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Christliche Märtyrer gestern und heute

Freitag 11. Oktober 2013 von Dr. Rolf Sauerzapf


Dr. Rolf Sauerzapf

Es ist hier von christlichen Märtyrern die Rede. Sie sind „Heilige“, die ihr Zeugnis für Christus mit dem Tod besiegelten. Die klassische Zeit der christlichen Märtyrer gab es in den ersten drei Jahrhunderten im heidnischen Römer-, aber auch im Perserreich.

Das Gegenteil sind islamistische Selbstmordattentäter, die unschuldige Menschen in den Tod reißen, wie fast jede Woche im Irak. Sie hoffen durch ihre Tat unmittelbar als „Märtyrer“ ins Paradies zu gelangen.

Die folgenden Ausführungen werden gemacht im Sinne des Hamburger Kirchenhistorikers Kurt Dietrich Schmidt, der sagen konnte: „Auf jeden Fall ist das 20. Jh. das an Verfolgungen blutigste der ganzen bisherigen christlichen Geschichte geworden.“1

Erste Opfer: Die baltischen Märtyrer 1905 und 1919

Anarchistische und kommunistische Revolutionäre ermordeten 1905 zahl-reiche deutschbaltische evangelische Pastoren, unter ihnen war z. B. der Propst des Rigaer Landsprengels, Ludwig Zimmermann. Am bekanntesten ist wohl die Person des Dorpater Pastors und Professors Traugott Hahn geworden. Er wurde zusammen mit dem russisch-orthodoxen Bischof Platon und 32 weiteren Pastoren kurz vor der Eroberung von Dorpat durch estnische Truppen von bolschewistischen Revolutionären hingerichtet.2

Der erste Völkermord an den Armeniern

1915/1916 kam es im mit dem Deutschen Reich verbündeten Osmanischen Reich zum ersten Genozid der Neuzeit unter den christlichen Armeniern. Ihm dürften 1,5 Millionen Armenier zum Opfer gefallen sein.3 Der deutsche Pfarrer Johannes Lepsius, Gründer und Leiter christlicher Hilfs-werke unter Armeniern, hatte versucht durch eine Intervention das Auswärtige Amt zu informieren.4 Parallel zu den Armeniern wurden die aramäisch sprechenden Christen im Tur Abdin in Südostanatolien verfolgt.

Das Ende des Griechentums in Kleinasien

1921/1922 kam es nach der Intervention Griechenlands im westlichen Kleinasien zu schweren Pogromen unter der griechisch-orthodoxen Bevölkerung, die seit 4.000 Jahren dort am Ufer des Schwarzen Meeres siedelte. Allein in Smyrna wurden am 9. September 1922 rund 120.000 Griechen ermordet, zwei Millionen vertrieben.

70 Jahre Christenverfolgung in Russland

Die zahlenmäßig größte Verfolgung erlitt die Christenheit von 1917 bis 1943 in Russland durch den Kommunismus. 1943 ging Stalin zur Duldung der russisch-orthodoxen Kirche über, deren Hilfe er im „Großen Vater-ländischen Krieg gegen den Hitler-Faschismus“ brauchte.

In der Revolutionszeit setzte die Verfolgung ein, die sich neben den Orthodoxen auch gegen Lutheraner, Evangeliumschristen / Baptisten und Katholiken richtete. 1922 erreichten die Volkskommissare die Verschleuderung des Kirchengutes, die Abschaffung des Moskauer Patriarchats und die Deportationen und Erschießungen von Priestern, Mönchen und Nonnen.

Ab 1928 kam es zur Umfunktionierung der Kirchengebäude. Von den 460 orthodoxen Kirchen in Moskau vor der Revolution blieben 1933 noch ca. 100 Kirchen und Kapellen. Noch 1967 wurde die evangelisch-lutherische Petrikirche am Newski-Prospekt in ein Hallenbad verwandelt.

Die schwerste Verfolgung setzte 1937 ein. Bis 1943 dürften ca. 12 Mil-lionen Menschen umgekommen sein.5 Nach dem Sieg der Sowjetunion über das nationalsozialistische Deutschland wurde die Verfolgung von Christen fortgesetzt. Die Gulaglager und psychiatrischen Einrichtungen ersetzten die direkten Exekutionen.6

Die Kirchen in Russland haben 70 Jahre Verfolgung überlebt. Wir erleben seit den 90er Jahren des 20. Jh. eine Renaissance des christlichen Glaubens. Dabei spielt die Russisch-Orthodoxe Kirche, nach deren Verständnis jeder Russe ihr angehört, eine entscheidende Rolle.

Christenverfolgung in Osteuropa und Asien

Nach der Machtübernahme in Osteuropa durch den Kommunismus wurde die Lage der Christen immer schwieriger. Dies zeigte sich zunächst in den baltischen Staaten, wo tausende nach Sibirien deportiert wurden. In Polen konnte sich die katholische Kirche noch am besten halten. In der CSSR wurden nach Niederschlagung des „Prager Frühlings“ die Christen einer systematischen Verfolgung unterzogen. In Ungarn konnte sich nach Niederschlagung des Volksaufstandes 1956 der Erzbischof von Gran / Esztergom in die amerikanische Botschaft retten. Der lutherische Bischof Lajos Ordass wurde abgesetzt und kam in Gefangenschaft. Am extremsten stellte sich das kommunistische Regime in Albanien gegen die Kirchen.

Am Schicksal des lutherischen Pfarrers Richard Wurmbrand kann die Lage des Christentums in Rumänien deutlich werden. Der Agnostiker aus Buka-rest wurde über der Lektüre des Neuen Testaments Christ. Zwischen 1941 und 1945 wurde der für eine judenchristliche Gemeinde arbeitende Wurm-brand mehrmals von dem Antonescu-Regime verhaftet. Dies setzte sich nach der Machtübernahme durch die Kommunisten ab 1948 fort: Insgesamt 14 Jahre waren Wurmbrand (und zeitweise seine Frau) inhaftiert. Nor-wegische Christen kauften sie frei. Wurmbrand gründete in den westlichen Ländern Hilfsorganisationen, in Deutschland die „Hilfsorganisation Märtyrerkirche“, zur Unterstützung Verfolgter.

Die schlimmsten Verfolgungen erfuhren Christen, z. T. bis heute, in Rotchina, Nordkorea, Vietnam und Kambodscha. Dort sind 1,5 Millionen Kambodschaner, darunter viele Christen, der Mordorgie Pol Pots zum Opfer gefallen.7

In der DDR kann von einer gezielten Christenverfolgung nicht die Rede sein, wohl aber von einer Benachteiligung und gezielten Bespitzelung durch Stasi-Mitarbeiter. Einen besonderen Fall stellte Pfarrer Oskar Brüsewitz in Rippicha bei Zeitz dar, der, nachdem seine Kirchenleitung ihn bei Auseinandersetzungen mit dem SED-Regime nicht unterstützte, mit seiner Selbstverbrennung am 18. August 1976 ein Fanal setzen wollte.8

Christliche Märtyrer im „Dritten Reich“

Den größten Blutzoll hat die römisch-katholische Kirche entrichtet. Hier soll auf einige exemplarische Fälle hingewiesen werden: Der polnische Priester Maximilian Kolbe, der für einen verheirateten Mithäftling in die Bresche sprang, wurde am 14. August 1941 im KZ Auschwitz-Birkenau hingerichtet. In Lübeck wurden drei katholische Geistliche, Hermann Lange, Eduard Müller und Johannes Prassek, die die Briefe des Münsteraner Bischofs Clemens August Graf von Galen verbreitet hatten, zusammen mit dem evangelischen Pfarrer Karl Friedrich Stellbrink im November 1943 exekutiert. Desgleichen wurde der Priester Max Joseph Metzger wegen „konspirativer Verbindungen“ mit dem schwedischen lutherischen Erzbischof Eidem am 17. April 1944 hingerichtet. Ebenso der Jesuitenpater Alfred Delp, der zum „Kreisauer Kreis“ des Grafen Moltke gehörte; er starb am 2. Februar 1945. Im Widerstandskreis der „Weißen Rose“ fanden sich in ökumenischer Gemeinsamkeit evangelische und katholische Christen, die im Februar 1943 durch das Fallbeil hingerichtet wurden.9

In der evangelischen Kirche versuchte die nationalsozialistische Bewegung der „Deutschen Christen“ die Macht zu übernehmen, was ihnen auch bei den Kirchenwahlen 1933/1934 gelang. Dies bedeutete, dass in der größten evangelischen Kirche der „Altpreußischen Union“ einzelne Bekenner, die meist der sich jetzt erst gebildet habenden Gruppe der „Bekennenden Kirche“ angehörten, weithin allein standen. Dies gilt für den rheinischen Pfarrer Paul Schneider, den „Prediger von Buchenwald“, der am 18. Juli 1939 durch überdosierte Strophanthinspritzen den Tod fand. Nach dem gescheiterten Putsch vom 20. Juli 1944 fanden zahlreiche Angehörige des „Kreisauer Kreises“, Helmuth James Graf von Moltke, Carl Friedrich Gördeler, Peter Graf Yorck zu Wartenberg u. a. den Tod. Ebenfalls viele preußische Adelige, die meist dem evangelischen Johanniterorden angehörten. Am bekanntesten ist wohl das Schicksal von Pfarrer Dietrich Bonhoeffer, der noch mit anderen am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg liquidiert wurde.10

Die größte Christenverfolgung der Gegenwart durch den Islam

Die Führungsmacht des Islam im 19. Jh. war das Osmanische Reich, das vom Balkan bis Nordafrika und von Bagdad bis Mekka und Medina reichte. Dieser „kranke Mann am Bosporus“ war der Verbündete des Deutschen Reichs im 1. Weltkrieg. Nach dem Zusammenbruch der Mittel-mächte konnten die Araber, die die Mehrheit im Osmanischen Reich stellten, kein „Großarabisches Reich“ bilden. Großbritannien und Frank-reich bildeten in Ägypten, im Irak, in Jordanien und Palästina sowie im Libanon und Syrien Mandatsstaaten, die erst nach dem 2. Weltkrieg ihre Unabhängigkeit erlangten. 1948 konstituierte sich in einem Teil von Palästina der Staat Israel.

Nach dem Sturz des Schahs in Persien bildete sich dort eine „islamische Republik“ der radikalen schiitischen Ayatollahs. Der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten fand seinen Niederschlag im Krieg des Irak gegen den Iran Anfang der Achtzigerjahre des 20. Jh. Nach dem 11. September 2001 versuchten die USA und ihre Verbündeten das radikale System der Taliban in Afghanistan zu stürzen. In der gesamten islamischen Welt erfolgte eine Radikalisierung des Islam als „Al Quaida“-Bewegung oder im Salafismus; die Moslembruderschaft in Ägypten war von Präsident Mubarak unterdrückt worden und strebte jetzt an die Macht.

Erlöschen des christlichen Glaubens in den altorientalischen Kirchen

Im 7. Jh. n. Chr. errichtet Muhammed in Mekka seine Theokratie. Die arabische Halbinsel, Palästina, Syrien und Ägypten werden besetzt. Die einheimische Bevölkerung, die überwiegend monophysitischen alt-orientalischen Kirchen angehört, wird künftig als „Dhimmis“ (Schutz-befohlene) betrachtet. Ihre Zahl und ihr Einfluss unter den Kopten in Ägypten und unter der Syrisch-Orthodoxen Kirche gehen zurück.

Mit der Verfolgung der Armenier im 1. Weltkrieg und der Unterdrückung der Aramäer im Tur Abdin (südöstliche Türkei) erreichte die Dezimierung dieser altorientalischen Kirchen einen neuen Höhepunkt.11

Nach dem Einmarsch der Amerikaner 2003 in den Irak hat sich dort eine Tragödie größten Ausmaßes abgespielt. Bis dahin lebten dort etwa eine Million Christen, meist Altorientale wie Chaldäer, Nestorianer und syrisch-orthodoxe Christen. Sie lebten unter Saddam Hussein in einer Art Schutzzone, wo Mission nicht möglich war, sie aber sonst unbehelligt blieben. Inzwischen sind rund 700.000 Christen in den Libanon, nach Jordanien und Syrien emigriert. Die verbliebenen 300.000 leben heute meist im kurdischen Norden des Landes.

In den größten islamischen Ländern geht den Christen das Licht aus

In Saudi Arabien werden keine Christen geduldet. Im größten islamischen Land Asiens, in Indonesien, wächst die Verfolgung von Christen. Des-gleichen in Pakistan und Indien, wo fanatische Muslime und Hindus gegen Christen vorgehen. Im Sudan werden im Norden Christen verfolgt, desgleichen im Jemen, wo es offiziell keine Christen mehr gibt. Seit Jahren ist ein immerwährender Krisenraum Nigeria. Dort ist der Süden christlich geprägt, der Norden muslimisch. Seit Jahren versuchen Islamisten ihren Einfluss nach Süden auszudehnen. Hunderte von Kirchen sind zerstört, die Zahl der ermordeten Christen geht in die Tausende.

Der „arabische Frühling“ und die Demokratie

Das am meisten westlich geprägte Land Nordafrikas, Tunesien, hat in den ersten freien Wahlen in der Mehrzahl Islamisten gewählt. In Libyen ist nach dem Sturz Gaddafis die Zukunft der wenigen Christen ungewiss, ebenfalls in Algerien. Entscheidend wird sein, wie sich die Lage in Ägypten entwickelt. Dort leben 8 – 10 Millionen koptische Christen, die sich als die ältesten Ägypter verstehen. Die Wahlen erbrachten einen Sieg der Islamisten, meist Moslembrüder und Salafisten. Erste Übergriffe und Attentate auf Christen waren die Folge.

