Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Autor Archiv

„Transkinder“ – ein wachsender Trend in der westlichen Welt

Montag 12. August 2019 von Christa Meves


Christa Meves

Hierzulande gibt es Spezialkliniken, die sich (außer mit Erwachsenen) auch mit den sogenannten „Transkindern“ beschäftigen. Das sind Minderjährige, die mit ihrem angeborenen Geschlecht unzufrieden sind und die das – meist in das Gegengeschlecht – verändern wollen. In der Klinik Münster z. B. hat sich die Zahl der Ratsuchenden von 70 im Jahr 2014 auf etwa 180 im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt (1). Doch das erweist sich nicht nur als ein neuer problematischer Fachbereich bei uns (besonders auch durch die erforderlichen Gutachten), sondern zeigt in allen westlichen Ländern eine bedrängende Entwicklung durch ähnliche Zahlen. In Großbritannien etwa begaben sich 2010 erst 94 Minderjährige in die Londoner Spezialklinik. Im vergangenen Jahr hatte sich die Zahl auf 2519 Fälle angehäuft (2). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Medizinische Ethik, Seelsorge / Lebenshilfe, Sexualethik

Wenn die Regierung den Boden der Wirklichkeit verlässt

Dienstag 2. Juli 2019 von Christa Meves


Christa Meves

Nun scheint einmal mehr unsere Regierung außer Rand und Band zu geraten. In einigen Verlautbarungen sieht es so aus, als hätte sie den Boden der Wirklichkeit verlassen. Schlimm war bereits am 30. Juni 2017 der Beschluss durch eine Mehrheit der Parlamentarier, die Ehe zwischen Mann und Frau zugunsten einer Ehe mit allem und jedem auszudehnen (1). Neuerdings haben die europäisch erstarkten Grünen vor, einen weiteren Aktionsplan dieser Art in Szene zu setzen. Es geht um die Einbeziehung sexueller Vielfalt à la Genderismus und Frühsexualität ebenso wie um einen Neuaufguss der Forderung nach Kinderrechten zugunsten des Staates (2). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Es gibt kein „drittes Geschlecht“

Freitag 17. November 2017 von Christa Meves


Christa Meves

Der neue Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (1), das auf der Grundlage des Christentums beruht, leistet einer Verhöhnung Gottes Vorschub: Es enthält die Gefahr, die Genderideologie zu stützen. Es stanzt im Hinblick auf die rechtlichen Kategorien „männlich“ und „weiblich“ plötzlich ein „drittes Geschlecht“ aus dem Boden! Das Gesetz wird so um eine Kategorie erweitert, die es in Wirklichkeit – jedenfalls bei 99% aller gesund geborenen Menschen gar nicht gibt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Sexualethik

Generation Narzissmus

Mittwoch 3. Mai 2017 von Christa Meves


Christa Meves

Eine neue Studie verdient Beachtung. Sie dokumentiert drei Phasen der mentalen Veränderung der Menschen hierzulande seit 1945 bis heute. Während in der Nachkriegszeit von 1945-1968 die Mentalität der Menschen vor allem vom Aufbruch aus dem Inferno geprägt war, entstand ab 1965 im Westen – so weiß heute jedermann -eine schlagartig veränderte Lebenseinstellung. Jetzt begann – von den Medien einhellig unterstützt – ein linksliberaler Vorrang in der Lebensweise – eine Art „Locker vom Hocker“ – Mentalität zu dominieren. Im neuen Jahrhundert ist der Trend nun neu bestimmt von einer wirtschaftlich orientierten Europäisierung und von dem Durchbruch der Technik hinein in jedermanns Alltagsleben. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Ausweg aus dem Massenwahn

Donnerstag 6. Oktober 2016 von Christa Meves


Christa Meves

Angesichts der Übernahme des Gender-Trends bis hinein in unsere Institutionen wirft sich einmal mehr die Frage auf, wie es überhaupt möglich sein kann, dass hierzulande in kürzester Zeit einer staatlich eingebundenen Gesellschaft ein solcher Verlust des gesunden Menschenverstandes zugunsten einer hirnrissigen Verführung passieren kann. Psychologisch ist das allerdings kein unerklärliches Phänomen – zumindest seit Gustave Le Bon mit seinem Werk „Die Psychologie der Massen“ im Jahr 1912 Aufklärungsarbeit geleistet hat. Diese hat sich allerdings bereits nach 25 Jahren schon einmal massiv als vergeblich erwiesen, wie es sich bei der Erscheinung des Hitlerwahns zeigte. Wie im Status rauschartiger Verliebtheit beherrschte plötzlich Verführtheit von einem abstrusen Diktator die Szene und riss das Land in millionenfachen Tod und millionenfache Schuld. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Shell-Studie über Lebenseinstellung der Jugendlichen

