{"id":8820,"date":"2012-12-14T09:06:16","date_gmt":"2012-12-14T07:06:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=8820"},"modified":"2012-12-13T13:07:37","modified_gmt":"2012-12-13T11:07:37","slug":"andacht-uber-philipper-26-und-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=8820","title":{"rendered":"Andacht \u00fcber Philipper 2,6 und 7"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Er, der in g\u00f6ttlicher Gestalt war, hielt es nicht f\u00fcr einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern ent\u00e4u\u00dferte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. (Philipper 2, 6 und 7)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was Paulus hier g\u00f6ttliche Gestalt nennt, hei\u00dft er in Kolosser 1, 15 \u201eEbenbild des unsichtbaren Gottes\u201c, und \u00e4hnlich dr\u00fcckt sich der Hebr\u00e4erbrief in Kapitel 1, 3 aus. Unser Herr Jesus Christus, der Abglanz der Herrlichkeit Gottes, ent\u00e4u\u00dferte sich selbst, er begab sich aus der g\u00f6ttlichen Gestalt, Macht und Herrlichkeit und nahm Knechtsgestalt an. <!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Satan wollte Gott gleich sein und verf\u00fchrte den Menschen durch L\u00fcge, auch sein zu wollen wie Gott. Diesem Raub gegen\u00fcber hat unser Heiland freiwillig, aus Liebe zu uns, sich dessen begeben, was Satan Gott rauben wollte, aber nie rauben kann. Zwar hat er sich nie aus der Gottessohnschaft begeben, er blieb Gottes Sohn, auch als der Menschensohn. Aber er lebte in solcher Niedrigkeit, Armut und Selbstverleugnung, dass er fortw\u00e4hrend in Knechtesart blieb, in der er diente, statt sich dienen zu lassen. Er hat seine Gottessohnschaft nie gebraucht, um sich der t\u00e4glichen Armut, Niedrigkeit und Schmach zu entledigen. Wenn er zuweilen etwas von seiner g\u00f6ttlichen Herrlichkeit durchblicken lie\u00df, so geschah es zur Verherrlichung des Vaters, aber nie um sich irgendein Leiden oder eine Verleugnung zu ersparen. Hatte er ja doch bis zu seinem Tode um des Bekenntnisses seiner Gottessohnschaft willen zu leiden. In dieser Knechtsgestalt ist er erschienen, um der Heiland von uns hochm\u00fctigen, herrschs\u00fcchtigen, anspruchsvollen, leidensscheuen Menschen zu werden. Er ist uns gleich geworden und hat unsere Gef\u00fchle gehabt, unsere Erfahrungen gemacht, unsere Versuchungen erlebt <em>\u2013 <\/em>die S\u00fcnde ausgenommen <em>\u2013<\/em>, um unser Hohepriester zu werden. Je mehr wir diese Knechtsgestalt anschauen, desto klarer wird es uns, warum meistens nur die Armen, Elenden, Gedr\u00fcckten und Gebeugten zum Heiland kommen. Ach, es wird den \u201eEdlen nach dem Fleisch\u201c gar schwer, an Jesu Knechtsgestalt Gefallen zu finden. Gef\u00e4llt sie dir?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ja, Du dem\u00fctiger Heiland! Du armer verachteter Menschensohn! Du Mann in der Dornenkrone hast mir das Herz genommen. Werde mir immer k\u00f6stlicher, immer unentbehrlicher. Amen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Elias Schrenk, Andacht f\u00fcr den 14. Dezember<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Elias Schrenk, \u201cSuchet in der Schrift. Andachten f\u00fcr jeden Tag&#8220;, Missionsverlag Bielefeld 2012. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Das Andachtsbuch kann\u00a0bis zum 31.12.2012 zum Sonderpreis von 7,00 \u20ac in der <a href=\"http:\/\/www.gemeindehilfsbund.de\/medienangebote\/literatur\/buecher.html\">Gesch\u00e4ftsstelle des Gemeindehilfsbundes<\/a> bestellt werden. Preis ab dem 1.1.2013: 9,90 \u20ac.<br \/>\n<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er, der in g\u00f6ttlicher Gestalt war, hielt es nicht f\u00fcr einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern ent\u00e4u\u00dferte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. 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