{"id":9873,"date":"2013-08-16T13:44:08","date_gmt":"2013-08-16T11:44:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=9873"},"modified":"2013-08-16T13:44:08","modified_gmt":"2013-08-16T11:44:08","slug":"islam-und-demokratie-ein-gegensatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=9873","title":{"rendered":"Islam und Demokratie \u2013 ein Gegensatz?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Interview mit Christine Schirrmacher zum Erscheinen ihres gleichnamigen Buches <\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Bonner Querschnitte (BQ): Frau Professor Schirrmacher, die Arabellion macht Ihr neues Buch <\/i>Islam und Demokratie \u2013 ein Gegensatz? <i>h\u00f6chst aktuell. Welche Antworten geben heutige muslimische Theologen darauf? <\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schirrmacher: Etliche muslimische Meinungsf\u00fchrer und Theologen lehnen die Demokratie rundheraus ab. Sie halten sie nicht nur f\u00fcr \u201eunislamisch\u201c, sondern warnen auch Muslime in westlichen Gesellschaften vor einer zu weitgehenden Integration. Sie rufen sie dazu auf, sich abzuschotten und sich ihrer endg\u00fcltigen Beheimatung in Europa zu verweigern. Besonders die in die Schlagzeilen geratenen Salafisten fallen durch ihre lautstarke Ablehnung der Demokratie und westlichen Gesellschaft auf.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Andere Theologen und Sprecher der muslimischen Gemeinschaft bejahen die Demokratie zwar als ureigenes islamisches Prinzip, begr\u00fcnden dann jedoch nur Teilaspekte der Demokratie mit dem Islam, w\u00e4hrend sie andere ablehnen, wie zum Beispiel den freien Religionswechsel auch f\u00fcr Muslime. Damit vereinnahmen sie die Demokratie und deuten sie um, bis sie in ihren vorgegebenen Deutungsrahmen hineinpasst: Demokratie darf f\u00fcr sie nur das sein, was ihnen n\u00fctzt (wie etwa die Freiheit zur Verbreitung des Islam), aber nicht, was ihren von der Scharia, dem islamischen Recht, gepr\u00e4gten Auffassungen widerspricht (wie die westliche Pressefreiheit, die auch die Ver\u00f6ffentlichung von Karikaturen mit einschlie\u00dft).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wieder andere Intellektuelle, Theologen oder Autoren haben verschiedene Modelle der Vereinbarkeit des Islam mit Freiheits- und Gleichheitsrechten sowie der Begr\u00fcndung der Demokratie aus dem Islam entworfen. Demokratien und demokratische Prinzipien vollst\u00e4ndig zu bejahen ist jedoch nur m\u00f6glich, wenn das klassische Schariarecht nicht als heute verbindlich anzuwendendes Recht betrachtet wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>BQ: Sind Demokratien \u201echristlich\u201c und daher nicht mit dem Islam kompatibel? <\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schirrmacher: Eine Demokratie ist keine religi\u00f6s legitimierte Herrschafts- oder Staatsform, von daher kann sie per se nicht \u201echristlich\u201c sein. Sie besitzt allerdings einige Kennzeichen, die man als politische Umsetzung einiger christlicher Grundprinzipien bezeichnen k\u00f6nnte, auch wenn nicht alle Demokratien \u2013 das gilt vor allem f\u00fcr Indonesien und die T\u00fcrkei \u2013 kulturell vom Christentum gepr\u00e4gt sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>BQ: Inwiefern setzen Demokratien \u201echristliche\u201c Prinzipien um? <\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schirrmacher: Zum Beispiel die christliche Grundannahme, dass Menschen fehlbar sind und Macht zum Machtmissbrauch verleiten kann. Der Versuch, die Macht der Machthabenden zu beschr\u00e4nken, kommt innerhalb der Demokratie durch die M\u00f6glichkeit der Abwahl aller demokratisch gew\u00e4hlten Volksvertreter sowie durch das Vorhandensein von Kontrollgremien (wie etwa dem Parlament) zum Ausdruck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Prinzip des allgemeinen und gleichen Wahlrechts, das jedem B\u00fcrger dieselbe Anzahl an Stimmen und dasselbe Gewicht seiner Stimme zumisst, kann als politische Umsetzung des biblischen Gedankens der Gleichheit aller Menschen vor Gott und der daraus abgeleiteten Menschenw\u00fcrde betrachtet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So wie der einzelne Mensch vor Gott frei ist in seiner Entscheidung und in erster Linie seinem Gewissen verpflichtet, so ist es auch der B\u00fcrger in einer Demokratie, in der freie und vor allem geheime Wahlen eine Manipulationen der Wahlentscheidung verhindern sollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>BQ: Was bedeutet das in Bezug auf die Frage legitimer Herrschaft? <\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schirrmacher: Vom Alten und Neuen Testament her kommt die Ablehnung der Auffassung her, dass sich in der weltlichen Herrschaft eine unhinterfragbare, quasi g\u00f6ttliche Autorit\u00e4t manifestiert. Herrscher unterstehen dem Gesetz und der f\u00fcr alle geltenden Ethik. Herrschende sind in Demokratien keine unfehlbaren und unhinterfragbaren Gottk\u00f6nige, sondern korrekturbed\u00fcrftige Verwalter in herausgehobener Position, deren Macht begrenzt und kontrolliert werden muss. Dies entspricht der biblischen Erkenntnis von der Anf\u00e4lligkeit aller Menschen f\u00fcr Versuchungen sowie dem generellen Verbot, Menschen an die Stelle Gottes zu setzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass der Regierende hinsichtlich seines moralischen und strafrechtlichen Handelns nach denselben Ma\u00dfst\u00e4ben wie seine B\u00fcrger beurteilt wird, kann als politische Umsetzung des christlichen Menschenbildes betrachtet werden, das jedem Menschen dieselbe unver\u00e4u\u00dferliche Gottesebenbildlichkeit zuspricht. Wenn Machthaber zur Rechenschaft f\u00fcr ihr Handeln gezogen werden, k\u00f6nnte dies auch als Umsetzung des biblischen Gedankens der Haushalterschaft betrachtet werden, dem zufolge sich alle Menschen ohne Ansehen der Person vor Gott und Menschen f\u00fcr ihr Handeln verantworten m\u00fcssen (Lukas 12,20). Logische Konsequenz aus der Gottesebenbildlichkeit des Menschen, seiner W\u00fcrde und Freiheit ist auch seine Gewissens- und Religionsfreiheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>BQ: K\u00f6nnen im Islam Staat und Religion getrennt werden? <\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schirrmacher: Der Korantext gibt selbst so wenig konkrete Auskunft \u00fcber diese Frage, dass ihm kaum Regieanweisungen f\u00fcr eine als ideal betrachtete Herrschaftsform entnommen werden k\u00f6nnen. Zwar k\u00f6nnte aus der Rolle Muhammads als Heerf\u00fchrer, Gesetzgeber und Prophet geschlussfolgert werden, dass die ideale islamische Herrschaft geistliche und weltliche Herrschaft zugleich sein soll. Vor allem F\u00fchrer aus dem islamistischen Spektrum haben dieses Modell als einzig legitime Herrschaftsform propagiert und auf die Umsetzung dieses Ideals mit allen Kr\u00e4ften hingewirkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allerdings handelt es sich bei diesem Gedanken der Einheit von Staat und Religion vor allem um ein in die islamische Geschichte zur\u00fcckprojiziertes Ideal. In Wirklichkeit musste sich die islamische Gemeinschaft sp\u00e4testens nach der Regierungszeit der Muhammad nachfolgenden vier Kalifen (sie regierten 632\u2013661 n. Chr.) in ihrer gesamten Geschichte mit der Tatsache auseinandersetzen, dass es einen einzigen Herrscher \u00fcber die Gesamtheit der Muslime und eine Einheit von weltlicher und geistlicher Macht niemals mehr gegeben hat. Realit\u00e4t war vielmehr eine Vielzahl miteinander um die Macht ringender rivalisierender Familien, Dynastien und theologischer Gruppierungen, die sich gegenseitig bek\u00e4mpften und sich den Herrschaftsanspruch beziehungsweise die Deutungshoheit \u00fcber den Islam erbittert streitig machten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>BQ: Wie sah das konkret aus? <\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schirrmacher: Schon unmittelbar nach Muhammads Tod 632 n. Chr. brach unter seinen Anh\u00e4ngern ein grunds\u00e4tzlicher theologischer (und machtpolitischer) Streit um seine Nachfolge aus: Sp\u00e4testens mit dem Jahr 680 n. Chr. \u2013 der f\u00fcr die muslimische Gemeinschaft so folgenschweren Entscheidungsschlacht von Kerbela im heutigen Irak \u2013 gilt die Gruppierung der Schiiten neben der Mehrheit der Sunniten als fest etabliert und die Gemeinschaft der Muslime als in grunds\u00e4tzlichen Fragen gespalten. Sunniten wie Schiiten spalteten sich \u00fcber die Jahrhunderte hinweg in weitere zahlreiche Gruppierungen und Untergruppierungen auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend das Kalifat unter den vier ersten Nachfolgern Muhammads bis zum Jahr 661 n. Chr. noch eine gewisse Einheit von weltlicher und geistlicher Macht repr\u00e4sentiert hatte, wurde in sp\u00e4teren Jahrhunderten die immer st\u00e4rkere konfessionelle und machtpolitische Spaltung Realit\u00e4t. Von einer Einheit von weltlicher und religi\u00f6ser Herrschaft oder auch nur von einer einheitlichen Beantwortung der Frage, wer berechtigt ist, die gesamte Gemeinschaft der Muslime zu regieren oder auch nur zu repr\u00e4sentieren, kann vom ersten islamischen Jahrhundert an nicht mehr die Rede sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>BQ: Wie begr\u00fcnden islamische Theologen die \u201eWiederfindung\u201c der Demokratie im Islam? <\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schirrmacher: Zur \u201eWiederfindung\u201c der Demokratie im Islam weisen muslimische Wortf\u00fchrer heute immer wieder darauf hin, dass schon der Koran eine Beratung des Herrschers bef\u00fcrworte, also die Einbeziehung mehrerer Stimmen in politische Entscheidungsprozesse von der Zeit Muhammads an. Zumeist werden f\u00fcr diese Sichtweise die Suren 3,159 und 42,38 angef\u00fchrt, die empfehlen, dass sich die gl\u00e4ubigen Muslime untereinander \u201eberaten\u201c sollen. Der Begriff \u201eberaten\u201c, der im Koran im Arabischen in beiden Versen Verwendung findet, besitzt dieselbe Wurzel wie der heute im politisch-islamischen Bereich oft verwendete Terminus der \u201eSchura\u201c (\u201eBeratung\u201c). Aus der Sicht islamischer Apologeten soll die Schura als eine Art \u201eislamische Demokratie\u201c im Laufe der islamischen Geschichte etabliert worden sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>BQ: Ist dem zuzustimmen? <\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schirrmacher: Es ist zwar richtig, dass in der Geschichte des Islam die ersten vier Kalifen nach Muhammad aus einer Wahl hervorgingen; aber schon die Dynastie der Umayyaden machte das Kalifat ab dem Jahr 661 n. Chr. erblich. Sicher hat sich, wie die islamische Geschichtsschreibung erl\u00e4utert, auch Muhammad mit seinen Vertrauten \u00fcber Kriegsz\u00fcge und Friedensschl\u00fcsse beraten. Realistisch betrachtet sind jedoch weder in der islamischen Geschichte noch in der Gegenwart \u2013 zumindest in arabischen L\u00e4ndern \u2013 Elemente einer echten Demokratie nach oben beschriebener Definition nachweisbar. Es finden sich auch heute dort nicht einmal Gremien, die die Macht wirksam kontrollieren und einem westlich-demokratischen Parlament auch nur ann\u00e4hernd vergleichbar w\u00e4ren. Zwar tragen die Konsultativgremien einiger L\u00e4nder, insbesondere in den Golfstaaten, den Titel \u00bbmajlis ash-shura\u00ab (Konsultativrat; beratendes Gremium); dennoch sind gerade die Golfmonarchien in der Regel absolute Monarchien, in deren \u201eBeratergremien\u201c die einflussreichen Familien des Landes Vertreter entsenden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Gremien die absolute Macht der Herrscherfamilie begrenzen, kontrollieren, den Herrscher bei Rechtsverst\u00f6\u00dfen zur Verantwortung ziehen oder sogar absetzen k\u00f6nnten. Die Herrschaftsform der Fr\u00fchzeit des Islam ist das Kalifat, sp\u00e4ter die Autokratie, die absolute Monarchie oder das autokratische Pr\u00e4sidialsystem (ein de facto allm\u00e4chtiger Pr\u00e4sident herrscht mit einem Scheinparlament), sowie in einigen wenigen F\u00e4llen die Theokratie. Echte Demokratien sind im arabischen Raum bisher jedoch nicht entstanden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>BQ: K\u00f6nnen islamische Gesellschaften demokratisch sein? <\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schirrmacher: \u201eDer Islam\u201c als private Religionsaus\u00fcbung oder ethisches Werteger\u00fcst wird einer Demokratie kaum entgegenstehen. Es gibt keinen Grund, anzunehmen, dass die Aus\u00fcbung des Islam als Religion, zum Beispiel durch Gebet und Fasten, im unvers\u00f6hnlichen Widerspruch zu einer Demokratie stehen sollte. Allerdings gilt das nur in Bezug auf den Islam als pers\u00f6nlicher Glaube, nicht in Bezug auf den Islam als Rechtssystem, das Gesetze, Werte und Normen bestimmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo das Schariarecht Gesetz, Gesellschaftsordnung und Rechtsprechung pr\u00e4gt, k\u00f6nnen keine umfangreichen Freiheitsrechte im Sinne der UN-Charta der Menschenrechte von 1948 zugelassen werden, denn das Schariarecht kann nach seiner traditionellen Auslegung weder M\u00e4nnern und Frauen noch Muslimen und Nichtmuslimen noch Religionswechslern oder Atheisten Gleichberechtigung zubilligen. Daher ergeben sich in Bezug auf eine islamische Gesellschaft, in der Scharianormen das Rechtssystem pr\u00e4gen, erhebliche Schwierigkeiten auf dem Weg in die Demokratie, so etwa auf den Gebieten des Ehe- und Familienrechts, in Bezug auf umfassende Menschenrechte, das Strafrecht sowie die Meinungs-, Gewissens- und Religionsfreiheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>BQ: Ein Wort zum Schluss? <\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schirrmacher: Bisher wird das Schariarecht als ein Kompendium von Geboten aus der Zeit des 7. bis 10. Jahrhunderts n. Chr. als unaufgebbares Gottesgesetz gelehrt und Muhammad gilt als nicht hinterfragbares zeitloses Vorbild, nicht nur in religi\u00f6sen Belangen, sondern auch in seiner Funktion als Gesetzgeber und Heerf\u00fchrer. Solange das der Fall ist, werden Meinungs- und politische Freiheiten, Gleichheitsrechte von Frauen und M\u00e4nnern oder Muslimen und Nicht-Muslimen sich nicht entwickeln k\u00f6nnen, ebenso wenig wie Gewaltenteilung, Rechtsstaatlichkeit und Gewissens- und Religionsfreiheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Demokratie entsteht nicht einfach von selbst und kann von au\u00dfen zwar unterst\u00fctzt, aber nur sehr bedingt in eine Region hineingetragen werden. Demokratie braucht wirtschaftliche Entwicklungen, aber vor allem einen weltanschaulichen Humusboden, um wachsen und gedeihen zu k\u00f6nnen. Demokratien brauchen ideengeschichtliche Ableitungen und Begr\u00fcndungen, die auf \u00fcbergeordneten, von einer Mehrheit anerkannten weltanschaulichen Grundlagen basieren und aus diesen heraus erkl\u00e4rt werden k\u00f6nnen \u2013 nur dann werden sie sich bei einer Mehrheit durchsetzen und gesellschaftlich etablieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>BQ: Herzlichen Dank f\u00fcr das Interview!<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Bonner Querschnitte, BQ 264 \u2013 Nr. 29\/2013<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Bonn, 07.08.2013<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Christine Schirrmacher. Islam und Demokratie \u2013 ein Gegensatz? SCM H\u00e4nssler: Holzgerlingen, 2013. Pb. 101 S. 7,95 \u20ac, 5,99 \u20ac.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/KuB_Islam_Demokratie.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-9875\" alt=\"KuB_Islam_Demokratie\" src=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/KuB_Islam_Demokratie.jpg\" width=\"128\" height=\"202\" \/><\/a><\/p>\n<p><i>\u00a0<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit Christine Schirrmacher zum Erscheinen ihres gleichnamigen Buches Bonner Querschnitte (BQ): Frau Professor Schirrmacher, die Arabellion macht Ihr neues Buch Islam und Demokratie \u2013 ein Gegensatz? h\u00f6chst aktuell. Welche Antworten geben heutige muslimische Theologen darauf? Schirrmacher: Etliche muslimische Meinungsf\u00fchrer und Theologen lehnen die Demokratie rundheraus ab. 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