Donnerstag 19. November 2015 von Christa Meves


Christa Meves

Eine neue Shell-Studie hat 2.558 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 25 Jahren nach ihren Lebenseinstellungen befragt. Dabei sind in einer Kategorie auch sehr ausführlich die Glaubensbeziehungen dieser jungen Menschen in den Fokus gestellt worden – unterschiedlich sogar die beiden Konfessionen evangelisch und katholisch. Hierbei ergibt sich, dass die katholische Jugend in dieser Hinsicht noch etwas besser abschneidet als die evangelische. Aber betrüblich sind eigentlich die Gesamtangaben in diesem Bereich; denn nirgendwo gab es im Durchschnitt dieser Gruppierung auch nur andeutungsweise so etwas wie Mehrheiten von positiven Beziehungen zum Glauben. 23 Prozent der katholischen Jugendlichen beten immerhin noch mindestens 1-mal pro Woche. Alle weiteren geben geringere Abstände oder gar nichts dazu an. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik

Familienerziehung ist der Kollektiverziehung überlegen

Samstag 9. Juni 2012 von Christa Meves


Christa Meves

Familienerziehung ist der Kollektiverziehung überlegen

Der Tenor, der bei der öffentlichen Diskussion um das Betreuungsgeld angeschlagen wird, entbehrt jeglicher realistischer Vernunft; denn der Unaufgebbarkeit der Familie, dem existenziell notwendigen Wert ihrer Hauptperson, der Mutter, wird bei diesem Kampf um 150 Euro Subvention nicht einmal mehr Rechnung getragen. Respekt­losigkeit und Unverschämtheit herrschen vor. Gänzlich instinktlos wird ein gesell­schaftliches Vernichtungsprogramm mit offenem Visier erwogen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Christa Meves, Offener Brief an Erzbischof Marx

Samstag 15. Mai 2010 von Christa Meves


Christa Meves

Hochverehrter Herr Erzbischof Marx,

die Anti-Baby-Pille unter dem Aufjauchzen der Zuhörerinnen als einen Höhepunkt des ökumenischen Kirchentages ausgerechnet im Münchner Dom Zu Unserer Lieben Frau als „ein Geschenk Gottes“ zu bezeichnen – wie das Frau Ex-Bischöfin Margot Käßmann zustande brachte – ist eine unfassliche Beleidigung des christlichen Glaubens und ein skandalöser Affront gegen die katholische Kirche. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gemeinde, Gesellschaft / Politik, Medizinische Ethik

Der benachteiligte Mann

Samstag 29. März 2008 von Christa Meves


Christa Meves

Der benachteiligte Mann
Neue Ergebnisse der Geschlechterpsychologie

Seit 40 Jahren haben wir Frauen in Deutschland zu wissen: Wir seien ein elend benachteiligtes Geschlecht. Von Kindesbeinen an wird den Mädchen durchgängig beigebracht: Wenn sie nicht Acht geben, sind und bleiben sie die Ausgebeuteten der Männer. Dieser Trend hinein in einen neuen Geschlechterkampf schien insofern befremdlich, als die Frauenemanzipation doch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts längst erfolgreich abgeschlossen war. Schon an dessen Beginn hatten die sogenannten „Blaustrümpfe“ die Berechtigung zu gleichen Bildungsgängen der Mädchen wie für die Jungen in Schule, Universität und fast allen Ausbildungsgängen erstritten — ein sinnvoller Kampf kluger Frauen um ihre Eigenständigkeit. Wozu nun aber ab 1968 dieser neue Vorstoß eines oft geradezu militanten Feminismus? „Wir wollen nicht die Quote“ erklären die streitbaren Feministinnen, „wir wollen die Macht über die Männer.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie

Krebsgeschwür

Donnerstag 1. März 2007 von Christa Meves


Christa Meves

Krebsgeschwür

Man denke sich: Auf der Stirn eines Menschen zeigt sich eine sich rasch vergrößernde Hautveränderung. Jeder Fachmann, der das in Augenschein nimmt, erkennt mühelos, daß sich hier Gefährliches anbahnt und dringender Handlungsbedarf besteht, um eventuell sogar Tödliches abzuwenden. Aber Behandler und Patient weisen unbekümmert besorgten Rat ab, selbst als der Krebs sich voll sichtbar auszubreiten beginnt: Im Gegenteil, so behauptet man im Brustton der Überzeugung, eine schön gefleckte Haut sei ein wunderbarer Sonnenschutz und gewiß kein Grund zur Sorge, ja, man könne zwecks Angleichung von Gesundem mit dem Kranken schöne Tupfer hinzufügen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie