Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Die Entrückung der Gemeinde Jesu – biblische Leitlinien

Montag 18. Dezember 2017 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

Das Wesen der Gemeinde und die Notwendigkeit der Entrückung

Die Begründung für die Notwendigkeit der Entrückung liegt im Wesen der Gemeinde. Sie ist der Leib Christi (1 Kor 12,27). Sie ist Gottes heiliger Tempel (1 Kor 3,16; Eph 2,21). Nach Joh 14,23 wohnt der Dreieinige Gott auf Dauer in ihr. Diese ewige Verbundenheit der Gemeinde mit Christus muss auch nach dem Tod der Christen gewährleistet bleiben. Deswegen vereinigt sich das Haupt mit seinen Gliedern (2 Thess 2,1) und verleiht ihnen einen neuen Leib. (Phil 3,20f.) Die Vereinigung von Haupt und Gliedern ist noch enger als diejenige von Bräutigam und Braut (meist ein Bild für Israel). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Theologie

Predigt über Hesekiel 34: Personalwechsel in der Leitungsebene

Freitag 15. Dezember 2017 von Pfr. Dr. Stefan Felber


Pfr. Dr. Stefan Felber

I. Der Hirtendienst Jakob Mameos

Ich will euch erzählen von dem kleinen Jungen Jakob, der im Stamm der Massai in Tansania aufwuchs. Seit Jahrhunderten hatte dieser Stamm in den Steppen gelebt. Was elektrischer Strom ist, hat Jakob erst in der 9. Klasse gelernt. Massai mischen sich nicht mit anderen Stämmen, sie leben für sich. Der Vater von Jakob lebte in einer traditionellen Vielehe mit sieben Frauen. Jede hatte ringsum ihr Haus ringsum, mit je ihren Kindern. Stellt euch vor, wie viele es waren. Jakob hat 51 Geschwister, zusammen waren sie also 52 Kinder. Seit Jakob denken konnte, war er ein Hirtenjunge. Er hütete Kühe in der Steppe: Das war seine erste Arbeit, mit Freuden und großen Problemen. Jakob erzählt: Am Morgen geht es um 7 Uhr raus, etwas essen, dann ist man den ganzen Tag zu zweit oder sogar allein mit ca. 400 Kühen unterwegs, und es gibt erst abends um sieben wieder was zu Essen. Ich war total mager, dünn wie ein Faden. Wenn ein starker Wind blies, hielt ich mich am Baum fest! Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Die Wiederkunft Christi zum Gericht – biblische Leitlinien

Mittwoch 13. Dezember 2017 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

1.) Jesus Christus ist ewiger Prophet, Priester und König

Prophet ist Christus seit Ewigkeiten, denn er ist das Wort Gottes. Als Mensch gewordener Gottessohn übte er das Prophetenamt in Israel aus. Seit seiner Höllen- und Himmelfahrt und Erhöhung übt er es durch den Heiligen Geist an der ganzen Menschheit aus. Sein Priesteramt übt er aus, seitdem er in den Himmel eingegangen ist (Hebr. 9,24). Priester sein bedeutet, dass er die Not der Welt zu Gottes Thron trägt und Gottes Segen in die Welt bringt. Sein Königsamt wird er nach seiner Wiederkunft auf der neuen Erde im Neuen Jerusalem ewig ausüben (Luk 1,33). Vorher muß er in Gottes Auftrag das Böse und den Bösen richten (Apg 10,42; 17,31). Im Alten Testament ist das Königsamt immer mit dem Richteramt verbunden. Die 7-fach versiegelte Schriftrolle (Offb 5,1) ist die Einsetzungsurkunde zum Richter und König. Die Entsiegelungen lösen die Gerichte aus, die aufgeschlagene Rolle dokumentiert den Beginn des Königtums. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Israel, Theologie

Vergesst das Gießen nicht!

Montag 11. Dezember 2017 von Ruth Heil


Ruth Heil

Wer seiner Liebe keine Nahrung gibt, muss sich nicht wundern, wenn die Gefühle austrocknen.

Dass Zimmerpflanzen vertrocknen, wenn man sie nicht gießt, weiß jeder. Dass Käfigvögel sterben, wenn sie nicht gefüttert werden, ist logisch. Kinder sind ganz darauf versessen, ein Haustier zu haben. Wenige Wochen später macht es ihnen aber oft keinen Spaß mehr, denn dieses Tier muss versorgt werden. Nur streicheln genügt nicht. In der Ehe geht es oft ähnlich. Man heiratet aus lauter Liebe. Doch im Laufe der Jahre ist diese Liebe mit Aufgaben verbunden. Missverständnisse trüben die Stimmung. Der Alltag ist anstrengend. Man hofft, durch den Partner Entlastung zu finden. Der aber trägt genug an der eigenen Last. Man erträgt sich schließlich nur noch. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Seelsorge / Lebenshilfe

Predigt über Offb 4 und 5: Wachsam bleiben – der Herr kommt bald!

Freitag 8. Dezember 2017 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

Den für den 1. Sonntag im Advent vorgegebenen Predigtabschnitt finden wir im Buch der Offenbarung in den Kapitel 4 und 5.  Staunen Sie über einen Blick in den offenen Himmel. Hören Sie den himmlischen Lobpreis, in den wir während der Predigt ein paar Mal einstimmen werden.

Liebe Gemeinde!

Ist das nicht eine wundervolle Offenbarung? Ein nicht leichter Abschnitt, aber voller Staunen, Vertrauen und Anbetung. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Buchempfehlung: Roger Liebi, Die Bibel – absolut glaubwürdig!

Freitag 8. Dezember 2017 von Administrator


Die Bibel erhebt den hohen Anspruch, Gottes an die Menschheit offenbartes Wort zu sein. In unserer heutigen Welt können das aber nur noch wenige erkennen und daher glauben. Zu gross sind die Hindernisse durch Aufklärung, historisch-kritische Bibelforschung, Wissenschaft, überbordende einseitige Information und Indoktrination. Dazu kommt das Problem, dass selbst gläubige Bibelleser häufig auf Stellen stossen, die offensichtlich im Widerspruch mit ihrem eigenen Verstand stehen. Für einen Neuleser sind dann solche Stellen häufig der Anlass dafür, dieses so schwer leserliche Buch wieder wegzulegen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Buchempfehlungen, Theologie

Warum die geplante Streichung des § 219a StGB falsch ist

Donnerstag 7. Dezember 2017 von KALEB


KALEB

Die Parteien Linke, Grüne und SPD, unterstützt von der FDP, treiben nach dem Gießener Urteil gegen Kristina Hänel eine möglichst rasche Streichung des § 219 a durch vorgelegte Gesetzentwürfe voran. Die neuen Mehrheitsverhältnisse, ob mit oder ohne gebildete Regierung, lassen eine parlamentarische Mehrheit auch ohne eine Stimme von Union und AfD erwarten. Bei einer „Gewissens“-Abstimmung sind allerdings auch aus der Union Zustimmungen zu erwarten, aus taktischen Gründen vielleicht auch, um nicht mit der oppositionellen AfD zu stimmen oder um eine neue Große Koalition nicht zu belasten. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Stellungnahme zur Pressemeldung der Ev. Kirche der Pfalz zum Synodalbeschluss „Trauhandlung für gleichgeschlechtliche Paare möglich“

Dienstag 5. Dezember 2017 von Netzwerk Bekennender Christen Pfalz


Netzwerk Bekennender Christen Pfalz

Das „Netzwerk bekennender Christen – Pfalz“ sieht sich mit Bedauern darin bestätigt, dass die Landeskirche mit der seit Jahren betriebenen Salamitaktik die absolute Gleichstellung bald erreichen wird. Die jetzt noch vorgenommene Unterscheidung von „Trauungen“ bei Mann und Frau und „Trauhandlungen“ bei gleichgeschlechtlichen Paaren ist auf Grund des noch gültigen Beschlusses aus 2002 so konstruiert. Diese Begriffsverwirrung ist dem Kirchenvolk aber nicht mehr erklärbar und auch gottesdienstlich nicht ersichtlich, zumal beide Vollzüge in das gleiche Kirchenbuch eingetragen werden sollen. Wie wahrhaftig sind dagegen die Worte Jesu, der in der Bergpredigt ermahnt: „Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Bösen.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Sexualethik

Inflation der Rechte

Montag 4. Dezember 2017 von Holger Lahayne


Holger Lahayne

Inzwischen gibt es das Recht auf Arbeit und das Recht auf bezahlten Urlaub, das Recht auf Teilzeit und das Recht auf Inklusion, das Recht auf Asyl und das Recht auf Sterbehilfe, das Recht auf Wasser und das Recht auf Nahrung, das Recht auf schnelles Internet und das Recht auf ein pestizidfreies Leben, das Recht auf Nachwuchs und das Recht auf Gesundheit,  das Recht auf Taschengeld und das Recht auf unentgeltliche Bildung. Diese Liste ist natürlich fortsetzbar. Eine Hauptursache dieser inflationären Aufblähung der Rechte liegt in der Erweiterung des Menschenrechtsbegriffs und der Missachtung einer grundlegenden Unterscheidung. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik

Im Gespräch: Erzbischof Janis Vanags

Freitag 1. Dezember 2017 von Gemeindehilfsbund


Gemeindehilfsbund

Erzbischof Janis Vanags studierte von 1976 bis 1982 Chemie an der Universität Lettlands und von 1984 bis 1989 Theologie am theologischen Seminar der Evangelisch-Lutherischen Kirche Lettlands in Riga. Von 1982 bis 1985 arbeitete er als Chemielehrer in Riga. Am 1. Dezember 1985 wurde er ordiniert und am 29. August 1993 zum Erzbischof seiner Kirche geweiht. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Interview, Kirche