Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

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Predigt über Matthäus 8,5-13: Kein normaler Arztbesuch, sondern eine Provokation erster Klasse!

Montag 25. Januar 2021 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

„Als aber Jesus nach Kapernaum hineinging, trat ein Hauptmann zu ihm; der bat ihn 6 und sprach: Herr, mein Knecht liegt zu Hause und ist gelähmt und leidet große Qualen. 7 Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen. 8 Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. 9 Denn auch ich bin ein Mensch, der einer Obrigkeit untersteht, und habe Soldaten unter mir; und wenn ich zu einem sage: Geh hin!, so geht er; und zu einem andern: Komm her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er’s. 10 Als das Jesus hörte, wunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel bei keinem gefunden! 11 Aber ich sage euch: Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen; 12 aber die Kinder des Reichs werden hinausgestoßen in die äußerste Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappern. 13 Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Geh hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht wurde gesund zu derselben Stunde.“ (Mt 8,5-13) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Eine Glosse?

Freitag 22. Januar 2021 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

„Die spinnen, die Römer“, dieses Zitat von Obelix aus den Asterix-Comics, ist zu einem geflügelten Wort geworden, um abgedrehte Meinungen oder Vorstellungen zu kennzeichnen. Diese Redewendung kam mir in den letzten Tagen beim Lesen kirchlicher Nachrichten mehrfach in den Sinn. Da fordert der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie, gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Kammer für öffentliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Deutschland, den assistierten Suizid auch in kirchlichen-diakonischen Einrichtungen zu ermöglichen (FAZ, 11. Januar). Man möchte sich die Augen reiben, aber das soll man ja in Zeiten des Corona-Virus nicht tun. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche

Wir warten Dein, o Gottes Sohn

Montag 7. Dezember 2020 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

Predigt über Jakobus 5,7-11.19 und 20 am 2. Sonntag im Advent 2020

»Wir warten dein, o Gottessohn, / und lieben dein Erscheinen. Wir wissen dich schon auf dem Thron / Und nennen uns die deinen. /Wer an dich glaubt, erhebt sein Haupt / Und siehet dir entgegen. / Du kommst uns ja zum Segen.«

Liebe Gemeinde!

Das lässt sich leichter singen als sagen und auch leichter sagen als leben. Ja, wir freuen uns alle auf Weihnachten, um das Erscheinen des Gottessohnes zu feiern. Freuen wir uns aber auch auf sein zweites sichtbares Kommen, wenn er als Weltenrichter erscheint, die alte Welt vergeht und er seinen neuen Himmel und seine neue Erde aufrichtet? Oder ist das für uns nur ein Störfaktor in unserer schönen Vorweihnachtszeit?

Der Apostel Jakobus lehrt uns heute darüber nachzudenken in vier Punkten: 1. Seid geduldig; 2. Stärkt Eure Herzen; 3. Nehmt zum Vorbild die Propheten; 4. Bekehrt den Sünder unter euch von seinem Irrweg Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt über Markus 8,1-9 zum Erntedankfest 2020

Dienstag 6. Oktober 2020 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

Liebe Gemeinde, wenn wir den Erntedanktag nicht einfach deswegen feiern, weil er halt zur kirchlichen Folklore dazugehört, dann sind wir in diesem Jahr besonders herausgefordert, über Erntedank nachzudenken. Zwar ist die Landwirtschaft vergleichsweise glimpflich durch die Corona-Verordnungen gekommen, aber für viele andere ist dieses Jahr in ökonomischer Hinsicht ein Horrorjahr. Die Wirtschaft ist eingebrochen, viele waren oder sind in Kurzarbeit, andere haben ihren Arbeitsplatz verloren oder kämpfen um ihre Existenz. Und unseren Kindern haben wir einen riesigen Schuldenberg aufgetürmt. Und dann Erntedank feiern? Wie passt das zusammen? – Oder wäre nicht viel eher ein Erntebitttag oder ein Tag der Klage angemessener als ein Erntedanktag? Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

„An Gottes Segen ist alles gelegen“ (Predigt über 4. Mose 6,22-27)

Sonntag 16. August 2020 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

In vielen Liedern besingen wir »das Wesen der Dreifaltigkeit«. Und dennoch scheint es für unser Denken schwer begreifbar zu sein, dass der eine Gott drei Personen sind, drei Wesenheiten; die eins sind, und doch zu unterscheiden: Gott-Vater, Gott-Sohn, Gott-Heiliger Geist. Wenn diese Dreieinigkeit, die Trinität, nicht beachtet wird, oder wenn die drei Wesensarten nicht alle in rechter Weise gewichtet werden, dann bekommt unser Gottesbild und unser Glaube eine Schieflage. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns in der Glaubenslehre und in der Glaubenspraxis immer wieder mit der Dreieinigkeit Gottes beschäftigen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt über Psalm 27,1-4: „…zu schauen die schönen Gottesdienste des Herrn“

