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Der Koalitionsvertrag der zuk├╝nftigen Bundesregierung wirft seine Schatten voraus.

Montag 29. November 2021 von Verantwortung f├╝r die Familie e.V.


Verantwortung f├╝r die Familie e.V.

Wenn die im Koalitionsvertrag dargelegten Absichten auch so umgesetzt werden, wird┬á Familien f├╝r ihre Kinder k├╝nftig weniger gemeinsam verbrachte Zeit bleiben, denn es wird angestrebt, dass Eltern ihre Kinder fr├╝her und h├Ąufiger ganzt├Ągig zur Fremdbetreuung abgeben: „Wir streben eine h├Âhere Erwerbsbeteiligung von Frauen an. Diesem Ziel dient unsere … Familienpolitik.“

„Wir werden Frauen gezielt mit passenden Angeboten unterst├╝tzen und dabei insbesondere darauf achten, dass M├╝tter von kleinen Kindern fr├╝her, auch durch Angebote in Teilzeit (z. B. Teilzeitausbildungen) besser erreicht werden.“

„Zum weiteren Ausbau von Kita-Pl├Ątzen soll ein Investitionsprogramm aufgelegt werden.“

Schon jetzt wird jedes dritte Kind ganztags fremdbetreut. Diese Fremdversorgung au├čerhalb der Familie soll aber noch ausgeweitet werden. Eltern wird so der Einfluss auf ihre Kinder mehr und mehr entzogen.

„Die Kindertagesbetreuung soll weiterentwickelt werden.“ Umgesetzt werden soll ein „Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung“. An den Kosten der Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern will sich der Bund beteiligen.

Obwohl viele Fachleute davor warnen, sollen schon im Kleinkindalter digitale Medien fundiert eingesetzt und in der fr├╝hkindlichen Bildung die Medienkompetenz gest├Ąrkt werden. In unserm Flyer haben wir ausf├╝hrlich auf die Gefahren zu fr├╝her Medienabh├Ąngigkeit hingewiesen. Auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung hatte erst k├╝rzlich darauf hingewiesen, wie sehr die exzessive Mediennutzung bei jungen Leuten zugenommen hat. 95% der Erwachsenen in Deutschland w├╝nschen sich stattdessen umfangreiche Ma├čnahmen gegen eine Medienabh├Ąngigkeit bei Kindern und Jugendlichen.

Ein „ressort├╝bergreifender Nationaler Aktionsplan f├╝r Akzeptanz und Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ soll umgesetzt und finanziell unterlegt werden. „Darin unterst├╝tzen wir u. a. die L├Ąnder bei der Aufkl├Ąrung an Schulen und in der Jugendarbeit … Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld sichern wir dauerhaft im Bundeshaushalt ab.“

Diese Stiftung Magnus Hirschfeld f├Ârdert die Erforschung geschlechtlicher und sexueller Diversit├Ąt. „Regenbogenfamilien werden wir in der Familienpolitik st├Ąrker verankern.“ „Das Blutspendeverbot f├╝r M├Ąnner, die Sex mit M├Ąnnern haben, sowie f├╝r Trans-Personen schaffen wir ab, n├Âtigenfalls auch gesetzlich.“

Eltern sind daher gut beraten, sich noch genauer ├╝ber die Lehr- und Aktionspl├Ąne in Kinderg├Ąrten und Schulen zu informieren. Bei einem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung wird wenig Zeit bleiben, Wertvorstellungen zu vermitteln, die den Inhalten des geplanten „umfassenden Gender-Aktionsplans“ standhalten. Durch die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre sollen diese Vorhaben dauerhaft verankert werden.

Die traditionelle Ehe soll nicht mehr ausschlaggebendes Kriterium bei der Adoption minderj├Ąhriger Kinder sein.

„Wenn ein Kind in die Ehe zweier Frauen geboren wird, sind automatisch beide rechtliche M├╝tter des Kindes, sofern nichts anderes vereinbart ist.“

Der Schutz der Ungeborenen wird aufgehoben. Schwangerschaftsabbr├╝che sollen au├čerhalb des Strafgesetzbuches geregelt werden. ├ärztinnen und ├ärzte sollen qualifiziert werden, um Schwangerschaftsabbr├╝che leichter verf├╝gbar zu machen. „├ärztinnen und ├ärzte sollen ├Âffentliche Informationen ├╝ber Schwangerschaftsabbr├╝che bereitstellen k├Ânnen.“

Der Begriff „christlich“ taucht im Koalitionsvertrag nicht auf.

Es soll aber die Beteiligung und Repr├Ąsentanz insbesondere muslimischer Gemeinden verbessert werden. „Wir bauen die Ausbildungsprogramme f├╝r Imaminnen und Imame an deutschen Universit├Ąten in Zusammenarbeit mit den L├Ąndern aus.“

Als k├╝nftige Familienministerin wurde die gr├╝ne Parteilinke Anne Spiegel benannt.

Unser Flyer „Risiken & Folgen der Handynutzung von Kindern und Jugendlichen“ will vorbeugend mithelfen, mit diesen Medien verantwortungvoll umgehen zu lernen. Zur Weitergabe kann er auch in gr├Â├čerer St├╝ckzahl kostenfrei bestellt werden.

Verantwortung f├╝r die Familie e.V., 28.11.21

Quelle: www.vfa-ev.de

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 29. November 2021 um 9:51 und abgelegt unter Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik.