Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

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Genderzid: Millionen Mädchen werden wegen „falschen Geschlechts“ abgetrieben

Freitag 11. Juni 2021 von IMABE


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Indikation „Mädchen“, Therapie „Abtreibung“: In Indien und China führt die selektive Abtreibung von Mädchen zu massiven demographischen und sozioökonomischen Problemen. Laut dem State of the World Population 2020 der UNO fehlten im Jahr 2020 in China 72 Millionen Frauen, in Indien knapp 46 Millionen und weltweit 140 Millionen Frauen aufgrund vorgeburtlicher oder späterer Kindestötung. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Internationales Verbot von Leihmutterschaft ist ein Gebot der Stunde

Mittwoch 24. Juni 2020 von IMABE


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Schockierende Bilder aus der Kiewer Wunschbabyklinik BioTexCom haben in Corona-Zeiten ein bezeichnendes Licht auf die entwürdigenden Praktiken der Leihmutterschaft geworfen. Die ukrainische Behörde schätzt, dass derzeit mehr als 1.000 Säuglinge aufgrund der Pandemie von ihren ausländischen Bestelleltern nicht abgeholt werden können. Die Babys wurden von ukrainischen Leihmüttern geboren – und liegen nun „quasi als Abholware bereit“. Die Wiener Bioethikerin Susanne Kummer kritisiert aus diesem Anlassfall die vielen blinden Flecken in der Leihmutterschaftsdebatte (vgl. Die Tagespost, online, 20.5.2020). Vor allem Armut und finanzielle Not treiben Frauen dazu, sich von Agenturen anheuern zu lassen und „als Gebärmutter zur Verfügung zu stellen“. Die Wirtschaftskrise nach Corona dürfte diese Situation noch verschärfen, so Kummer. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Medizinische Ethik

US-Studie: Assistierter Suizid wird als „kostengünstige“ Option angeboten

Mittwoch 13. November 2019 von IMABE


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Eine aktuelle Studie des US-amerikanischen National Council on Disability (NCD) hat die Auswirkungen der Gesetze zum assistierten Suizid in den USA auf Menschen mit Behinderungen untersucht. Das Ergebnis ist beunruhigend: Die häufigsten Gründe, warum Menschen mit Behinderung Beihilfe zum Suizid beantragen, sind nicht Schmerzen, sondern stehen in direktem Zusammenhang mit unzureichender Unterstützung und Dienstleistung zur Bewältigung ihres Alltags. Die Legalisierung des assistierten Suizids führe offenbar dazu, dass Ärzte die „kostengünstigste Option“ anbieten würden – nämlich Beihilfe zum Suizid – anstelle von medizinischen Behandlungen oder Unterstützungen zur Lebensverbesserung, kritisiert angesichts der Studien-Ergebnisse der NCD-Vorsitzende Neil Romano (online, 9.10.2019). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Lebensrecht, Medizinische Ethik

Leihmutterschaft: Behinderte Kinder werden von Bestelleltern in Ukraine zurückgelassen

Mittwoch 30. Oktober 2019 von IMABE


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In der Ukraine, einem der ärmsten Länder Europas, blüht das Geschäft mit Leihmutterschaft. Vor allem Armut treibt Frauen dazu, sich von Agenturen anheuern zu lassen. Nun berichtet die australische Journalistin Samantha Hawley, die bereits 2014 den Fall Gammy (vgl. IMABE 09/2014) aufdeckte, in ihrer Dokumentation Damaged babies and broken hearts über die groben Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit Leihmutterschaft in der Ukraine (vgl. ABC, online, 20.8.2019). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik

Gebärmutter-Transplantation: Ein Kind bekommen – um jeden Preis?

Montag 8. Juli 2019 von IMABE


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Erstmals kamen in Deutschland zwei Kinder zur Welt, deren Mütter eine Gebärmutter transplantiert bekommen hatten. Die jeweiligen Großmütter waren die Spenderinnen. Umstritten ist, ob ein unerfüllter Kinderwunsch derart schwere Eingriffe rechtfertigt. Für die Spenderinnen bedeutet die Entfernung des Organs eine mehrstündige Operation, für die Empfängerinnen heißt eine Transplantation, dass die jungen Frauen konstant Immunsuppressiva einnehmen müssen, damit es zu keiner Abstoßungsreaktion kommt. Welche gesundheitliche Langzeitfolgen dies für die Kinder bedeutet, ist nicht klar. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Medizinische Ethik

Studien über die seelischen Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen sind unerlässlich

Donnerstag 21. Februar 2019 von IMABE


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Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die „seelischen Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen“ untersuchen lassen. Fünf Millionen Euro stellte das Kabinett für eine wissenschaftliche Studie zur Verfügung. Kritiker sprechen von „Skandal“, „Unsinn“ und „rechtsextremem Gedankengut“. Laut WHO werden weltweit jährlich 56 Millionen Abtreibungen durchgeführt. Österreich ist eines der wenigen westlichen Länder, für das keine offiziellen Zahlen vorliegen. Alleine in Deutschland gibt es mehr als 100.000 Schwangerschaftsabbrüche jährlich. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Studie: Alarmierender Anstieg von Transgender-Wünschen bei Jugendlichen

Mittwoch 5. Dezember 2018 von IMABE


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Der rasante Anstieg von Kindern und Jugendlichen, die Probleme mit ihrer Geschlechtsidentität haben, birgt viele offene Fragen. Allein in Großbritannien stieg die Zahl der Minderjährigen, die sich zwischen 2009 und 2017 einer Transgender-Behandlung unterzogen, von 97 auf 2.519 Fälle, was einer 25-fachen Steigerung gleichkommt. Innerhalb der Gruppe stieg der Anteil der Mädchen mit Geschlechtsdysphorie (GD) gar um 4.500 Prozent. Die britische Ministerin für Frauen und Gleichberechtigung, Penny Mordaunt, möchte nun die Ursachen für diese extreme Zunahme untersuchen lassen. Auch in den USA waren unter den GD-betroffenen Teenagern 2009 noch weniger als die Hälfte weiblich (41 Prozent). Bis 2017 stieg diese Zahl auf fast 70 Prozent. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Mit 101.200 Schwangerschaftsabbrüchen neuer Höchststand erreicht

Mittwoch 2. Mai 2018 von IMABE


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Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche stieg in Deutschland im Jahr 2017 auf 101.200 Abtreibungen, das ist um 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr (98.721). Laut Statistischem Bundesamt waren knapp drei Viertel der Frauen (72 Prozent) zwischen 18 und 34 Jahre alt. Rund 39 Prozent der Frauen hatten vor dem Schwangerschaftsabbruch noch keine Lebendgeburt, rund ein Viertel waren bereits Mütter eines Kindes, rund 25 Prozent hatten zwei Kinder. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Lebensrecht, Medizinische Ethik

Schweden: Keine Gewissensfreiheit für medizinisches Personal

Dienstag 16. Mai 2017 von IMABE


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Medizinisches Personal ist in Schweden gezwungen, an Schwangerschaftsabbrüchen mitzuwirken, auch gegen das eigene Gewissen. Wer sich weigert und sich dabei auf die Gewissensfreiheit beruft, kann vom Krankenhaus entlassen oder erst gar nicht angestellt werden. Das entschied kürzlich das schwedische Arbeitsgericht, berichtet Foxnews (online, 24.4.2017). Anlass war der Fall der schwedischen Hebamme Ellinor Grimmark. Sie hatte sich aus Gewissensgründen geweigert, an Abtreibungen mitzuwirken und wurde entlassen. Trotz ihrer fachlichen Kompetenz wurde eine Anstellung als Hebamme von drei weiteren schwedischen Krankenhäusern abgelehnt. Laut Krankenhausmanagement hätte sie akzeptieren müssen, dass die Teilnahme an Abtreibungen Teil ihrer Arbeit sei. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Medizinische Ethik

Ärzteverbände gegen Zulassung von ärztlich assistiertem Suizid

Montag 10. November 2014 von IMABE


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IMABE-Geschäftsführerin kritisiert: Suizidgesetz schützt Ärzte, nicht aber Patienten

Die Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin in Deutschland haben sich geschlossen gegen den ärztlich assistierten Suizid ausgesprochen. In einer Stellungnahme bekräftigten sie, dass eine solche Beihilfe keine ärztliche Aufgabe sei, berichtet das Deutsche Ärzteblatt. Eine Gesetzesänderung zur Ermöglichung eines ärztlich assistierten Suizids sei keine adäquate Antwort auf Leiden. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin unterstützt den Appell. Damit stellen sich die Palliativmediziner u. a. offen gegen ihren in Lausanne und früher in München tätigen Kollegen, Gian Domenico Borasio. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Medizinische Ethik