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AuszĂŒge aus der Hamas-Charta

Freitag 27. Januar 2006 von Die Welt


Die Welt

Dietrich Alexander
AuszĂŒge aus der Hamas-Charta

Hamas hat die GrundsĂ€tze ihrer politischen und gesellschaftlichen Ausrichtung 1988 in Vorwort, EinfĂŒhrung und 36 Artikeln niedergelegt. Im folgenden wird daraus auszugsweise zitiert.

Vorwort:

„Israel wird aufsteigen und aufrecht bleiben, bis der Islam es vernichtet, so wie er seine VorgĂ€nger vernichtet hat.“

Artikel 7: „Dank der Ausbreitung der Moslems ĂŒber die ganze Welt, die die Sache von Hamas verfolgen …, ist die Bewegung eine universelle. Sie ist dazu befĂ€higt aufgrund der Klarheit ihres Denkens, des Adels ihres Absicht und der Erhabenheit ihrer Ziele. … Wer ihren Wert anzweifelt oder es vermeidet, sie zu unterstĂŒtzen, oder so blind ist, ihre Rolle zu leugnen, fordert das Schicksal heraus. … Der Prophet, Segen und Friede sei mit ihm, hat gesagt: „Der jĂŒngste Tag wird nicht kommen, bevor nicht die Moslems gegen die Juden kĂ€mpfen (und die Juden töten) und der Jude sich hinter Steinen und BĂ€umen verbirgt. Die Steine und BĂ€ume werden sagen: Oh Moslem! da versteckt sich ein Jude hinter mir, komm und töte ihn. …““

Artikel 11: Hamas glaubt, daß das Land PalĂ€stinas durch die Generationen hindurch ein islamisches Waqf (religiöse Stiftung, Anm. d. Red.) gewesen ist und daß bis zum Tag der Auferstehung niemand das ganz oder teilweise widerrufen kann oder es zur GĂ€nze oder Teile davon aufgeben kann.“

Artikel 12: „Hamas betrachtet den Nationalismus (Wataniya) als untrennbaren Teil des religiösen Glaubens. Nichts ist erhabener oder tiefer am Nationalismus als der Dschihad gegen den Feind und der Widerstand gegen ihn, wenn er seinen Fuß auf das Land der Moslems setzt.“

Artikel 13: „Friedensinitiativen, die sogenannten friedlichen Lösungen und internationale Konferenzen laufen allesamt den Überzeugungen der Hamas zuwider.“

Zusammenstellung:
Dietrich Alexander
© WELT.de 1995 – 2006
Artikel erschienen am Freitag, 27. Januar 2006

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 27. Januar 2006 um 11:38 und abgelegt unter Texte ohne Zustimmung des GNW, Weltreligionen.