{"id":9003,"date":"2013-01-29T16:54:07","date_gmt":"2013-01-29T14:54:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=9003"},"modified":"2013-01-31T12:18:33","modified_gmt":"2013-01-31T10:18:33","slug":"die-welt-ist-ganz-anders","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=9003","title":{"rendered":"IDEA-Interview mit Peter Scholl-Latour"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Er ist der wohl bekannteste Journalist im deutschsprachigen Europa: Peter Scholl-Latour (Berlin\/Paris). Und der 88-J\u00e4hrige kennt die Welt wie kein anderer. Als Fernsehkorrespondent und Buchautor hat er fast alle L\u00e4nder bereist, viele mehrfach. In seinem neuesten Buch \u201eDie Welt aus den Fugen\u201c zeichnet er ein d\u00fcsteres Bild: \u201eDie Weltpolitik gleicht derzeit einem aufziehenden Gewittersturm.\u201c Mit Herrn Scholl-Latour sprach Karsten Huhn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-9005\" title=\"Peter Scholl-Latour\" src=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Peter-Scholl-Latour1.jpg\" alt=\"\" width=\"108\" height=\"147\" \/><strong><em>Herr Scholl-Latour, Ihre B\u00fccher k\u00fcnden von Terror, Blutfehden und Heiligen Kriegen. Man gewinnt den Eindruck: Die Erde taumelt dem Abgrund entgegen.<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber ich schreibe auch \u00fcber positive Entwicklungen, und ich verteufle die Menschen nicht, die im Allgemeinen verteufelt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>An wen denken Sie?<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An Organisationen wie die libanesische Hisbollah, die pal\u00e4stinensische Hamas oder die afghanischen Mudschaheddin, die als terroristische Organisationen eingestuft werden. Nat\u00fcrlich gibt es da auch \u00dcbelt\u00e4ter, aber eben auch ganz ordentliche Menschen. Ich spreche mit allen, und Schwarz- Wei\u00df-Malerei lehne ich ab. Nicht alle Taliban sind Verbrecher, und nicht alle Verb\u00fcndeten des Westens sind gute Menschen.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Ihre Reiseberichte handeln vom Kommen und Gehen von Schurken, Tyrannen und Massenm\u00f6rdern. Sie sagen: \u201eIch glaube nicht mehr daran, dass der Mensch gut ist. Der Mensch ist von der Veranlagung her b\u00f6se.\u201c<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich teile die Welt nicht in Gut und B\u00f6se ein, aber ich verneine das B\u00f6se auch nicht. Wir erleben st\u00e4ndig neue Ausbr\u00fcche des B\u00f6sen. Die christliche Lehre von der Erbs\u00fcnde kommt nicht von ungef\u00e4hr: Das B\u00f6se steckt tief im Menschen. Wir leben in einem darwinistisch denkenden Zeitalter. Eine Religion oder Weltanschauung, die davon ausgeht, dass der Mensch von Natur aus gut sei, muss scheitern. Diese Einsicht fehlt zum Beispiel derzeit der amerikanischen Politik. Sie will die Welt nach ihrem Bilde gestalten. Die Menschheit zum Guten zu f\u00fchren, haben weder die Kommunisten geschafft, noch schaffen es jetzt die Amerikaner.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Die USA ist f\u00fcr Sie ein \u201eKoloss auf t\u00f6nernen F\u00fc\u00dfen\u201c \u2013 eine Anspielung auf das Buch des Propheten Daniel.<\/strong> <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Buch \u00fcber die USA habe ich geschrieben, als alle Amerika noch als unbesiegbare Weltmacht sahen. Ich wollte darauf hinweisen, dass dem nicht so ist. Die USA hat im Zweiten Weltkrieg gegen Japan und Deutschland grandios gesiegt, und die Landung der Amerikaner in der Normandie war eine logistische Meisterleistung. Heute sind die USA nicht in der Lage, den Irak, Afghanistan oder Somalia in den Griff zu bekommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Sie beschreiben unsere Erde als \u201eWelt aus den Fugen\u201c. Wie l\u00e4sst sich die Welt wieder zusammenleimen?<\/strong> <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wahrscheinlich gar nicht. Die Welt hat sich wohl schon immer in einem Zustand der Auflehnung befunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Es gibt derzeit 20 Kriege \u2013 so viele wie seit 1945 nicht mehr.<\/strong> <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es hat schon immer viele Kriege gegeben. Nur erfahren wir durch die Medien heute viel eher von Konflikten, die wir fr\u00fcher gar nicht zur Kenntnis genommen h\u00e4tten. Was mich dabei st\u00f6rt, ist, dass wir die L\u00e4nder mit unterschiedlichem Ma\u00df messen. Zum Beispiel werden Christen und Juden in Saudi-Arabien viel st\u00e4rker diskriminiert als etwa im Iran. In Saudi-Arabien d\u00fcrfen keine Kirchen und Synagogen gebaut und keine Gottesdienste gehalten werden, und der Besitz einer Bibel steht unter Strafe. Der Iran l\u00e4sst das alles zu \u2013 aber er geh\u00f6rt zu den L\u00e4ndern, die wir anprangern. Nach Saudi-Arabien liefern wir ohne Bedenken Hunderte von \u201eLeopard 2\u201c-Panzer, w\u00e4hrend wir gegen den Iran eine Sanktion nach der anderen verh\u00e4ngen \u2013 die im \u00dcbrigen viel weniger Wirkung haben, als man meint.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Sie lehnen Sanktionen und Boykottma\u00dfnahmen ab. Warum?<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><\/em>Ich halte Boykottma\u00dfnahmen f\u00fcr zutiefst unmoralisch. Sie treffen vor allem die einfache Bev\u00f6lkerung und bewirken politisch gar nichts. Zum Beispiel hatten die Sanktionen gegen den Irak zwischen 1991 und 2003 eine erschreckend hohe Kinder- und S\u00e4uglingssterblichkeit zur Folge. Saddam Hussein hat darunter nicht gelitten. Ich halte es auch f\u00fcr eine gro\u00dfe Schweinerei, wenn man heute iranischen Flugzeugen die Ersatzteile verweigert \u2013 und heimlich auf einen Absturz der Maschinen wartet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Was raten Sie der deutschen Au\u00dfenpolitik bei Schurkenstaaten?<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mehr nachdenken! Ich verstehe zum Beispiel nicht, warum Deutschland Patriot-Raketen in die T\u00fcrkei schickt, die gegen Syrien aufgestellt werden. Dazu gibt es keinen UNO-Beschluss. Ich will gar nicht das Assad-Regime in Syrien von seinen Gr\u00e4ueln freisprechen \u2013 aber es ist das letzte s\u00e4kulare Regime in der arabischen Welt und war unendlich liberaler als etwa Saudi-Arabien. Die Christen konnten sich in Syrien frei entfalten, genauso wie es im Irak unter Saddam Hussein der Fall war. Inzwischen ist die Christenverfolgung in Syrien fast so schlimm wie im Irak \u2013 aber in Europa will davon kaum jemand etwas wissen. Zudem ist fraglich, ob nach dem Sturz Assads jemand Besseres folgt. Unter den Aufst\u00e4ndischen sammeln sich mehr und mehr Salafisten, die mit dem Terrornetzwerk al-Qaida verb\u00fcndet ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Sie haben das Scheitern der Russen in Afghanistan und der USA in Vietnam vorausgesagt. Zuletzt haben sie prognostiziert, dass die USA in Irak und Afghanistan keinen Erfolg haben werden.<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie k\u00f6nnen ruhig von einer Niederlage der USA reden! Ein Krieg ist verloren, wenn man seine Ziele nicht erreicht \u2013 und die USA haben ihr urspr\u00fcngliches Ziel, Frieden, Demokratie und Menschenrechte zu bringen, weit verfehlt. US-Pr\u00e4sident George W. Bush wollte in Bagdad einen Leuchtturm der Demokratie errichten. Stattdessen haben die USA nach ihrem Einmarsch in den Irak die zuvor stabile Verwaltungsstruktur zerst\u00f6rt und ein Chaos angerichtet. Und in Afghanistan waren selbst die Russen erfolgreicher als die USA.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Derzeit befinden sich 6.700 Soldaten der Bundeswehr in Auslandseins\u00e4tzen: in Afghanistan, Kosovo, Sudan, Libanon und am Horn von Afrika. Sind die Eins\u00e4tze sinnvoll?<\/strong> <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan wurde mit dem Artikel 5 des NATO-Vertrages begr\u00fcndet, dem sogenannten B\u00fcndnisfall, wenn ein B\u00fcndnispartner angegriffen wird. Als Gegner galt der internationale, islamistische Terrorismus. Aber das ist eine bl\u00f6dsinnige Kriegsbegr\u00fcndung! Denn Terrorismus ist kein politischer Gegner, sondern eine Art, Krieg zu f\u00fchren. Mit dem Kampf gegen den Terrorismus sind wir in einen Konflikt verwickelt, der zeitlich und r\u00e4umlich unbegrenzt ist. Die Bundesrepublik hat den Afghanistan- Krieg wohl nur deshalb mitgemacht, weil wir den Amerikanern noch etwas schuldeten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Sind Sie ein Anti-Amerikaner?<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nein, ich mache nur auf die Fehler der USA aufmerksam.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Wenn man ihre B\u00fccher liest, gewinnt man den Eindruck, dass der Krieg der Normalfall und Frieden die Ausnahme ist.<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir haben in Deutschland \u2013 was den Westen anbetrifft \u2013 bald 70 Jahre Frieden, und wir denken, das w\u00fcrde ewig so weitergehen. Aber die anderen europ\u00e4ischen Staaten haben in der Zeit immer weiter Kriege gef\u00fchrt, etwa die Franzosen den Indochinakrieg (1946-1954) und die Briten den Falklandkrieg (1985).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Vielleicht sind die Deutschen nach den Erfahrungen der beiden Weltkriege ja ein f\u00fcr alle Mal vom Kriegf\u00fchren geheilt?<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Deutschen sind von gar nichts geheilt. Wir stolpern doch schon wieder in neue milit\u00e4rische Abenteuer hinein. Sicher hat sich eine mentale Ver\u00e4nderung vollzogen, die deutsche Truppe hat nicht mehr den Kampfgeist der Wehrmacht. Aber das war nach dem Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg (1618-1648) auch schon mal so. Damals befanden sich die Deutschen im Zustand der totalen kriegerischen Ersch\u00f6pfung. Als Napoleon 1806 in Deutschland einmarschierte, sagte er, er sei noch nie so friedfertigen Menschen begegnet. Nur 50 Jahre sp\u00e4ter gab es aber schon den preu\u00dfischen Militarismus. Und heute engagieren wir uns gegen den Iran, gegen Syrien und nat\u00fcrlich in Afghanistan. Dort tr\u00e4gt die deutsche Kriegsf\u00fchrung Z\u00fcge der L\u00e4cherlichkeit. Sie ist \u2013 rein milit\u00e4risch gesehen \u2013 v\u00f6llig unzul\u00e4nglich. 80 % der Truppe sitzen in den Camps und kommen nie raus. Jeden Abend rufen sie zu Hause Mutti an, aber haben noch keinen Krieg erlebt. Dabei habe ich v\u00f6lliges Verst\u00e4ndnis f\u00fcr diese Jungs, die ihre Haut f\u00fcr eine unsinnige Sache zu Markte tragen m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Sind Demokratie und Menschenrechte nicht die h\u00f6chsten G\u00fcter, f\u00fcr die es sich zu k\u00e4mpfen lohnt?<\/strong> <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich m\u00f6chte ich selbst in einem Staat leben, der die Freiheit garantiert. Aber wir k\u00f6nnen die Freiheit anderen Staaten nicht aufzwingen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Sie haben mit vielen Moslems Gespr\u00e4che gef\u00fchrt. Was ist dabei zu beachten?<\/strong> <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie m\u00fcssen sich selbst zu Ihrer Religion bekennen! Wer der islamischen Welt als Atheist gegen\u00fcbertritt, hat nicht die geringste Chance, ins Gespr\u00e4ch zu kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Sie zitieren h\u00e4ufig den franz\u00f6sischen Politiker Andr\u00e9 Malraux (1901-1976): \u201eDas 21. Jahrhundert wird religi\u00f6s sein, oder es wird nicht sein.\u201c<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Welt befindet sich in einer religi\u00f6sen G\u00e4rung. Europa bildet da eine Ausnahme, und es ist eine unserer Schw\u00e4chen, dass wir den Sinn f\u00fcr die Religion verloren haben. Es ist ein erstaunliches Ph\u00e4nomen, dass es \u2013 vor allem in Ostdeutschland \u2013 immer mehr bekennende Atheisten gibt. Dagegen besinnt man sich in Russland viel eher der christlichen Wurzeln. Dabei stand das Land viel l\u00e4nger und viel radikaler unter der kommunistischen Zwangsherrschaft. Die wieder aufgebaute Erl\u00f6ser-Kirche, in der die Punk-Band \u201ePussy Riot\u201c ihren Unfug auff\u00fchrte, war von Stalin gesprengt worden! Diese dummen M\u00e4dchen f\u00fchrten ihren Tanz an einem Ort auf, der f\u00fcr Tausende von orthodoxen Geistlichen steht, die durch den Kommunismus ihr Leben verloren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>\u201eIch f\u00fcrchte nicht die St\u00e4rke des Islam, sondern die Schw\u00e4che des Abendlandes. Das Christentum hat teilweise schon abgedankt. Es hat keine verpflichtende Sittenlehre, keine Dogmen mehr.\u201c<\/strong> <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele evangelische und auch katholische Kleriker sind dazu \u00fcbergegangen, die Jenseitsbestimmung ihres Glaubens und die Dogmen ihrer Kirchen dem Zeitgeist zu opfern. Sie neigen dazu, das Christentum auf eine humanit\u00e4re Philosophie oder auf eine Soziallehre zu reduzieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Sie selbst beten t\u00e4glich auf Latein.<\/strong> <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So habe ich es gelernt. Ich war Messdiener und habe als Sch\u00fcler ein Jesuiten-Internat in der Schweiz besucht. Als ich von meinem Pr\u00e4fekten verabschiedet wurde, sagte er zu mir: \u201eBleiben Sie Ihren religi\u00f6sen Praktiken treu.\u201c Ich bete \u201eIntroibo ad altare Dei \/ Ad Deum, qui laetificat juventutem meam\u201c \u2013 \u201eIch trete ein zum Altar Gottes, zu Gott, der meine Jugend erfreut.\u201c Psalm 43, ein sehr sch\u00f6ner Psalm.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Wie geht es weiter mit dem christlichen Abendland?<\/strong> <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Machen wir uns keine Illusionen: Europa wendet sich vom Christentum ab, wird agnostisch, aggressiv aufkl\u00e4rerisch, atheistisch. Die Fr\u00f6mmigkeit wird weiter nachlassen und die Verh\u00f6hnung der Religion weiter zunehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Haben Sie einen Rat f\u00fcr die Kirchen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie sollten bei ihren urspr\u00fcnglichen Lehren bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch!<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: ideaSpektrum, Nr. 51\/52, 19.12.2012 (<a href=\"http:\/\/www.idea.de\">www.idea.de<\/a>)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Peter Scholl-Latour: Die Welt aus den Fugen Betrachtungen zu den Wirren der Gegenwart Propyl\u00e4en Verlag \u2022 400 Seiten \u2022 24,99 Euro 37.90 SFr \u2022 ISBN-10: 354907431X<\/em><em> <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er ist der wohl bekannteste Journalist im deutschsprachigen Europa: Peter Scholl-Latour (Berlin\/Paris). 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