Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

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Hilfe für Christen und andere Minderheiten in Nigeria

Freitag 13. November 2015 von Administrator


Petition zur Unterstützung verfolgter Christen

doemeOliver Dashe Doeme, Bischof von Maiduguri (Nigeria), bittet um internationale Hilfe und Unterstützung für die verfolgten Christen und anderen Minderheiten in Nigeria. Die islamistische Terrorgruppe Boko Haram ist derzeit im Norden Nigerias und in angrenzenden Teilen des Tschads und Nigers auf dem Vormarsch und verübt schrecklichste Gräueltaten – hauptsächlich gegen Christen und andere Minderheiten. Mit welchen Methoden sie dabei vorgehen, zeigte ein Selbstmordanschlag eines Mannes, zweier Frauen und zweier Kinder die mit Bomben 41 unschuldige Menschen mit in den Tod rissen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit

„Was Würde hat, ist nicht austauschbar, ist unverfügbar und ohne Gegenrechnung“

Mittwoch 4. November 2015 von Administrator


Dr. Marcus Knaup und Prof. Thomas Sören Hoffmann

Ein Staat, der in einem Gesetz das Töten von Menschen regelt, ist kein demokratischer Rechtsstaat mehr.

Die Debatte, die wir heute über ein selbstbestimmtes Lebensende und den assistierten Suizid führen, wäre vor einigen Jahrzehnten so noch nicht denkbar gewesen. Das hat sich unterdessen sehr verändert. In diesem Jahr erschien ein Sammelband zu diesem Thema. Die Ethikerin Susanne Kummer, eine der 13 Autoren des Buches „Was heißt: In Würde sterben?“, sieht im fortgeschrittenen demografischen Wandel und in den sozialstaatlichen Sicherungssystemen Bedingungen dafür, Sterben und Tod unter Kontrolle bringen zu wollen, sie unter ökonomischen Kriterien zu betrachten und zu bewerten. Gegen diese Kontrolle wenden sich hierzulande geschlossen die Lehrstuhlinhaber der Palliativmedizin, auch aus der Befürchtung, das ärztliche Ethos des Heilens, das sich seit mehr als 2000 Jahren im hippokratischen Eid ausdrückt,werde so untergraben. Darüber hinaus ist würdevolle Pflege ohne ausreichendes Personal in Kliniken und Heimen nicht möglich. Im folgenden Interview entfalten die Herausgeber des Buches, Prof. Thomas Sören Hoffmann (im Bild rechts) und Dr. Marcus Knaup (im Bild links) – beide FernUniversität in Hagen – aus philosophischer Sicht den Würdebegriff mit Blick auf Sterben und Tod. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik

Petition: Voller Schutz am Lebensende

Donnerstag 24. September 2015 von Administrator


Keine Beihilfe zur Selbsttötung erlauben

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages stimmen am 6. November 2015 über den neuen § 217 StGB (Sterbehilfe/assistierter Suizid) ab. Insgesamt werden vier Gesetzentwürfe zur Abstimmung stehen:

  • 3 Gesetzentwürfe wollen den straffreien assistierten Suizid.
  • 1 Gesetzentwurf will das Verbot des assistierten Suizids.

In Europa schützen die meisten Staaten die alten und kranken Menschen mit dem Verbot des assistierten Suizids. Großbritannien hat am 11. September 2015 mit überwältigender Mehrheit für ein VERBOT gestimmt (mit 330 zu 118 Stimmen). Der britische Premierminister David Cameron sagte im Rahmen der Debatte, er unterstütze Euthanasie nicht und begründete dies mit dem Druck, den die Freigabe des assistierten Suizids auf verletzliche Personen ausübe. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik

Offener Brief an den badischen Landesbischof

Dienstag 2. Juni 2015 von Administrator


Offener Brief an Professor Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden und an den Evangelischen Oberkirchenrat Karlsruhe

Anfrage

In der Lebensordnung der Evangelischen Landeskirche in Baden, Ehe und kirchliche Trauung II. S. 5 Punkt 26, heißt es:

„Ob der Bitte um eine kirchliche Segenshandlung für Menschen in eheähnlichen oder homosexuellen Lebensgemeinschaften entsprochen werden kann, ist umstritten. Die Seelsorge an Menschen in einem eheähnlichen oder homosexuellen Lebensverhältnis kann in einem persönlichen Segenszuspruch ihren Ausdruck finden. Damit ist keine Institutionalisierung von Lebensgemeinschaften neben der Ehe oder als Alternative zu ihr verbunden. Der Leitbildcharakter von Ehe und Familie darf nicht undeutlich gemacht werden. Auf der Homepage der Evangelischen Landeskirche in Baden heißt es: Können homosexuelle Menschen kirchlich heiraten? Der Wunsch nach Segnung homosexueller Menschen oder ihrer Partnerschaft ist in den letzten Jahren ausgesprochen worden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche, Sexualethik, Theologie

Rezension: Die Löwen kommen

Donnerstag 9. April 2015 von Administrator


indexVladimír Palko, Die Löwen kommen
fe-Medienverlag GmbH, Kislegg, 1. Aufl. 2014, 504 S., 12,80 €
ISBN 978-3-86357-072-9

Der Autor Vladimír Palko, Jahrgang 1957, ist slowakischer Katholik und seit dem Ende der kommunistischen Herrschaft im Jahr 1989 parteipolitisch tätig. Eine Zeitlang bekleidete er das Amt des slowakischen Innenministers. Seit 2008 ist er Vorsitzender der christlich-konservativen Partei KDS in der Slowakei. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Buchempfehlungen, Rezensionen

Schwedische Hebamme weigert sich an Abtreibungen mitzuwirken

Donnerstag 5. März 2015 von Administrator


Stellen Sie sich einmal vor, jemand zwingt Sie, gegen Ihr Gewissen handeln. Eine schwierige Situation, nicht wahr? Aber es gibt immer wieder Menschen, die man zwingt, genau dies zu tun! Menschen wie Ellinor Grimmark, eine schwedische Hebamme. Man wollte sie zwingen, gegen ihr Gewissen zu handeln, aber sie hat sich geweigert. Sie hat sich geweigert, an Abtreibungen mitzuwirken. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Medizinische Ethik

Ägyptischer Staat errichtet Kirche für die koptischen Märtyrer

Samstag 21. Februar 2015 von Administrator


„Zum ersten Mal in der Geschichte Ägyptens wird eine Kirche auf Kosten des Staats errichtet, welche zu Ehren der 2o koptischen Märtyrer von Libyen den Namen ‚Kirche des Glaubens und der Heimat‘ bekommen wird. Papst Tawadros dankte im Namen der koptischen Kirche und die Kopten Ägyptens dem Präsidenten und allen Regierungen der zahlreichen Länder, sowie allen Parteien, Ministerien, Geschwisterkirchen und Institutionen für ihre Solidarität und die Kondolenz, sei es durch Besuch, Briefe oder Telefonate. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit

Vom Islam zum Christentum: „Ich habe Jesus im Koran entdeckt“

Freitag 20. Februar 2015 von Administrator


Ich bin 1946 in Algerien in einer Familie geboren, die sich seit Generationen ganz der Predigt des Islam widmet. Von meiner Familie war ich dazu bestimmt, Imam zu werden, und lernte den Koran von Kindesbeinen an auswendig. Ich absolvierte Islamstudien und besuchte feissig die Gräber meiner Vorfahren, die grosse Islamgelehrte gewesen waren. Und doch: Mit den Jahren wurde mein Glaube an den Islam und an Allah immer mehr erschüttert; und dann kam schliesslich der Tag, an dem ein grosses Ereignis meinem Leben eine neue Wende gab. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Weltreligionen

Gipfelkonferenz zum Wert der Familie in der UNO

Freitag 2. Januar 2015 von Administrator


Ungarn übt momentan eine Vorreiterrolle bei der UNO aus, wenn es darum geht, die traditionelle Familie politisch zu schützen. Am Freitag, den 5. Dezember 2014, übernahm Ungarn die Schirmherrschaft über das „Politische Netzwerk für Werte bezüglich der Rolle der Familie in den UN-Entwicklungszielen“. Herr Zoltan Balog, ungarischer Minister für Humanressourcen, meinte in seiner Rede an alle Teilnehmer, dass „Familien die wichtigste Ressource Ungarns sind“ und dass „die neue ungarische Verfassung die Ehe einzig zwischen einer Frau und einem Mann vorsehe, da dies für Kinder und deren Wohl die beste Konstruktion ist“. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Tötung frühgeborener Kinder verhindern

Freitag 28. November 2014 von Administrator


Neue Petition zur Vorlage für die Parlamentarische Versammlung des Europarates und die Mitglieder des Präsidiums

In Europa überleben alljährlich viele Kinder, die nach der 20. Schwangerschaftswoche abgetrieben werden, die Abtreibung. Sie sind dann in den meisten Fällen dazu verurteilt, ohne Versorgung und unter schlimmsten Qualen zu sterben. Oft kämpfen sie bis zu ihrem Tode mit extremer Atemnot. Viele von ihnen werden nach der Abtreibung durch tödliche Injektionen umgebracht oder erstickt. Anschließend werden sie oft „mit dem Müll entsorgt“. Am 19. November bekundete der Menschenrechtskommissar gegenüber dem Europarat seine Überzeugung, dass diese Praxis der Kindstötung nicht in seine Zuständigkeit fällt. Und er weigert sich beharrlich, NGOs zu empfangen, die ihn über diesen Sachverhalt informieren möchten. Im Juli gelang es dem Ministerrat nicht, sich mit diesem Thema zu befassen. Fordern Sie die parlamentarische Versammlung des Europarates auf, diese unmenschliche Praxis zu verurteilen!

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Kategorie: Lebensrecht, Medizinische Ethik