Gemeindenetzwerk

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Werden wir dabei sein?

Freitag 10. Dezember 2010 von Prädikant Wolfgang Wilke


Prädikant Wolfgang Wilke

Predigt im Advent: „Werden wir dabei sein?“

Die Adventszeit ist seit den Zeiten der alten Kirche eine Bu√ü- und Vorbereitungszeit auf das Christfest, an dem die Christenheit des Wunders gedenkt, das in jener Nacht geschah: Die Menschwerdung des lebendigen Gottes in Jesus Christus, dem Retter der Welt. Das ist eine zur√ľckgewandte Schau auf die Ereignisse vor 2000 Jahren und erf√ľllt unsere Herzen auch heute noch mit gro√üer Freude. Die Adventszeit hat aber auch eine Zukunftsperspektive, und ist deshalb auch die Vorbereitungszeit auf das zuk√ľnftige, sichtbare Kommen unseres K√∂nigs und Retters, Jesus Christus, in Macht und Herrlichkeit.

Diese Sichtweise ist vielen Christen leider mehr und mehr abhanden gekommen. Die Christen der ersten Jahrhunderte lebten noch in einer intensiven und sehns√ľchtigen Naherwartung der Wiederkunft Jesu. Was ist daraus geworden? Aber ohne die lebendige Hoffnung, da√ü Jesus wiederkommt, wird Weihnachten ‚Äď das Christfest ‚Äď zu einer r√ľckw√§rtsgewandten nostalgischen Gedenkveranstaltung, die die Herzen der Menschen nicht wirklich dauerhaft erfreut und w√§rmt.

In den letzten drei Jahrzehnten ist eine zunehmende Hoffnungslosigkeit und Orientierungslosigkeit in Deutschland festzustellen. Das hat seinen Grund in der zunehmenden Gottlosigkeit, die sich immer mehr breit macht und alle Bereiche unseres Lebens durchzieht. Hier m√∂chte uns die Adventszeit eine Hilfe und Gelegenheit sein f√ľr eine Neubesinnung auf das, was tr√§gt und uns eine Zukunft er√∂ffnet, n√§mlich Jesu Zusage, da√ü ER wiederkommen wird.

In den letzten Tagen vor Seiner Kreuzigung gibt Jesus Seinen J√ľngern noch Hinweise darauf, wie es nach Seinem Tod und Auferstehung denn dann weitergehen wird. In dieser sog. Endzeitrede weist ER zun√§chst auf die Zerst√∂rung Jerusalems hin und auf die weltweite Zerstreuung Israels, die beide knapp 40 Jahre sp√§ter auch tats√§chlich eintraten. Dann wendet ER sich dem Ende der Endzeit zu:

„Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den V√∂lkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres, und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen √ľber die ganze Erde; denn die Kr√§fte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit gro√üer Kraft und Herrlichkeit.¬†Wenn aber dieses anf√§ngt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure H√§upter, weil sich eure Erl√∂sung naht.¬† Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Seht den Feigenbaum und alle B√§ume an:¬†wenn sie jetzt ausschlagen und ihr seht es, so wi√üt ihr selber, da√ü jetzt der Sommer nahe ist. So auch ihr: wenn ihr seht, da√ü dies alles geschieht, so wi√üt, da√ü das Reich Gottes nahe ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis es alles geschieht.¬†Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht.“ (Lukas 22,25-33)

Jesus gibt hier eine Vorausschau auf die Vollendung dieser Weltzeit. ER l√§sst uns einen Blick in die Zukunft tun und offenbart uns die wichtigsten Ereignisse der Zukunft, damit Seine Gemeinde den richtigen Weg einschlagen kann. ER will nicht die Neugierigen locken, sondern die Suchenden informieren. Es dient Seinen J√ľngern als Zur√ľstung f√ľr das Kommende, damit sie ihm gewachsen sind.

Drei Punkte möchte ich beleuchten:

1.) Der K√∂nig k√ľndigt sich an
2.) Der König kommt (erscheint)
3.) Der König steht zu Seinem Wort

1.) Der K√∂nig k√ľndigt sich an

Das Kommen eines K√∂nigs wird immer und √ľberall intensiv vorbereitet und k√ľndigt sich geb√ľhrend an. Je gr√∂√üer und machtvoller der K√∂nig, desto umfangreicher und gewaltiger die Vorank√ľndigung.

So war das auch bereits bei Jesu erstem Kommen. Es k√ľndigte sich durch ein Zeichen am Himmel an. Eine ganz besondere Sternkonstellation war zu beobachten. Diese war f√ľr die Weisen aus dem Morgenland ein eindeutiger Hinweis darauf, da√ü ein K√∂nig geboren wurde und der Stern von Bethlehem wies ihnen, wie ein modernes Navigationsger√§t, den Weg dorthin.

Damals hatte Jesus Seine ewige himmlische Herrlichkeit beim Vater f√ľr eine Zeitspanne von ca. 30 Jahren verlassen und ist zu unserer Rettung als Mensch auf die Erde gekommen. Dann aber, nachdem ER Sein Rettungswerk, den Tod f√ľr unsere S√ľnden am Kreuz von Golgatha, vollbracht hatte, hat Gott IHN auferweckt und nach 40 Tagen ist ER zum Vater in den Himmel zur√ľckgekehrt. Von dort aus regiert Jesus die Welt, bis heute, und h√§lt durch Sein starkes Wort das ganze Weltall zusammen. Durch Seinen Heiligen Geist sammelt ER sich f√ľr Sein kommendes Reich aus allen V√∂lkern die neue Menschheit, Seine Gemeinde.

Seit Seiner Himmelfahrt l√§uft diese Weltzeit auf ihr Ende zu. Nicht auf ihre Zerst√∂rung hin sondern auf ihre Umgestaltung und Vollendung. Und dazu wird Jesus wiederkommen! Diese Wiederkunft Jesu wird sich allerdings sehr viel dramatischer ank√ľndigen als bei Seiner Geburt im Stall von Bethlehem:

„Es werden Zeichen geschehen an Sonne, Mond und Sternen, die Wasserfluten werden in Wallung kommen und die Himmelskr√§fte ins Wanken geraten. Angst und Ratlosigkeit beherrschen die Menschen.“ (V.25)

Wir scheinen ja bereits mitten drin zu sein. Die Medien √ľbersch√ľtten uns laufend mit Nachrichten √ľber schlimme Ereignisse in der Welt.

‚ÄĘ Arbeitslosigkeit,
‚ÄĘ Korruption,
‚ÄĘ Mord,
‚ÄĘ Totschlag,
‚ÄĘ Hungersn√∂te,
‚ÄĘ Finanzkatastrophe,
‚ÄĘ Klimawandel,
‚ÄĘ Erdbeben
‚ÄĘ Sturmfluten

Wir erleben es also selbst, da√ü sich die Naturkr√§fte ver√§ndern und wir fragen uns, was hat das zu bedeuten und wo soll das hinf√ľhren? Wir sollten uns vielleicht vor Augen f√ľhren, da√ü es einen geheimnisvollen Zusammenhang gibt zwischen der Sch√∂pfung und dem Leben der Menschen. So geraten mit zunehmendem Abfall von Gott und damit zunehmender S√ľnde und Auflehnung, auch die Elemente in Unordnung.

F√ľr die Menschen ohne Gottesbeziehung, denen solche Erkenntnis verborgen ist, sind das Ereignisse, von denen man glaubt, sie durch gemeinsame weltweite Anstrengungen in den Griff bekommen oder zumindest beeinflussen zu k√∂nnen, oder man betrachtet sie als unberechenbare und sinnlose Schicksalsschl√§ge.

Gleichzeitig dienen diese Zeichen dazu, um einer gottlosen Menschheit zu zeigen, wer der wirkliche HERR ist. Denn wenn das geschieht, verliert der Mensch ohne Gott seine Fassung. Er verschmachtet vor Angst vor den Dingen, die da kommen werden.

Als Nachfolger Jesu, vertrauen wir darauf, da√ü Gott die Menschen liebt und um jeden einzelnen Menschen wirbt! So sehen wir diese Zeichen auch als Gottes Warnsignale an die Menschheit, sich endlich f√ľr Jesus, den Retter und Erl√∂ser, zu entscheiden, dessen Erscheinen unmittelbar vor der T√ľr steht.

Wir nehmen aber auch andere besorgniserregende Zeichen und Veränderungen wahr, z.B. die dramatische, planmäßig gewollte Veränderung der christlichen Gesellschaft und Kultur Europas (Verfassung ohne Gottesbezug!) und die Zerfallserscheinungen des alten Weltsystems.

Die Gottesfeindschaft nimmt immer mehr zu. In den letzten 100 Jahren sind mehr Christen wegen ihres Glaubens verfolgt worden als in allen Jahrhunderten zusammengenommen.

All diese angek√ľndigten Zeichen sind aber auch bereits die Vorboten der globalen Umw√§lzungen, die dem endg√ľltigen Durchbruch des Reiches Gottes vorausgehen. Als wiedergeborene Christen d√ľrfen wir wissen, da√ü Gott die F√§den in der Hand h√§lt von Anfang bis zum Ende. Und so soll nicht die Furcht vor Katastrophen, sondern die Hoffnung auf die Erl√∂sung und die Freude auf die Wiederkunft Jesu, die Haltung von uns Christen sein. Denn Jesus versichert uns:

‚ÄěWenn aber dieses anf√§ngt zu geschehen, dann erhebt eure H√§upter weil sich eure Erl√∂sung naht.‚Äú

Also Mut! Freut euch! Jesus kommt! Wir sollen den Kopf nicht in den Sand stecken sondern unsere Häupter erheben, denn Jesus kommt!

2.) Der König kommt

Seit der Vertreibung aus dem Paradies lebt die Menschheit in der Trennung von Gott und damit getrennt vom Leben und ist dem ewigen Tod preisgegeben.

Gleichzeitig lebt sie in der Hoffnung auf Rettung aus dieser Todverfallenheit und in der Erwartung des verhei√üenen Erl√∂sers. Der ist zwar bereits einmal gekommen, damals im Stall von Bethlehem, aber nur die wenigsten Menschen hatten in IHM den verhei√üenen und erwarteten Messias, den Sohn Gottes, erkannt. Das wird dann, bei Seiner Wiederkunft, ganz anders sein! Es wird geschehen so wie es bereits durch den Propheten Daniel offenbart und durch die Engel bei Jesu Himmelfahrt angek√ľndigt wurde: In einer Wolke. Es werden himmlische Posaunen ert√∂nen. Dann wird Jesus aus der himmlischen Verborgenheit hervortreten in die √Ėffentlichkeit der geschaffenen, sichtbaren Welt; ein globales Ereignis, dem sich kein Mensch auf dieser Erde wird entziehen k√∂nnen, un√ľbersehbar deutlich im Aufstrahlen Seiner g√∂ttlichen Macht und Herrlichkeit und begleitet von Seinen Engeln.

Gleichzeitig wird es zur universalen Anerkennung kommen, da√ü Jesus Christus der HERR ist zur Ehre Gottes des Vaters. Dann h√∂rt alles Leugnen, alle T√§uschung, aller Betrug auf. Das bis dahin Unsichtbare wird sichtbar. Dann ist nach 2000 Jahren die Gnadenzeit pl√∂tzlich abgelaufen. F√ľr die Gl√§ubigen kommt Jesus zum Heil f√ľr die anderen zum Gericht.

Die Menschen haben ihre Zeit gehabt, die Finsternis hat ihre Zeit gehabt. Jetzt hat der HERR Seine Zeit. Es ist der Tag des HERRN. ER hat das letzte Wort, wenn die Machthaber dieser Welt l√§ngst abgetreten sind. Und ‚Äď ER macht auch Gebrauch von Seiner Macht und Seinem Recht. √úber alle, die sich durch Gottes Langmut, Liebe und Barmherzigkeit nicht haben zur Umkehr bewegen lassen, wird ER das abschlie√üende Urteil sprechen.

Die wiedergeborenen Christen aber, die bis dahin verspottet, bedr√§ngt und verfolgt wurden und als die Narren vor der Welt gelten mu√üten, werden als die einzig Klugen beglaubigt und zu Ehren gebracht. Gleichzeitig wird Jesus alle diejenigen, die im Vertrauen auf IHN gestorben sind, auferwecken zum ewigen Leben. ER wird ihnen und den dann lebenden Gl√§ubigen einen unverg√§nglichen Auferstehungs- und Herrlichkeitsleib geben. Ja, ER wird uns die Herrlichkeit verleihen, die ER uns bei der Sch√∂pfung zugedacht hatte und die wir durch die S√ľnde verloren haben. Dann werden wir Jesus, unseren HERRN, von Angesicht zu Angesicht sehen d√ľrfen in all Seiner Sch√∂nheit und g√∂ttlichen Herrlichkeit. Wir werden dem gegen√ľberstehen, der Sein Leben f√ľr uns S√ľnder geopfert hat.

Dann wird ER aus all dem chaotischen Durcheinander Sein endzeitliches Friedensreich, das Reich Gottes, auf dieser Erde errichten und eine neue, eine g√∂ttliche Weltordnung, einf√ľhren, in der Gottes Wille zum Tragen kommen wird. (wie im Himmel so auf der Erde; vgl. Bitte im Vater unser). Dieses Reich, durch Christi Wiederkommen begr√ľndet, wird dann die jetzige Weltzeit (diesen √Ąon) abl√∂sen.

Gibt es irgendetwas, das uns getroster, gelassener, ja freudiger machen k√∂nnte als der Blick auf die Wiederkunft Jesu? Das Sch√∂nste ist, Jesus zu begegnen und IHN sehen d√ľrfen von Angesicht zu Angesicht in Seiner ganzen g√∂ttlichen Herrlichkeit, Majest√§t und Sch√∂nheit und ewig bei IHM bleiben zu d√ľrfen.

Haben wir eine lebendige Naherwartung der Wiederkunft Jesu? Erwarten wir denn noch in unserem Lebensalltag, und nicht nur im Gottesdienst, daß Jesus sichtbar wiederkommen und Sein Reich aufrichten wird? Als kommender König, Erlöser und Richter? Glauben wir das? Freuen wir uns darauf?

Wie wir geh√∂rt haben, k√ľndigen kosmische Ver√§nderungen nicht den Weltuntergang an sondern den wiederkommenden Jesus, den K√∂nig der K√∂nige! ER ist nahe! Noch ist Gelegenheit, umzukehren, die Lebensschuld bei Jesus abzuladen, Seine Vergebung zu erhalten und sich IHM ganz und gar anzuvertrauen, denn ER kommt f√ľr die Seinen als K√∂nig und Retter. Und f√ľr die Welt (f√ľr alle anderen) als Richter.

La√üt uns nicht nur unsere Wohnung zum Christfest vorbereiten, sondern auch unser Herz, damit wir Jesus, den K√∂nig aller K√∂nige, erwarten und empfangen k√∂nnen. Wenn ER kommt und sich das alles erf√ľllt, dann werden wir sein wie die Tr√§umenden, die noch nicht fassen, was sie sehn.

‚ÄěDenn was kein Auge jemals sah, was kein Ohr jemals h√∂rte und was sich kein Mensch vorstellen kann, das h√§lt Gott f√ľr die bereit, die IHN lieben.

3.) Der König steht zu Seinem Wort

Ist die Erwartung der Wiederkunft Jesu und die Sehnsucht nach Gottes neuer Schöpfung eine solide Basis, auf die wir bauen können, oder nur eine fromme Illusion?

Die aktuelle weltweite Finanzkatastrophe hat so manchen Lebenstraum von einer gesicherten Zukunft wie eine Seifenblase zerplatzen lassen. Sie hat uns dramatisch vor Augen gef√ľhrt, da√ü Geld kein sicheres Lebensfundament sein kann und da√ü auf all die Ratschl√§ge und Prognosen der Experten kein Verla√ü ist.

Was ist bei der Geldanlage nicht alles versprochen worden. Doch dann kam der Zusammenbruch. K√∂nnte es mit den Versprechungen √ľber die Wiederkunft Jesu √§hnlich sein? Nein!! Diese Botschaft ist zuverl√§ssig und wahr und wir k√∂nnen uns fest darauf verlassen.

Warum? Zum einen hat Jesus selbst gesagt: ‚ÄěIn meines Vaters Hause sind viele Wohnungen und ich gehe jetzt, um einen Platz f√ľr euch bereitzumachen. Wenn es nicht so w√§re, h√§tte ich euch nicht mit der Ank√ľndigung beunruhigt, da√ü ich weggehe. Ich gehe also, um einen Platz f√ľr euch bereitzumachen. Dann werde ich zur√ľckkommen und euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.‚Äú

Zum anderen haben die beiden Engel bei Jesu Himmelfahrt die J√ľnger mit den Worten getr√∂stet:

‚ÄěIhr M√§nner von Galil√§a, warum steht ihr hier und schaut nach oben? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird auf dieselbe Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt weggehen sehen.‚Äú

Seither hat sich aber nichts von alledem ereignet. Doch! In den Versen vor unserem Predigtabschnitt k√ľndigt Jesus die Zerst√∂rung Jerusalems und die weltweite Zerstreuung der Juden an. Nur knapp 40 Jahre sp√§ter, im Jahre 70 n.Chr., erf√ľllte sich diese Verhei√üung in furchtbarer Weise.

Eine weitere Zusage Jesu erf√ľllt sich vor unseren Augen: ‚ÄěWahrlich ich sage euch: Dies Geschlecht (Israel) wird nicht vergehen, bis da√ü es alles geschehe.‚Äú Und was sehen wir? ‚Äď Das entscheidende Zeichen der Zeit, der erstorbene Feigenbaum, ein Bild f√ľr Israel, schl√§gt bereits wieder aus. Nach fast 2000 j√§hriger Zerstreuung wurde 1948 der Staat Israel gegr√ľndet. Das Volk Gottes

‚ÄĘ lebt wieder im verhei√üenen Land
‚ÄĘ und in einem eigenen Staat
‚ÄĘ und gelangt zu neuem Leben, was sich auch daran zeigt, da√ü immer mehr Juden in Jesus ihren verhei√üenen Messias erkennen und IHM nachfolgen.

Das ist ein Wunder vor unseren Augen.

So sicher wie diese Ereignisse eingetreten sind, wird sich auch die endg√ľltige Wiederkunft Jesu ereignen.

Doch, als wollte Jesus unser zweifelndes Herz beruhigen, setzt ER Sein Siegel unter die Verheißungen und sagt:

‚ÄěHimmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht.‚Äú D.h. sie haben ewigen Bestand, darauf k√∂nnen wir uns verlassen, egal was kommen wird!

Das bedeutet aber auch: All die Menschen, die keine Vergebung ihrer S√ľnden durch Jesus wollten, werden die Wiederkunft Jesu als Katastrophe erleben. Alle echten Gl√§ubigen aber, ob verstorben oder lebend, werden mit Jesus vereinigt, wenn ER wiederkommt. ‚Äď Dann sind wir am Ziel. So d√ľrfen wir diese Adventsbotschaft vom kommenden Erl√∂ser mit gro√üer Freude in unser Herz aufnehmen und Jesus, unserem HERRN, ganz und gar vertrauen und IHN sehns√ľchtig erwarten!

Bleibt die wichtigste Frage: Werden wir persönlich mit dabei sein? Wirst Du mit dabei sein?

Amen.

Prädikant Wolfgang Wilke, Köln, 07.12.2008

 

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 10. Dezember 2010 um 16:03 und abgelegt unter Predigten / Andachten.