Im Gespräch: Dr. Boris Schmidtgall
Montag 18. August 2025 von Gemeindehilfsbund
Der Chemiker Dr. Boris Schmidtgall (geb. 1983) ist seit 2018 vollzeitlicher Mitarbeiter bei der Studiengemeinschaft Wort und Wissen ist. Im Jahr 2010 schloss er sein Chemiestudium an der Universität Göttingen mit einem Diplom ab. 2014 promovierte er an der gleichen Universität über modifizierte DNA-Moleküle und setzte seine Laufbahn anschließend mit einem Forschungsaufenthalt an der Universität Straßburg in Frankreich fort, wo er sich mit flexiblen Proteinen befasste. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Lebensursprungsforschung und Molekularbiologie, wobei die zentrale Frage nach der Information in der Biologie eine wesentliche Rolle spielt. Neben seinem Vortragsdienst ist er verantwortlich für die Organisation der Tagung für Kultur und Geschichte.
Sie haben an den Universitäten Hamburg und Göttingen Chemie studiert. In Ihrer Diplomarbeit (2010) befassten Sie sich mit der Konstruktion strukturell veränderter Nukleinsäuren (DNA). Fasziniert von der Schönheit und Komplexität chemischer Vorgänge, fingen Sie an, kritische Fragen an die Evolutionstheorie und grundlegende Fragen an das Leben zu stellen. Bitte nehmen Sie uns etwas in diese existentielle Auseinandersetzung hinein.
Bereits im Grundstudium, also lange vor der Diplomarbeit, brachten mich einige Beobachtungen dazu, die Evolutionslehre zu hinterfragen. Zunächst lernte ich die organische Chemie kennen. Alle molekularen Bausteine von Lebewesen sind komplexe organische Moleküle. Ich stellte hin und wieder komplexe organische Moleküle her und lernte ihre Eigenschaften kennen. Tendenziell sind größere und komplexere organische Moleküle labiler als kleine. Dies bedeutet, dass sie über lange Zeit eher zerfallen, als zu entstehen oder gar zunehmend komplexer zu werden. Diese Erfahrung ließ mich daran zweifeln, dass molekulare Bausteine am Anfang, d. h. vor dem Vorhandensein erster Organismen, von selbst entstanden sein könnten, wie im Rahmen der Evolutionslehre behauptet wird.
Später fing ich mit meiner Diplomarbeit an. Ich arbeitete an chemisch abgewandelten DNA-Molekülen. Ich stellte fest, dass es noch viel mehr Tatsachen/Gesetzmäßigkeiten gibt, die der Evolutionslehre widersprechen. Die Erbgutmoleküle DNA/RNA weisen eine Reihe an chemischen Bindungen auf, die labil sind. Selbst Wassermoleküle, die in der Natur überall vorkommen, spalten einige Bindungen in Erbgutmolekülen. Außerdem werden diese Moleküle auch durch Sauerstoff und UV-Licht beschädigt oder zerstört. Um Erbgutmoleküle im Labor herzustellen, muss man die Kunst der organischen Synthese gründlich beherrschen und sehr sorgfältig arbeiten. In Organismen werden solche Moleküle durch hochkomplexe molekulare Maschinen hergestellt.
So wurde mir klar, dass die Bausteine des Lebens nicht das Ergebnis zufälliger chemischer Reaktionen sein können. Es leuchtete mir ein, dass diese Moleküle zu Beginn durch einen intelligenten Schöpfer entworfen und hergestellt worden sind. Das stimmte viel besser mit meinen Erfahrungen als Synthesechemiker überein.
Später befasste ich mich auch mit der Synthese von Proteinen und meine früheren Erfahrungen wurden weiter gestützt. Ich stellte meinen Kollegen und Professoren Fragen, hielt Vorträge zu solchen Fragen und meine Auffassung, dass Leben geschaffen ist, weil man das schon an den molekularen Bausteinen der Organismen sieht, wurde immer weiter bestätigt. Bis heute habe ich viele überzeugende Argumente dafür gefunden, dass Leben geschaffen ist, aber kein einziges überzeugendes gehört, dass es durch zufällige Naturprozesse entstanden sein soll.
„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1. Mose 1,1). Der Schöpfungsbericht veranschlagt sechs Tage für die Erschaffung der Welt. Können Sie als Naturwissenschaftler ein solches Kurzzeitszenario guten Gewissens vertreten? Wenn ja, mit welchen Argumenten?
In erster Linie bin ich ein Nachfolger Jesu Christi und vertraue den Inhalten der Heiligen Schrift. Daher gehe ich guten Gewissens davon aus, dass die Welt so geschaffen worden ist, wie es im Schöpfungsbericht steht – das gilt auch für den darin genannten zeitlichen Rahmen von sechs Tagen. Zudem habe ich im Zuge meiner Beschäftigung mit Naturwissenschaft die Erfahrung gemacht, dass auch Wissenschaftler sich gewaltig irren können. Unsere Erkenntnisse sind vorläufig und im Verlauf der Wissenschaftsgeschichte ist schon vieles revidiert worden.
Auch wenn gegenwärtig mit großer Sicherheit behauptet wird, dass es seit ca. 4 Milliarden Jahren Leben auf unserem Planeten geben soll, bin ich damit nicht einverstanden. Diese hohen Altersangaben beruhen im Wesentlichen auf Datierungen mithilfe der radiometrischen Methode, die aber nicht durch andere Messmethoden auf Korrektheit überprüft werden kann. Heutzutage vertrauen Wissenschaftler darauf, dass die Altersbestimmungen mithilfe der radiometrischen Methode  stimmen.
Es gibt aber Befunde, die mit den Ergebnissen der radiometrischen Datierung im Konflikt stehen. In den letzten zwei Jahrzehnten sind wiederholt noch erhaltene Gewebereste in versteinerten Dinosaurierknochen gefunden worden – sogar rote Blutkörperchen sind nachgewiesen worden. Nach 60 Millionen Jahren (seit dem angenommenen Zeitpunkt des Aussterbens der Dinosaurier) dürfte das nicht möglich sein – bei allem, was wir über die Eigenschaften von organischem Material wissen.
Beobachtungen geologischer Vorgänge wie Erdbeben, Abtragung (Erosion) oder Bildung von Gesteinsschichten legen nahe, dass Landschaften bei Naturkatastrophen sehr schnell verändert werden können. Auch dafür braucht es keine Millionen von Jahren.
Weitere Hinweise darauf, dass eine Verkürzung des angenommenen Zeithorizonts in der Vergangenheit angebracht ist, stammen aus der Erforschung der Menschheitsgeschichte. Landläufig wird angenommen, dass die ersten „echten Menschen“ vor ca. 2 Millionen Jahren entstanden sein sollen. Allerdings gibt es viel zu wenig Funde von Siedlungen, Steinwerkzeugen und anderen Spuren echter Menschen. Bis heute rätseln Urmenschenforscher, wie es sein kann, dass es im Verlauf der angenommenen zwei Millionen Jahre Menschheitsgeschichte nur so wenig Menschen gegeben haben soll. Die schriftlich gut überlieferten Fortpflanzungsraten der Menschen aus historischer Zeit sind viel zu hoch, als dass eine zwei Millionen Jahre lange Menschheitsgeschichte plausibel wäre. Nähme man selbst die allerniedrigsten historisch bekannten Bevölkerungswachstumsraten der Menschheit auch für die prähistorische Zeit (Steinzeit) an, müsste daraus schon nach ca. 10.000 Jahren eine sehr viel höhere Bevölkerung als heute resultieren.
Können Sie etwas über die langen Zeiten, die Lichtjahre, die das Licht anderer Galaxien angeblich zu uns unterwegs ist, sagen?
Die Beantwortung dieser Frage hängt davon ab, welches Weltbild man voraussetzt. Wenn eine Entstehung des Universums im Sinne der „Urknalltheorie“ angenommen wird, müsste das Licht anderer Galaxien tatsächlich die Strecke zurückgelegt haben. Geht man aber davon aus, dass Gott das Universum ganzheitlich mit allen genau austarierten Naturkonstanten geschaffen hat, ergibt es Sinn, dass die Sterne mitsamt Licht erschaffen wurden, sodass die ersten Menschen in einen von Sternen erleuchteten Himmel blickten und nicht erst Millionen von Jahren warten mussten, bis sie den ersten Stern am Himmel erblickten. Ich selbst halte die biblisch begründete Sicht für plausibler, da die Naturkonstanten, die die Existenz des stabilen Universums ermöglichen, mit einer furchteinflößenden Präzision eingestellt sind – schon sehr geringe Abweichungen würden das Universum zur Implosion bringen. Außerdem sind vor allem zuletzt hochgradig geordnete Galaxien entdeckt worden, die nicht wie das Resultat einer Explosion aussehen.
Halten Sie die sog. theistische Evolution für einen hilfreichen Ansatz, um den biblischen Schöpfungsbericht mit der Evolutionstheorie zu versöhnen?
Die theistische Evolution ist die Auffassung, dass Gott sich der Evolution als Mittel bedient haben soll, um die Welt zu erschaffen, die wir heute sehen. Meine Antwort dazu ist: Nein, weil die Evolutionslehre mit den großen Zusammenhängen der biblischen Heilsgeschichte unvereinbar ist. Zentral ist die Rolle des Todes in der Bibel – er ist ein fremdes Element, ein Eindringling, der nicht von Anfang an in der Schöpfung enthalten war, von der der Schöpfer selbst sagte, sie sei „sehr gut“ (1. Mo 1,31). Der Tod ist die Folge der Sünde und muss daher erst nach dem Sündenfall von Adam und Eva in die Schöpfung Eingang gefunden haben (Röm 5,12; 1. Kor 15,21). Gemäß der Lehre der „theistischen Evolution“ muss der Tod dagegen von Beginn der Schöpfung vorhanden gewesen sein. Aus dieser Perspektive ergibt es keinen Sinn, dass Jesus uns vom Tod als Folge der Sünde erlöst, indem er selbst den physischen Tod stirbt und so die Strafe an unserer Statt trägt (Hebr 9,27-28). Auch die Aussicht darauf, dass der Tod einmal als letzter Feind besiegt wird (1. Kor 15,26), ist aus der Sicht der theistischen Evolution unsinnig.
Die Auffassung, dass die Schöpfung durch rein natürliche Vorgänge zustande gekommen sein soll, würde auch andere biblische Aussagen jeglichen Wirklichkeitsbezugs berauben. Wenn das Wort Gottes nicht die Schöpfung ins Dasein gebracht hat, warum sollte es dann einen Menschen (geistlich) neu erschaffen (2. Kor 5,17)? Und wie soll aus einer evolutionären Welt mit „Fressen und Gefressen-Werden“, Mord, Krieg, Diebstahl und Vergewaltigung eine neue Welt entstehen, in der „Gerechtigkeit wohnt“ (2. Petr 3,13), in der Gott bei den Menschen zeltet, alle ihre Tränen abwischt und Leid, Geschrei, Schmerz und Tod abschafft (Offb 21,1-4)? Konsequent gedacht, kann man aus der Perspektive der „theistischen Evolution“ die Bibel nicht mehr als ganzheitlich göttlich inspirierte Schrift sehen, die irrtumsfrei ist, was mehreren Stellen der Bibel widerspricht (u. a. 2. Tim 3,16 und 2. Petr 1,20-21).
Mit dem Miller-Urey-Experiment wollte man nachweisen, dass unter den Bedingungen einer Uratmosphäre die Entstehung primitiver Einzeller prinzipiell möglich ist. Gibt es so etwas wie Selbstorganisation der Materie? Kann aus anorganischen Verbindungen Leben entstehen? Was sagen Sie als Chemiker dazu?
Das, was es gibt, kann man allerhöchstens als „Selbstordnung“ bezeichnen, z. B. bestimmte Bewegungsmuster der Wärmekonvektion oder Anordnungen von Molekülen in Kristallgittern. Von „Selbstorganisation“ würde man sinnvollerweise sprechen, wenn sich eine Funktionseinheit aus Molekülen von selbst bildet (z. B. ein Enzym). Solche Vorgänge sind gänzlich unbekannt und nach allem, was bis heute über die Materie bekannt ist, wird das auch nicht geschehen.
Im Miller-Experiment wollten Wissenschaftler zeigen, dass kleine Bausteine des Lebens (Aminosäuren) unter plausiblen Bedingungen einer hypothetischen Uratmosphäre, von selbst entstehen können. Sie konnten lediglich zwei der zwanzig in der Natur vorkommenden Aminosäuren in signifikanter Menge nachweisen, einige weitere Aminosäuren waren in Spurenmengen vorhanden. Das Experiment hat damit eigentlich das genaue Gegenteil dessen gezeigt, was die Wissenschaftler zeigen wollten. Der Professor für Chemie Hans R. Kricheldorf, der sich mit dieser Frage gründlich beschäftigt hat, kommt in seiner Veröffentlichung „Leben durch chemische Evolution?“ zu dem Urteil, dass wir anhand der Miller-Experimente nur wissen, wie es nicht passiert sein kann, dass erste Bausteine des Lebens entstanden sind. Von der Frage nach der Entstehung einer ganzen Zelle ist man damit noch Lichtjahre entfernt.
Bitte nennen Sie uns ein Beispiel aus der Biologie für nicht-reduzierbare Komplexität. Wie kann uns dieses Konzept in Gesprächen mit Anhängern der Evolutionstheorie weiterhelfen?
Immer dann, wenn eine Funktionseinheit zwingend aus mehreren Komponenten zusammengesetzt sein muss, weil keine der Komponenten für die Funktion verzichtbar ist, spricht man von „nichtreduzierbarer Komplexität“. Eines der bekanntesten Beispiele ist das bakterielle Flagellum – eine Art korkenzieherförmiger Schwanz, der durch schnelle Rotation die Fortbewegung des Bakteriums in einer Flüssigkeit ermöglicht. Genaue Analysen haben ergeben, dass zum Flagellum ein Motor gehört, der den korkenzieherförmigen Schwanz zur Rotation bringt. Dieser biochemische Motor besteht aus 40 Komponenten, ist stromgetrieben und wassergekühlt und ähnelt von seiner Beschaffenheit her sehr stark einem Außenbordmotor. Niemand würde bezweifeln, dass ein Außenbordmotor intelligent geschaffen ist (z. B. durch einen Ingenieur). Dagegen würde niemand ernsthaft erwägen, dass ein rein natürlicher Prozess zur Entstehung des Außenbordmotors geführt haben könnte – z. B. ein Wirbelsturm, der über einen Schrottplatz fegt. Dass die analoge Denkweise nicht auch mit Blick auf das bakterielle Flagellum allgemeine Akzeptanz findet, zeugt von hochgradig irrationalen Überzeugungen bei der großen Mehrheit der Wissenschaftler. Außerdem ist unverkennbar, dass das bakterielle Flagellum genauso wie der Außenbordmotor einem klar definierten Zweck dient. Die Evolution kann aber als natürlicher Vorgang nichts hervorbringen, das einem Ziel oder Zweck dient.
Das Konzept der „nichtreduzierbaren Komplexität“ ist eines der Kernargumente für den Nachweis von intelligenter Urheberschaft in der Natur – eine Art „Schöpfungsbeweis“.
Laut Artikel 5 GG sind „Wissenschaft, Forschung und Lehre frei“. Gilt diese Freiheit auch für solche Forscher, die dem Motto der Studiengemeinschaft Wort und Wissen „Wissenschaft in einer geschaffenen Welt“ verpflichtet sind?
Ja, das gilt bisher auch für die Mitarbeiter der Studiengemeinschaft Wort und Wissen. Wir werden ja nicht per Gesetz an unserer Arbeit gehindert. Allerdings wurde uns wiederholt deutlich gemacht, dass nicht einmal die Diskussion über „Schöpfung und Evolution“ an Universitäten willkommen ist, geschweige denn Projekte, die der Schöpfungsforschung gewidmet wären. Dabei gibt es keine überzeugende Begründung dafür, warum der Ansatz der Schöpfungslehre keine „Wissenschaft“ sein soll. Es ist heutzutage allgemein verbreiteter Konsens, dass Wissenschaft nur im Rahmen einer naturalistischen Weltsicht betrieben werden kann. Vor 150 Jahren war das nicht so und der Grund für den heutigen Zustand ist eine willkürliche Setzung der naturalistischen Weltsicht als Norm nach Darwins Zeit.
In der sog. Corona-Pandemie wurden in kürzester Zeit mRNA-Impfstoffe entwickelt und unter bedingter Zulassung zur Anwendung gebracht. Für die einen waren sie der Heilsbringer in großer Not, für die anderen ein gefährliches Gen-Experiment. Was sagt der Chemiker?
Dass es sich bei der Verabreichung von mRNA-Impfstoffen um eine „Gentherapie“ handelt, ist schon mehrfach von Experten auf diesem Gebiet bestätigt worden. Ich schließe mich dieser Auffassung an, da es inzwischen erwiesen ist, dass die Information der mRNA-Impfstoffe mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit in unser Erbgut eingebaut wird (nach Umbau zu DNA). Und es trifft auch zu, dass es sich um ein Massenexperiment gehandelt hat, da die Wirkstoffe ohne die üblichen, jahrelangen, sorgfältigen Prüfungen zur breiten Anwendung gebracht worden sind. Deutlich gestiegene Zahlen der Übersterblichkeit, Fehlgeburten und viele Fälle schwerer Impfschäden haben gezeigt, dass diese Impfung alles andere als ein „Heilsbringer“ ist. Begleitet wurde das ganze durch staatlich organisierte Impfnötigung durch Drohungen, Erpressungen und einer erschütternden Stimmungsmache gegen „Impfverweigerer“. Das wäre nicht nötig gewesen, wenn es sich um nachweislich nebenwirkungsarme und nützliche Wirkstoffe gehandelt hätte.
Zum Stichwort „genetische Entropie“ (Abnahme genetischer Qualität über die Generationenfolge): Bei Ihren diesjährigen Kongreß-Vorträgen für den Gemeindehilfsbund haben Sie herausgestellt, daß aus genetischen Gründen keine Verbesserung durch gezielte Züchtung erreicht werden kann. Wie sehen diesbzgl. die derzeitigen Debatten zwischen Genetikern und Evolutionsbiologen aus?
Die „genetische Entropie“ wird von den meisten Genetikern und Evolutionsbiologen nicht diskutiert, weil sie der Evolutionslehre widerspricht. Nur einige wenige wagen es, die stetige Abnahme der Qualität des Erbguts aller Lebewesen (auch des Menschen) zu thematisieren. Manche machen sich Sorgen, dass die Menschen in künftigen Zeiten noch häufiger erkranken werden und weniger körperliches und kognitives Leistungsvermögen besitzen werden. Manche schlagen vor, gezielt genetische Veränderungen an Menschen vorzunehmen, um der „genetischen Entropie“ entgegenzuwirken.
Sie sind fünffacher Vater. Gibt es etwas, was Sie dadurch für Ihre Arbeit an der Schöpfungslehre gelernt haben?
Ich habe vor allem gelernt, dass Gottes Ordnungen gut sind – auch die Familie aus Vater, Mutter und Kindern als Teil der herrlichen Schöpfungsordnung Gottes. So wie Gott das Universum und die Natur schön und gut geordnet hat, so hat er auch gute Ordnungen für das Zusammenleben der Menschen etabliert (Familie, Gemeinde, Volk). Wenn die Menschen diese Ordnungen gemäß seinem Willen ausleben würden, anstatt dagegen zu rebellieren, würden wir in einer wesentlich besseren Welt leben.
Die Fragen stellten Stefan Felber und Johann Hesse.
Mehr Informationen über die Studiengemeinschaft Wort und Wissen
finden Sie hier: www.wort-und-wissen.org
Das Interview ist im Aufbruch – Informationen des Gemeindehilfsbundes 1/2025 (Juni) erschienen. Wenn Sie den Aufbruch kostenlos abonnieren möchten, schreiben Sie bitte an info@gemeindehilfsbund.de. Die aktuelle Ausgabe kann hier heruntergeladen werden.Â
Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 18. August 2025 um 10:32 und abgelegt unter Corona, Interview, Schöpfung / Evolution, Theologie.














