Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

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Der Hass der Welt

Dienstag 2. Februar 2016 von Pfr. Hans-Otto Graser


Pfr. Hans-Otto Graser

„Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.“ (Joh 15,18)

Was Jesus hier vom Hass der Welt sagt, bewahrheitet sich seit zweitausend Jahren. Ströme von Märtyrerblut sind im Laufe der Jahrhunderte geflossen und reißen bis heute nicht ab. Im Gegenteil, in immer mehr Ländern werden Christen verachtet, ausgegrenzt, verfolgt, gefoltert und umgebracht. Die Welt hasst sie, weil sie Jesus hasst. Diesen Jesus, der Sünde beim Namen nennt, zur Buße und Umkehr mahnt, seinen Nachfolgern den Himmel verspricht und den Unbußfertigen die Hölle androht. Nein, mit diesem Jesus will die Welt nichts zu tun haben. Er ist ihr ein Dorn im Auge. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Predigten / Andachten

Geistlich leben und leiten in einer veränderten Zeit

Dienstag 3. Februar 2015 von Pfr. Hans-Otto Graser


Pfr. Hans-Otto Graser

Es gehört zum Wesen der Zeit, dass sie sich verändert. Das ist nicht neu. Darum stimmen auch Aussagen wie diese: Wir leben heute in einer ganz anderen Zeit. Die Zeiten haben sich geändert. Das Rad der Geschichte lässt sich nicht zurückdrehen. Wie aber, wenn behauptet wird, man könne in einer veränderten Zeit nicht länger an überholten Ansichten festhalten. Es sei notwendig, mit der Zeit zu gehen, wolle man nicht ausgegrenzt werden. Ohne Anpassung gehöre man nicht dazu. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Seelsorge / Lebenshilfe, Theologie

Verkündigung ohne Vollmacht

Freitag 1. November 2013 von Pfr. Hans-Otto Graser


Pfr. Hans-Otto Graser

Kann man dem modernen Menschen noch eine ungekürzte biblische Verkündigung zumuten? Ist es nicht klüger, gewisse Dinge wegzulassen oder wenigstens zu entschärfen? Schließlich sollen die Leute ja für Jesus Christus und den Glauben gewonnen werden. Da darf man sie doch nicht mit irgendwelchen harten Aussagen vor den Kopf stoßen. Aber Moment mal! Wer sagt denn, dass man das nicht darf? Hat nicht Jesus selbst so hart geredet, dass die meisten seiner Jünger ihn verließen? (Joh. 6,60). Hart meint ja nicht unbedingt verletzend. Vielmehr ist es die Wahrheit der Bibel, die der sündige und unbußfertige Mensch als hart empfindet. Wahrheit kann eben auch weh tun. Und das wollen viele nicht. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche, Theologie

Im Licht leben

Freitag 28. Juni 2013 von Pfr. Hans-Otto Graser


Pfr. Hans-Otto Graser

I.  Das Leben im Licht hat einen Anfang

„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben“ (Joh. 8,12).

Mit diesen Worten ruft unser Herr Jesus Christus Menschen heraus aus der Nacht der Sünde und des Todes in sein helles Licht, in seine Gemeinschaft. Das Leben im Licht hat also einen konkreten Anfang. Es beginnt mit dem Ruf Gottes zur Buße und Umkehr. Solange wir diesem Ruf nicht folgen, leben wir in der Finsternis der Gottesferne. „Ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn“, schreibt der Apostel Paulus im 5. Kapitel des Epheserbriefes (V.8).  Bei Menschen, die im Licht leben gibt es demnach ein Einst und ein Jetzt. Einst Finsternis, jetzt Licht. Da ist etwas Gewaltiges passiert. Gott hat in seiner Gnade in ihr Leben eingriffen und sie zur Umkehr bewegt. Mit seinem Erwählungsruf hat Jesus sie in seine Nachfolge gerufen, und sie haben diesen Ruf gehört und sich für ein Leben in seiner Lichtsnachfolge entschieden. „Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden“ (2. Kor. 5,17). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten