Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

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Andacht über 2 Mose 15,1 „Ich will dem Herrn singen, denn er hat eine herrliche Tat getan“.

Freitag 27. Februar 2026 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

„Ich will dem Herrn singen, denn er hat eine herrliche Tat getan.“ (2 Mose 15,1)

Welch eine erhebende Stunde, als Israel die gewaltige Heeresmacht Pharaos im Roten Meer untergehen sah. „Sie sanken unter wie Blei im mächtigen Wasser“ (Vers 10)! – Lasst uns auf die Wirkungen achten, welche durch diesen Anblick in Israel entstanden.

2. Mose 14,30 heißt es: „Das Volk fürchtete den Herrn.“ Bei dem Anblick, der so jäh vernichteten Macht Pharaos sagte sich das Volk: Das hat Gott getan! Niemand hätte den Gedanken haben können, es wäre Zufall gewesen, dass gerade zu dieser Stunde die Wasser des Roten Meeres mit Macht zurückgeströmt kamen. Nein! Alle erkannten das Gericht Gottes über Pharao. Sie merkten, wie schrecklich es ist, den lebendigen Gott zum Gegner zu haben und in seine Hände zu fallen. – Ach, dass die Gerichte der vergangenen Jahre auch unser Volk lehrten, zurückzukehren zur Furcht Gottes! Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Warten können, Unrecht erleiden, eigene Gedanken aufgeben (Andacht über Joh. 18,10)

Sonntag 31. August 2025 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

Da hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es aus und schlug nach des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. Und der Knecht hieß Malchus. (Joh 18,10)
Als Petrus dem Malchus das Ohr abhieb, beging er einen Fehler, der sich oft wiederholt. Petrus konnte nicht warten, bis er die Antwort des Herrn erhalten hatte. Lukas erzählt, die Jünger hätten gefragt: „Sollen wir mit dem Schwerte dreinschlagen?“, aber noch ehe der Herr antworten konnte, schlug Petrus, von seiner Feuernatur getrieben, gleich drauf los. Das Schwert blitzte durch die Luft; das Ohr war abgehauen. Hätte Petrus gewartet, der Fehltritt wäre nicht geschehen. – Wie oft kommt ähnliches noch heute vor, weil man nicht auf klare Weisungen Jesu warten kann. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Der Geist des Herrn kam über Simson (Richter 15,14)

Sonntag 1. Juni 2025 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

Die Bewohner der Stadt Lehi sind einmal in peinliche Verlegenheit geraten. Simson hatte vorübergehend Wohnung bei ihnen gemacht. Die Philister hörten davon, gingen nach Lehi und drohten dort: Wenn ihr uns den Simson nicht ausliefert, gefesselt mit zwei neuen Stricken, werden wir eure Stadt an allen vier Ecken anzünden. Die Leute aus Lehi gingen zu Simson und fragten, was sie tun sollten. Simson sprach: „Schwört mir, dass ihr mir kein Böses tun wollt, dann bindet mich und liefert mich den Philistern aus.“ Es geschah also. Als die Philister den riesenstarken Mann erblickten, in Fesseln geschlagen, jauchzten sie laut auf. Da aber kam der Geist des Herrn über Simson. Er zerriss die Stricke wie Fäden, vom Feuer versengt. Simson ergriff einen am Boden liegenden Eselskinnbacken und schlug 1000 Philister nieder. – Diese Geschichte zeigt eine zweifache Wirkung des Geistes Gottes. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Andacht über Apostelgeschichte 11,21: „Und die Hand des Herrn war mit ihnen und eine große Zahl ward gläubig und bekehrte sich zum Herrn.“

Sonntag 8. Oktober 2023 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

Lasst uns bei der Wortverkündigung der Flüchtlinge in Antiochien auf dreierlei achten.

1. Kern und Stern der Verkündigung

Was war der Inhalt ihrer Predigt? „Sie predigten das Evangelium vom Herrn Jesus“ (Vers 20). In diesem Ausdruck ist alles zusammengefasst, was sie zu bringen hatten. In einer Zeitung wurden einst die Sendboten des Barons von Oertzen in Hamburg verspottet. Unter anderem hieß es: „Ihre ganze Lehre besteht in dem Satz: „Kommt zu Jesu, und ihr seid glücklich.“ Oertzen stimmte diesem Satz freudig zu und erklärte, besser habe er die ganze Lehre seines Vereins nicht aussprechen können. Er wollte damit sagen, dass die Person des Herrn Jesu Kern und Stern all ihrer Verkündigung sein und bleiben solle. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Andacht: Drei Forderungen für Gottes Volk

Samstag 12. August 2023 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

Nehemia sprach: Lasst uns die Mauern Jerusalems bauen. – Lasst uns doch diese Schuld erlassen. – Wir wollen das Haus unseres Gottes nicht verlassen. (Nehemia 2,17; 5,10; 10,40)

Nehemia hat drei Forderungen erhoben, die zu aller Zeit für Gottes Volk Bedeutung haben.

„Lasst uns die Mauern Jerusalems bauen.“ Jerusalems Mauern waren zerstört. Schutzlos war Israel der Willkür seiner Feinde preisgegeben. Gottes Volk war den Widersachern zum Gespött. Der Name des Gottes Israel war entehrt worden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Die Wolkensäule – Kurzandacht von Alfred Christlieb zu 2. Mose 13,22

Mittwoch 4. Januar 2023 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

Die Wolkensäule wich nimmer von dem Volk des Tages,
noch die Feuersäule des Nachts.

— 2. Mose 13,22

Welcher Unterschied zwischen dem alttestamentlichen Volke Gottes und den Nomadenstämmen, Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

„Lasst uns nicht nach eitler Ehre streben“ (Gal 5,26)

Sonntag 13. November 2022 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

Im Meer gibt es Klippen, sichtbare, die über das Wasser hinausragen und unsichtbare, verborgen, in geringer Tiefe unter der Oberfläche. Vor letzteren kann man sich in unbekannten Gewässern nur dadurch schützen, dass man ständig mit dem Senkblei lotet. – Wie Schiffe auf Steinklippen, so stranden viele Christen auf der Klippe der Ehrsucht. In Joh 12,42 lesen wir: „Auch der Obersten glaubten viele an Jesus. Aber um der Pharisäer willen bekannten sie es nicht, denn sie liebten mehr die Ehre bei Menschen denn die Ehre bei Gott.“ Scharen von Menschen, besonders in den Reihen der Vornehmen werden durch Rücksicht auf die eigene Ehre von der Nachfolge Jesu zurückgehalten. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Barnabas in Antiochien. Andacht über Apg. 11,22

Sonntag 9. Oktober 2022 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

Die große Erweckung in Antiochien konnte nicht verborgen bleiben. Die Kunde davon drang bis nach Jerusalem. Wie stellten sich nun die „alten“ Christen zu den „jungen“? Sie vermieden die beiden Abwege, die neue Bewegung abzulehnen oder sie jubelnd gutzuheißen. Sie beschlossen, Barnabas hinzusenden und mit ernster Sorgfalt die Vorgänge an Ort und Stelle zu prüfen. Nicht jeder ist zu solcher Aufgabe befähigt. Darum wählte die Gemeinde einen erprobten Mann: Barnabas, einen Mann „voll heiligen Geistes und Glaubens“. Menschliche Bildung und Gelehrsamkeit hätte dafür nicht ausgereicht (1. Tim. 3,6; Jak. 3,1). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

„Der Sünde widerstehen“ – Andacht über Josua 23,13

Samstag 28. Mai 2022 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

„Wenn ihr euch mit den Kanaanitern verbindet, so werden sie euch zum Strick und Netz, zur Geißel in euren Seiten und zum Stachel in euren Augen.“ (Josua 23,13)

Den Kanaanitern gegenüber musste Israel in Kampfstellung bleiben. Befreundete es sich mit ihnen, dann rächte sich das furchtbar. Sie werden für Israel zum „Strick.“ Wie ein Gefesselter sich nicht mehr frei bewegen kann, so hatte Israel zu leiden unter der Zwingherrschaft z. B. der Midianiter. Man konnte nicht einmal aufs Feld gehen oder die wenigen armen Garben, die man nachts geholt, zu Hause dreschen! So geht es allen Sündendienern! Wer die Sünde nicht bindet, den fesselt die Sünde. Denkt an Trinker und Wollüstlinge. „Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht!“ Solche Menschen müssen sündigen, ob sie sich noch so dagegen sträuben. Gott gibt sie zur Strafe dahin in ihrer Herzen Gelüste, wie Röm. 1,24 sagt, „zu schänden ihre eigenen Leiber an sich selbst.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Unterschiedliche Geschäftsmethoden. Andacht über 1 Mose 13,14

Sonntag 30. Januar 2022 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

Der Herr sprach zu Abram: Hebe deine Augen auf gegen Mitternacht, Mittag, Morgen und Abend. Denn alles Land, das du siehst, will ich dir geben und deinem Samen ewiglich (1. Mose 13,14).

Abram hat andere Geschäftsmethoden gehabt als Lot. Ihm war das Geschäft nicht das wichtigste und vordringlichste Anliegen. Der immerwährende Zank zwischen seinen und Lots Hirten war ihm eine Qual. Da musste Wandel geschaffen werden. Es ging nicht ohne eine Trennung. Als Familienoberhaupt und als der ältere hätte Abram sich die besten Weideplätze Vorbehalten und dem Lot einfach einen anderen Wohnplatz anweisen können. Er hat das nicht getan. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten