Gemeindenetzwerk

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Aufruf an evangelische Christen

Mittwoch 7. November 2018 von Netzwerk Bibel und Bekenntnis


Netzwerk Bibel und Bekenntnis

Jesus Christus spricht: ‚ÄěHimmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.‚Äú (Matth√§us 24,35) Auf diese Zusage vertrauen wir und wollen dem dreieinigen Gott allein die Ehre geben. Zugleich belasten uns schwere Fehlentscheidungen von Synoden und Kirchenleitungen der evangelischen Kirchen in den letzten Jahren und veranlassen uns erneut, an alle Christen, insbesondere an Gemeindeleitungen, Pfarrer, Pastoren, Verantwortliche in christlichen Werken und Verb√§nden zu appellieren. In den evangelischen Kirchen werden die Grundlagen des Glaubens zunehmend demontiert.

In Frage gestellt wird insbesondere

  • die Autorit√§t der Bibel als Wort Gottes und h√∂chste Norm f√ľr Glauben, Leben und Lehre,
  • dass Jesus Christus der einzige Weg zum Heil ist und das Evangelium darum allen Menschen verk√ľndet werden muss,
  • dass Gott durch den stellvertretenden Tod Jesu am Kreuz und durch seine Auferweckung die Welt mit sich vers√∂hnt hat und uns bittet, die Vers√∂hnung im Glauben pers√∂nlich zu ergreifen,
  • dass zur Offenbarung Gottes die Gottebenbildlichkeit des Menschen und die Polarit√§t und Gemeinschaft von Mann und Frau geh√∂ren,
  • dass die Gebote Gottes auch heute die g√ľltigen Ma√üst√§be f√ľr das Leben der Christen und der Gemeinden sind.

Deshalb rufen wir zum Widerspruch und zum mutigen Bekenntnis auf. Wir m√ľssen nicht resignieren. Der Herr Jesus Christus ist f√ľr uns am Kreuz gestorben und auferstanden. Er lebt und wirkt. Er wird in Herrlichkeit wiederkommen. Durch ihn allein werden wir aus der Macht der S√ľnde und der ewigen Verdammnis gerettet und haben Frieden mit Gott. Wir sind nicht allein. Wir k√∂nnen uns in den Gemeinden gegenseitig ermutigen und ermahnen, die Bibel als Wort Gottes anzuerkennen, an dem sich unser Glaube, unser Leben und alle christliche Lehre zu orientieren haben. Aus Liebe und Dankbarkeit folgen wir Jesus Christus nach, leben aus der Vergebung der S√ľnden und wollen die Gebote Gottes halten.

  1. Wir bitten alle Christen eindringlich: Bekennt euch in Kirche und Gesellschaft dazu, dass die Bibel Gottes Wort ist, v√∂llig zuverl√§ssig und darum Ma√üstab f√ľr Glauben, Leben und Lehre! Vertraut Gottes Zusagen und gehorcht seinen Geboten!
  2. Wir bitten Pfarrer, Pastoren und Gemeindeleitungen eindringlich: Setzt euch daf√ľr ein, dass in den Gemeinden die Autorit√§t der Bibel als Wort Gottes anerkannt wird und dass in den heute kontroversen Fragen biblische Positionen gelehrt werden! Erkl√§rt √∂ffentlich, dass ihr keine Segnung oder Trauung gleichgeschlechtlicher Paare durchf√ľhren werdet.
  3. Wir bitten ehrenamtliche und hauptamtliche Leiter von christlichen Verbänden und Werken eindringlich: Bekennt euch durch öffentliche Stellungnahmen zur Autorität der Bibel als Wort Gottes und in den heute kontroversen Fragen zu biblischen Positionen! Nehmt so eure Leitungsaufgabe wahr und gebt nach innen und außen Orientierung!
  4. Wir bitten alle Verantwortlichen in Kirchen, Gemeinden, Gemeinschaften, Verb√§nden und Werken, die sich zur Autorit√§t der Bibel als Wort Gottes bekennen und in den heute kontroversen Fragen √∂ffentlich biblische Positionen beziehen, eindringlich: Verbindet euch lokal, regional und √ľberregional in geeigneten Organisationsformen, um euch gegenseitig zu unterst√ľtzen, die Gemeinden zu st√§rken und gegen√ľber Kirchenleitungen sowie in der Gesellschaft gemeinsam Stellung zu beziehen! F√∂rdert die einladende Verk√ľndigung des Evangeliums durch alle Formen der pers√∂nlichen und √∂ffentlichen Evangelisation!

Wir wollen uns gegenseitig in der √∂ffentlichen Auseinandersetzung st√§rken. Zu verschiedenen Zeiten sind √∂ffentliche Stellungnahmen zu unterschiedlichen Themen n√∂tig. Nachdem der Staat und viele Kirchenleitungen gleichgeschlechtliche Partnerschaften als Ehe anerkannt haben, halten wir es heute f√ľr notwendig, dass Gemeindeleitungen √∂ffentlich erkl√§ren, dass sie gleichgeschlechtliche Partnerschaften trotzdem nicht segnen oder trauen werden, weil sie dem Wort Gottes vertrauen und gehorchen.

Wir sch√§tzen die Freiheit, die wir in unserem Land haben. Wir bitten Gott und arbeiten daf√ľr, dass diese Freiheit erhalten bleibt. Allerdings hat Jesus seinen Nachfolgern nicht versprochen, dass sie ihren Glauben immer unter komfortablen Rahmenbedingungen leben k√∂nnen. Wenn uns die Freiheit nicht mehr zugestanden wird, wollen wir trotzdem Gott mehr gehorchen als den Menschen. (Apostelgeschichte 5,29) Jesus Christus hat uns zugesagt: ‚ÄěIch bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende‚Äú (Matth√§us 28,20). Darauf verlassen wir uns. Soli Deo Gloria!

Netzwerk Bibel und Bekenntnis 3.11.2018

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 7. November 2018 um 16:37 und abgelegt unter Gemeinde, Kirche.