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Dalai Lama in Kärnten

Mittwoch 17. Mai 2006 von Martin und Elke Kamphuis


Martin und Elke Kamphuis

Dalai Lama in Kärnten

Der im Januar verstorbene Forscher und Autor Heinrich Harrer war ein pers√∂nlicher Freund des Dalai Lama. Er hat in seinem Heimatort H√ľttenberg in K√§rnten einen buddhistischen Lehrpfad errichtet und „… er hatte urspr√ľnglich die Idee, bei uns mehr von der tibetischen Kultur zu zeigen und zu bewahren.“ (B√ľrgermeister Schratter, H√ľttenberg). Nun wird in H√ľttenberg um 22 Millionen Euro, unterst√ľtzt vom Land K√§rnten und unter der Schirmherrschaft des Dalai Lama, ein Tibetzentrum errichtet. K√§rntens Landeshauptmann J√∂rg Haider nennt es ein „Leuchtturmprojekt“. „Das Tibetzentrum in H√ľttenberg wird ein Gesundheitszentrum, welches aufgrund seiner Einzigartigkeit in Europa eine un√ľbertreffliche Ausstrahlung besitzen wird.“ schreibt das St. Veiter Monatsmagazin in diesem Zusammenhang. Aus aktuellem Anla√ü kommt nun der Dalai Lama nach K√§rnten. Er wird von Haider und Regierungskollegium am Flughafen Klagenfurt am 13. Mai feierlich empfangen und am 15. Mai wieder feierlich verabschiedet. Mit viel Prominenz findet dann am 14. die Grundsteinlegung f√ľr das Tibetzentrum statt und der Dalai Lama wir das „International Center of Higher Tibetan Studies“ (das erste und einzige Ausbildungszentrum f√ľr Tibetische Medizin in der westlichen Welt) pers√∂nlich segnen. Am 15. Mai wird er dann vor seiner Abreise noch als Ehrengast einen Vortrag an der Universit√§t Klagenfurt halten.

¬†„GOTTK√ĖNIG ZU GAST IN K√ĄRNTEN“ steht als riesige √úberschrift in der auflagenst√§rkste K√§rntner Zeitung, welche gratis an jeden Haushalt geht. Fast t√§glich liest man gro√ü angelegte Berichte zum Thema in den lokalen Medien. Im Blickpunkt Mittelk√§rnten ist zu lesen: „Der Dalai Lama gilt als Wiedergeburt Tschenresis, des Buddhas des Erbarmens, der gleichzeitig der Schutzpatron Tibets ist. Tschenresi hat auf seine eigene Erl√∂sung und den Eingang ins Nirvana verzichtet und wird so lange wiedergeboren, bis alle Menschen erl√∂st sind. Der 14. Dalai Lama wurde 1935 im Nordosten Tibets geboren und im Alter von zwei Jahren als die Wiedergeburt seines Vorg√§ngers, des 13. Dalai Lama erkannt…“

Auch wenn es den Betreibern hier in K√§rnten vordergr√ľndig um wirtschaftliche Interessen geht (250 Betten Gesundheitshotel, 140 Arbeitspl√§tze), sind die geistig-geistlichen Auswirkungen dieser Geschichte nat√ľrlich nicht zu untersch√§tzen. In einer Zeit wo die Menschen in unserem Land immer weniger Bezug zu Jesus Christus haben und dennoch ein innerliches Vakuum empfingen, wird der Buddhismus zunehmend salonf√§hig – zumal man sich als Wohlstands-Mitteleurop√§er aus der Distanz nat√ľrlich fein die Rosinen aus der buddhistischen Lehre herauspicken kann.

Bitte betet f√ľr die geistliche Entwicklung in K√§rnten / √Ėsterreich / Europa, f√ľr die Menschen, die durch diese Geschichte mit dem Buddhismus in Ber√ľhrung kommen, f√ľr die verantwortlichen Politiker und Entscheidungstr√§ger und betet auch f√ľr Lhamo Dhondrub, den 14. Dalai Lama. Er wurde ja selbst von Kind auf verf√ľhrt. Beten wir, da√ü er erkennt, da√ü er kein Gottk√∂nig ist, sondern ein einfacher Mensch wie jeder andere, der ebenso Errettung braucht, wie wir alle. Der Dalai Lama kann zwar die Grundsteinlegung f√ľr ein Zentrum vornehmen, aber letztendlich: „Einen anderen Grund kann niemand legen als den der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ (R√∂mer 3:11)

Quelle Gateway e.V.
Martin und Elke Kamphuis
N√§heres √ľber info@gateway-ev.de

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 17. Mai 2006 um 11:55 und abgelegt unter Weltreligionen.