Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für 2012

Logik der Selbstzerstörung: Das neue Gebot der Betreuung und seine Kosten

Freitag 8. Juni 2012 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Logik der Selbstzerstörung: Das neue Gebot der Betreuung und seine Kosten

Ist das Betreuungsgeld Ausweis eines „unbelehrbaren Glaubens an die Leistungsfähigkeit des deutschen Sozialstaats“? Journalistinnen warnen vor den Kosten der „neuen Sozialleistung“, die mit 1,2 Mrd. € mutmaßlich zu niedrig veranschlagt seien. Schon bald werde man hören, dass Elternarbeit mit 150 € zu gering entlohnt sei. Schließlich wecke jede Leistung „neue Wünsche“ (1). Die Angst vor der Anspruchsinflation ist keineswegs abwegig, wie exemplarisch der 2007 von Ursula von der Leyen durchgesetzte Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung zeigt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Stellungnahme zur Öffnung der Pfarrhäuser für homosexuell lebende Pfarrer

Dienstag 5. Juni 2012 von Administrator


Stellungnahme zur Öffnung der Pfarrhäuser für homosexuell lebende Pfarrer

Auf der Frühjahrstagung 2012 der Synode der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens konnten die Synodalen der Sächsischen Bekenntnis-Initiative (SBI) die totale Öffnung der Pfarrhäuser für homosexuell lebende Pfarrer etwas einschränken und den Schutz derer, die praktizierte Homosexualität ablehnen, festschreiben. Diesen Einsatz der SBI-Synodalen erkennen wir dankbar an. Mehr konnten sie nicht erreichen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Sexualethik

Wer oder was bestimmt mein Denken?

Montag 4. Juni 2012 von Ruth Heil


Ruth Heil

Wer oder was bestimmt mein Denken?

„Mein Mann hat ‚dumme Kuh’ zu mir gesagt! Der Anlass war gering. Ich bin entsetzt! Wir sind beide Christen! In all den vielen Ehejahren ist das nie vorgekommen. Seitdem spreche ich kein Wort mehr mit ihm! Und das liegt 6 Wochen zurück. Wenn ich an diesen Satz denke, stößt es mir immer noch bitter auf!“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Seelsorge / Lebenshilfe

Vergesellschaftung der Organe

Donnerstag 31. Mai 2012 von Christdemokraten für das Leben


Christdemokraten für das Leben

Vergesellschaftung der Organe

Mit breiter Mehrheit hat der Bundestag am 25.5.2012 die Gesetze zur Neuregelung der Organspende beschlossen, wobei vor allem wichtige Weichenstellungen die postmortale Organspende fördern sollen. Die Christdemokraten für das Leben (CDL) kritisieren durch die Bundesvorsitzende, Mechthild Löhr, in ihrer Stellungnahme vehement Art und Umfang der so genannten neuen „Entscheidungslösung“: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Medizinische Ethik

Rezension: Frauenfeindlich – Wie Frauen zur Ungeborenentötung gedrängt werden

Dienstag 29. Mai 2012 von Administrator


Martina Kempf, Frauenfeindlich – Wie Frauen zur Ungeborenentötung gedrängt werden, Gerhard Hess Verlag, Bad Schussenried, 1. Auflage 2012, 223 Seiten, 16,90 Euro, ISBN 978-3873364035

Die weitgehende Freigabe von Abtreibungen in den 1970er Jahren wird von Vielen bis heute als „frauenfreundliche Errungenschaft der Emanzipationsbewegung“ angesehen. Martina Kempf erteilt mit ihrem Buch dieser oberflächlichen Sicht eine deutliche Absage. Das Gegenteil ist wahr. Was als „frauenfreundlich“ verkauft wird, weil es ein vermeintliches Recht beinhaltet, ist in Wirklichkeit zutiefst „frauenfeindlich“. Eine deutliche Mehrzahl der Frauen würde ihr Kind eigentlich gerne behalten. Doch in etwa 70 % der Fälle von Ungeborenentötungen müssen diese auf den Druck des Partners, der Eltern oder des sozialen Umfeldes auf die Mutter zurückgeführt werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Buchempfehlungen, Lebensrecht, Rezensionen

Der Heilige Geist – sein Wesen, Kommen und Wirken

Samstag 26. Mai 2012 von Johann Hesse


Johann Hesse

Der Heilige Geist – sein Wesen, Kommen und Wirken

In einem Text für den Religionsunterricht in der vierten Klasse der Grundschule wird das Pfingstfest behandelt. Die Ereignisse des Pfingstfestes werden richtig wiedergegeben und auch das Wesen, das Kommen und das Wirken des Geistes werden thematisiert. Doch es gelingt dem Autor ein kleines verräterisches Wörtchen in den Text einzufügen. Die Ereignisse zu Pfingsten „sollen“ sich so abgespielt haben. In anderen Worten: Ob es so gewesen ist oder nicht – da kann man sich nicht sicher sein! Der Autor kann seine eigenen Zweifel an diesem Punkt nicht verbergen und so verhindert er nicht nur, dass Glauben geweckt wird, sondern er sät seine eigenen Zweifel zugleich in die Herzen der Schüler. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Theologie

Alterung und Pflege: Wer kümmert sich um Methusalem?

Freitag 25. Mai 2012 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Alterung und Pflege: Wer kümmert sich um Methusalem?

Zweckoptimismus gehört zum Geschäft. Politiker wollen Wahlen gewinnen – magere Zeiten anzukündigen empfiehlt sich dafür nicht. Von Gefahren, Problemen und Lasten reden sie daher nicht gerne, sondern lieber von „Chancen“, „Optionen“ und „Potentialen“, die es zu „nutzen“ gelte. Beispielhaft dafür ist der Diskurs über die Alterung der Gesellschaft. Aufgrund des Schwunds an jungen Arbeitskräften nun einen Verlust an Innovationsfähigkeit und wirtschaftlicher Dynamik zu erwarten sei ganz falsch: Schließlich blieben die Menschen dank des zivilisatorischen Fortschritts wesentlich länger leistungsfähig als früher (1). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik

Die theologische Stellungnahme Karl Barths zur Frage der Homosexualität

Donnerstag 24. Mai 2012 von Karl Barth (1886 - 1968)


Karl Barth (1886 - 1968)

Die theologische Stellungnahme Karl Barths zur Frage der Homosexualität

Manchem scheint es unbekannt zu sein, dass sich der Schweizer Theologe Karl Barth in seinem monumentalen Werk, der Kirchlichen Dogmatik, in pointierter Weise um eine biblisch-theologische Reflexion des Geheimnisses der Geschlechter und ihres Verhältnisses zueinander verdient gemacht hat. Im Rahmen seiner tiefgehenden und bis heute bedenkenswerten Ausführungen geht er auch auf das Thema Homosexualität ein. Seine Stimme verdient auf der Suche nach einer in dieser Frage „kirchlichen Entscheidung in theologischer Verantwortung“ (Reinhard Slenczka) unbedingt Gehör. Der folgende kurze Auszug aus der entsprechenden Passage in der Kirchlichen Dogmatik mag als ein erster Einstieg in die differenzierten und ausführlichen Darlegungen Barths dienen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Sexualethik

Kein Drängen zur Organspende

Montag 21. Mai 2012 von Christdemokraten für das Leben


Christdemokraten für das Leben

Kein Drängen zur Organspende

CDL kritisiert scharf die Eckpunkte des seitens der Bundestagsfraktionen und dem Bundesministerium für Gesundheit angekündigten „Gesetzentwurf zur Regelung der Entscheidungslösung im Transplantationsgesetz.“

„Die Fraktionsvorsitzenden aller im Bundestag vertretenen Parteien haben sich am 1. März 2012 mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) auf einen Gesetzentwurf zur Regelung der „Entscheidungslösung“ im Transplantationsgesetz geeinigt. Demnach soll die bisher geltende „erweiterte Zustimmungslösung“ in eine „Entscheidungslösung“ umgewandelt werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Medizinische Ethik

Predigt: Vom Bibelfrust zur Bibellust (2 Tim 3,14-17)

Samstag 19. Mai 2012 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

Predigt: Vom Bibelfrust zur Bibellust (2 Tim 3,14-17)

„Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und worin du gewiss geworden bist, da du weißt, von wem du gelernt hast und weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, die dich weise machen können zum Heil in Christus Jesus. Sie alle sind gottgehaucht und voll nützlicher Lehre. Sie überführen von der Sünde, sie führen auf den richtigen Weg und sie erziehen zu einem Leben nach Gottes Willen. So wird der Mensch Gottes für jedes gute Werk zugerüstet“ (2 Tim 3,14-17).

Der zweite Brief des Apostels Paulus an Timotheus ist ein testamentarisches Vermächtnis. Wenn man weiterliest in Kap. 4, kommen sehr ernste Töne. Hier spricht Paulus davon: „Ich werde schon geopfert. Die Zeit meines Hinscheidens ist gekommen“ (4,6). Und dann kann man sich gut denken, dass das, was er jetzt sagt, testamentarischen Charakter trägt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten