Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag Artikel empfehlen Artikel empfehlen

Wolfhart Neumann, Christsein in säkularisierter Gesellschaft (Vortragsangebot)

Samstag 8. Mai 2010 von Wolfhart Neumann


Wolfhart Neumann

Christsein in säkularisierter Gesellschaft.
Persönliche Erlebnisse und Gottes Führung in 40 Jahren DDR-Zeit

„Wer als Christ in der DDR gelebt hat, lernte viel, um als Christ zu überleben. Er kann aber keine Rezepte verteilen, um heute der zunehmenden säkularisierten Entwicklung stand zu halten.“ Zu meiner Person: Wolfhart Neumann, 1944 in der Oberlausitz, in der Nähe von Herrnhut, geboren. Ich lebte an verschiedenen Orten und Gemeinden alle 40 Jahre in der ehemaligen DDR. Ich bin Möbeltischler, Diakon bzw. Dipl. rel. Pädagoge und war nach der friedlichen Revolution 2 Jahre Mitarbeiter des CJD und 15 Jahre ProChrist-Referent für die Neuen Bundesländer. Ehrenamtlich bin ich Bruderratsmitglied des Gemeindehilfsbundes. „Ich möchte meine persönlichen Erlebnisse nicht zur Schau stellen, sondern exemplarisch zeigen, wie Gott führt und trägt – auch in einer Gesellschaft, in der Christen nicht erwünscht waren.“

Ein Vortrag unter obigem Thema ist mein Angebot. 60 oder 90 Minuten, mit Folien, persönlichen Beispielen sowie politischen und kirchlichen Randbemerkungen. Natürlich mit anschließendem Gespräch bzw. Rückfragemöglichkeiten. Alle nötige Technik bringe ich mit. 20 Jahre nach der Deutschen Einheit ist es gut, wenn wir mehr voneinander wissen. Auf folgende Fragen gehe ich u.a. ein:

1.) Was hat es gekostet, in der DDR mit Haut und Haar Christ zu sein?
2.) War „Kirche im Sozialismus“ zugleich „Gemeinde Jesu“?
3.) Welche Druckmittel wurden angewendet, um gefügige Staatsbürger zu haben?
4.) Gab es nur die Alternative zwischen Widerstand und Anpassung?
5.) Warum sind nicht noch mehr DDR-Bürger „abgehauen“?
6.) Wie konnte man in der DDR als Nachfolger Jesu leben und dienen?
7.) Wurde jeder Christ von der Stasi beobachtet? 
8.) Wie entwickelte sich die christliche Jugendarbeit unter dem Druck der Propaganda?
9.) Konnte man sich aus dem Einfluss und der Zugehörigkeit der Massenorganisationen wie Junge Pioniere (JP), Freie Deutsche Jugend (FDJ) oder Deutsch-Sowjetische Freundschaft (DSF) raushalten?

In meinem Vortrag werde ich auf diese und ähnliche Fragen an Hand persönlicher Beispiele und persönlichen Führungen Gottes eingehen. Die Gliederung des Vortrags ist ein Blick in meinen biografischen Spiegel:

1.) Vom Segen gläubiger der Eltern! – 1944-1956
2.) Widerstand oder Anpassung? – 1957-1963
3.) Meine Suche nach „mehr“….   – 1964-1965
4.) Das Abenteuer der Berufung zum Diakon. – 1966
5.) Dienen – wie geht das? – 1966-1972
6.) Das offene Bekenntnis beim Wehrersatzdienst. 1967-69
7.) Gemeinsam Ackern – so lange es Zeit ist. 1972-2009
8.) Per Buschfunk, Ideen und Gebet. – 1976-1990
9.) Ohne staatliche Mittel – aber mit Liebe. – 1986-1990
10.) Fazit vom Leben in einer verweltlichten Gesellschaft

So erreichen Sie mich:
wneumann.brandis@web.de   oder  0173-9747069  oder über die Adresse der Geschäftsstelle des Gemeindehilfsbundes: Lerchenweg 3, 29664 Walsrode, Tel.: 05161/911330.

Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag Artikel empfehlen Artikel empfehlen

Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 8. Mai 2010 um 18:04 und abgelegt unter Gemeinde, Gesellschaft / Politik.