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„Wie ich echte Freiheit fand.“

Mittwoch 2. Oktober 2013 von Livenet.de


Livenet.de

Vom Kriminellen zum Pastor

Ich bin in England, in SĂŒd-Wales aufgewachsen. Bei uns daheim wurde nur gestritten, bis meine Eltern sich endlich scheiden liessen. Als ich 13 Jahre alt war, begann ich meine kriminelle Karriere. Ich hatte die falschen Freunde und wir hatten nur Dummheiten im Kopf. Wir klauten und nahmen Drogen.

Auf der AbwÀrtsspirale

243155[0-0-480-279]-Richard-TaylorIch wurde heroinabhĂ€ngig, nahm Kokain und probierte alles aus was high machte. Mein verzweifelter Drang nach dem nĂ€chsten Schuss brachte mich immer wieder vor Gericht, bis ich 15 Jahr alt war und in eine Institution fĂŒr jugendliche StraftĂ€ter kam. Von dort kam ich ins GefĂ€ngnis. Und weil ich meine Sucht nicht ĂŒberwinden konnte, landete ich immer wieder dort, kaum war ich entlassen. Ich war aggressiv und unausstehlich. Nicht einmal meine Mitgefangenen konnten mich leiden.

Der Schrei nach dem Sinn

Einige meiner besten Freunde waren inzwischen an einer Überdosis gestorben und ich wusste, dass auch ich auf dem besten Weg in den Tod war. Irgendwann fing ich mich an zu fragen, worum es im Leben geht. Und ob ich ĂŒberhaupt eine Chance habe, einmal ein anderes Leben als dieses zu fĂŒhren.

Ich unterhielt mich jetzt öfter mit dem GefĂ€ngnis-Pfarrer. Er war immer sehr freundlich und hilfsbereit. Und es gab auch einen Mann von einer GefĂ€ngnis-Mission, der mich hin und wieder besuchte. Beide legten mir nahe, die Bibel zu lesen. FrĂŒher hatte ich mir aus den dĂŒnnen Seiten der Bibel Zigaretten gedreht. Jetzt fing ich an, darin zu lesen.

Eine neue Chance

Als ich wieder einmal vor Gericht stand um mein Urteil zu erwarten, war mir plötzlich, als wÀre eine Hand auf meiner Schulter. Ich schaute mich um, wer das sein könnte, aber es war niemand da. Konnte das die Hand Gottes gewesen sein, der mir nahe war, wie es die Bibel berichtete?

Ich wusste, dass ich genug schlimme Ding getan hatte, um lange einzusitzen. Doch weil ich angefangen hatte, mich fĂŒr den Glauben zu interessieren, kam ich in eine christliche Entzugsklinik. FĂŒr mich machte das erst einmal keinen Unterschied.

Kurz nachdem ich dort eingezogen war, hatte ich eine Vision von Jesus am Kreuz. Ich sah ihn dort sterben und dann drehte er sich zu mir und sagte: «Richard, das habe ich fĂŒr dich getan.» Ich war tief erschĂŒttert und bewegt. Ich wollte den Weg der Zerstörung endlich hinter mir lassen. Inzwischen war ich 18 Jahre alt und bereute meine Vergangenheit. Ich wollte einfach nur neu anfangen, mit Jesus. Und durch seine Hilfe.

Als ich zum ersten Mal wĂ€hrend eines Gebets die Kraft des Heiligen Geistes spĂŒrte, war ich ĂŒberwĂ€ltigt. So etwas Kraftvolles hatte ich noch nicht einmal unter Einfluss von Drogen erlebt. Ich fĂŒhlte mich plötzlich so rein, als hĂ€tte mir einer alle meine Schuld abgenommen, und frei von jeglicher Sucht. Die Erkenntnis, dass ich nie wieder Speed, Heroin oder andere Drogen brauchen wĂŒrde, war wie ein wunderschöner Sonnenaufgang. Ich war einfach nur frei, körperlich, psychisch und seelisch.

Heute bin ich Pastor und lebe ein erfĂŒlltes Leben. In meiner Gemeinde sind viele Menschen, die Ă€hnliche Erfahrungen mit Gott gemacht haben wie ich: Jesus macht kaputte Typen wieder heil und schenkt einen Neuanfang.

Datum: 02.10.2013
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Godreports.com

Der Beitrag wurde außerdem veröffentlicht unter www.life.de.

 

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 2. Oktober 2013 um 10:33 und abgelegt unter Seelsorge / Lebenshilfe.