Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

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„Der Sünde widerstehen“ – Andacht über Josua 23,13

Samstag 28. Mai 2022 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

„Wenn ihr euch mit den Kanaanitern verbindet, so werden sie euch zum Strick und Netz, zur Geißel in euren Seiten und zum Stachel in euren Augen.“ (Josua 23,13)

Den Kanaanitern gegenüber musste Israel in Kampfstellung bleiben. Befreundete es sich mit ihnen, dann rächte sich das furchtbar. Sie werden für Israel zum „Strick.“ Wie ein Gefesselter sich nicht mehr frei bewegen kann, so hatte Israel zu leiden unter der Zwingherrschaft z. B. der Midianiter. Man konnte nicht einmal aufs Feld gehen oder die wenigen armen Garben, die man nachts geholt, zu Hause dreschen! So geht es allen Sündendienern! Wer die Sünde nicht bindet, den fesselt die Sünde. Denkt an Trinker und Wollüstlinge. „Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht!“ Solche Menschen müssen sündigen, ob sie sich noch so dagegen sträuben. Gott gibt sie zur Strafe dahin in ihrer Herzen Gelüste, wie Röm. 1,24 sagt, „zu schänden ihre eigenen Leiber an sich selbst.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Unterschiedliche Geschäftsmethoden. Andacht über 1 Mose 13,14

Sonntag 30. Januar 2022 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

Der Herr sprach zu Abram: Hebe deine Augen auf gegen Mitternacht, Mittag, Morgen und Abend. Denn alles Land, das du siehst, will ich dir geben und deinem Samen ewiglich (1. Mose 13,14).

Abram hat andere Geschäftsmethoden gehabt als Lot. Ihm war das Geschäft nicht das wichtigste und vordringlichste Anliegen. Der immerwährende Zank zwischen seinen und Lots Hirten war ihm eine Qual. Da musste Wandel geschaffen werden. Es ging nicht ohne eine Trennung. Als Familienoberhaupt und als der ältere hätte Abram sich die besten Weideplätze Vorbehalten und dem Lot einfach einen anderen Wohnplatz anweisen können. Er hat das nicht getan. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Es begab sich aber zu der Zeit … da Cyrenius Landpfleger in Syrien war. (Lk 2,1-2)

Donnerstag 23. Dezember 2021 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

Wenn wir die Verhältnisse anschauen, in denen Maria und Joseph zur Zeit der Geburt Jesu lebten, erkennen wir, dass dieselben ähnlich notvoll waren wie unsere Zeiten. Gott will uns sagen, dass bitterer Mangel seinen Segen nicht aufhält, sondern oft mächtig fördert. O Traurige politische Verhältnisse herrschten damals im Lande. Fremde Machthaber herrschten im Lande. Schwere Steuern mussten aufgebracht werden. Zu ihrer Erhebung ordnete Augustus die Schätzung an. Das Land wurde ausgesogen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Andacht zum 1. Adventssonntag über Offb 22,20

Samstag 27. November 2021 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

Amen, ja komm, Herr Jesus! (Offb 22,20)

Das letzte Gebet der Bibel ist ein Adventsgebet. Für drei ganz bestimmte Fälle ist es besonders geeignet. Zunächst für das Sterbebett eines Jüngers Jesu. Da liegt ein sterbender Pilger in Atemnot und großem Elend. Er hat sein Lebenswerk getan und möchte nur noch seinem Heiland stille halten. Der tut die letzten Meisselschläge, damit sein Kind ein rechter Baustein werde am Tempel des lebendigen Gottes. Und aus der Tiefe der Leidensnot dringt das Gebet zum Heiland: „Komm, Herr Jesus, komme bald!“ Das ganze Leben hindurch hat er treu gebetet. Jetzt ist sein letztes Stündlein gekommen. Was sollte er zuletzt anders tun, als beten: Amen, ja komm Herr Jesus! Das ist seine letzte Bitte, und diese Bitte wird erhört. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Andacht über Apg 12,17 – Woran erkennt man wahre Knechte Gottes?

Freitag 22. Oktober 2021 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

Petrus erzählte ihnen, wie ihn der Herr aus dem Gefängnis geführt hatte. (Apg 12,17)

Als Petrus den Mund auftat und der erstaunten Christenschar sein Erleben schilderte, stand er in einer Gefahr. Er war in diesem Augenblick der bewunderte, von allen angestaunte Mann, dessen Schicksal alle stark bewegte. Wie nahe lag es da, an diesem Interesse für seine Person sich zu weiden und daran seine Freude zu haben. Wie hätte Petrus aller Blicke bei sich festhalten können. Er tut das aber nicht. Er hebt hervor, was der Herr getan und berichtet Zug für Zug, wie der Herr ihn aus dem Gefängnis geführt habe. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

„Wohl dem, der die Berufung erlebt“ – Andacht über 1. Könige 19,21

Sonntag 18. Juli 2021 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

Und Elisa machte sich auf, folgte dem Elia nach und diente ihm. (1. Könige 19,21)

Hier wird uns die Berufung des Elisa erzählt. Er pflügt auf dem Acker. Zwölf Joch Ochsen arbeiten vor ihm her. Da kommt der Prophet Elia. Er geht auf den jungen Mann zu, wirft ihm wortlos den Prophetenmantel über die Schultern und eilt davon. Elisa lässt seinen Pflug stehen, läuft dem Elia nach und spricht: „Lass mich nur Abschied nehmen von meinen Eltern!“ Elia erlaubt es ihm mit den Worten: „Geh hin und komm wieder! Bedenke, was ich dir getan habe.“ Elisa nimmt von Eltern, Geschwistern und Dienerschaft Abschied, folgt dem Elia nach und dient ihm. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

„Steh auf und iss!“ Andacht über 1. Könige 19,5 und 7

Samstag 10. Juli 2021 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

„Und siehe, ein Engel rührte ihn an und sprach zu ihm: Stehe auf und iss! Du hast einen großen Weg vor dir.“ (1. Könige 19,5 und 7)

Wie wunderbar hat Gott den Elia sonst erhört! Auf seine Bitte hin wurde der Himmel verschlossen und wurde wieder geöffnet. Auf sein Gebet hin fiel Feuer vom Himmel. Doch diesmal ging es nicht nach dem Worte (17,22): „. . . und der Herr erhörte die Stimme Elias.“ Die Bitte: „Nimm nun, Herr, meine Seele“, blieb ein nicht erhörtes Gebet. – Die großen Männer im Reiche Gottes haben es öfter erleben müssen, dass Gott ihre Gebete abwies. Mose durfte nicht ins gelobte Land (5. Mose 3,23), Paulus musste seinen Pfahl im Fleisch behalten, und Elias durfte jetzt nicht abscheiden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Weihnachtseinkauf im Kaufladen der Bibel

Freitag 13. Dezember 2019 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

„Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufest, das mit Feuer durchläutert ist und weiße Kleider und Augensalbe, dass du sehest.“ (Offenbarung 3,18)

Die Zeit vor Weihnachten ist eine besondere Zeit des Einkaufens. Wie drängen sich die Menschen in den Geschäften. Lasst uns von den irdischen Läden in den großen Kaufladen der Bibel gehen. Da tönen uns die Worte entgegen: „Kommt her und kaufet ohne Geld und umsonst, beide Wein und Milch (Jes. 55,1)“. Sprüche 23,23 heißt es: „Kaufe Wahrheit, Weisheit, Zucht und Verstand“, und im Sendschreiben an Laodizea bietet der Herr die kostbarsten Sachen zum Kauf an. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Andacht über 1 Kön 18,19: Wer das Wort Gottes hat, behält das Feld.

Freitag 28. Juni 2019 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

„Wohlan, sende hin und versammle zu mir das ganze Volk Israel auf dem Berge Karmel.“ (1. Könige 18,19)

Ahab ging auf die Forderung des Elia ein. Das ganze Volk Israel wurde zuhauf gerufen und mit ihm zugleich die 450 Propheten Baals. Da standen sie nun auf dem Berge einander gegenüber. Auf der einen Seite das Volk und die 450 Propheten Baals, die das Volk verführten; auf der anderen Seite Elia,   der   Gottes   Sache   vertrat.   Welch   ein  Verhältnis: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Andacht über 1 Könige 12,30: „Und das geriet zur Sünde“

Freitag 21. Juni 2019 von Alfred Christlieb (1866-1934)


Alfred Christlieb (1866-1934)

1. Kön. 12 schildert die „Sünde Jerobeams“. Von seinen Nachfolgern heißt es immer wieder: „Sie ließen nicht von der Sünde Jerobeam.“* Jerobeam war der erste König des Zehnstämmereiches. Gott hatte ihm die Bestätigung seines Königreiches für künftige Zeiten zugesichert, wenn er ihm gehorsam bleiben würde. Jerobeam aber wurde Gott untreu. Er sah, dass seine Untertanen dreimal im Jahr nach Jerusalem, in das Reich seines Nebenbuhlers Rehabeam wanderten. Er fürchtete, sie möchten mit ihrem Herzen wieder zu dem König aus dem Hause Davids zurückkehren. Darum meinte er, seinem Volk eigene Stätten der Anbetung bauen zu müssen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten