Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

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Der „Gender-Hype“ als Kulturmarxismus

Freitag 10. Juni 2022 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

„Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus.“ Das ist der Einleitungssatz des von Karl Marx und Friedrich Engels 1848 zunächst anonym veröffentlichten „Kommunistischen Manifests“. Oje, könnte man sagen, das ist seit 1990 ein alter Hut. Nein, es ist kein alter Hut. Der große Publizist Joachim Fest sollte Recht behalten, als er 1993 schrieb, der Kommunismus möge im Moment zusammengebrochen sein, aber er werde bald zu neuen Fantasiereichen aufbrechen. Ja, das tut der – als Kulturmarxismus, der Politik, Medien, „Wissenschaft“ und Bildung durchdringt. Antonio Gramsci (1891 – 1937), der „große“ Begründer des Kulturmarxismus, wollte genau dies. Nämlich dass das christlich-abendländische Menschen-, Familien- und Gesellschaftsbild klammheimlich zertrümmert werde. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Sexualethik

Große Familienstudie zum UNO-Weltfamilientag am 15. Mai 2022

Dienstag 24. Mai 2022 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Hat sich auch in der Corona-Pandemie bewährt: Familie trotzt allen Krisen.

Die Familie wird von jedem Einzelnen, aber auch von der Gesellschaft insgesamt mehrheitlich als das stabile Fundament angesehen. Familie hat einen positiven Einfluss auf die Zufriedenheit, das Glücklichsein, auf die psychische Gesundheit und schützt auch eher vor Einsamkeit und Drogen. Sie ist die Krisenfestung. Das ist das Ergebnis einer großen repräsentativen Familienstudie, für die das Meinungs- und Marktforschungsinstitut INSA vom 14. bis zum 21. Februar 2022 insgesamt 10.000 erwachsene Bürgerinnen und Bürger in Deutschland repräsentativ online befragt hat. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Der Kampf der Kulturen – In den USA ist die „Kultur des Lebens“ derzeit auf dem Vormarsch. Doch der Widerstand ist massiv und schreckt auch vor Gewalt nicht zurück.

Freitag 20. Mai 2022 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

In den Vereinigten Staaten von Amerika haben Joe Bidens Demokraten bei dem Versuch, ein bundesweites „Recht auf Abtreibung“ per Gesetz festzuschreiben, eine krachende Niederlage eingefahren. Im US-Senat stimmten am 11. Mai nur 49 der 100 Senatoren für den „Women‘s Health Protection Act“. Die Gesetzesvorlage hätte nicht nur vorgeburtliche Kindstötungen zu einem „Menschenrecht“ erklärt, sondern auch das Recht auf Gewissensfreiheit ausgehebelt und Ärzte sowie Krankenhäuser in privater Trägerschaft verpflichtet, Abtreibungen – ungeachtet gegenteiliger unbedingter Überzeugungen ihrer Träger und Angestellten – durchzuführen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Glücksfaktor Familie

Montag 21. März 2022 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Das „Human Improvement Project“ bietet Informationen und Rat zu Familie, Kindererziehung und Beziehung im Web, als App und in vielen Sprachen. „Wer das Glück sucht, findet die Familie“, schrieb Paul Kirchhof in seinem Vorwort zum Buch „Abenteuer Familie“ von Martine und Jürgen Liminski. Kirchhof hat recht. Seine Aussage lässt sich durch Studien belegen. Familie ist und bleibt ein Glücksfaktor – allen ideologischen Abgesängen zum Trotz. Die Sehnsucht nach Ehe und Familie ist ungebrochen. Umfragen unter Jugendlichen zeigen, dass eine große Mehrheit ihr Lebensideal in der Gründung einer Familie sieht. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Stefan Rehder, Das letzte Aufbäumen

Freitag 18. Februar 2022 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Das letzte Aufbäumen

Das Werbeverbot für Abtreibungen (§ 219a StGB) steht vor dem Fall. Warum dies viele Fragen aufwirft und Lebensrechtlern dennoch die Zukunft gehört.

Von Stefan Rehder

Der § 219a Strafgesetzbuch wird fallen. Zu eindeutig sind die Mehrheiten im Deutschen Bundestag, zu offensichtlich haben sich die Ampelkoalitionäre die Agenda der internationalen Abtreibungslobby auf die Fahnen und in ihren Koalitionsvertrag geschrieben, als dass es anders kommen könnte. Unter der Überschrift: „Reproduktive Selbstbestimmung“ heißt es dort unter anderem: „Wir stärken das Selbstbestimmungsrecht von Frauen. Wir stellen Versorgungssicherheit her. Schwangerschaftsabbrüche sollen Teil der ärztlichen Aus- und Weiterbildung sein. Die Möglichkeit zu kostenfreien Schwangerschaftsabbrüchen gehören zu einer verlässlichen Gesundheitsversorgung. Sogenannten Gehsteigbelästigungen von Abtreibungsgegnerinnen und Abtreibungsgegnern setzen wir wirksame gesetzliche Maßnahmen entgegen. Wir stellen die flächendeckende Versorgung mit Beratungseinrichtungen sicher. Schwangerschaftskonfliktberatung wird auch künftig online möglich sein. Ärztinnen und Ärzte sollen öffentliche Informationen über Schwangerschaftsabbrüche bereitstellen können, ohne eine Strafverfolgung befürchten zu müssen. Daher streichen wir § 219a StGB.“(1) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Warum es gefährlich ist, den Begriff sexueller Missbrauch durch „sexualisierte Gewalt“ zu ersetzen – Altlasten der „Entrümpelung“ des Sexualstrafrechts in den 1970er Jahren

Freitag 4. Februar 2022 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Mit dem (im Juli 2021 in Kraft getretenen) Gesetz „zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder“ soll sexueller Missbrauch von Kindern künftig als Verbrechen, d. h. mit einer Mindeststrafe nicht unter einem Jahr, geahndet werden. Bisher war sexueller Missbrauch im Grundtatbestand ein „Vergehen“, weshalb Täter in bestimmten Fällen mit Freiheitsstrafen unter einem Jahr oder bloßen Geldstrafen davonkommen konnten. Es ist bemerkenswert, dass diese Gesetzesverschärfung (weitgehend) im Konsens beschlossen wurde. Denn die Reform des Sexualstrafrechts der 1970er Jahre wird damit in einem zentralen Tatbestand revidiert. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Sexualethik

Buch des Monats, März 2021: Dass Ehe gelingt… – Miteinander unterwegs (Peter Blank)

Montag 29. März 2021 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Heiterkeit: Als ich vor einigen Jahren mit einem jungen Familienvater über mögliche Fastenvorsätze sprach, sagte ich zum Schluß – wenn ich ehrlich bin, ohne mir allzu viel dabei zu denken: „Und übrigens, sorg doch dafür, daß Du in dieser Fastenzeit zusammen mit Deiner Frau und Deinen Kindern häufiger herzlich lachst“. Als wir uns wiedersahen, sagte er als erstes: „Das mit dem Lachen, das war der wichtigste Vorsatz, den Sie mir je mitgegeben haben“. Und der erzählte mir, wie er am Abend nach unserem Gespräch mit seiner Frau über den seltsamen Fastenvorsatz gesprochen hatte. Gemeinsam hatten sie dann bewußt Gelegenheiten gesucht und gefunden, daß in ihrem Miteinander und im Umgang mit den Kindern deutlich mehr gelacht wurde. „Es ist unglaublich, wie gut das der Atmosphäre zuhause getan hat“, sagte er. „Und außerdem,“ fügte er hinzu, „noch eine ganz überraschende Erfahrung: Wenn man herzlich miteinander gelacht hat, dann kann man auch über die problematischen und unangenehmen Dinge ganz unkompliziert und problemlos reden.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Buchempfehlungen, Ehe u. Familie

Euthanasie auf dem Vormarsch – Ein Überblick

Freitag 5. März 2021 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Nicht nur in Deutschland und in Österreich, sondern in vielen Ländern der freien Welt sind derzeit staatlicherseits Bemühungen zu beobachten, die Euthanasie zu legalisieren oder bereits bestehende Gesetz weiter zu liberalisieren. Die Initiativen gehen meist von sozialistischen Parteien aus. Wie bieten ein kurzen Überblick: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik

Der Virus der Doppelmoral grassiert wieder – Beispiele einer zeitlosen Pandemie

Mittwoch 3. März 2021 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

“Do as I say and not as I do” ist eine Redewendung, die wir aus dem Vereinigten Königreich gelernt haben, das übergangsweise nicht mehr zur EU gehört. Auf gut Deutsch ist das die Definition von Doppelmoral oder Scheinheiligkeit. Sie gilt bekanntlich als das fünfte Prinzip der Europäischen Union. Natürlich ist Doppelmoral keine Besonderheit des Raumschiffs Brüssel. Corona liefert dafür seit einem Jahr den unfreiwilligen Lackmustest. In Paris war Merkels Liebling Emmanuel Macron zwar mit dem Virus infiziert, doch lud er trotzdem zur Dinnerparty im Elysee-Palast mit 15 Gefolgsleuten ein, um seine Wiederwahl zu organisieren. Abends gab es Meeresfrüchte und Garnelen, am Morgen danach Medikamente für den Staatspräsidenten sowie Quarantäne für alle Gäste, und darüber hinaus viel Bestürzung in der Öffentlichkeit, weil die normale Bevölkerung schon ab 18 Uhr nicht mehr aus dem Hause darf und Begegnungen mit mehr als sechs Personen sowieso verboten sind. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Leihmutterschaft: Es geht um den Schutz der Menschenwürde

Montag 22. Februar 2021 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

 „Leihmutterschaft“, im angelsächsischen Raum treffend „Surrogat-Mutterschaft“ genannt, ist in Deutschland gesetzlich verboten. Die FDP will nun Frauen erlauben, für die eigene Schwester oder ein befreundetes homosexuelles Paar ein Kind auszutragen. Einkommensausfälle oder Arztkosten sollen der Leihmutter erstattet werden, aber „kommerzielle Leihmutterschaft“ weiterhin untersagt bleiben. Diese „Liberalisierung“ wird damit begründet, dass es „unehrlich“ sei, „Frauen in Deutschland vor Ausbeutung durch Leihmutterschaft schützen zu wollen und gleichzeitig die Augen davor zu verschließen, dass Leihmutterschaft längst im Ausland zu ganz anderen, teils sehr schlechten Bedingungen beansprucht wird“ (1). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik