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Streit um Weihnachten – Geboren von der Jungfrau Maria?

Donnerstag 19. Dezember 2013 von Alexander Schick


Alexander Schick

Theologen rütteln an einem Grundpfeiler des christlichen Glaubens.

Die Diskussion um Jesaja 7,14 und Matthäus 1,23 hat dogmatische Brisanz.

Auf Wunsch des Rates der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) soll bis zum nächsten Jahr der Bibel (2015) eine überarbeitete Übersetzung der Lutherbibel vorliegen. Dabei sollen Textkorrekturen dort vorgenommen werden, «wo sie zwingend notwendig» seien, und zwar aus exegetischen oder textkritischen Gründen. Eine der Stellen, die auf dem Prüfstand stehen, ist die bekannte Prophezeiung aus Jesaja 7,14. In der neu durchgesehenen Lutherbibel soll sie wie folgt heißen: «Darum so wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine junge Frau [statt wie bisher: Jungfrau] ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie heißen Immanuel.» Dahinter steht die Meinung, dass Jesaja 7,14 eine «junge Frau» im gebärfähigen Alter beschreibe und nicht eine sexuell unberührte Frau. Die «junge Frau» sei erst in der vorchristlichen griechischen Übersetzung (der Septuaginta, ca. 3. bis 2. Jh. v. Chr.) bewusst theologisch neu gedeutet worden. Damals sei aus der «jungen Frau» eine «Jungfrau» geworden und man habe diesen Text als prophetische Weissagung auf den kommenden Messias hin gedeutet. Deshalb sei Jesaja 7,14 im Matthäusevangelium als Hinweis auf Jesus, «geboren von einer Jungfrau», verstanden worden.

In der kirchlichen Verlautbarung «Die beste Bibel aller Zeiten» liest sich das so:

«Das im hebräischen Urtext zugrunde liegende Wort ‹almah› meint nämlich nicht eine sexuell unberührte Frau (so, wie es die Mehrheit der heutigen Leser versteht), sondern lediglich eine junge Frau im gebärfähigen Alter. Erst die griechische Übersetzung machte aus der ‹almah› eine ‹parthenos› – was neben ‹junger Frau› eben auch ‹Jungfrau› bedeuten kann. Dass der Evangelist Matthäus die Stelle Jesaja 7,14 nach der griechischen Übersetzung zitiert (‹Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären […]›, Matthäus 1,23), verleiht ihr aber höchste dogmatische Brisanz.»[1]

Professor Matthias Konradt (Uni Heidelberg) – er ist unter anderem zuständig für die Durchsicht des Matthäusevangeliums – hofft, dass «nach der Durchsicht der Lutherbibel in Jesaja 7,14 nicht mehr fälschlich von einer Jungfrau die Rede ist» (Hervorhebung hinzugefügt). Dies würde bedeuten, dass Matthäus 1,23 für unsere moderne Zeit gedeutet und das bekannte Matthäuszitat lediglich als theologische Deutung der damaligen Zeit verstanden wird. Der uralten Interpretation des Evangelienschreibers will man sich nicht mehr anschließen. Selbst wenn in der Lutherbibel bei Matthäus weiterhin «Jungfrau» steht, deutet und versteht die historisch-kritische Bibelauslegung diese Stelle aber dann so: «Siehe, eine junge Frau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Immanuel heißen.»

Alter Wein in neuen Schläuchen

Diese Art der Textumdeutung haben uns der liberale Professor Rudolf Bultmann und andere vorgemacht: der bestehende Text wird dem eigenen Urteil unterworfen und dem eigenen Denken angepasst. Was nach menschlicher Meinung nicht sein kann, darf dann auch nicht in der Bibel stehen. Doch wo bleibt das Wunder? Die Argumentation in Sachen «Jungfrauengeburt» ist daher überhaupt nicht neu! Seit über 300 Jahren rütteln bis heute unermüdlich liberale (bibelkritische) Theologen an Jesaja 7,14 – die messianische Prophetie soll fallen. So erklärte die ehemalige Landesbischöfin von Hannover und Ratsvorsitzende der EKD Margot Käßmann, dass die Vorstellung von der Jungfrauengeburt «überholt» sei. Das Ergebnis der historisch-kritischen Bibelforschung sei es, dass es sich ganz einfach um eine «junge Frau» gehandelt habe. Erst aus der griechischen Gedankenwelt sei die Vorstellung der Jungfrau erklärbar. Sinn der Weihnachtsgeschichte sei es, an Elend und arme Menschen zu erinnern. Die Geburt Jesu sei aber ein Geheimnis.[2] Noch eine andere ehemalige prominente Landesbischöfin teilt diese historisch-kritische Sichtweise. So hatte Maria Jepsen (Hamburg) noch während ihrer bischöflichen Amtszeit erklärt, dass Maria keine Jungfrau gewesen sei, als sie Jesus empfangen habe, sondern eine junge Frau.[3] Als ich das Thema Jungfrauengeburt nach einer Tagung mit einem bekannten Alttestamentler und einem weiteren Dozenten einer theologischen Fakultät diskutierte, erhielt ich als Antwort, dass kein Prophet (auch Jesaja nicht) etwas vorhersagen könne, was sich erst Jahrhunderte später erfülle. Es gäbe keine Prophetie in diesem Sinne. Natürlich sei die Zeugung Jesu ganz natürlich erfolgt und es sei dabei völlig egal, mit wem Maria vor ihrer Ehe verkehrt habe. Der Weihnachtsbericht mit der Jungfrauengeburt sei ein «Plagiat». Natürlich sei die Zeugung Jesu auf natürliche Weise erfolgt. Wie denn sonst auch? So kann man es zudem landauf und landab von vielen Pfarrern und Pfarrerinnen hören: «Jungfrau ist nur eine falsche Übersetzung! Das heißt in Wirklichkeit ‹junge Frau›». Die beiden Bischöfinnen und erwähnten Theologen stehen mit ihrer Meinung nicht alleine da. Man schätzt, dass die Mehrheit der evangelischen und eine Vielzahl der katholischen Universitätstheologen sowie die im Kirchendienst stehenden ordinierten Theologen die Jungfrauengeburt kategorisch ablehnen, obwohl sie dies aber im Credo (Glaubensbekenntnis) ausdrücklich bekennen. Aber ist das nicht ein Widerspruch?

In einem SPIEGEL-Interview wurde der evangelische Neutestamentler Professor Andreas Lindemann (Kirchliche Hochschule Bethel) gefragt: «Ist es für Sie ein Problem, einerseits überzeugt zu sein, dass es keine Jungfrauengeburt gegeben hat, und andererseits das Glaubensbekenntnis zu sprechen: ‹Geboren von der Jungfrau Maria›?» Lindemanns Antwort: «Nein, überhaupt nicht. Glauben, das kann ich auch als kritischer Exeget tun, weil Matthäus und Lukas erzählend die Glaubensüberzeugungen vermitteln, dass Jesus in noch ganz anderer Weise als vor ihm Johannes der Täufer mit dem Heiligen Geist und mit Gott verbunden ist.»[4] Da reibt man sich aber nun doch verwundert die Augen. Man spricht das Credo aber meint genau das Gegenteil, wenn man bekennt «geboren von der Jungfrau» (oder «auferstanden von den Toten»). Die Konsequenz einer solchen Auffassung ist, dass Maria das Kind auf natürlichem Wege bekommen haben muss.

Maria und Joseph – ein ganz normales Ehepaar?

Dieser Sichtweise widerspricht der Heidelberger Neutestamentler Professor em. Klaus Berger energisch:

«In zwei Evangelien ist ausdrücklich erwähnt, dass Maria keinen Mann hatte, beziehungsweise nicht mit Joseph verkehrt hatte (Lukas 1, 34; Matthäus 1, 18), sondern dass Jesus vom Heiligen Geist her komme. Nirgends im Neuen Testament wird Joseph wirklich als Vater Jesu bezeichnet, in Markus 6, 3 heißt Jesus für damaligen Sprachgebrauch völlig ungewöhnlich Sohn Mariens, und in Johannes 6, 42 wird die Meinung, Jesus sei Josephs Sohn, als Missverständnis gehandelt; er kommt vielmehr vom Himmel.»[5]

Berger sagt deutlich, Jesaja 7,14 («Siehe, eine Jungfrau wird …») sei «nicht der Ursprung der Kindheitsgeschichten, so als seien diese erst von den fabulierenden Evangelisten aus dieser Stelle heraus gesponnen worden».

«Vielmehr zitiert der Evangelist Matthäus diese Stelle (in 1, 22), um den Glauben der Christen so zu kommentieren und die Geschehnisse als dessen Erfüllung darzustellen. Matthäus und Lukas haben ihre Berichte von der ältesten judenchristlichen Gemeinde übernommen. Diese wurden nicht ausgedacht, weil man die Jesaja-Stelle erfüllt sehen wollte, sondern es war eindeutig umgekehrt: Erst waren die Berichte, dann das sogenannte Reflexionszitat, mit dem die Berichte auf die Verheißung hin reflektiert werden … Dass eine junge Frau empfängt und ein Kind bekommt, ist ein Allerweltsgeschehen. Daran hätte man nicht die Immanuel-Weissagung knüpfen können. In der griechischen Bibel, die Matthäus vor sich hatte, steht dann eindeutig Jungfrau … Es ist hier wie auch sonst überaus fragwürdig, biblische Anschauungen als überholt wegzuschieben, weil man meint, dem modernen Menschen alle Stolpersteine aus dem Weg räumen zu müssen.»[6]

Geboren von der Jungfrau Maria

Wir müssen den Jesajatext und die Berichte der Evangelisten wirklich aufmerksam im Zusammenhang betrachten und lesen! Den ausgezeichneten theologischen Ausführungen von Pastor Wolfgang Wegert (Gemeinde Arche Hamburg) kann man dabei nur zustimmen[7]: «Jesus Christus ist vollkommen Gott und vollkommen Mensch in einer Person und wird es für immer bleiben. Eine solche Person hat es nie zuvor in der Welt gegeben und wird es auch nicht geben. Jesus ist absolut einzigartig!

Wie konnte es denn zu so einem wunderbaren Wesen kommen?» Weil er von Gott gesandt war und eine irdische Mutter, aber eben keinen irdischen Vater hatte. «Darum sagt der Engel dem verunsicherten Joseph, der mit seiner Verlobten noch nicht geschlafen hatte, daß das Kind nicht von einem anderen Mann, sondern von Gott stammt. Wörtlich sagte der Engel zu Joseph: ‹Fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist› (Matthäus 1,20). Und zu Maria selbst sagte der Engel noch dies: ‹Darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden› (Lukas 1,35). Das Kind in der Krippe ist nicht irgendein Kind, es ist ein heiliges Kind. Es ist von Gott gezeugt und von einer Jungfrau geboren. Darum ist Jesus Gottes Sohn!» (Hervorhebungen hinzugefügt). Die Bibel berichtet von dem Wunder der Jungfrauengeburt, so Pastor Wegert weiter, «nicht aus Sensationsgründen, sondern weil es für die Menschen zwingend notwendig, ja unerläßlich war.» Jesus ist einzigartig, weil er ganz Gott ist (er stammt von Gott) und gleichzeitig ganz Mensch (durch seine Geburt). Jesus ist wahrer Mensch und wahrer Gott. Wäre er als normaler Mensch gezeugt worden, hätte er nicht auch ganz Gott sein können. Warum ist das wichtig? «Das bekannte Weihnachtslied ‹Es ist ein Ros entsprungen› erklärt das in seinem dritten Vers sehr einprägsam mit diesen Worten: ‹Wahr’ Mensch und wahrer Gott hilft uns aus allen Leiden, rettet von Sünd’ und Tod.› Wer also rettet uns von unserer Sünde? Der wahre Mensch und wahre Gott! Und wer ist das? Kein anderer als Jesus Christus. Er ist der einzigartige, der zwei Naturen in Seiner Person vereinigt, nämlich göttliche und menschliche Natur. … die beiden Naturen existieren in Ihm getrennt und unvermischt nebeneinander. Darum ist Christus einerseits ganz und gar Gott und andererseits ganz und gar Mensch. Ja, wahrer Mensch und wahrer Gott.» Der bekannte Theologe Karl Barth meinte, dass jemand, der auf die Jungfrauengeburt «verzichten» kann, vom christlichen Glauben Entscheidendes nicht begriffen habe. Ebenso urteilte der Neutestamentler Adolf Schlatter, denn letztlich gehe es bei alledem schlussendlich im Kern um die Gottesfrage. Traue ich es Gott zu, dass er dieses Wunder vollbringen kann oder nicht?

Gott ist nichts unmöglich!

Die Folgen der historisch-kritischen Bibelauslegung, die offensichtlich auch die zukünftige Neuausgabe der Lutherbibel maßgeblich beeinflussen wird, sind schon seit vielen Jahrzehnten bis an der Gemeindebasis zu spüren. Wie oft hört man den Ausspruch: «Jungfrauengeburt? Das kann man doch nicht mehr glauben!» Und immer wieder hört man als Erklärung, dass es im hebräischen Text des AT nicht heißen würde: Geboren von einer Jungfrau – sondern geboren von einer jungen Frau.

Auch die Medien verbreiten diese Auffassung gerne als die gesicherte «wissenschaftliche Erkenntnis». So wurde zur besten Sendezeit ein Weihnachtsspecial im ZDF ausgestrahlt mit dazugehörigem Faktencheck «Das Geheimnis der Geburt Jesu». Im ZDF-Onlinequiz[8] lautet dann die erste Frage:

War Maria Jungfrau?

a) Klar! «Geboren von der Jungfrau Maria» – so heißt es ja im Glaubensbekenntnis.

b) Nein. Maria war historisch gesehen sicher keine (Hervorhebung im Netz!) Jungfrau.

Die ZDF-Antwort:

Maria war keine Jungfrau. Im Alten Testament wurde eine junge Frau als Mutter des Messias prophezeit; erst spätere Jahrhunderte machten aus der jungen Frau Maria die biologische Jungfrau. Vereinfacht dargestellt ein Übersetzungsfehler, wenn man so will.

Abgesehen davon, das die ZDF-Antwort völlig verkehrt ist, denn von der biologischen Jungfrau Maria berichten die Evangelien von Anfang an, zeigt dieser mehr als manipulative ZDF-«Faktencheck» eins ganz deutlich: «Junge Frau» kann man ja akzeptieren – nicht aber eine «Jungfrau»! Doch da muss man sofort zurückfragen: Wo ist dann aber bitte das große Wunder? Die allermeisten jungen Frauen bekamen doch damals ein Kind (und das schon in sehr jungen Jahren), das wäre nun wirklich kein Wunder und erst Recht kein göttliches Zeichen!

Wir müssen diese bedeutende Prophezeiung aus Jesaja 7,14, die sich gemäß dem Neuen Testament in Jesus erfüllt hat, im Kontext betrachten. Die Worte richtet der Prophet Jesaja an den König Ahas von Juda, den Vater von König Hiskia. Für den bekannten evangelikalen Theologen Pastor Sven Findeisen ist die Weissagung von Jesaja 7 absolut erschütternd, «weil sie in eine Zeit bodenlosen Abfalls gesprochen ist:

Ahas suchte in der Bedrohung durch das Nordreich Hilfe in Damaskus, und nennt sich dem König gegenüber dort: Ich bin dein Knecht. In Jerusalem lässt er nicht nur seine Söhne ‚durchs Feuer gehen‘, sondern auch eine Kopie des Götzenaltars aus Damaskus errichten. Wer weiß, dass die Altäre damals mit ihrem Opfer, der Brennpunkt des Gottesdienstes sind, wird erschrecken. Schließlich ließ er den Tempel sogar noch verschließen. Tiefer geht es wohl nicht!»[9]

Der Tempel mit dem Allerheiligsten konnte nicht mehr betreten werden. Über diesen gottlosen König lesen wir in 2. Könige 16,1ff und in 2. Chronik 28,22–25:

«Und in der Zeit seiner Bedrängnis, da handelte er noch treuloser gegen den Herrn, er, der König Ahas. Und er opferte den Göttern von Damaskus, die ihn geschlagen hatten, und sagte: Ja, die Götter der Könige von Aram, die helfen ihnen. Denen will ich opfern, dann werden sie <auch> mir helfen. Sie aber dienten ihm und ganz Israel zum Sturz. Und Ahas brachte die Geräte des Hauses Gottes zusammen und zerschlug die Geräte des Hauses Gottes. Und er schloss die Türen des Hauses des Herrn und machte sich Altäre an allen Ecken in Jerusalem. Und in jeder einzelnen Stadt von Juda errichtete er Höhen, um anderen Göttern Rauchopfer darzubringen. Und er reizte den Herrn, den Gott seiner Väter.»

Da tritt ihm der Prophet Jesaja entgegen! Dem rücksichtlosen König Ahas und damit allen zweifelnden und gottfernen Menschen wurde ein besonderes Zeichen versprochen! Und zwar ein solch GEWALTIGES Zeichen, wo sich Gott als der wahre Herrscher, als der heilige Gott, dem NICHTS UNMÖGLICH ist, offenbaren würde. Der Prophet Jesaja fordert Ahas auf: «Erbitte dir vom Herrn, deinem Gott, ein Zeichen, sei es von unten, aus der Unterwelt, oder von oben, aus der Höhe». Scheinheilig antwortet Ahas; «Ich will nicht fordern und will den Herrn nicht prüfen [versuchen]». Mit seinem gottlosen Verhalten hatte er schon die Langmut Gottes mehr als herausgefordert. Daher antwortete der Prophet Jesaja: «Hört doch, Haus David [damit ist die Königsdynastie vor allem gemeint]! Ist es euch zu wenig, Menschen zu ermüden, dass ihr auch meinen Gott ermüdet?» Und nun kommt die gewaltige Prophezeiung vom Propheten: «Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird seinen Namen Immanuel [Gott mit uns] nennen.» (Elberfelder)

Diese Verheißung hat sich in Jesus erfüllt. Wenn es da lediglich geheißen hätte: eine «junge Frau» wird schwanger werden, was hätte das für ein gewaltiges, außerordentliches Zeichen sein sollen? Damals wurden 99% der jungen Frauen im Alter von 14 bis 20 Jahren schwanger. Das war völlig NORMAL!! (Kinderlosigkeit einer jungen Frau sah die Gesellschaft damals als negativ an und wurde nicht selten sogar als Gottesstrafe verstanden).

Es geht in Jesaja 7,14 also um etwas ganz anderes, um etwas ganz Außergewöhnliches! Dies wussten auch die ersten Bibelübersetzer! Als im 3. bis 2. Jh. vor Christus, die hebräische Bibel ins Griechische übersetzt wurde (Septuaginta), haben die jüdischen Theologen mit Bedacht die Übersetzung «Jungfrau» gewählt, da nur dieses Wort den Text richtig wiedergibt. Ihnen Unkenntnis oder eine fehlerhafte Übersetzung vorzuwerfen, ist schon eine grobe Unterstellung. Wir sollten nicht so überheblich sein, dass wir meinen, über 2000 Jahre später alles besser zu wissen. Die Übersetzer damals wussten sehr genau, welche Bedeutung die einzelnen Wörter hatten.

Tonklumpen (Bulle) mit der althebräischen Inschrift: «Gehört dem Ahas, (Sohn des) Jotam, König von Juda». Ahas war der Vater von König Hiskia und herrschte über das Südreich Juda von ca. 732 bis 716 v. Chr. (2. Könige 16,1–20; 1. Chronik 3,13; 2. Chronik 28,16–27). Jesaja sprach gegenüber dem ungläubigen König die Prophezeiung einer Jungfrauengeburt aus (Jesaja 7,14), damit alle zweifelnden Menschen Gottes Allmacht erkennen würden.

Darauf verwies auch der leider inzwischen verstorbene Professor Otto Betz, ein Pionier der Qumranforschung. Mit Nachdruck warnte er vor der immer wieder zu hörenden falschen Behauptung, «dass das Wunder der jungfräulichen Geburt Jesu zu Unrecht auf die Weissagung Jesaja 7,14 gegründet sei … und dass der Prophet Jesaja nicht an eine jungfräuliche Geburt gedacht habe. Doch dieser Einwand ist unberechtigt.»[10] Professor Betz, ein weltweit geachteter Judaist, stellte fest:

«Das seltene Wort almah meint eben nicht die verheiratete junge Frau, sondern das heiratsfähige junge Mädchen, das noch Jungfrau ist (virgo matura). In der Bibel wird Rebekka so bezeichnet, als sie dem Brautwerber Eliezer begegnete (1. Mose 24,43), oder die Schwester Moses, als sie ihren kleinen Bruder in einem Kästchen dem Nil anvertraute (2. Mose 2,8). Auch an den wenigen anderen Stellen der Bibel sind junge Mädchen gemeint (Spr. 30,19; Ps. 46,1; 68,26; Hld. 1,3; 6,8; 1. Chr. 15,20).

Dieser Befund überrascht keineswegs. Denn Jesaja hatte seinem König ein Zeichen und großes Wunder versprochen: ‹Fordere es tief aus der Unterwelt oder oben aus der Höhe!› (Jes. 7,11). Das Schwangerwerden einer ‹jungen Frau› wäre kein solches Wunder. Wahrscheinlich sollte Jesaja im Sinne von 2. Sam. 7,12–14 die Geburt eines judäischen Königsohns und messianischen Daviden ansagen (vgl. Jes. 9,5 f.). Mit dem Hinweis auf das Wunder einer Jungfrauengeburt wollte er zeigen, dass ein so furchtsamer, ungläubiger König wie Ahas nicht Vater eines messianischen Sohnes sein könnte. Darum wird Gott selbst den Retter ins Dasein rufen, auf wunderbare Weise ‹aufstellen› und für ihn Vater sein (2. Sam. 7,12.14 [ sog. Nathanweissagung]; vgl. auch Jes. 9,5 f.; Jes. 11,1 f.).»[11]

Und Prof. Betz weiter:

«Die Weissagung Jesajas sah Matthäus mit Recht in der wunderbaren Empfängnis der Maria und in der Geburt Jesu erfüllt. Nach Luk. 1,30–33 wurde (Maria) dieses Wunder durch den Engel angekündigt, … in ihrem Leib wird der messianische Davidsohn empfangen. Ähnlich zaghaft wie der König Ahas erscheint bei Matthäus der Davide Joseph, der mit Maria verlobt war (Matth. 1,18–20). Denn auch er konnte zuerst nicht an ein göttliches Wunder glauben und (Joseph) wollte die Schwangere heimlich entlassen (Matth. 1,19). Aber im Unterschied zu Ahas ließ er sich vom Engel eines Besseren belehren und nahm Maria zu sich; durch die Namensgebung bekannte er sich als (irdischer) Vater des Kindes, das durch die Adoption die Davidssohnschaft erhielt (1,24 f.).»[12]

Der Evangelist Matthäus hat keinen dummen Fehler gemacht, als er die Jesaja-Stelle mit einer Jungfrau in Verbindung brachte. Die jüdischen Übersetzer der Septuaginta haben Jesaja 7,14 völlig richtig im Zusammenhang gedeutet und sich für «parthenos», Jungfrau, entschieden. Matthäus zitierte auch keine fehlerhafte theologische Deutung mit «dogmatischer Brisanz», sondern «beruft sich auf eine jahrhundertealte jüdische Wiedergabe der Prophezeiung des Jesaja.»[13]

«Gottes Sohn wird er genannt und Sohn des Höchsten wird man ihn heißen …»

Ebenso wie um das Thema «Jungfrauenschaft» wird in der Theologie um die Frage gestritten, wie man «Sohn Gottes» zu verstehen habe. Auf die Weihnachtsgeschichte fällt durch das Qumranfragment 4Q246 (4. Höhle von Qumran, Fragment Nr. 246) ein neues Licht. In der 1. Zeile der vollständigen Spalte heißt es: «Gottes Sohn wird er genannt und Sohn des Höchsten wird man ihn heißen …» Der Titel «Sohn Gottes» wird in diesem aramäischen Qumrantext in ganz ähnlicher Weise gebraucht, wie er in dem Wortlaut des Engels beim Evangelisten Lukas erscheint. Auch die Wendung «Sohn des Höchsten wird man ihn heißen» stellt eine erstaunliche Parallele zu der Ausdrucksweise in der Verkündigungsgeschichte dar. In Lukas 1,30–35 verheißt der Engel Gabriel die Geburt Jesu an Maria mit folgenden Worten: «Fürchte dich nicht, du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen. Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden … Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten, darum wird auch das Heilige, das von dir geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.» Die kritische Sichtweise, dass ein Titel wie «Sohn Gottes» erst relativ spät aus dem Heidentum übernommen worden sei und es sich um eine für das Judentum untypische Wendung handle[14], wird durch die Schriftrollenfunde vom Toten Meer widerlegt. Die Sprache des Engels ist weder «unjüdisch», noch weist sie auf das griechische Heidentum mit seinen Märchen und Mythen hin. Ganz im Gegenteil! Mit Nachdruck wies Professor Otto Betz auf diesen Sachverhalt hin: «Das Qumran-Fragment 4Q246 zeigt, wie an einer wichtigen Stelle der lukanischen Geburtsgeschichte die Sprache nicht etwa heidnisch-griechisch, sondern palästinisch-jüdisch ist[15]

Obwohl uns das Lukasevangelium auf Griechisch überliefert ist, erweist sich der Hintergrund  an dieser Stelle als ein jüdischer. Lukas erforschte nach seinen Aussagen alles ganz genau von den Anfängen an und schrieb das Evangelium auf, damit der Empfänger der Schrift erkennen sollte, wie wahr und zuverlässig das ist, worin man ihn unterwiesen hatte (Lukas 1,1–5). Dies galt aber nicht nur dem ersten Leser Theophilus, sondern gilt uns heute ganz genauso. Wir haben keine Gründe, den neutestamentlichen Berichten zu misstrauen.

Jungfrauengeburt und die antiken Göttermythen

Wer heute eine Ägypten- oder Griechenlandreise macht, bekommt bei der Erklärung der antiken Götterwelten regelmäßig zu hören, dass damals alle großen Männer von einer «Jungfrau» geboren worden seien und dass so die Vorstellung der Jungfrauengeburt auch ins Neue Testament gelangt wäre (so ja auch die Meinung von Margot Käßmann[16]). Doch das stimmt nicht! Bei den griechischen, orientalischen und fernöstlichen Göttermythen steht hinter der Geburt eines Gottes immer die ‚natürliche‘ Zeugung durch eine Gottheit, so z. B. bei Zeus, der in Gestalt eines Schwanes zu Leda eingeht. Oder man denke nur an die mehr als frivole Sage, wie Alexander der Große gezeugt wurde. Zeus verwandelte sich in eine Schlange gleißenden Lichts und machte sich am Unterleib der Mutter zu schaffen. Die Gottheit hatte also sexuellen Verkehr mit einer Frau und beim ersten «Götterkind» spricht man dann von «Jungfrauengeburt». Die Jungfrauengeburt im Neuen Testament ist etwas völlig anderes. Hier findet eben gerade kein intimer Kontakt zwischen Gott und Maria statt. Warum wird dieser elementare Unterschied übersehen?

Prunkstück im Archäologischen Museum von Istanbul: Der angebliche Sarkophag von Alexander dem Großen. Zeus soll in Gestalt einer Schlange, die Mutter von Alexander geschwängert haben. Doch dieser antike Götterglaube hat nichts mit der biblischen Jungfrauengeburt zu tun!

Jesus ist Gottes Sohn!

Eins muss klar sein! Wer entgegen dem biblischen Zeugnis behauptet (und bei Matthäus und Lukas wird zweifelsfrei von einer Jungfrauengeburt gesprochen), Jesus sei von einer «jungen Frau» geboren worden, der sagt damit auch, dass Jesus einen biologischen Vater hatte. Was würde dies bedeuten? Dann wäre Jesus ein ganz NORMALER Mensch gewesen!! Und man hätte einen Menschen, einen besonderen Menschen zu Gott erhoben. Das heißt, die Menschen hätten dann einen anderen Menschen VERGOTTET! Genau das haben die Römer mit ihren Kaisern gemacht. Die wurden per Senatsbeschluss zu Göttern erhoben und wir machen das heute nicht selten auch mit Stars und Idolen.

Bei Jesus war es genau anders! Nach dem Nizänum (= wichtigstes christliches Glaubensbekenntnis, praktisch von allen Kirchen als verbindliches Credo akzeptiert) bekennt die Christenheit «genitum non factum» («geboren/gezeugt [im Griechischen und Lateinischen dasselbe Wort], nicht geschaffen»). Christus wurde nicht erschaffen. Er ist und war Gott. «Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott» (Joh. 1,1–2). «Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit» (Joh. 1,14). Deshalb ist Jesus Gottes Sohn und der Heiland der Welt. Weil Jesus von Gott her kommt und Gott selber ist, gilt uns die Weihnachtsbotschaft ganz persönlich: «Euch ist heute der Heiland [der Erretter, der Erlöser] geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids» (Luk. 2,11).

Der Heiland ist der einzige, der uns von Schuld und Sünde befreien kann. Dies kann KEIN Mensch – dies kann nur der Sohn des lebendigen und Heiligen Gottes. Wäre Jesus nur ein Mensch, den Gott bei der Taufe adoptiert hätte – wie es meist in der historisch-kritischen Theologie behauptet wird –, dann wäre Jesus ein Mensch geblieben und ein Mensch kann keinem andern Menschen die Sünden vergeben! Das kann nur Gott selber! Das kann nur Jesus, und zwar nur dann, wenn er Gottes Sohn ist. Gott entschied von Anfang an, dass ER, bevor ER die Welt verbessere, das menschliche Herz erneuern müsse. Deshalb singen wir doch aus voller Kehle in dem wunderschönen Weihnachtslied: «O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit! Welt ging verloren, Christ ward geboren: Freue, freue dich, o Christenheit!» Und in Strophe 2: «Christ ist erschienen, uns zu versühnen: Freue, freue dich, o Christenheit!»

Diese große Weihnachtsfreude wollen wir gerne weitergeben und uns zurufen! Lasst uns treu an dem Wort unseres HERRN festhalten und uns nicht durch bibelkritische Theologien und Philosophien beeinflussen!

Die Bibel warnt uns zudem eindringlich, an dem Evangelium (an der guten Botschaft) festzuhalten. Selbst wenn uns ein Engel eine neue Botschaft bringen würde – man stelle sich vor: ein Engel! Wow, da wäre man doch begeistert! –, aber selbst dann sollten wir nicht darauf hören, denn: «So jemand euch ein anderes Evangelium predigt, denn das ihr empfangen habt, der sei verflucht» (Galater, 1,9). Eine harte und deutliche Warnung!

Was würde Luther zur «Jungfrauen-Diskussion» sagen?

Für den Reformator stand fest, dass Jesaja 7,14 eine der gewaltigsten Prophezeiungen auf Jesus Christus darstellt. Als 1534 seine komplette Bibelübersetzung zum ersten Mal erschien, schrieb Luther in seiner Vorrede über den Propheten Jesaja, dass dieser wie sonst kein anderer Prophet Jesus vorhersagen würde und, «dass er auch die Mutter Christi, die Jungfrau Maria beschreibt, wie sie ihn [Jesus] empfangen und gebären soll.» Als seine Übersetzung dann von anderen Verlegern nachgedruckt und verändert wurde, warnte er in den Wittenberger Ausgaben die Bibelleser eindringlich vor diesen «verfälschten Lutherbibeln.» Er bat dabei inständig alle seine «Freunde und Feinde», seine «Meister, Drucker und Leser», seine Bibel nicht zu verändern und schreibt: «Haben sie aber Mangel daran», dann sollen sie eine eigene Übersetzung anfertigen und für sich machen, denn «ich weiß wohl, was ich mache … Dies Testament solle des Luthers Deutsch Testament sein. Denn des Meisterns [Besserwissens] und Klügelns ist weder Masse noch Ende. Und sei jedermann gewarnt vor anderen Exemplaren [Ausgaben, die seinen Namen tragen], denn ich habe bisher wohl erfahren wie falsch uns andere nachdrucken.»[17] Wie würde Luther wohl urteilen, wenn er die geplante Neuausgabe sehen würde, wenn dort die Prophezeiung der Jungfrauengeburt nach der Durchsicht im Jahre 2015 wegen der angeblichen «dogmatischen Brisanz» unter den Tisch fallen sollte? Er würde dieser Neubearbeitung seiner Bibelübersetzung nicht zustimmen!

Vor einer solchen Bibel würde er wohl warnen, denn die Aussagen des Neuen Testaments sind eindeutig! Daher stand für Luther unumstößlich fest, dass Jesus von der Jungfrau Maria geboren wurde, dass er leiblich auferstanden ist und dass Er eines Tages wiederkommen wird. An diesen reformatorischen Erkenntnissen sollten auch wir heute unbeirrt zu Weihnachten festhalten, denn nur mit Jesus Christus als Gottes Sohn kann es eine frohe und gesegnete Weihnacht werden.

An die Adresse der EKD ist dieser Artikel verbunden mit der Bitte, von einer solchen Änderung wieder Abstand zu nehmen, denn damit würde an einem der Grundpfeiler des christlichen Glaubens gerüttelt werden. Alle Gemeinden, die sich einer bibeltreuen Theologie verpflichtet wissen, müssten vor einer solchen neu durchgesehenen Bibel ihre Gemeindeglieder warnen, denn wenn die Änderung wirklich kommen sollte, dann würde diese neue Lutherbibel tatsächlich eine Ausgabe mit «höchster, dogmatischer Brisanz» sein!

Alexander Schick, Sylt

Alexander Schick hat mehrere Bücher zur Geschichte der Bibel und der Qumranfunde veröffentlicht («Das wahre Sakrileg», «Faszination Qumran») und ist Mitherausgeber des Lexikon zur Bibel (SCM Brockhausverlag ISBN 978-3-417-26550-7, 49,90 €). Er hat zudem für die bekannte und sehr sprachgenaue Elberfelder Bibel den archäologischem Studienteil erstellt. Auf 80 Farbtafeln mit 230 brillanten Fotos und Fachkommentaren erschließt Schick dem modernen Leser die biblische antike Welt mit ihren archäologischen Funden (ISBN 978-3-417-25838-7, 29,90 €). Diese Bibel mit ihren bibeltreuen Erklärungen eignet sich ganz hervorragend als Weihnachtsgeschenk!

Seit 1998 leitet Schick biblisch-archäologische Studienreisen durch Israel und Jordanien. Die nächste Reise unter seiner Leitung findet statt vom 08. bis 25.11.2014 – weitere Infos unter www.bibelausstellung.de

Alexander Schick ist 1. Vorsitzender des Nordelbischen Arbeitskreises für biblische Orientierung (NEAK e.V.) und Gastdozent an Bibelschulen. Zusammen mit dem Ägyptologen Professor James K. Hoffmeier (USA) wird Schick vom 14. bis 16.03.2014 in Plön (Schleswig-Holstein) die Tagung «Ägypten und die Bibel» durchführen. «Joseph, Mose und der Exodus – Erfindungen der Bibel?» – Weiter Infos hier:

http://bibelausstellung.eduxx-irs.de/home/term3_1153_aegypten-die-bibel-grosse-tagung-mit-prof-hoffmeier-usa-und-a-schick-in-ploen-s-h

Schick ist zudem Begründer der Qumran- & Bibelausstellung Sylt, der größten Wanderausstellung zur Geschichte der Heiligen Schrift. Zwei Ausstellungen mit wertvollen Bibeln aus der Reformationszeit bietet Schick für interessierte Gemeinden an. Mehr als eine halbe Million Menschen haben seine Ausstellungen bisher gesehen. Einen virtuellen Rundgang bietet seine Webseite www.bibelausstellung.de

Gemeinden, die seine Ausstellung zeigen wollen, erhalten weitere Infos per mail: Schick.Sylt@gmx.de

Empfehlenswert ist seine Foto-CD-ROM zu Israel mit 4000 erklärten Bildern aller wichtigen biblischen Orte (25,- € zzgl. Porto). Bestellungen bitte per mail an: Schick.Sylt@gmx.de

Bildnachweis Autorenbild: Lothar Rühl

[1] http://www.rpi-baden.de/html/aktuell/aktuell_u.html?t=8b6bb4e1e5f6dd18b28729e40b422011&&cataktuell=&m=31&artikel=2051&stichwort_aktuell=&default=true

[2] K. Berger, «Die Jungfrau Maria und die halbblinde Bischöfin», Tagespost vom 21.12.2002 (der Artikel kann nur noch hier als PDF abgerufen werden: www.nbc-pfalz.de/pdf/presse/idea-02-12-21-berger-jungfrauengeburt.pdf

[3] Vgl. die Stellungnahme von Professor apl.  Karl-Hermann Kandler, «Die biblische Aussage von der Jungfrauengeburt Jesu Christi ist kein Märchen»  im Internet unter: http://www.bibubek-baden.de/html/aktuell.php?seite=Die0Jungfrauengeburt0Jesu0ist0biblisch0bezeugt

[4] «Ist Jesus dem Glauben im Weg?», Spiegel Nr. 50, 1999. Wiederabdruck in: A. Lindemann, G. Schröter u.a., Jesus, die Evangelien und der christliche Glaube. Eine durch ein SPIEGEL-Gespräch ausgelöste Debatte, Nürnberg 2008, S. 13. Dieses kleine Büchlein kostet nur 4,95 € und ist absolut empfehlenswert!

[5] K. Berger, «Die Jungfrau Maria und die halbblinde Bischöfin», Tagespost vom 21.12.2002, vgl. Anm. 2.

[6] K. Berger, «Die Jungfrau Maria und die halbblinde Bischöfin», Tagespost vom 21.12.2002, vgl. Anm. 2.

[7] Alle folgenden Zitate in diesem Abschnitt sind der ausgezeichneten Predigt vom 23.12.2007 von Pastor Wolfgang Wegert (Gemeinde Arche, Hamburg) www.arche-gemeinde.de/predigten/?download=483 (letzte Einsicht 16.12.2014) entnommen. Im Predigtarchiv kann man seine tiefgehenden Predigten downloaden: www.arche-gemeinde.de/predigten/.

[8] http://quiz.zdf.de/?quid=20121211A01030c1

[9] So Pfarrer i.R. S. Findeisen (Neumünster) in einer Mail an der Autor v. 23.6.2011.

[10] O. Betz, Was wissen wir von Jesus? Der Messias im Licht von Qumran, Wuppertal, 19993, S. 128 f.

[11] ebd., Ergänzung durch den Autor, vgl. zur Bedeutung der Nathanweissagung: A. Schick, Faszination Qumran, Berneck 19992, S. 115 f.

[12] O. Betz, Was wissen wir von Jesus? Der Messias im Licht von Qumran, Wuppertal, 19993, S. 128 f.

[13] C.P. Thiede, Jesus – Der Glaube – Die Fakten, Augsburg 2003, S. 16.

[14] So exemplarisch für diese Sichtweise: H. Conzelmann, A. Lindemann, Arbeitsbuch zum Neuen Testament, Gütersloh 199110, S. 419. Weitere Beispiele mit kritischer Besprechung bei: P. Stuhlmacher, Biblische Theologie des Neuen Testaments, Band 1, Göttingen 20053, S. 115f.

[15] O. Betz, Was wissen wir von Jesus? Der Messias im Licht von Qumran, Wuppertal, 19993.

[16] Vgl. K. Berger, «Jungfrau Maria und die halbblinde Bischöfin», Tagespost vom 21.12.2002.

[17] Diese Warnung findet sich in den Bibeldrucken des 16 Jahrhunderts aus Wittenberg gleich auf den ersten Seiten.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 19. Dezember 2013 um 9:49 und abgelegt unter Theologie.