In diesen Monaten entscheidet sich das Schicksal Syriens. Das von der Baath-Partei und der ethnischen Minderheit der Aleviten regierte Land hat seinen Christen immer Duldung bei beschränkten Wirkungsmöglichkeiten gewährt. Was bei einem möglichen Sieg der Aufständischen dort geschieht, ist ungewiss. Syrien wird möglicherweise islamistisch.12

Die Zukunft der Christen

Nach neuesten Schätzungen müssen wir davon ausgehen, dass 100 Millionen Christen auf der Welt schärfsten Verfolgungen ausgesetzt sind; weitere 100 Millionen sind bedrängt. Was können wir in Europa angesichts dieser massiven Verfolgung tun? Unsere Geschwister bitten immer zuerst um Fürbitte für sie und ihre Verfolger. Erst danach hat eine materielle Unterstützung, auch zum Wiederaufbau der Kirchen, ihren Platz.13

Wir können aber davon ausgehen, dass der christliche Glaube in Afrika und Asien wächst. Der Kirchenvater Tertullian hat Recht, wenn er sagt: „Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche.“

 Rolf Sauerzapf im August 2013



1 Kurt Dietrich Schmidt: Tabellen zur Kirchengeschichte, Göttingen 1963, S. 84

2 Seine Witwe, Anny Hahn, hat ihm eine Biographie gewidmet: Traugott Hahn. Ein Märtyrer des 20. Jh., neu aufgelegt Moers 1988.

3 Peter Lanne: Armenien. Der erste Völkermord des 20. Jh., München 1977.

4 Johannes Lepsius: Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei, unveränderte Neuauflage v. 1916, Bad Schussenried 2011.

5 Stéphane Courteois: Schwarzbuch Kommunismus, München 1988.

6 Alexander Solschenizyn: Der Archipel Gulag, Bern 1974.

7 John Barron / Anthony Paul: Das Massaker, Uhldingen 1979.

8 So der Titel des Bandes: Das Fanal. Das Opfer des Pfarrers Brüsewitz und die Evangelische Kirche, Berlin 1993.

9 Prälat Helmut Moll hat dies in seinem Standardwerk: Zeugen für Christus. Das deutsche Märtyrologeum des 20. Jh. dargestellt.

10 Siehe dazu Hans Joachim Ramm: „… stets einem Höheren verantwortlich“, Neuhausen 1996.

11 Siehe Rolf Sauerzapf: Das Erlöschen des christlichen Glaubens in den alt-orientalischen Kirchen. In: Kuno Kallnbach/Helmut Matthies: „Bedrängt, verfolgt, getötet“, Gießen 2012.

12 Kristin Hellberg: Brennpunkt Syrien, Freiburg 2012.

13 Volker Kauder (Hrsg.): Verfolgte Christen, Holzgerlingen 2012.

 

festschriftDieser Beitrag ist in der Festschrift “Unter Gottes Führung – Lehrer, Mahner, Seelsorger” erschienen, die Johann Hesse im Auftrag des Bruderrates des Gemeindehilfsbundes anlässlich des 70. Geburtstages des 1. Vorsitzenden des Gemeindehilfsbundes, Pastor Dr. Joachim Cochlovius, herausgegeben hat. Die Festschrift, die in der Geschäftsstelle des Gemeindehilfsbundes für 5,00 Euro bestellt werden kann, enthält zusätzlich zu dem oben veröffentlichten Aufruf folgende Beiträge:

1.) Karl Baral: Ein Geschenkkorb aus Psalm 4
2.) Peter Beyerhaus: Der Weg der Konferenz der Bekennenden Gemeinschaften
3.) Werner Gitt: Die Luftbrücke zum Himmel
4.) Ruth Heil: Adams Gedanken zur Schöpfung und zum Sündenfall
5.) Thomas Sören Hoffmann: Das ‚Sola Scriptura‘ der Reformation und das Problem der intervenierenden Bibelübersetzungen heute
6.) Uwe Holmer: Die Zeit ist reif! Wir brauchen eine Bekenntnis-Synode!
7.) Dündar Karahamza: Glauben Christen und Moslems an den gleichen Gott?
8.) Rainer Mayer: Die biblische Botschaft von der Schöpfung als Grundlage einer freien Gesellschaft
9.) Christa Meves: Entmutterung als Grenzüberschreitung der Schöpfungsordnung
10.) Jens Motschmann: „Suchet der Stadt Bestes!“ – Christliche Verantwortung für unser Land
11.) Gerhard Müller: Die Luther-Dekade 2008-2017
12.) Reinhard Slenczka: ‚Theologie als Wissenschaft‘ und ‚Inspiration der Heiligen Schrift
13.) Manfred Spieker: Von der guten Hoffnung zur ängstlichen Distanz
14.) Johann Ubben: Gott macht weiter – Er hat noch etwas vor

 

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 11. Oktober 2013 um 10:29 und abgelegt unter Christentum weltweit, Kirche.