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Nicht-invasiver PrÀnataltest ist gegen Kinder mit Behinderungen gerichtet

Montag 4. Juli 2022 von Christdemokraten fĂŒr das Leben


Christdemokraten fĂŒr das Leben

AnlĂ€sslich der heutigen EinfĂŒhrung von nicht-invasiven PrĂ€nataltests (NIPT) als Leistung der gesetzlichen Krankenkassen erklĂ€rt der CDU-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende CDL-Bundesvorsitzende Hubert HĂŒppe: „Die EinfĂŒhrung von nicht-invasiven PrĂ€nataltests (NIPT) als Leistung der gesetzlichen Krankenkassen ist ein humanitĂ€rer RĂŒckschritt. Sie wird der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen entgegenwirken und zu mehr Abtreibungen ungeborener Kinder mit Behinderung fĂŒhren.

Der Status einer Kassenleistung verleiht dieser Art von PrĂ€nataldiagnostik ein gĂŒnstigeres Image und lĂ€sst sie als jeder Schwangeren zumutbar erscheinen. Frauen, die diese Kassenleistung ablehnen, geraten unter weiteren Rechtfertigungsdruck. Dieser Test dient eindeutig nicht der Therapie, sondern der Selektion.

Die Kassenleistung NIPT wird nicht nur Menschen mit Trisomien betreffen: Eltern von Kindern mit unterschiedlichsten Behinderungen mĂŒssen befĂŒrchten, dass ihnen ein vermeintliches VersĂ€umnis zu Lasten der Gesellschaft vorgehalten werden könnte. Menschen mit Behinderung werden vermehrt ihre eigene Existenz als gesellschaftlich unerwĂŒnscht empfinden. Die NormalitĂ€t einer solchen Kassenleistung wird der gesellschaftlichen Akzeptanz und Inklusion von Menschen mit Behinderung insgesamt schaden.“

Quelle: cdl-online.de, 1.7.2022

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 4. Juli 2022 um 15:43 und abgelegt unter Gesellschaft / Politik, Lebensrecht.