Gemeindenetzwerk

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„Ein trauriger Tag für die Menschenrechte“. 30 Jahre Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam

Montag 10. August 2020 von Internationale Gesellschaft für Menschenrechte


Internationale Gesellschaft für Menschenrechte

Am 5. August jährt sich die Unterzeichnung der „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ das dreißigste Mal. Im Jahr 1990 hat die Konferenz der „Organisation Islamischer Staaten“, heute Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), diese Erklärung beschlossen. Unter dem Schutz der Scharia legitimiert die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ Praktiken, die die Integrität und Würde des menschlichen Wesens angreifen. Dies betrifft vor allem Frauen und Nichtmuslime, betont die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Weltreligionen

Die Partei steht über der Religion. 12 Jahre Haft für Ausübung ihres Glaubens.

Montag 3. Februar 2020 von Internationale Gesellschaft für Menschenrechte


Internationale Gesellschaft für Menschenrechte

Peking / Frankfurt am Main, 03. Februar 2020 – Die Kommunistische Partei Chinas duldet keine andere Autorität neben sich und schon gar nicht Gott. Christen und Angehörige anderer Glaubensgemeinschaften werden drangsaliert, verfolgt und willkürlich verhaftet. So erging es auch Ouyang Qiuping, die das erste Mal mit 24 Jahren wegen ihres Glaubens inhaftiert wurde. Im September 2019 wurde sie zu einer erneuten Haftstrafe von 12 Jahren verurteilt und verbüßt diese bis heute an einem unbekannten Ort, wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet. „Religionsfreiheit existiert in der Volksrepublik China nicht. Die Partei steht über der Religion. Uns erreichen immer wieder Berichte von verzweifelten Christen, die um ihre Sicherheit fürchten“, erklärt Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit

Muttertag hinter Gittern

Sonntag 12. Mai 2019 von Internationale Gesellschaft für Menschenrechte


Internationale Gesellschaft für Menschenrechte

IGFM: Iranische Regierung missbraucht Kinder von politischen Gefangenen, um Eltern zum Schweigen zu bringen

Frankfurt am Main (9. Mai 2019) – Der Muttertag sollte weltweit ein glückliches Datum sein – für Mütter, die aus politischer Willkür gefangen gehalten werden, ist er es nicht. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) weist darauf hin, dass die Islamische Republik Iran gezielt Eltern den Kontakt zu ihren Kindern unmöglich macht, um die Eltern zu bestrafen und sie gefügig zu machen. Das iranische Regime missachtet dabei nicht nur das Wohl der Kinder und völkerrechtliche Mindeststandards, sondern sogar iranisches Recht. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik

„Abfall vom Islam“ – ein Kapitalverbrechen im Iran

Dienstag 23. April 2019 von Internationale Gesellschaft für Menschenrechte


Internationale Gesellschaft für Menschenrechte

Die Islamische Republik Iran diskriminiert die alteingesessenen christlichen ethnischen Minderheiten. Sie duldet aber deren kirchliches Leben – mit der strikten Einschränkung, dass sie niemals (ehemalige) Muslime aufnehmen oder versuchen, Muslime missionarisch zu erreichen. Konvertiten zum Christentum sind daher völlig auf sich gestellt. Sie bilden im Untergrund eigene Hauskreise und kleine Gemeinden, in denen sie unter sich bleiben.

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Kategorie: Christentum weltweit

Zahlreiche Tote bei Massaker in Nigeria

Dienstag 26. Juni 2018 von Internationale Gesellschaft für Menschenrechte


Internationale Gesellschaft für Menschenrechte

Frankfurt/Abuja – Eine Gruppe bewaffneter Fulani hat am 23. Juni in der Nähe von Barkin Ladi im nigerianischen Bundesstaat Plateau ein Massaker verübt. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, überfielen die Bewaffneten eine christliche Trauergesellschaft nach der Beisetzung eines in der Region sehr beliebten Geistlichen. Wie viele Todesopfer die Attacke, die bis zu sieben Stunden gedauert haben soll, gefordert hat, ist unklar; ein Augenzeuge spricht von 120 Toten, während die örtliche Polizei angab, es habe 11 Todesopfer gegeben. Die Opfer gehörten zur vorwiegend christlichen Volksgruppe der Berom. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Weltreligionen

Jordanien: Junge Muslime schützen Kirchen als Zeichen für Zusammenhalt

Dienstag 2. Mai 2017 von Internationale Gesellschaft für Menschenrechte


Internationale Gesellschaft für Menschenrechte

Nach den verheerenden Anschlägen auf Kirchen in Ägypten im Vorfeld der Osterfeiertage ergriffen junge Muslime in Jordanien die Initiative und schützten am Ostersonntag 2017 christliche Kirchen im gesamten Königreich. Sie zeigten damit öffentlich ihre Verbundenheit und Solidarität mit den Christen ihrer Heimat. Außerdem wollten sie ein Zeichen für die Einheit Jordaniens und das friedliche Zusammenleben der Religionen setzen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit

IS erklärt Christen in Ägypten den Krieg – Vertreibungen und vier Morde an koptischen Christen in drei Wochen

Dienstag 21. Februar 2017 von Internationale Gesellschaft für Menschenrechte


Internationale Gesellschaft für Menschenrechte

Der „Islamische Staat“ (IS) hat am Montag ein Drohvideo veröffentlicht, in dem er den Christen in Ägypten den Krieg erklärt. Nach Informationen der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) sind allein in den vergangenen drei Wochen im Nordsinai vier koptische Christen von radikalen Islamisten ermordet und eine unbekannte Zahl vertrieben worden.

Das 20 Minuten lange Video zeigt unter anderem den koptischen Papst, christliche Geschäftsleute und Priester. Der „Islamische Staat“ erklärt, dass ägyptische Christen nicht länger „Schutzbefohlene“ (Dhimmis), sondern „Ungläubige“ (Kufar) seien, da sie sich abfällig über den Islam geäußert hätten. Gott habe befohlen alle „Ungläubigen“ zu töten. Außerdem seien die Christen die stärksten Unterstützer des Regimes von Feldmarschall Abd al-Fattah al-Sisi. Der Terroranschlag an der Kathedrale von Kairo am 11. Dezember 2016 sei „nur ein Anfang“. Damals starben mindestens 25 Menschen, über 40 wurden teils schwer verletzt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit

Pogrom-Rädelsführer kommen ohne Strafe davon

Donnerstag 2. Februar 2017 von Internationale Gesellschaft für Menschenrechte


Internationale Gesellschaft für Menschenrechte

Islamismus in ägyptischen Behörden und Teilen der Bevölkerung verbreitet – weitere Morde an Kopten

Die ägyptischen Behörden haben das Verfahren gegen drei Männer eingestellt, die maßgeblich für einen Pogrom gegen die christliche Minderheit in der Ortschaft al-Karm in der Provinz al-Minya verantwortlich waren. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, hatten am 20. Mai 2016 rund 300 bewaffnete Männer die Häuser von sieben koptischen Familien angegriffen, sie ausgeraubt und vier der Häuser angezündet. Die 70-jährige Koptin Souad Thabet wurde nackt ausgezogen, durch die Straßen gezerrt und geschlagen. Wie jetzt bekannte wurde, stellte die zuständige Staatsanwaltschaft am vergangenen Samstag trotz zahlreicher Augenzeugen die Verfahren wegen „Mangel an Beweisen“ ein. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit

Extremisten bedrohen Richter und Politiker – Blasphemie-Prozesse können nicht nur für die Angeklagten tödliche Folgen haben

Montag 7. November 2016 von Internationale Gesellschaft für Menschenrechte


Internationale Gesellschaft für Menschenrechte

Islamabad (7. November 2016) – Richter und Anwälte, die in Pakistan mit Blasphemie-Fällen zu tun haben, werden zunehmend bedroht. Damit ist die Unabhängigkeit der Gerichte in diesen heiklen Fällen immer öfter ausgehebelt. Diese Einschätzung vertritt die in Frankfurt ansässige Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Der prominenteste Fall ist der der fünffachen christlichen Mutter Asia Bibi. Am 13. Oktober sollte zuletzt über ihren Fall verhandelt werden. Einer der drei Richter an Pakistans Oberstem Gericht, Iqbal Hameed-ur-Rehman, hatte sich erst zum Prozessauftakt für befangen erklärt und am 26. Oktober sein Ausscheiden aus dem Dienst verkündet. Deswegen wird die Berufungsverhandlung verschoben. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Weltreligionen

Zum Völkermord an den Armeniern: 10 Gründe, warum sich die türkische Regierung irrt

Donnerstag 2. Juni 2016 von Internationale Gesellschaft für Menschenrechte


Internationale Gesellschaft für Menschenrechte

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) begrüßt die Völkermord-Resolution des Deutschen Bundestages. „Leugnung, Vertuschung und staatliche Geschichtsklitterung können keine Grundlage für ein freiheitliches Miteinander sein – auch nicht im Vielvölkerstaat Türkei“, erklärte IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. „Die gegenüber dem Deutschen Bundestag und persönlich durch Präsident Erdogan ausgesprochenen Drohungen gegenüber Kanzlerin Merkel zeigen die Bereitschaft zur Eskalation: Deutschland darf sich von dem Autokraten Erdoğan nicht erpressen lassen.“

Die türkische Regierung bietet immer wieder neue, unterschiedliche, zum Teil sich widersprechende Begründungen, warum der Völkermord an Armeniern, Syro-Aramäern und Pontos-Griechen kein Völkermord gewesen sein soll. IGFM-Präsident Prof. Dr. mult. Thomas Schirrmacher entkräftet die wichtigsten Behauptungen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Gesellschaft / Politik