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Paulus flüstert es uns leise, Mensch, wohin geht deine Reise? (2. Kor. 5,1-10)

Freitag 10. Januar 2020 von Thomas Karker


Thomas Karker

Vor langer Zeit sah sich ein großer Feldherr zu einer Entscheidung gezwungen, die deinen eigenen Untergang und die völlige Vernichtung seiner Armee bedeuten konnte, musste er seine Truppen doch gegen eine zahlenmäßig überlegenen Feind antreten lassen. Er schiffte seine Soldaten ein. Nach der Landung auf feindlichem Gebiet befahl er ihnen, alles Kriegsmaterial ausladen zu lassen und die Schiffe zu verbrennen. Dadurch hat er seinen Soldaten jeden Gedanken und jede Möglichkeit der Heimkehr abgeschnitten und sie so an sich gekettet, auf Leben und Tod. Vor der Schlacht rief er dann seine Kämpfer zusammen und sagte: „Seht Ihr, wie das Feuer unsere Schiffe verzehrt? Wenn wir unterliegen, werden wir diese Küste nicht lebend verlassen. Wir haben keine Wahl als zu siegen – oder zu sterben!” Sie siegten.

Und heute wird diese Taktik von einem sehr klugen Feldherrn, vom Fürsten dieser Welt angewandt. Der Fürst dieser Welt will seine Anhänger fest an diese Welt ketten, um ihnen jeden Gedanken an etwas Überirdisches, Unvergängliches abzuschneiden, – so hat er ihnen auch die Schiffe verbrannt, die Heimkehr abgeschnitten. Das heißt mit andern Worten: der Welt- und Zeitgeist hat dem Volk, das ihm anhängt, den Glauben ans Jenseits, die Hoffnung des ewigen Lebens, den Gedanken an seine göttliche Herkunft vollständig abgeschnitten und hat ihm eingeprägt: Es gibt kein Jenseits; keine Auferstehung des Leibes, keine Unsterblichkeit der Seele, keinen Himmel, keine Hölle, kein Gericht und keine Ewigkeit.

Von Erde seid ihr, auf der Erde wohnt ihr, für die Erde lebt ihr, zur Erde werdet ihr; was drüber hinausgeht, das ist Lug und Trug oder Träumerei, lasset uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot. Wer an kein Jenseits mehr glaubt, der ist dem Welt- und Zeitgeist verfallen wie ein willenloser Sklave, der ist an die Erde gekettet mit Leib und Seele.

Liebe Gemeinde, wir lassen uns die Hoffnung nicht nehmen: „ich darf einmal heim.“ Keiner hat das Wohnrecht hier für immer, keiner hat einen Wohnplatz hier für ewig, jeder hat doch die Kündigung hier schon in der Tasche. Du magst ein Apartment besitzen alles ist abbezahlt, aber Du musst gehen. Du magst ein wunderschönes Haus haben mit der Hände Arbeit erbaut, aber Du musst gehen, Du kannst stolzer Besitzer einer Villa sein mit Swimming Pool, aber Du musst gehen. Sicher, Du kannst über den Tod diskutieren, und darauf hinweisen, dass Du erst 30 bist, das diese Terminsache für Dich noch gar nicht dran ist. Du magst über den Tod philosophieren und dieses Problem ganz cool und distanziert betrachten, weil es ja ein uraltes Problem sei, Du kannst den Tod bagatellisieren und ihm versuchen die Fratze vom Gesicht zu reißen, weil Dir da doch nur der Gevatter Tod oder der Freund Hein begegnet. Aber Du musst gehen, nur wohin? Es ist die Frage, wohin geht es, wohin! Nur wohin ziehen wir denn? Der kritische Geist, Nietzsche hat gesagt in seinem Krähen Gedicht:

Die Welt – ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor
Was du verlorst, macht nirgends Halt.
Am Ende …: Weh dem, der keine Heimat hat

Wohin gehst Du, wenn Du gehen musst? Wohin ziehst Du, wenn Du ziehen musst? Wohin fliehst Du, wenn Du aus diesem Leben entfliehen musst, wo verbringst Du Deine Ewigkeit? Neue Wohnung gesucht! Dringend! Wir hören auf das, was hier Paulus bekannt gibt: Wohnung gefunden! Ehrlich! Wohnung gefunden!

„Denn wir wissen: Wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel. 2 Denn darum seufzen wir auch und sehnen uns danach, dass wir mit unserer Behausung, die vom Himmel ist, überkleidet werden, 3 weil wir dann bekleidet und nicht nackt befunden werden. 4 Denn solange wir in dieser Hütte sind, seufzen wir und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben. 5 Der uns aber dazu bereitet hat, das ist Gott, der uns als Unterpfand den Geist gegeben hat. 6 So sind wir denn allezeit getrost und wissen: Solange wir im Leibe wohnen, weilen wir fern von dem Herrn; 7 denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen. 8 Wir sind aber getrost und begehren sehr, den Leib zu verlassen und daheim zu sein bei dem Herrn. 9 Darum setzen wir auch unsre Ehre darein, ob wir daheim sind oder in der Fremde, dass wir ihm wohlgefallen. 10 Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, auf dass ein jeder empfange nach dem, was er getan hat im Leib, es sei gut oder böse.“ (2 Korinther 5,1-10)

1. Unsere Hütte bricht in Stücke, Glaub‘ und Erwartung bleibt zurücke.

Im Gegensatz zum leer gefegten Wohnungsmarkt im Diesseits scheint das Wohnungsangebot für das Jenseits beträchtlich. Anbieter machen sich geradezu Konkurrenz. Die Esoterik lässt grüßen. Die einen denken an ein Nirvana, dass man dann erreicht, wenn man in einem immer edleren Mutterschoß wiederkehrt, und schließlich gereinigt dort einzieht. Die anderen hoffen auf ein Elysium, dass der erreicht, der beim Tode die Fesseln abstreift und dann schmetterlingsgleich die Freiheit genießt und die dritten vermuten ein Walhalla eine ewige Heimat, die denen Heimat bietet, die Kämpfe gefochten und Siege errungen haben. Aber das denken sie nur, das hoffen sie nur, das vermuten sie nur.

Aber sie haben keinen Gewährsmann dafür und Paulus sagt: „Wir wissen aber, so unser irdisch Haus dieser Hütte zerbrochen wird, dass wir einen Bau haben von Gott erbauet, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel.“ Nein das spinnt er sich nicht zusammen, das träumt er nicht vor sich her, das ist nicht in seinem Herzen entstanden. Die Wohnungsangebote von gierigen Jenseitsspekulanten sind Luftschlösser.

„Wir wissen,“ sagt Paulus. Und woher wissen wir es denn? Ist er vielleicht schon drüben gewesen und hat einen Blick ins Jenseits getan? Oder ist schon ein Verstorbener herübergekommen und hat uns erzählt wie’s drüben aussieht? Nein. „Wir wissen,“ sagt Paulus. Nein, seufzt der Zweifler, wir wissen nichts vom Jenseits; wir wünschen, wir ahnen, wir hoffen, wir möchten wissen, aber leider wir wissen nichts. „Wir wissen,“ sagt Paulus. Nein, lacht der Spötter, wir wissen das Gegenteil. Wir wissen, dass unser irdisch Haus dieser Hütte zerbrochen wird; dass wir sterben, dass wir begraben werden, dass wir verwesen und in Staub zerfallen, das wissen wir, das sehen wir mit Augen und greifen es mit Händen, also, woher der neue Bau, woher der andre Leib, woher ein künftiges Leben? Es ist Unsinn, es ist unmöglich, es ist nichts.

Und doch sagt Paulus, und auch wir: „wir wissen.“ Wir können dem Zweifler nicht Brief und Siegel geben über unserm Bürgerrecht im himmlischen Vaterland; wir können niemand den Glauben aufzwingen an eine Auferstehung des Leibes; aber wir bleiben getrost dabei: „Wir wissen!“ Dieses Angebot des Paulus hat ja einen realistischen Hintergrund, er hat es von Jesus gehört und der ist von der Ewigkeit zu uns gekommen. Er hat doch die himmlische Wohnung verlassen und hat bei uns Wohnung bezogen. Das Weihnachtsevangelium von Johannes sagte sogar so: Er zeltete unter uns. Und so, wie ein Zelt etwas Vergängliches hat, etwas, was verschleißt, wenn es nicht sogar weggeworfen wird. So übernahm dieser Herr unser Leben in seiner ganzen Ärmlichkeit und Gebrechlichkeit und Vergänglichkeit. Jesus Christus, das Zelt Gottes bei uns. Und an Karfreitag ist dieses Zelt abgebrochen worden. Der scheußlichsten und furchtbarsten Abriss dieser Erde, den es je gegeben hat. Nichts ist mehr übrig geblieben. Kein einziger Zeltpfosten, nur ein einziger Holzpfahl, an den sie ihn hinknüpften und an dem er schrie: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen!“ Aber Gott hat ihn nicht verlassen, sondern Gott hat dann alles wieder aufgebaut, nicht als Hütte oder Zelt, sondern als gewaltigen Bau.

Das ist es was wir wissen, durch Gottes Wort und durch Gottes Geist, wissen vom Jenseits, von der zukünftigen Wohnung. Das lassen wir uns nicht ausreden. Wir wollen die Ewigkeitsleugner fragen, kommt euch nicht oft im tiefsten Herzensgrund der unheimliche Gedanke: Aber wenn doch etwas dran wäre? Wenn es doch nicht aus wäre mit diesem Leben? Wenn es doch eine Auferstehung gäbe und eine Unsterblichkeit, einen Himmel und eine Hölle, eine Ewigkeit und ein Gericht? Doch nein, es darf nicht sein, sonst ginge es mir zu schlimm, sonst wäre ich ja verloren, darum hinweg mit diesen finstern Gedanken; sie dürfen nicht aufkommen! – Aber sie kommen eben doch auf; sie lassen sich nicht vernichten. Ja liebe Gemeinde, wir wissen es durch den Geist Gottes, der es den Einen zum Schrecken ins Ohr flüstert, den Andern zum Trost ins Herze sagt: es gibt ein Jenseits, und darum blicken wir hinüber mit zuversichtlichem Glauben. Aber freilich auch mit demütiger Erwartung.

Wie wird es nun drüben sein? Dicht und undurchdringlich hängt der Vorhang hernieder vor dem Allerheiligsten, und keine sterbliche Hand hat ihn gelüftet.
Wir leben hier im Glauben und nicht im Schauen. Aber soviel ist klar, dass es sich nicht um ein Reihenhäuschen handelt, das nur mir gehört und wo ich die Ewigkeit auf dem Schaukelstuhl und mit der Gartenpflege verbringe. Sein Haus ist groß und schön, und er sagte deshalb: „Ich gehe hin um euch die Stätte zu bereiten!“ Und an Himmelfahrt hat er es wahr gemacht. Er ist dorthin gegangen und Johannes sah schon dieses neue Quartier, im neuen Jerusalem. Liebe Freunde es wird kein Schmerz mehr sein, und es wird keine Krankheit mehr sein, und es wird keine Trauer mehr sein, und es wird keine Träne mehr sein, es wird keine Nacht mehr sein! Freunde hört ihr das, es wird keine Nacht mehr sein. Die Leuchte ist das Lamm am Kreuz, die Leuchte ist das Lamm.

2. Der neue Bau in ferner Zeit, Sehnsucht und Geduld macht mich bereit.

Der Apostel Paulus sagt: „Und über demselbigen sehnen wir uns auch nach unsrer Behausung die vom Himmel ist. – Denn dieweil wir in der Hütte sind, sehnen wir uns und sind beschweret.“ Manche scheinen da überhaupt kein Problem zu haben. Sie denken beim Sterben an eine Schiebetür, wenn einer die Augen zumacht, dann geht die Tür auf. Jenseits und diesseits sind wie zwei aneinander verbundene Räume, so wie Esszimmer und Wohnzimmer. Die anderen denken beim Sterben an einen Umzug, beim Tod wird alles eingepackt und eine himmlische Spedition übernimmt die gute Fahrt, hinein bis in die Ewigkeit. Die dritten denken an einen Grenzübertritt. Beim Sterben geht der Schlagbaum hoch, die Ampel schaltet auf Grün, wer Taufpapiere dabei hat, wird überhaupt keine Probleme bekommen. Für Paulus ist dieses Sterben aber nicht nur ein paar Schritte oder ein harmloser Grenzübergang für ihn ist es ein herber Gang. Zwischen alter Wohnung und neuer Heimat liegt das Gericht, liebe Gemeinde und kein Weg geht links oder rechts daran vorbei. Deshalb seufzt dieser Mann, deshalb wünscht sich Paulus eine Direktissima, direkt von hier nach dort. Deshalb wünscht er sich das Überkleidet-werden der alten, schwitzigen Klamotten durch die weißen Kleider der Gerechtigkeit. Und wir können dieses Sehnen verstehen, diese Sehnen nach einer Direktissima, und wir müssen alles hergeben, es wird uns ausgezogen, Stück für Stück. Wir sehen schon schlechter, das hören wird schlechter, und dann lässt die Gesundheit nach und das Herz, und es wird uns Stück für Stück ausgezogen. Und dann müssen wir hergeben, Stück um Stück den Vater und dann die Mutter, deinen Sohn vielleicht auch noch die Frau (vgl. Christians Scrivers) jeder von uns muss alles hergeben.

Aber dennoch, meine Freunde, müssen wir den, der mit schmerzlicher Sehnsucht nach der Erlösung seufzt, zur Geduld mahnen. „Daheim zu sein bei dem Herrn.“ das heißt zwar freilich zunächst: wir sind noch ferne von ihm und sehnen uns nach innigerer Vereinigung mit ihm. Aber es heißt auch: wir sind hier, weil er es will und solang er es will, und dürfen noch nicht heimkommen. Es heißt auch: wir sind hier in seinem Dienst, wir sollen hier noch seine Aufträge ausführen, für sein Reich arbeiten wo und wie wir können. Wie ein Paulus, der so gern daheim gewesen wäre beim Herrn, dennoch unermüdlich im Dienst seines Herrn über Land und Meer wanderte und sprach nie: Es ist genug, spanne mich aus. Es heißt auch: Wir sollen ihm immer näher kommen mit jedem Schritt und Tritt unsrer Leidensbahn und mit jedem Tag und jeder Stunde noch besser zubereitet werden für sein himmlisches Reich.

„Wir sind aber getrost und haben vielmehr Lust, den Leib zu verlassen und daheim zu sein bei dem Herrn.“ Das lass auch du dir zum Trost und zur Ermahnung gesagt sein, lieber Bruder, liebe Schwester: Er wird dich rufen, wenn es Zeit ist; darum halte stille.

3. Daheim wird lauter Freud und Licht, wer hier dem Sohn vertraute, kommt dort aus dem Gericht.

„Wir sind aber getrost und haben vielmehr Lust, den Leib zu verlassen und daheim zu sein bei dem Herrn.“

Daheimsein – o was ist das ein süßer Klang! Welche Fülle von Frieden und Freude ist eingeschlossen in diesem Wörtlein „Daheim.“
Daheimsein – das heißt am Ziele sein, angekommen sein, ausruhen dürfen von allen Mühen und Beschwerden der Wanderschaft.
Daheimsein – das heißt geborgen sein; geborgen vor allen Stürmen, errettet von allen Feinden, die unterwegs uns bange gemacht.
Daheimsein – das heißt bei den Seinigen sein, wieder vereinigt mit denen, an die man in der Ferne so oft mit Sehnsucht gedacht und die man nun wiederfindet im Vaterhaus.
Daheimsein bei dem Herrn – das heißt in seinem Elemente sein, zurückgekehrt zu seinem Ursprung, befriedigt in allen Wünschen und Bedürfnissen eines Lebens aus Gott!

„Daheim sein bei dem Herrn!“ ja freue dich, freue dich über diese ungeheuerliche Aussicht und lass sie dir nicht rauben. Und es bleibt dabei, was jener fromme Heinrich Stilling sagt: „Selig sind, die da Heimweh haben, denn sie sollen nach Hause kommen.“

Trotz aller Sehnsucht und Freude schauen wir aber auch mit Furcht hinüber ins Jenseits. Dann stehen wir alle vor dem Richter! Alle, alle, jeder hier, wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. Und zwischen dem alten Haus und der neuen Heimat steht das Gerichtsgebäude. Zum Aufruf kommt mein Fall. Sieh doch wie es beim Gericht zugeht, entweder standest Du selbst schon einmal vor einem Gericht oder hast es im Fernsehen gesehen, dann weißt Du es. Zum Aufruf kommt der Fall x, ein grünbefrackter Gerichtsdiener führt den Angeklagten vor die Schranke und dann liest der Staatsanwalt die Anklageschrift vor. Dann beginnt der Richter mit dem Verhör: „Warum haben sie es getan, warum sind sie darin verwickelt, wie konnte so etwas in ihrem Leben passieren.“ Und jede Frage macht den Angeklagten kleiner, zitternder, blässer. Ein Bild von erbärmlicher Hilflosigkeit. Da kommt alles auf den Tisch, da wird nichts unter der Teppich gekehrt, was Du gedacht, getan, gesagt, unterlassen hast, alles!

Liebe Gemeinde wohl dem, der dann nicht nur vor dem Gesetz, sondern hier bei Jesus steht. Der Bannstrahl göttlichen Zornes trifft ihn, er stirbt und ich bin frei. Freispruch, nicht mangels, sondern trotz Beweisen. Als Luther das kapierte, da schrieb er: „Da ging mir der ganze Himmel auf.“ Dir kann heute morgen der ganze Himmel aufgehen, wenn Du das einmal begriffen hatten. Wenn Gott für mich ist, wer mag noch gegen mich sein? Wenn Gott für mich ist, wer will mir dann noch was antun? Wer heute seine Rettung bei diesem Jesus sucht, der wird morgen nicht am Gericht vorbei, sondern durchs Gericht hindurch gerettet werden. So wie es Johannes Calvin gesagt hat der Schweizer Reformator: Der Jünger Jesu wird vor keinem anderen sich vor Gericht wiederfinden als vor dem, der sein Retter ist, und der seine Sache in die Hand genommen hat um mich zu verteidigen.“

Halleluja singst auch du,
wenn du Jesus siehst,
unter Jubel ein zur Ruh,
in den Himmel ziehst.
Gelobt sei Er!
Der vom Kreuz zum Throne stieg,
hilft auch dir zu deinem Sieg.
Gelobt sei Er! Amen (Lied: Himmelan Joh. Gottf. Schöner 1749-1818)

Prädikant Thomas Karker, Christusgemeinde Bremen, 17.11.2019

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 10. Januar 2020 um 15:42 und abgelegt unter Predigten / Andachten.