Samstag 30. März 2019 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

Von David. Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen? Wenn die Übeltäter an mich wollen, mich zu verschlingen, meine Widersacher und Feinde, müssen sie selber straucheln und fallen. Wenn sich auch ein Heer wider mich lagert, so fürchtet sich dennoch mein Herz nicht; wenn sich Krieg wider mich erhebt, so verlasse ich mich auf ihn. Eines bitte ich vom HERRN, das hätte ich gerne: dass ich im Hause des HERRN bleiben könne mein Leben lang, zu schauen die schönen Gottesdienste des HERRN und seinen Tempel zu betrachten. (Psalm 27, 1-4:)
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Kategorie: Kirche, Predigten / Andachten, Theologie

Predigt über Römer 5,1-5: Frieden mit Gott, Leben in Hoffnung, Liebe im Herzen

Samstag 2. März 2019 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

Der Römerbrief des Apostels Paulus wurde vermutlich im Frühjahr des Jahres 58 nach Christi Geburt geschrieben. Paulus befindet sich gerade Korinth und sammelt eine Kollekte in verschiedenen Gemeinden ein, um diese dann persönlich der armen Urgemeinde in Jerusalem zu überbringen. Den Brief an die Gemeinde in Rom sollte wahrscheinlich die Diakonisse Phöbe aus Kenchreä, einer Hafengemeinde Korinths, nach Rom überbringen. Paulus hatte schon längere Zeit den Wunsch, die Gemeinde in Rom selbst zu besuchen. Er will diese Gemeinde mit dem Evangelium stärken und sich von den treuen Brüdern und Schwestern dort selbst stärken lassen, weil er seinen Auftrag sieht, von Rom weiter nach Spanien zu reisen, um auch dort das Evangelium zu verkünden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt über 2 Mose 3,1-15: Wir sind berufen und beauftragt.

Samstag 2. Februar 2019 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

Mit dem letzten Sonntag nach Epiphanias und der darauffolgenden Woche endet die Weihnachtszeit. Am Sonntag, den 3.2.2019, beginnt die Vorpassionszeit. Wir bewegen uns liturgisch also zwischen dem Geburtsfest Christi und seiner Kreuzigung, zwischen Geborenwerden und Sterben. Was liegt da näher, als heute auch auf unser Leben zwischen Geborenwerden und Sterben zu schauen. Was ist das Wichtigste in unserem Leben, von dem es im Psalm 90, 10 heißt: Es währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre? Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Die Weisen aus dem Morgenland. (Predigt über Matth. 2,1-12)

Sonntag 13. Januar 2019 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

Liebe Gemeinde,

steht bei Ihnen zuhause noch die Krippe mit ihren Figuren? Vermutlich eher am Rand drei Figuren, die exotisch aussehen. Als die Heiligen Drei Könige sind sie heute wieder von Haus zu Haus gezogen. Was wir so herkömmlich kennen, steht allerdings nicht in der Schrift, sondern wurde durch römisch-katholische Ausschmückung hinzugefügt. Aus den Magiern, „Magoi“ wie es im Urtext heißt, machte man Könige. Und weil drei Geschenke aufgezählt werden, machte man aus ihnen drei Personen. Diese sollen dann auch noch die damals drei bekannten Erdteile darstellen, einer sollte also für Afrika stehen, der muss daher schwarz sein. Und man gab ihnen die Namen Kaspar, Melchior und Balthasar. Und das alles, obwohl die biblische Angabe „aus Osten“ im alttestamentlichen Zusammenhang klar darauf hinweist, dass diese Magier allesamt aus Babylonien stammen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt über Mt. 21,1-11: „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit!“

Freitag 14. Dezember 2018 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

Mit diesem erhebenden Lied haben wir das neue Kirchenjahr begonnen. Beim Einzug Jesu in Jerusalem waren ihm auch die Türen und Tore geöffnet. Dieses wunderbare Wort zum 1. Advent bedenken wir heute in drei Abschnitten: 1.) Der HErr erfüllt alle seine Verheißungen, 2.) Ein Jünger Jesu hört und gehorcht, 3.) Alles zum Lob Gottes. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten