Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Billy Graham – Ein Überblick über die Entwicklung seines evangelistischen Dienstes bis 1999

Donnerstag 22. Februar 2018 von Administrator


Copyright für dieses Dossier: Pfr. Wolfgang Blech, Berlin (zusammengestellt im August 1999 für Billy Graham Evangelistic Association, Deutschland)

 

1.) Kurzinformation zur Person

Dr. mult. h.c. William (Billy) Franklin jr. Graham

Geboren: 7. November 1918 in Charlotte (North Carolina) als erstes  von vier Kindern des Milchfarmers William Franklin Graham und seiner Ehefrau Morrow, geb Coffey

verheiratet mit Ruth McCue Bell (Eheschließung 1943)

Kinder : Virginia (1945), Anne Morrow (1948), Ruth Bell (1950) William Franklin III, (1952), Nelson Edman (1958)

Ausbildung: 1939 Ordination zum geistlichen Dienst durch eine Kirche der Southern Baptist Convention Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Gemeinde

Sind die Zwangsgebühren für den Staatsfunk zu rechtfertigen?

Dienstag 20. Februar 2018 von Christian Hausen


Christian Hausen

Bald 4 Millionen Bürger verweigern die Zahlung des Service-Beitrags (vormals GEZ). Es geht um die von Kritikern als „Zwangsgebühren“ empfundenen Beiträge für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ursprünglich war maßgebliche Voraussetzung das Vorhandensein eines Empfangsgeräts. Davon hat der Gesetzgeber Abstand genommen; nunmehr muss unabhängig davon jeder Haushalt die Gebühren entrichten. Generell haben die deutschen Gerichte – maßgeblich zuständig die Verwaltungsgerichte – den Klagen gegen die Rundfunkanstalten nicht stattgegeben. Im Jahr 2017 ist eine Tendenzwende eingetreten: Es begann durch das Landgericht Tübingen mit einer Anfrage über die Rechtmäßigkeit des Gebühreneinzugs beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Das Bundesverwaltungsgericht, das bisher den Sendern regelmäßig Recht gegeben hatte, rang sich durch zu einer Nuancierung in dem Sinne, dass beim Vorhandensein mehrerer Hotelzimmer doch auf das Empfangsgerät abzustellen sei. Das Bundesverfassungsgericht hatte die insoweit maßgeblichen Institutionen um Vermittlung ihrer Auffassung zu der „Demokratieabgabe“ gebeten ­– von den deutschen Parlamenten bis zu den Sendeanstalten. Somit ist die Rechtslage im Fluss. Es gibt eine Fülle von Argumenten gegen die Beitragspflicht. Allemal sind sie geeignet, dass sich auch die Verwaltungsgerichte als Eingangs-Institution für derlei Probleme sich dem Trend zuwenden. Zur Klärung wird auf Nachstehendes verwiesen: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik

219a StGB muss bleiben

Montag 19. Februar 2018 von Christdemokraten für das Leben


Christdemokraten für das Leben

CDL fordert: Wir brauchen nicht mehr Werbung für Abtreibung, sondern mehr politischen Einsatz für das Lebensrecht.

Zu der nächsten Woche beginnenden Parlamentsdebatte über die Streichung des § 219a StGB nimmt die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben, Mechthild Löhr, Stellung: Der politische Aktionismus, der in dieser Berliner „Interregnumszeit“ insbesondere von den Parteien der Grünen, Linken, SPD und der FDP unter Beweis gestellt wird, zielt erstaunlicherweise schwerpunktmäßig auf ein Thema: „Kein Werbeverbot für Abtreibungen“ und „Weg mit dem § 219a StGB“ . Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Lebensrecht

Predigt über den 1. Johannesbrief: Die Sehnsucht nach Unsterblichkeit

Freitag 16. Februar 2018 von Johann Hesse


Johann Hesse

Als der Trendforscher Matthias Horx von der Zeitung DIE WELT gefragt wurde, was die große Sehnsucht der Menschen im 21. Jahrhundert sei, lautete seine Antwort: „Unsterblichkeit“. Ist es nicht erstaunlich, wie tief diese Sehnsucht im Herzen des Menschen verankert ist? Er kann sich noch so sehr einreden, dass er nur ein Zufallsprodukt der Evolution sei. In ihm bleibt eine Ahnung vorhanden, dass es ein ewiges Leben gibt. So wie es in der Heiligen Schrift heißt: „Er hat die Ewigkeit in ihr Herz gelegt“ (Prediger 3,11). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Gesegnet bist du, Ägypten, mein Volk (Jesaja 19,25a)

Mittwoch 14. Februar 2018 von Gerald Lauche


Gerald Lauche

Hochkultur

Ägypten nimmt eine Brückenfunktion zwischen dem afrikanischen und asiatischen Kulturraum ein. Bis heute übt dieses Land eine einzigartige Faszination auf seine vielen internationalen Besucher aus. Aus allen Erdteilen kommen sie und staunen über die alten Baudenkmäler und die faszinierenden Exponate, die die Museen des Landes zur Schau stellen. Die Hieroglyphen, die wissenschaftlichen Entwicklungen, die religiösen Gedanken und die militärischen Eroberungen sind lebendiger Ausdruck einer afrikanischen Hochkultur. Ein flüchtiger Blick auf die Geographie Ägyptens macht deutlich, wie wahr der Ausspruch des griechischen Geographen Herodotus ist, dass Ägypten ein „Geschenk des Nils“ ist. Der längste Fluss der Welt ist die Lebensader des Landes und ermöglichte erst die Entwicklung einer Hochkultur, die vor 5000 Jahren in diesem Teil Afrikas ihren Anfang nahm. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit

Europa zwischen Leitkultur und Kultur light

Montag 12. Februar 2018 von Josef Kraus


Josef Kraus

„Make Europe Great Again!“ Spätestens nach dem „Make America great again“ wäre das eine konsequente europäische Antwort. Denn „Europa“ steht in der Bevölkerung in keinem guten Ruf. Das ist ungerecht, denn der Unmut der Menschen richtet sich eigentlich nicht gegen Europa, sondern gegen die EU mit ihrem Demokratiedefizit, ihrem Riesenapparat an 55.000 Beamten, ihrer Regelungswut in Sachen Gurkenkrümmung, Glühlampen usw. Die EU leidet in der Wahrnehmung vieler Menschen an einer Überdehnung. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Demographie, Gesellschaft / Politik

Wie Gott Menschen zubereitet (Predigt über 1 Mose 25,19-34)

Samstag 10. Februar 2018 von Pfr. Winrich Scheffbuch


Pfr. Winrich Scheffbuch

Das ist ein Markenzeichen Gottes, dass er der Gott Jakobs sein will. Nicht der Gott Goliaths, und nicht der Gott Esaus, und nicht der Gott von Herodes und Augustus, sondern der Gott Jakobs, und das hat seine biblische Bedeutung. Wir lesen 1 Mose 25, 19-34.

19 Und das ist die Geschlechterfolge nach Isaak, dem Sohn Abrahams: Abraham zeugte Isaak. 20 Isaak war vierzig Jahre alt, als er Rebekka zur Frau nahm. Sie war die Tochter des Aramäers Betuël aus Paddan-Aram, eine Schwester des Aramäers Laban (das war die, die so lieb gesagt hat: „ich will deine Kamele auch tränken“. Das war die Rebekka). 21 Isaak betete zum Herrn für seine Frau, denn sie war kinderlos geblieben, und der Herr ließ sich von ihm erbitten. Als seine Frau Rebekka schwanger war, 22 stießen die Söhne einander im Mutterleib. Da sagte sie: Wenn das so ist, was soll dann aus mir werden? Sie ging, um den Herrn zu befragen. 23 Der Herr gab diese Antwort: Zwei Völker sind in deinem Leib, zwei Stämme trennen sich schon in deinem Schoß. Ein Stamm ist dem andern überlegen, der ältere muss dem jüngeren dienen. 24 Als die Zeit ihrer Niederkunft gekommen war, zeigte es sich, dass sie Zwillinge in ihrem Leib trug. 25 Der erste, der kam, war rötlich, über und über mit Haaren bedeckt wie mit einem Fell. Man nannte ihn Esau. 26 Darauf kam sein Bruder; seine Hand hielt die Ferse Esaus fest. Man nannte ihn Jakob (Fersenhalter). Isaak war sechzig Jahre alt, als sie geboren wurden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Das Kreuz – Stolperstein der Theologie

Donnerstag 8. Februar 2018 von Dr. Markus Till


Dr. Markus Till

Der stellvertretende Opfertod Jesu ist der innerste Kern des Evangeliums. Die theologische Verwirrung um die Bedeutung des Kreuzes zeigt, wie sehr das vorherrschende Schriftverständnis der Kirche schadet.

„Heute geht’s ans Eingemachte.“ Mit diesen Worten beginnt Dr. Thomas Breuer seinen Worthaus-Vortrag über die Bedeutung des Kreuzestodes.1 Auch der ehemalige Präses der EKD, Nikolaus Schneider, sieht in der Kreuzestheologie den „Eckstein und Stolperstein“ der Theologie- und Kirchengeschichte.2 Der Theologe Werner Thiede spricht gar vom „Kernbestand“ und „innersten Heiligtum aller großen Konfessionen“.3 Ihnen allen ist also klar: Beim Kreuz geht es um den innersten Kern des Evangeliums. Wer die Kreuzestheologie ändert, verpasst dem Christentum keinen neuen Haarschnitt –  er nimmt eine Herztransplantation vor. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Kirche, Theologie

Reformation aktuell: Die Mündigkeit aller Christen, alle Lehre zu beurteilen

Dienstag 6. Februar 2018 von Pfr. Dr. Wolfgang Reinhardt


Pfr. Dr. Wolfgang Reinhardt

Ist mündiges Christsein heute tatsächlich erwünscht? Zwei Beispiele aus eigener Erfahrung sollen zunächst verdeutlichen, dass man davon nicht immer ausgehen kann: Der Gottesdienst unserer Kirchengemeinde wurde regelmäßig von vielen Jugendlichen besucht, die zum Glauben an Jesus gekommen waren. Sie hörten dort von sehr verschiedenen Pastoren sich teilweise widersprechende Predigten. Eines Sonntags riefen sie bei einer Predigt laut dazwischen: „Hört, hört!“ Das Presbyterium reagiert verärgert, statt sich über den Gottesdienstbesuch der jungen Leute zu freuen, die sich entsprechend ihrer Bibelkenntnis ein eigenes Urteil bildeten. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Theologie

„Wie man mit dem Leben fertig wird“ (Predigt über 1 Mose 32,1-22)

Samstag 3. Februar 2018 von Pfr. Winrich Scheffbuch


Pfr. Winrich Scheffbuch

„Am Morgen aber stand Laban früh auf, küsste seine Enkel und Töchter und segnete sie und zog hin und kam wieder an seinen Ort. Jakob aber zog seinen Weg. Und es begegneten ihm die Engel Gottes. Und als er sie sah, sprach er: Hier ist Gottes Heerlager, und nannte diese Stätte Mahanajim. Jakob aber schickte Boten vor sich her zu seinem Bruder Esau ins Land Seïr, in das Gebiet von Edom – das ist also noch jenseits des Jordan, das heutige Jordanien – und befahl ihnen und sprach: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten