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Stoppt endlich die Geschlechterapartheid!

Donnerstag 1. September 2011 von Monika Ebeling


Monika Ebeling

Stoppt endlich die Geschlechterapartheid!

Der Geschlechterkampf der vergangenen Jahrzehnte wurde mit harten Bandagen ausgetragen, und er hat zahllose geknechtete und paralysierte MĂ€nner interlassen. Ein mĂ€nnerfeindliches Jahrhundert, welches den Mann als Kanonenfutter und Industriesklaven ausbeutete, war die beste Voraussetzung fĂŒr diesen Coup. Die weibliche Kampfansage „Mein Bauch gehört mir“ hat den Mann entmachtet und seiner Potenziale beraubt. Nun darben unter der feministischen Flagge verelendete MĂ€nnerseelen – und tĂ€glich kommen neue hinzu. Der staatlich subventionierte Geschlechterkampf der Scheidungskriege garantiert es.

Nicht mal vor mĂ€nnlichen Kindern machen die MĂ€nnerfeindinnen halt. Politisch Verantwortliche und pĂ€dagogische FachkrĂ€fte kaschieren nur unzureichend ihre mangelnde Jungenkompetenz. Hier manifestiert sich eine Kinderfeindlichkeit der ganz besonderen Art, weil gepaart mit einer feindseligen Haltung gegenĂŒber dem MĂ€nnlichsein. Jungen soll es schwerer gemacht werden, damit es MĂ€dchen leichter haben, lautet die Devise. Aber auch Geschlechtsgenossinnen bekommen die lila Kampffaust ins Gesicht, wenn sie mĂ€nnerbewusst auftreten. Wer die GleichstellungsbedĂŒrfnisse von MĂ€nnern genauso schonungslos artikuliert, wie es Frauen fĂŒr ihresgleichen tun, erhĂ€lt die rote Karte. Eine in der „Die weibliche Dominanzkultur hat letztlich die Reduzierung, Domestizierung und Dressur des Mannes zum Ziel“ Geschlechterdebatte ausbalancierte Gleichstellungsbeauftragte wird dann schon mal kaltgestellt, weil ihr der Fokus verrutscht sein soll. Wenn Gleichstellungsbeauftragte auf Benachteiligungen von VĂ€tern nach Trennung und Scheidung aufmerksam machen, ihrem eigenen Geschlecht gegenĂŒber reflektiert und kritisch auftreten, wird das als „Nestbeschmutzung“ abgewĂŒrgt.

Angetrieben von einer scheinbaren „Einheit der Frauen“, hat sich in unserer westlichen Gesellschaft eine elitĂ€re weiße weibliche Gruppe kolonialmĂ€chtig gezeigt. Doch diese Frauen ernten keinen globalen Zuspruch und erst recht nicht den Zuspruch der Frauen, die MĂ€nner und Mannsein wertschĂ€tzen. Die sich unterdrĂŒckt wĂ€hnenden Frauen propagieren einen Anspruch auf positive Diskriminierung, Parteilichkeit und staatliche Subvention fĂŒr das gesamte weibliche Geschlecht. Sie schaffen geschlechtsspezifische Inseln in der Gesellschaft, was einer Kolonialisierung gleichkommt. In diesen zĂŒchten sie geheimbĂŒndlerisch und totalitĂ€r Totschlagargumente und Ressentiments gegenĂŒber MĂ€nnern, um sie aus der Gesellschaft zu verdrĂ€ngen und ihnen eine Brache anzubieten. Der Feminismus hat sich zum heimlichen Grundgesetz der zwischenmenschlichen Beziehungen gemacht.

Die so entfachte weibliche Dominanzkultur will aber nur scheinbar eine egalitĂ€re Beziehung. Letztlich ist die Reduzierung, Domestizierung und Dressur des Mannes ihr Ziel, genau gesagt: seine EntmĂŒndigung! Das aber inzwischen greifbare Leid der MĂ€nner, Söhne, VĂ€ter, Onkel, Freunde oder Enkel findet immer mehr Aufmerksamkeit und Interesse. MĂŒtter, Schwestern, Tanten, Kusinen, Freundinnen oder GroßmĂŒtter lĂ€sst es nicht kalt, „ihre Jungen und MĂ€nner“ leiden zu sehen. Die Bildungsmisere der Jungs ist Alltag in Haushalten und Familien. Generationen leiden unter dem Entzug des Umgangsrechts mit ihren Angehörigen, wenn diese systematisch und mit behördlicher und gerichtlicher UnterstĂŒtzung ĂŒberwiegend den VĂ€tern und ihren Fanlilien entfremdet werden. Es bereitet den Betroffenen schlaflose NĂ€chte, ihre mĂ€nnlichen Familienangehörigen, nicht nur in diesem Punkt, ungerecht behandelt zu sehen. Es macht traurig zu sehen, wie Kinder im Geschlechterkampf so leiden, krank werden und wie sie EntwicklungsrĂŒckschritte hinnehmen mĂŒssen.

Nun sagen besorgte Frauen: „Nicht mit uns! Wir wollen diese Geschlechterapartheid nicht. Wir setzen uns fĂŒr das Wohl unserer Kinder, Jungs und MĂ€dchen sowie unserer MĂ€nner ein!“ Es gibt inzwischen genĂŒgend Frauen, die es wagen, sich einzumischen, auch wenn sie damit in Konflikt zu ihren Geschlechtsgenossinnen und den herrschenden Strukturen geraten. Selbstbewusste Frauen wollen den dialogischen Schulterschluss mit dem mĂ€nnlichen Geschlecht. Sie suchen das Verbindende mehr als das Trennende. Sie sind wie „Schwestern“, die sich solidarisch und schĂŒtzend vor ihre BrĂŒder stellen! Diese Schwesternschaft ist stĂ€rker als jede menschenverachtende und kinderfeindliche radikale und feministische Ideologie.

Frauen aus allen sozialen Schichten wollen ein Frauenmanifest formulieren. Autorinnen, Karikaturistinnen, Sozialarbeiterinnen, Verlegerinnen, Pychotherapeutinnen, prominente und weniger prominente Frauen fordern, dass diese Verirrung ein Ende hat.

Quelle: http://harzkreiskurier.wordpress.com
Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Autorin
Vgl. auch die folgenden links:
http://www.focus.de/politik/deutschland/debatte-stoppt-endlich-die-geschlechterapartheid_aid_648647.html
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,777422,00.html

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 1. September 2011 um 13:15 und abgelegt unter Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik.