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Archiv für die 'Wirtschaftsethik' Kategorie

Israel-Boykott und Abschaffung der Ehe: Kritik an Grünen nimmt zu

Dienstag 4. Juni 2013 von pro Christliches Medienmagazin


pro Christliches Medienmagazin

Israel-Boykott und Abschaffung der Ehe: Kritik an Grünen nimmt zu

Die israelische Botschaft in Berlin verurteilte die Forderung der Grünen, nach der importierte Produkte aus israelischen Siedlungen als solche gekennzeichnet werden sollen. Solch eine Regelung führe zum Boykott israelischer Produkte. Die Grünen hatten am 26. April eine entsprechende Anfrage an die Bundesregierung gestellt. Die Botschaft bezeichnete diese als „einen weiteren Versuch, Israel negativ auszusondern“ und das Land wirtschaftlich zu boykottieren, zitiert die Tageszeitung Die Welt aus einer entsprechenden Stellungnahme. Außerdem sei es „höchst unglücklich“, dass die Grünen sich auf ein Thema fokussierten, das sich erst durch eine Einigung zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde wirklich lösen lasse. Die Grünen sollten sich stattdessen dafür einsetzen, die Palästinenser wieder zu vorurteilsfreien Verhandlungen mit Israel zu bewegen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Wirtschaftsethik

Mythos Objektivität

Mittwoch 10. April 2013 von Jürgen Liminski


Jürgen Liminski

Vom Umgang der Journalisten mit der Wahrheit

Das Bild der Journalisten-Zunft heute ist nicht gut. Journalisten rangieren in der Glaubwürdigkeitsskala ziemlich weit unten. Kein Wunder, es gibt zu viele Beispiele, in denen etwas behauptet wird und man gleichzeitig das Gegenteil in einem anderen Medium lesen kann. Hat Schopenhauer also recht, wenn er sagt, Journalisten seien nur Tagelöhner des Geistes? Oder Nietzsche, der meinte, noch hundert Jahre Zeitungen und alles stinkt? Oder der Kollege Jean Francois Revel, ein bekannter französischer Publizist, leider schon verstorben, der in seinem Buch mit dem Titel: La connaissance inutile (Das unbrauchbare Wissen) im ersten Satz schreibt: „Die stärkste aller Kräfte, die die Welt regieren, ist die Lüge.“? Das zielte nicht nur auf die Politik, sondern eben auch auf die Medien. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Wirtschaftsethik

Der Schutz der öffentlichen Gesundheit vor endokrinen Störungen

Samstag 23. März 2013 von Ewald Stadler MdEP


Ewald Stadler MdEP

Stellungnahme in der Plenardebatte des Europäischen Parlaments am 14.3.2013

Ich bin dankbar für den Bericht über den Schutz der öffentlichen Gesundheit vor endokrinen Disruptoren. Endlich werden die gefährlichen Konsequenzen der übermäßigen Hormonbelastung politisch ernst genommen. Eine wesentliche Ursache für die nun zu Tage tretenden Gesundheitsrisiken enthält uns der Bericht leider vor. Es ist erwiesen, dass insbesondere die Pharmaindustrie im Zusammenhang mit dem vermehrten Auftreten hormonbezogener Störungen große Mitschuld trägt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Medizinische Ethik, Sexualethik, Wirtschaftsethik

Transferunion hat mit Solidarität nichts zu tun

Donnerstag 7. Februar 2013 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Euro und Rente: Transferunion hat mit Solidarität nichts zu tun

Verwirrung in der Rentendebatte: Hören „immer mehr Deutsche früher auf zu arbeiten“, obwohl sie mit „weniger Geld auskommen müssen“? Dies melden Medien unter Berufung auf die Rentenversicherungsstatistik (1). Nach deren neuesten Zahlen mussten noch nie so viele Rentner wie heute Abschläge auf ihre „Regelrente“ hinnehmen. Das bedeutet aber nicht, dass „immer mehr Deutsche“ früher aufhören zu arbeiten – das Gegenteil ist der Fall: Das durchschnittliche Renteneintrittsalter ist in der letzten Dekade von ca. 60 Jahren auf 63 Jahre gestiegen (2). Gesunken ist dagegen die Zahl derjenigen, die ihren Vorruhestand ohne Abschläge am Rentenniveau genießen können. Beide Entwicklungen gehören zusammen – sie sind die Folge der Rentenreformen in Deutschland, die den Vorruhestand einschränken und das reguläre Renteneintrittsalter sukzessive bis auf 67 Jahre erhöhen. Diese Reformen entlasten die Beitragszahler, die in unserem umlagefinanzierten Sozialsystem für die Rentner aufkommen müssen. Diese Entlastung dient der Generationengerechtigkeit, denn zukünftig müssen – demografisch bedingt – immer weniger Jüngere immer mehr Ältere versorgen. Damit drohen aber auch steigende Rentenbeitragslasten für Arbeitnehmer, die nicht nur den Wohlstand der jüngeren Erwerbstätigen mindern, sondern auch Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung gefährden. Um dies zu verhindern, waren Einschnitte im Rentensystem unumgänglich. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Demographie, Gesellschaft / Politik, Wirtschaftsethik

Absurdes aus Brüssel: Planen gegen Vernunft und Wirklichkeit

Donnerstag 10. Januar 2013 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Europa werde bis 2010 zum „wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt“ – dies verkündete die Europäische Union im März 2000 auf dem Regierungsgipfel von Lissabon. „Dauerhaftes Wirtschaftswachstum“, „mehr und bessere Arbeitsplätze“ und „größerer sozialer Zusammenhalt“ lauteten die Versprechungen (1). Ein Jahrzehnt später plagen Rezession, Arbeitslosigkeit und Schulden weite Teile des Kontinents, insbesondere der Süden steckt tief in der Krise. Die Probleme lösen sollen nun Transfers aus Deutschland, das selber jahrelang als der „kranke Mann Europas“ galt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Wirtschaftsethik

Zurück ins Neandertal? Ein Plädoyer für den Schutz von Ehe und Familie

Donnerstag 20. Dezember 2012 von Administrator


von Norbert Blüm

Eine der schönsten Geschichten von der Liebe zwischen Mann und Frau wird in Platons Symposion erzählt. Einst lebten die Menschen als „Mannweiber“ unentschieden nach Geschlecht. Die „Mannweiber“ waren mächtige Wesen; „an Kraft und Stärke waren sie gewaltig und hatten auch noch große Gedanken“. Für Zeus und die Götter wurden die Menschen zu gefährlichen Konkurrenten. Also schwächten die Götter die „Mannweiber“ und Zeus zerteilte sie eigenhändig in zwei Hälften: „wie wenn man Früchte zerschneidet, um sie einzumachen“. Die Götter hatten jedoch ihre Rechnung ohne die Anhänglichkeit der getrennten Hälften gemacht. Fortan suchte die eine Hälfte die andere und kam erst zur Ruhe, wenn sie die andere gefunden hatte. Conclusio: Liebe ist das Heimweh nach dem verlorenen Gegenteil. Glücklich ist, wer sein Gegenstück findet und es ein Leben lang festhält. Die Ehe ist das „happy end“ einer mythischen Suchaktion. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Demographie, Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Wirtschaftsethik

Dr. Wolfgang Philipp, Acht notwendige Fragen zum ESM

Montag 16. Juli 2012 von Christoferuswerk e.V.


Christoferuswerk e.V.

Acht notwendige Fragen zum ESM

Dr. Wolfgang Philipp ist Rechtsanwalt in Mannheim mit Schwerpunkt Wirtschaftsrecht und Autor zahlreicher Publikationen. Bei einer Veranstaltung der Freien Wähler in Karlsruhe erklärte er am 30.6.2012 Folgendes:

“Im Zusammenhang mit den ESM-Beschlüssen des Deutschen Bundestages und Bundesrates sollten an Abgeordnete nachfolgende Fragen gestellt werden:

1. Wissen Sie, dass die ESM-Gesellschaft mit einem Eigenkapital von 700 Mrd. € die weitaus größte Bank in Europa sein wird? (12 mal so viel Kapital wie die Deutsche Bank – 140 mal so viel Kapital wie die Deutsche Bundesbank – 65 mal so viel Kapital wie die Europäischen Zentralbank im Jahr 2010 – 5 mal mehr als das Haushaltsvolumen der EU)

2. Wissen Sie, dass in der ESM-Bank die Verfügung über das Geld und politische Macht in einzigartiger Weise vereint wird, weil sie nicht von Bankfachleuten, sondern von den Finanzministern geleitet wird? Das ist ein Zustand, den die deutsche Politik seit Kriegsende immer vermeiden wollte. Die Unabhängigkeit der Notenbank war einer unserer größten Errungenschaften. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Wirtschaftsethik

Das Kamel und das Nadelöhr: Ist das Christentum gegen die Marktwirtschaft?

Mittwoch 22. Februar 2012 von Dr. Christoph Sprich


Dr. Christoph Sprich

Das Kamel und das Nadelöhr: Ist das Christentum gegen die Marktwirtschaft?

Bibelstellen wie die vom reichen Jüngling kritisieren scheinbar Eigentum und wirtschaftlichen Erfolg. Andererseits fordert die Bibel zu Tüchtigkeit auf. Es kommt darauf an, Bibelstellen in ihrem Zusammenhang zu verstehen. Das Neue Testament ist keine Sozialordnung. Aber es zeigt auf, dass der Sinn des Lebens nicht im wirtschaftlichen Erfolg liegt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Wirtschaftsethik

Ideologie und Energie

Montag 23. Januar 2012 von Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Leisenberg


Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Leisenberg

Ideologie und Energie

Eine Bemerkung vorab:

Es könnte im Folgenden der Anschein erweckt werden, der Autor hätte etwas gegen den Umweltschutz. Dem ist nicht so: Er hat sich sein ganzes Berufsleben mit energieeffizienten Prozessen beschäftigt und die Innovationspreise, die er bekommen hat („Unternehmerpreis innovativer Mittelstand“ 2004 der IHK und Innovationspreis des Landes Hessen 2007) hängen alle mit effektiver Energienutzung zusammen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Wirtschaftsethik

Farm der Tiere – mit Biosiegel

Dienstag 20. September 2011 von factum


factum

Farm der Tiere – mit Biosiegel

Der Umweltrat der deutschen Regierung fordert eine «Grosse Transformation» von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Staat und eine neue Weltordnung sollen das Klima retten.

Wer auch immer sich anschickt, in einem globalen Massstab den Menschen Freiheitsrechte zu nehmen und politische Macht auf einer höheren Ebene als der von Nationalstaaten zu konzentrieren, der braucht ein Thema mit emotionalem Potential. Nach Lage der Dinge sind das die Themen «Weltfrieden » und «Frieden mit der Natur». Letzteres eignet sich besonders gut, um die Menschen anzusprechen. In der zersplitternden Welt ist der Gedanke, dass die Natur «gut» sei, bald das Letztverbliebene, worauf man sich über weltanschauliche Grenzen hinweg einigen kann. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Wirtschaftsethik