dienst am Menschen stehen.

2.) Die Viruspandemie zeigt, wie unverhofft gefährdet und bedroht menschliches Leben ist. Fragen nach Ursprung und Bekämpfung des Virus treten in den Fokus. Aber auch Fragen nach Gott und seiner Weltregierung sowie nach dem Menschen und seiner Gesundheit und Unversehrtheit ergeben sich. Es ist die altbekannte Frage nach dem Leid in der Welt und wie das mit der Gerechtigkeit und Güte Gottes zusammengeht. Es sind auch Fragen wie die, nach dem Gerichtshandeln Gottes und ob in der Pandemie der Ruf Gottes zur Umkehr zu hören ist. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Corona, Gemeinde, Kirche, Medizinische Ethik

Unverhofftes Wiedersehen (Das Bergwerk von Falun) (1811)

Samstag 21. August 2021 von Johann Peter Hebel (1760-1826)


Johann Peter Hebel (1760-1826)

In Falun in Schweden küsste vor guten fünfzig Jahren und mehr ein junger Bergmann seine junge hübsche Braut und sagte zu ihr: »Auf Sankt Luciä (13. Dezember) wird unsere Liebe von des Priesters Hand gesegnet. Dann sind wir Mann und Weib, und bauen uns ein eigenes Nestlein.« – »Und Friede und Liebe soll darin wohnen«, sagte die schöne Braut mit holdem Lächeln, »denn du bist mein einziges und alles, und ohne dich möchte ich lieber im Grab sein, als an einem andern Ort.« Als sie aber vor St. Luciä der Pfarrer zum zweiten Mal in der Kirche ausgerufen hatte: »So nun jemand Hindernis wüsste anzuzeigen, warum diese Personen nicht möchten ehelich zusammenkommen« – da meldete sich der Tod. Denn als der Jüngling den andern Morgen in seiner schwarzen Bergmannskleidung an ihrem Haus vorbeiging, der Bergmann hat sein Totenkleid immer an, da klopfte er zwar noch einmal an ihrem Fenster, und sagte ihr guten Morgen, aber keinen guten Abend mehr. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Corona-Impfstoffe und die Verwendung embryonaler Zelllinien

Dienstag 17. August 2021 von Johann Hesse


Johann Hesse

Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, sich nicht mit den neuartigen Corona-Impfstoffen impfen zu lassen.[1] Einer dieser Gründe wird auch von vielen Christen nur wenig oder gar nicht beachtet: die Verwendung embryonaler Zelllinien bei der Entwicklung, Produktion und Testung von mRNA- oder Vektor-Impfstoffen. Es ist schon länger bekannt, dass Impfstoffentwickler bei der Entwicklung, Produktion und Testung von Impfstoffen auf Zellklone von getöteten Embryonen zurückgreifen. Abtreibungswillige Frauen, abtreibende Ärzte und Impfstoffentwickler gehen hier eine unheilige Allianz ein. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Corona, Gesellschaft / Politik

Auslegung von Psalm 2

Samstag 14. August 2021 von Charles Haddon Spurgeon (1834-1892)


Charles Haddon Spurgeon (1834-1892)

Inhalt. Wir werden nicht fehlgehen, wenn wir diesen erhabenen Psalm den Königspsalm des Messias nennen, stellt er doch wie in einem wunderbaren Gesicht den Aufruhr der Leute gegen den Gesalbten des Herrn, sowie den bestimmten Ratschluss Gottes, seinen Sohn zu erhöhen, und die endgültige Herrschaft des Sohnes über alle seine Feinde dar. R. Lowth († 1787) sagt: »Die Einsetzung Davids und seine Befestigung auf dem Thron trotz dem Widerstande, den seine Feinde dagegen erheben, ist der Gegenstand des Psalms. David erscheint in demselben in zwiefacher Eigenschaft, in persönlicher und vorbildlicher. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten, Theologie

Wird es ein tausendjähriges Friedensreich auf dieser Erde geben?

Mittwoch 11. August 2021 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

Der Streit um das richtige Verständnis von Offb 20

Um die Frage, ob es ein tausendjähriges Friedensreich auf dieser Erde nach Christi Wiederkunft geben wird, gibt es seit den Tagen der Alten Kirche Streit. Nachdem einige der frühen Kirchenväter (u.a. Hippolyt von Rom, Tertullian und Irenäus) sich ein solches Reich unter der Herrschaft Christi in den buntesten Farben vorgestellt hatten, beendete Augustin diese Spekulationen mit einer neuen Sichtweise, wonach das Friedensreich Christi bereits mit dem Entstehen der Römisch-katholischen Weltkirche begonnen habe. Der Zisterziensermönch Joachim von Fiore, der im 12. Jahrhundert lebte, legte seiner Auslegung des letzten Buchs der Bibel die These zugrunde, dass es analog zur Trinität Gottes drei Epochen der Heilsgeschichte gebe. Die letzte und höchste sei die von ihm so genannte Epoche des Geistes, die ein Reich der Liebe, Freiheit und Verbrüderung der Menschen auf die Erde bringen werde. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Buchempfehlungen, Theologie

Jesus Christus – das letzte Wort Gottes (Andacht über Hebr 1,1 und 2)

Freitag 6. August 2021 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welt gemacht hat. (Hebr. 1,1 und 2)

Jesus Christus ist Gottes „letztes Wort“, nach dem nichts Neues mehr kommt. Also nichts, was uns nicht schon durch das Lesen der Bibel und dem Hören auf sein Wort bekannt wäre. Das ergibt sich ganz eindeutig aus dem Tenor der Bibel, insbesondere des Neuen Testaments. Hier wird klar, dass Gott in seinem Sohn Mensch wurde und es für unsere Zeit keine weitere Steigerung er Offenbarung Gottes und damit auch keine neuen Lehren mehr geben wird. Mit dem Neuen Testament kam es für diese Welt zu einem Abschluss göttlicher Offenbarungen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

„Gottesfürchtige bekommen die besten Ideen.“ Vom Flüchtlingskind zur Trägerin des Bundesverdienstkreuzes

Freitag 30. Juli 2021 von Dora Zenk


Dora Zenk

Am 4. Mai 1934 wurden mein Zwillingsbruder Hans und ich in Tiegenhof geboren, einem Ort in Westpreußen, Landkreis Groß Werder, 36 km südöstlich von Danzig und nur 17 km südlich vom KZ Stutthof mit den drei Verbrennungsöfen. Der Geruch kam bis zu unserem Haus, ich habe ihn jetzt noch in der Nase, wenn ich dort bin. Viele Juden standen immer wieder auf dem Bahnhofsvorplatz gegenüber unserem Elternhaus, jüdische Männer, Frauen und Kinder warteten auf den Weitertransport. Tiegenhof war der Umladebahnhof der Schmalspurbahn auf dem Weg nach Stutthof. Viele weinten. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Gesellschaft / Politik

Kommentar zum Grundlagentext der EKD „Die Bedeutung der Bibel für kirchenleitende Entscheidungen“

Montag 26. Juli 2021 von Pfr. Ulrich Parzany


Pfr. Ulrich Parzany

Der Rat der EKD hat einen Grundlagentext mit dem Titel „Die Bedeutung der Bibel für kirchenleitende Entscheidungen“ (2021) herausgegeben. Einen Text mit diesem Titel darf und muss man mit großen Erwartungen lesen. Warum? Der Grund wird in der Schrift selbst genannt: „Zum Selbstverständnis evangelischer Kirchen gehört es, dass sie der Heiligen Schrift für die Begründung kirchlicher Lehre und Urteilsbildung eine hervorgehobene Bedeutung zuerkennen. Die Schrift in der Einheit von Altem und Neuem Testament soll als „Richter, Regel und Richtschnur, nach welcher als dem einzigen Prüfstein alle Lehren erwogen und beurteilt werden“…, dienen, wie es die lutherischen Bekenntnisschriften formulieren und darin einen gemeinreformatorischen Grundsatz zum Ausdruck bringen.“ (S. 11) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche, Theologie